Schau ich mir am Wochenende an und werde (hoffentlich) darauf zurückkommen, vielen Dank dafür.
Dafür sollte man allerdings auch diverse Voraussetzungen mitbringen. Wenn ihre „natürliche Höhe“ Deinem Bauch entspricht, sehe ich wenige Möglichkeiten, wie man da noch effektiv Ziele angreifen und Schaden anrichten kann oder auf welche Ziele man da überraschenderweise stoßen sollte. Ellenbogen verlieren fast sämtliche (planbare) Wirkung, wenn man in der falschen Distanz mit ihnen arbeitet und nicht generell ein paar Punkte beachtet. Du wirst einen (nicht gesprungenen) Ellenbogen wahrscheinlich nie wirkungsvoll einsetzen können, wenn das Ziel deutlich größer ist als Du.
Probier’s mal aus. Mit ziemlicher Sicherheit sind (grundsätzlich) Deine (0°,45°,90°, 135°, 180°,... und sämtliche Variationen; aufwärts, abwärts, seitwärts; gedrehte, gestoßene, gezogene wie geschlagene) Ellenbogen am effektivsten und wirkungsvollsten zwischen eigenem Halsansatz, oberer Brustmuskulatur, Schultergürtel und eigener Stirn. Jetzt ist die andere Person zwei Köpfe größer (oder sogar noch mehr, wenn man den Bauch als „natürliche Höhe“ hat), welche Ziele hast Du noch vor Dir, die Du wirkungsvoll angreifen kannst und ist es das gewaltige Risiko wert?
Wie Ellenbogen die „Zentrallinie des Gegners zerhacken“ sollen, ist mir leider schleierhaft, als Deckungsbrecher sind sie ganz nützlich, um gemein zu blocken auch, die Idee der Zentrallinie ist mir allerdings auch nur bedingt/wenig vertraut, liegt vielleicht daran, dass ich es nicht erkenne.
Auch bei Ellenbogen musst Du eine ganze Menge beachten, um überhaupt Wirkung zu erzielen und schon Kleinigkeiten können es Dir nahezu unmöglich gestalten. Da sind Lowkicks deutlich simpler und risikoarmer (wirkungsvoll) anzubringen. Bei den höheren Kicks verhält es sich wie mit den Ellenbogen - wenn ich es nicht kann, kann es gewaltig in die Hose gehen.
Das mag bei Dir gelten, ist allerdings nicht der Norm entsprechend. Du wirst mit Faustschlägen immer mehr Kraft übertragen können als mit Ellenbogenschlägen. (Man muss allerdings auch „richtig“ schlagen können. Im WT mag es stimmen, schon im TKD (mit extremem Gegenzug) (oder den anderen „klassischen/traditionellen“ Stilen) oder Boxen/MT/KB/K1/Sanda/Savate/... wirst Du ziemlich schnell merken, wie der Hase läuft.)
Ellenbogen KOs kommen nur selten durch brachiale Gewalt zustande, häufiger sind es der unerwartete (harte) Treffer oder eben die gerissenen Cuts, die den Kampf beenden.
Explosiv und unerwartet, während die andere Person nach vorne geht? Bei meinen Stopkicks landen die Leute regelmäßig auf dem Hintern, wenn Stand und Schwerpunkt nicht passen (und die mache ich vermeintlich aus dem Rückwärtsgang).
Ich meine damit kein sanftes Schieben und zärtliches Drücken.
Das ist genau das Risiko, das ich nie eingehen würde. Die leichten Schläge ihrerseits wurden nicht mit leichten Schlägen beantwortet, hätten sie mal lieber direkt richtig getroffen. Es wurden Treffer verschenkt und dass es nicht „locker“ wird, dürfte selbst ihnen klar gewesen sein - haben wir immerhin beide gesagt - und auch, dass sie gerne auf meinen Kehlkopf und meine Geschlechtsteile (zwei Ausnahmen sogar auf meine Augen) gehen durften, dürfte doch eigentlich eine ziemlich deutliche Sprache gesprochen haben (/e: - wobei ich heute wohl die Risiken auch nicht mehr eingehen würde). Auch habe ich davor klargestellt, dass es überhaupt kein Problem ist, wenn sie sich „nur verteidigen“ wollen, ich kann gerne den Angreifer übernehmen. (Zu glauben, ein Angreifer testet sich erst einmal leicht ran und spielt oder man müsse (wenn es so weit ist, dass man sich für Schläge entschieden hat) noch Rücksicht nehmen, bevor/während der Angriff abgewendet wurde/wird, ist überall (mMn) grob fahrlässig.)
Ok. Bitter...
