Das ist ein Thema, dass ich selbst auch interessant finde und deutlich kritischer als die meisten betrachte.
Man hört ja immer wieder den Satz: Wenn du das lehren anfängst, lernst du selbst nochmal viel intensiver und besser.
Das kommt daher , dass wenn man anderen was beibringt man sich intensiver mit Details beschäftigt.
Soweit auch richtig.
Nur nun kommen 2 ganz große Haken an der Geschichte !
1.) Wer lehrt hat selbst weniger Wiederholungen.. meist zeigt man eine Übung 2-3x vor und dann machen sie die Schüler 20-30 x..... ( Natürlich hat man die Übungen in der Vergangenheit schon gemacht ... aber trotzdem ist das halt einfach ein Unterschied)
Auf Dauer kommt da schon ganz schön was zusammen was man da an praktischem Trainingsrückstand aufbaut wenn man nicht extra dann noch ne Einheit hat wo man nur trainiert.
2.) Wer lehrt bekommt vom eigenen Lehrer nicht mehr so intensives Feedback sondern ist mehr auf sich selbst gestellt.
Man fliegt einfach ein Stückweit aus dem Sichtfeld des eigenen Lehrers was Fehlerkorrektur angeht. Man slebst macht ja nun keine schwierigen Dinge mehr bei denen man verbessert werden müsste , sondern zeigt stattdessen Anfängern einfachere Sachen die man eh kann.
Von daher bin ich da mittlerweile als jemand der da alle Seiten gesehen hat eher kritisch bei dem Thema
1.) Wettkämpfer gewesen der intensiv vom Trainer immer wieder korrigiert wurde weil der Wettkampferfolg fürs Team war und daher die guten Wettkämpfer quasi ne Sonderrolle bekommen haben
2.) Anfänger Trainer gewesen
3.) Headcoach einer MMA Abteilung gewesen und andere zum Anfängertrainer gemacht
4.) Und nun nach vielen Jahren wieder "Schüler" als einfacher Teilnehmer im BJJ
Das Prinzip lässt sich auf jede Sportart und jede Kampfkunst übertragen.
Die Beförderung zum Anfängertrainer ist lieb gemeint , aber oft für denjenigen, was die eigene Skill Entwicklung angeht gar nichtmal das beste






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