Vollständige Version anzeigen : Polizeieinsatz in Dortmund - MP-Einsatz
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Übrigens, der Anwalt kann lachen soviel er will. Am Ende entscheiden die Richter, welche Beweise sie zum Verfahren zulassen und welche nicht.
Richtig..
Und der Anwalt weisst im Zweifelsfall den Richter/Staatsanwalt darauf hin, dass nicht verifizierte Privatvideos unter Umständen nicht für die Beweisaufnahme zugelassen und somit nichtig sind..
Auch der Richter kann nicht einfach, Kraft seines Amtes, irgendwelche "Hobbyvideos" aus privater Hand zulassen..
Das weisst du aber auch hoffentlich alles selbst...
Wieviele Gerichtsverfahren hast du denn schon so live erlebt?
Nochmal, der Richter entscheidet, was er zum Verfahren an Beweisen einführt und zulässt. Nicht ein Anwalt oder sonstwer. Hinweisen kann der das Gericht worauf er will.
Also muss jetzt nicht jedes Video durch die forensische Untersuchung gehen? Weiter oben klang es noch so.
Und was sind in deinen Augen Privatvideos? Die Überwachungskamera auf Firmengelände? Oder nur auf Privatgrundstücken? Oder nur das Handyvideo?
Ich behaupte mal, Videos werden nur dann forensisch Untersucht, wenn es begründete Zweifel an der Echtheit gibt.
Wieviele Gerichtsverfahren hast du denn schon so live erlebt?
ca. fünf... :biglaugh:
Wieviele Gerichtsverfahren hast du denn schon so live erlebt?
Nochmal, der Richter entscheidet, was er zum Verfahren an Beweisen einführt und zulässt. Nicht ein Anwalt oder sonstwer. Hinweisen kann der das Gericht worauf er will.
Also muss jetzt nicht jedes Video durch die forensische Untersuchung gehen? Weiter oben klang es noch so.
Und was sind in deinen Augen Privatvideos? Die Überwachungskamera auf Firmengelände? Oder nur auf Privatgrundstücken? Oder nur das Handyvideo?
Ich behaupte mal, Videos werden nur dann forensisch Untersucht, wenn es begründete Zweifel an der Echtheit gibt.
Lies doch mal bitte was ich schreibe!
Steht doch in Post #1000
man man man
Die Initialfrage kam vom User Handwerker, darauf hab ich geantwortet! post#983
Und weil es letzes Mal so lustig war, wette ich, dass Pansapiens sofort verstanden hat, was und wie ich das meine... :biglaugh:
Hab ich doch. Meine Frage war, was du als privates Video definierst. Ein Firmeninhaber ist ja auch eine Privatperson. Kann der Firmenkameras nicht manipulieren?
Deine Denke ist übrigens mal wieder geil. Du willst Forensiker mit allem möglichen Mist zuballern, weils die ja auch wie Sand am Meer gibt. Gleichzeitig regst du dich aber auf, dass Gerichtsverfahren so lange dauern.
Bei wievielen von deinen fünf Verfahren ging es um Überwachungsvideos?
Und ich hatte darauf geantwortet:
Nö glaub ich nicht..
Zeigen kann man vor Gericht viel, aber ohne digitale Forensik wird dich jeder Anwalt auslachen..
Wobei auch hier der erste Abschnitt falsch ist. Man kann eben nicht „viel“ im Sinne von „irgendwas“ vor Gericht zeigen, sondern nur das, was vorher vom Gericht als Beweis zugelassen wurde. Und wenn es zugelassen wurde, hat auch kein Anwalt noch irgendwas zu lachen dabei.
Du solltest eher fragen bei wie vielen es um private Videos ging.
Hab ich doch. Meine Frage war, was du als privates Video definierst. Ein Firmeninhaber ist ja auch eine Privatperson. Kann der Firmenkameras nicht manipulieren?
Nochmal, es ist ein Unterschied ob die Strafverfolgungsbehörden die Daten an der Quelle absaugen(Überwachungskamera, privat, oder öffentlich), oder ob Max Mustermann privat ein Video einreicht...
