Zitat Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
Interessante Vorstellung, wie oft klappt sowas im echten Leben? (Da ich häufiger mit Lowkick KOs konfrontiert werde und weiß, was da für eine Arbeit dahinter steckt, stelle ich es mir echt schwer vor, das in dieser kurzen Auseinandersetzung hinzubekommen.)
im echten Leben wäre nicht ein KO das Ziel, sondern einfach genug Zeit zu gewinnen, um wegzukommen. Mangels Angriffe kann ich leider keine praktischen Erfahrungen dazu bieten. Mir scheint aber schon, vom Training her, dass die langen Kollegen eher dazu neigen, zu vergessen, was ihre Beine und Füsse gerade machen (und sie entsprechend weniger schützen, weniger gut stehen) als die kurzen Kollegen.

Werde ich nie verstehen
man kann in der Tat über die Didaktik des WT uneinig sein. ^^

Aber man kriegt immerhin im 5. Schülerprogramm schon mal den Lan-Sao-Ellbogen aus der Chum Kiu. plus ein Knie.

Über den flachen Fuß auf der Brust wird da nicht viel "Härte" übertragen, auf dem Hintern landen sie trotzdem oft.
Etwas, was ich an meinem WT-Unterricht schätze, ist, dass viel Wert auf guten Stand gelegt wird. Bei einem solchen Schlag wie hier beschrieben sollte eigentlich niemand auf dem Hintern landen.

(Generell merke ich häufig: Je besser, erfahrener und "intelligenter" der Kämpfer, desto weniger hart kann man im normalen Training trainieren, da er genau weiß, was bestimmte Treffer (evtl.) angerichtet hätten oder dass man ihn damit auf Distanz halten kann usw.)
ja, das ist das Schöne an langjährigen Trainingskollegen. :-)


Stimmt; steht auch nicht im Widerspruch zur Anmerkung. Wobei sich dann die Frage stellen würde, wieso es überhaupt „hinausgezögert werden“ müsste, wenn es ihn gar nicht so gibt.
natürlich gibt es Verschleiss und Alterserscheinungen, aber wohl eher von zu viel Passivität. nicht von kluger Bewegung.


Noch nie gefragt, warum Turner so häufig Probleme haben oder TKDin in der Hüfte, Boxer mit Impingements, (etc.,) es Begrifflichkeiten wie den Tennisarm, das Läuferknie oder generell so viele Sportler mit Beschwerden gibt?
Das ist, wenn man Leistungssport macht, das beinhaltet, dass man der Leistung der Gesundheit den Vorzug gibt, im Zweifelsfall. Ich weiss schon, warum ich lieber spaziere als jogge. Und warum ich nicht eine einseitige Sportart wie Tennis ausüben will.



Dann ist die Chance groß, dass Du sie nicht dadurch in den Griff bekommst, indem Du arbeiten, einkaufen, klauen oder sporttreiben gehst.
Auf Alkohol oder Tabak kann man im Zweifelsfall ganz verzichten, aber wer kann schon darauf verzichten, zu arbeiten oder einzukaufen...?



Spielt doch keine Rolle? Wenn Du an dem Wissen und der Überprüfung interessiert bist, nutz es doch einfach als Initialzündung und steig ins Thema ein?
Es ist ja nicht so, dass mir das Thema Biologie völlig fremd wäre. Eienn "Einstieg" brauch ich sicher nicht, den hab ich längst hinter mir.

Wie sieht’s denn mittlerweile aus, schaffst Du normale Liegestütze am Boden oder in welchem Schritt der Progression steckst Du?
immer noch gleich. Rückenlehne einer Bank geht, Sitzfläche einer Bank geht so knapp gerade nicht.