Danke für die Antwort. Das lass ich gerne so stehen
. (Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten
.)
Bis zu einem gewissen Punkt würde ich mitgehen, allerdings kann Dich genau dieser Entschluss auch ins Verderben stürzen. (Ist wie mit dem Kreuzheben, Frontdrücken und den (Langhantel-) Kniebeugen. Es sind geniale Übungen, man sollte nur wissen, was man macht, bevor man blind auf den Körper hört - sonst wird aus dem Frontdrücken schnell Schrägbankdrücken im Stehen.)
Sehe ich oft genug bzw. täglich bei Frauen.
Bewegung bedeutet Verschleiß. Der Körper verschleißt im Laufe der Jahre. Immer und bei jedem Menschen. „Benutzen“ wir ihn, hinterlässt es Spuren und Verschleiß, egal wie. Bei manchem Verschleiß („gesundem Training“) überwiegen die positiven Aspekte und er trägt dazu bei, „gesünder“ durchs Leben zu gehen und mit dem Verschleiß umzugehen. Das Ausmaß und der Puffer ist unterschiedlich. Dann gibt es noch den unnützen oder übermäßigen Verschleiß - beispielsweise durch das Übergewicht. (Nur um es mal (hoffentlich) verständlich und oberflächlich angekratzt zu haben.)
Noch nie gefragt, warum beispielsweise Sport jeglicher Art Krankheiten begünstigt? Blöd nur, dass fehlende Bewegung und fehlender Sport noch negativere Auswirkungen haben und auch keine Lösung sind.
Ist halt wie mit dem Essen, nur extremer. Manche können es gezielt gebrauchen, (sehr) viele nicht. Die einzige Chance, wie ich die Gefahr eines Missbrauchs oder einer Sucht (sicher) vermeiden kann, ist es, nicht zu konsumieren. (Nicht jeder, der Alkohol trinkt, ist ein Alkoholiker, doch jeder Alkoholiker hat irgendwann angefangen, Alkohol zu trinken. Wer nie Alkohol getrunken hat, ist kein Alkoholiker. Möchte ich also mit größtmöglicher Sicherheit vermeiden, dass die Person zum Alkoholiker wird - da ich es bei keiner Person mit Gewissheit einschätzen/voraussagen kann - empfehle ich ihr, keinen Alkohol zu trinken. Was sie macht, ist ihr überlassen. Dazu zu raten, dass es schon nicht so schlimm ist und man auf den Körper und die Psyche hören soll, mag in den meisten Fällen gutgehen, jedoch nicht in allen. Man kann jetzt natürlich so tun, als hätte Alkohol keine negativen Auswirkungen oder man hätte kein Problem, wenn man jeden Tag eine Flasche Schnaps und eine Kiste Bier kippt oder man trinkt bewusst und akzeptiert die negativen Folgen, ohne sie sich schönzureden. Das Problem ist nicht das eine Bier am Wochenende. Das sind allerdings auch nicht die Personen, um die man sich sorgt.)
Dazu braucht man nicht mal ein Training, nur ein gutes Auge bzw. Timing, eine ungünstige Gewichtsverlagerung oder schlicht genug Kraft, die man unerwartet und explosiv an den Mann bringen kann.
Ich steh ja eigentlich echt nicht auf Autoritätsargumente, aber wenn Niffel etwas in diese Richtung andeutet, könnte/sollte man da mal darüber nachdenken und sich damit beschäftigen... Ist ja nicht so, dass er aus seiner Qualifikation ein Geheimnis macht und nicht klar wäre, dass er in diesem Forum wohl dem Großteil (weit) überlegen ist, was das Wissen dahingehend betrifft - kannst Du auch einfach nachlesen. Seh’s doch einfach als Initialzündung, sich damit mal auseinanderzusetzen? Ich hab ehrlich gesagt auch keinen Nerv, das hier breitzutreten, wurde stellenweise ja auch schon probiert und sind leicht zu recherchierende Grundlagen.
Wie sieht’s denn mit dem Probetraining aus? Das Weihnachtsgeld steht doch mittlerweile direkt vor der Türe? Die paar Tage kannst Du auch ohne Vertrag trainieren.
Was würdest Du denn machen? (Darf man fragen, ob Du mit dem Bodenkampf etwas am Hut hast bzw. in welchem Rahmen Du ihn trainiert hast?)
+1! Schrimpen ohne Brücke oder eine Brücke ohne Arme/Frame funktioniert bei mir spätestens bei den >100kg Jungs nicht mehr. (Heißt evtl. nicht viel, da es um mich geht. Andererseits predigt es auch unser BB immer wieder und der bewegt als Strichmännchen auch noch den 140kg Koloss(bzw. befreit sich entspannt).)