Nochmal, es ist ein Unterschied ob die Strafverfolgungsbehörden die Daten an der Quelle absaugen(Überwachungskamera, privat, oder öffentlich), oder ob Max Mustermann privat ein Video einreicht...
Wo ist der technische Unterschied?
Deine Denke ist übrigens mal wieder geil. Du willst Forensiker mit allem möglichen Mist zuballern, weils die ja auch wie Sand am Meer gibt. Gleichzeitig regst du dich aber auf, dass Gerichtsverfahren so lange dauern.
Bei wievielen von deinen fünf Verfahren ging es um Überwachungsvideos?
Bullshit, das interpretierst du doch nur rein, auserdem hab ich schon gesagt, dass ich vielleicht zu ungeduldig bin..
Von den Verfahren keins, war vor vielen Jahren, da gab es noch nicht mal Handys.
Trotzdem hab ich schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen, gerade was Beweissicherung und -verarbeitung angeht.. :rolleyes:
Wo ist der technische Unterschied?
:rolleyes:
Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
Die Frage ist ernst gemeint.
Ich fasse mal zusammen. In Matsches Fantasiewelt dreht sich bei Videos als Beweismitteln alles darum, ob das ein Deep Fake sein könnte.
Dazu meine Erfahrungen aus realen Verhandlungen mit Überwachungskameravideos;
Dort sind häufig vorallem zwei Dinge problematisch:
a) Ist die zu erkennende Person der Beschuldigte?
b) Werden auf dem Video Persönlichkeitsrechte der gefilmten Personen verletzt?
Noch nie habe ich in irgendeiner Verhandlung erlebt, dass angezweifelt wurde, ob Videos oder Fotos Fakes sind.
Sowas scheint mir wenn, dann die absolute Ausnahme und nicht die Regel zu sein. Eine forensische Bearbeitung habe ich bis jetzt überhaupt nur bei verschlüsselten Datenträgern mitbekommen.
Nochmal, es ist ein Unterschied ob die Strafverfolgungsbehörden die Daten an der Quelle absaugen(Überwachungskamera, privat, oder öffentlich), oder ob Max Mustermann privat ein Video einreicht...
Wie gesagt, als ich mal ein gefilmtes Video auf Stick eingereicht hab bei der Polizei, hat da keiner was beschlagnahmt. Ich wurde nur drauf hingewiesen, dass ich mit sowas im Zweifel die Persönlichkeitsrechte der Gefilmten verletzen könnte.
Ich fasse mal zusammen. In Matsches Fantasiewelt dreht sich bei Videos als Beweismitteln alles darum, ob das ein Deep Fake sein könnte.
Dazu meine Erfahrungen aus realen Verhandlungen mit Überwachungskameravideos;
Dort sind häufig vorallem zwei Dinge problematisch:
a) Ist die zu erkennende Person der Beschuldigte?
b) Werden auf dem Video Persönlichkeitsrechte der gefilmten Personen verletzt?
Noch nie habe ich in irgendeiner Verhandlung erlebt, dass angezweifelt wurde, ob Videos oder Fotos Fakes sind.
Sowas scheint mir wenn, dann die absolute Ausnahme und nicht die Regel zu sein. Eine forensische Bearbeitung habe ich bis jetzt überhaupt nur bei verschlüsselten Datenträgern mitbekommen.
Bei wievielen Verhandlungen, welche sich um so einen Fall, wie in Dortmund handeln warst du den Schöffe, oder hast du nur über Strauchdiebe mitverhandelt..?
Blöd kann ich auch..
Haste schon mal ein Verfahren mit Toten durch MP beigesessen..?
Wie oft?
Wie gesagt, als ich mal ein gefilmtes Video auf Stick eingereicht hab bei der Polizei, hat da keiner was beschlagnahmt. Ich wurde nur drauf hingewiesen, dass ich mit sowas im Zweifel die Persönlichkeitsrechte der Gefilmten verletzen könnte.
:biglaugh:
Warum lachst du da? Das wurde trotzdem verfolgt. Es war halt nur der Hinweis, dass das auch nach hinten losgehen kann. Meine Antwort war, ich habe das Video zur Polizei gebracht und nicht im Internet hochgeladen. Wessen Persönlichkeitsrechte sollte ich da bitte schön verletzen?
