trainer vermitteln wissen. trainieren muss man schon selber. nach einigen jahren sollte man dabei auch merken, was INDIVIDUELL für einen besser oder schlechter klappt und wieso. dann muss man halt entsprechend an sich arbeiten, manches anpassen, manches links liegen lassen, manches hinzufügen (das geht, wenn man sich mal ne ganze weile lang selbst "gespürt" hat und das GRUNDPRINZIP verstanden hat).
was einen guten lehrer ausmacht, ist genau das zu fördern und zu fordern und nicht nur stur programm xy nachhampeln zu lassen.
zum glück konnte ich diese erfahrung in den fma machen und deshalb war ich am ende in zusammenhängen in denen es hieß: das sind alles vorschläge/beispiele... macht was draus. und selbst bei den anfängern: euch wird das prinzipielle vorgehen gezeigt, ihr müsst den "eingang" undevtl. ein zwei folgeaktionen mit gezeigter terchnik nachmachen, für das was danach kommt, experimentiert (oder macht das, was ihr von irgendwoanders her kennt) und fragt, wenn ihr damit nicht weiterkommt. außenstehende haben oft gedacht, da würden "overkill" kombos eingeschleift. nein: nur die anfänge davon, das andere sollte experiment im fluss sein oder aber (wer nicht mehr viel experimentieren musste): kür und spaß.
auf die art habe ich in einem jahr mehr dazu gelernt, wie woanders in 10 jahren! da ist dann auch der groschen gefallen: ICH bin es, der anwendet, nicht eine marionette eines trainers und ICH bin fürs weiterkommen verantwortlich.
das endete dann damit, dass ich schließlich fast nur noch privat trainiert hab und MEIN ding trainierte und unterrichtete (das aber in den basics immer bezug auf den ursprung nahm).
mein oberguru: every style is a personal style and your personal style evolved out of the experiences and decissions you made by working with my personal style. (so ähnlich, nicht wörtlich. da kann ich mich nicht genau erinnern)





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