(Mal absichtlich losgelöst von der konkreten Person und davon, dass der BMI zurecht kritisiert wird und wenig Aussagekraft besitzt.)
Wird man nicht?
Ich meine oder habe zumindest das Gefühl, dass das zunehmende Übergewicht der Bevölkerung, der „Lebenswandel“ (zu wenig Bewegung, zu viel Fastfood und Zucker etc.), dadurch begünstigte Erkrankungen usw. doch sehr kritisch betrachtet werden und eben genau diese pathologischen Ausmaße angesprochen werden. (Man denke beispielsweise an die USA (oder auch Deutschland) und die dahingehende Kritik oder die „Wohlstands-„ und „Gesellschaftskrankheiten“.) Ich habe (zum Glück) bis auf wenige Ausnahmen nicht das Gefühl, dass das sonderlich schöngeredet wird oder man Rücksicht darauf nimmt, dass es immer mehr Menschen betrifft. (Klar, im RTL-Nachmittagsprogramm wird man darüber evtl. weniger erfahren, als über irgendwelche Intrigen oder welcher Promi jetzt wem am Hemd geschnüffelt hat.)
Warum sollte man denn auch nicht darauf hinweisen oder etwas „pathologisieren“, nur weil es (evtl. mittlerweile und erschreckenderweise) die „Mehrheit unserer Bevölkerung“ betreffen könnte? (Interessant finde ich auch, dass eine ähnliche Argumentation in anderen Bereichen nicht einmal in Betracht gezogen wird - was auch gut ist.)
Ob man es jetzt „schönredet“ und versucht, der Lebensmittelindustrie die Schuld zu geben - und diese zu regulieren, was momentan (sofern ich es am Rande richtig aufgeschnappt habe) auch wieder losgeht - oder man den Menschen eine gewisse Eigenverantwortung zuspricht, spielt da mMn keine Rolle. Ich kann jemandem durch die Blume sagen, dass er ein Problem hat und versuchen, die Ursachen ohne sein Wissen aus dem Spiel zu nehmen oder ich kann ihm ins Gesicht sagen, dass er ein Problem hat. Das ändert nichts am Problem. Das hat auch erst einmal nichts damit zu tun, ob die Person jetzt „dick“ oder „dünn“ ist. Beide Seiten erfahren Kritik, sobald die Gesundheit darunter leidet - ob man die Kritik oder Folgen nun wahrhaben will oder leugnet.
Hat man bei Rauchern (oder analog, wenn auch nicht im pathologischen Sinne, im Rahmen der Stärkung der Frauen (-rechte)) im Übrigen auch teilweise gemacht und sich (glücklicherweise) nicht auf der Menge der Kritisierten ausgeruht... Klar, nervt; die Gründe wurden jedoch häufig erkannt und akzeptiert (/e: bei den Rauchern).
Ich wünsche Dir eine schnelle und vollständige Genesung. Alles Gute!
Was Dir generell gut tun könnte (falls Du mal Abwechslung suchen solltest und da die anderen Übungen zu funktionieren scheinen), wären die langsamen oder hängenden BWE - eigentlich alles, was nicht explosiv, sondern eher statisch arbeitet und die Wirbelsäule nicht belastet, sondern lediglich die stützende Muskulatur.
Falls jemand sportspezifischere Übungen sucht und da ich das Video vor ein paar Tagen entdeckt habe und man nichts mehr erklären muss - ein paar davon baue ich seit einigen Jahren ganz gerne ein, neben den vielen weiteren klassischen Übungen (nur meine absolute Lieblingsübung fehlt):
LG
Vom Tablet gesendet.





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).
. Es wurden Treffer verschenkt und dass es nicht „locker“ wird, dürfte selbst ihnen klar gewesen sein - haben wir immerhin beide gesagt - und auch, dass sie gerne auf meinen Kehlkopf und meine Geschlechtsteile (zwei Ausnahmen sogar auf meine Augen) gehen durften, dürfte doch eigentlich eine ziemlich deutliche Sprache gesprochen haben (/e: - wobei ich heute wohl die Risiken auch nicht mehr eingehen würde). Auch habe ich davor klargestellt, dass es überhaupt kein Problem ist, wenn sie sich „nur verteidigen“ wollen, ich kann gerne den Angreifer übernehmen. (Zu glauben, ein Angreifer testet sich erst einmal leicht ran und spielt oder man müsse (wenn es so weit ist, dass man sich für Schläge entschieden hat) noch Rücksicht nehmen, bevor/während der Angriff abgewendet wurde/wird, ist überall (mMn) grob fahrlässig.)

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