Übrigens, bei verschlüsselten Datenträgern habe ich schon erlebt, dass es meiner Richterin als zu aufwendig erschien, das auswerten zu lassen und sie darauf verzichtet hat, weil das zu erwartende Strafmaß ohnehin relativ niedrig war. Es wird also durchaus einkalkuliert, ob der Nutzen die Kosten aufwiegt.
Würde auch eher dafür sprechen, dass nicht mal eben irgendwas zur forensischen Untersuchung eingereicht wird.
Ich fasse mal zusammen. In Matsches Fantasiewelt dreht sich bei Videos als Beweismitteln alles darum, ob das ein Deep Fake sein könnte.
Das stimmt nicht!
Dich möchte ich nicht als Schöffe haben, reine Fantasie deinerseits, schlimmer als auf hoher See...
Dir ist sicher auch bekannt, dass Videoaufnahmen noch garnicht so lange vor Gericht zugelassen sind, oder...?
Bin für heute raus..
Bis morgen.
Bei wievielen Verhandlungen, welche sich um so einen Fall, wie in Dortmund handeln warst du den Schöffe, oder hast du nur über Strauchdiebe mitverhandelt..?
Blöd kann ich auch..
Haste schon mal ein Verfahren mit Toten durch MP beigesessen..?
Wie oft?
Nebelkerze.
Es ging um Videobeweise. Und da ist das was du behauptest, zumindest teilweise falsch.
Dir ist sicher auch bekannt, dass Videoaufnahmen noch garnicht so lange vor Gericht zugelassen sind, oder...?
Was ändert das an der Diskussion?
Und was ist für dich jetzt wann „privat“ und was nicht? Wenn ich privat mein Grundstück mit Kamera überwache?
Nebelkerze.
Es ging um Videobeweise. Und da ist das was du behauptest, zumindest teilweise falsch.
Och, wenn ich so dumm nachfrage wie du, ist es auf einmal eine Nebelkerze... :rolleyes:
:rolleyes:
Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
Warum kann ich das Video einer Überwachungskamera in meiner Firma nicht nachträglich manipulieren?
Bücherwurm
24-10-2022, 22:31
Frage: Wenn einer festgenommen werden soll für eine Vernehmung, und der will wegrennen, und ein Polizist hält ihm die Knarre ans Ohr, und der bleibt aber nicht wie im Film stehen, sondern rennt weiter - dann ballert der Polizist ihn weg?
Und mal angenommen, das wäre nicht rechtens - dann nützt es doch auch gar nix, wenn der Polizist mit der Waffe rumfuchtelt und "Stehenbleiben, oder ich schieße!" ruft?
Vielleicht mal die Profis.
Wann Polizisten schiessen dürfen und wann nicht, ist relativ klar geregelt. Alles andere ist Hollywood und bedarf keiner Einschätzung durch Profis.
Bücherwurm
24-10-2022, 22:42
Wann Polizisten schiessen dürfen und wann nicht, ist relativ klar geregelt. Alles andere ist Hollywood und bedarf keiner Einschätzung durch Profis.
Eine konkretere Antwort wär mir schon lieb. Die Szene gibts in jedem dritten Tatort.
:rolleyes:
Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
Ich würde mal behaupten, dass die Gefahr, dass die Videos manipuliert sein könnten gleich hoch ist.
Frage: Wenn einer festgenommen werden soll für eine Vernehmung, und der will wegrennen, und ein Polizist hält ihm die Knarre ans Ohr, und der bleibt aber nicht wie im Film stehen, sondern rennt weiter - dann ballert der Polizist ihn weg?
Für eine Vernehmung wird man erst mal nicht festgenommen, man wird vorgeladen.
Einen ordnungsgemäß geladenen Zeugen, der nicht erscheint, kann man dann allerdings auch zwangsweise vorführen lassen.
Dies gilt allerdings nur für Ladungen durch die Staatsanwaltschaft. Da gibt es aber eigentlich keinen Grund wegzurennen.
Soweit ich weiß ist es auch den Polizeien unter gewissen Umständen erlaubt eine Flucht per Schußwaffe zu verhindern. Dabei gelten dann aber auch die Grundsätze von Verhältnismäßigkeit und wahl der mildesten Mittel. Und wenn ich jemandem die Waffe ans Ohr halten kann, dann ist der Schusswaffengebrauch nicht das mildeste Mittel.
Genaueres findest du bestimmt im jeweiligen Polizeigesetz bzw UZwG.
Und ich glaube, Bücherwurm will uns hier nur verar***en.
Och, wenn ich so dumm nachfrage wie du, ist es auf einmal eine Nebelkerze... :rolleyes:
Ich frag mich halt, woher du dein mannigfaltiges Wissen hast. Praxisbasiert ist es also schonmal nicht.
Schnueffler
24-10-2022, 23:34
Soweit ich weiß ist es auch den Polizeien unter gewissen Umständen erlaubt eine Flucht per Schußwaffe zu verhindern. Dabei gelten dann aber auch die Grundsätze von Verhältnismäßigkeit und wahl der mildesten Mittel. Und wenn ich jemandem die Waffe ans Ohr halten kann, dann ist der Schusswaffengebrauch nicht das mildeste Mittel.
Genaueres findest du bestimmt im jeweiligen Polizeigesetz bzw UZwG.
Wenn jemand flieht und eines Verbrechens beschukdigt wird, darf die Flucht auch mittels der Schusswaffe bendet werden.
Bücherwurm
24-10-2022, 23:34
Soweit ich weiß ist es auch den Polizeien unter gewissen Umständen erlaubt eine Flucht per Schußwaffe zu verhindern. Dabei gelten dann aber auch die Grundsätze von Verhältnismäßigkeit und wahl der mildesten Mittel. Und wenn ich jemandem die Waffe ans Ohr halten kann, dann ist der Schusswaffengebrauch nicht das mildeste Mittel.
Genaueres findest du bestimmt im jeweiligen Polizeigesetz bzw UZwG.
Und ich glaube, Bücherwurm will uns hier nur verar***en.
Nein, Bücherwurm möchte wissen, ob die Szene "Stehenbleiben, oder ich schieße", die gefühlt in jedem dritten Tatort vorkommt, einen Bezug zur Realität hat. Im Rechtsstaat Deutschland, um die Bedingungen mal einzuschränken. Bei Festhalten, Festnahme, Verhaftung. Letztes Beispiel: Der neue Köln-Tatort.
Bücherwurm
24-10-2022, 23:37
Wenn jemand flieht und eines Verbrechens beschukdigt wird, darf die Flucht auch mittels der Schusswaffe bendet werden.
Ernsthaft? Also jemand, den man grade erst befragen will, und von dem nicht klar ist, ob er überhaupt was mit der Sache zu tun hat, darf bei Fluchtversuch erschossen werden? Also nicht in Notwehr, wohlgemerkt, sondern beim wegrennen?
Musst ja nicht wegrennen.
Schnueffler
24-10-2022, 23:49
Ernsthaft? Also jemand, den man grade erst befragen will, und von dem nicht klar ist, ob er überhaupt was mit der Sache zu tun hat, darf bei Fluchtversuch erschossen werden? Also nicht in Notwehr, wohlgemerkt, sondern beim wegrennen?
Du solltest lesen, was ich geschrieben habe.
Ernsthaft? Also jemand, den man grade erst befragen will, und von dem nicht klar ist, ob er überhaupt was mit der Sache zu tun hat, darf bei Fluchtversuch erschossen werden? Also nicht in Notwehr, wohlgemerkt, sondern beim wegrennen?
Was ist das für ein Unsinn?
Eine Befragung ist was anderes, als eines Verbrechens beschuldigt zu werden.
Pansapiens
25-10-2022, 07:19
Ernsthaft? Also jemand, den man grade erst befragen will, und von dem nicht klar ist, ob er überhaupt was mit der Sache zu tun hat, darf bei Fluchtversuch erschossen werden? Also nicht in Notwehr, wohlgemerkt, sondern beim wegrennen?
Erschießen beim Wegrennen kann auch Notwehr sein (wenn ein Dieb/Räuber mit der Beute flüchtet).
Das "Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes" fordert in §10 (1) 2, bei Schusswaffengebrauch auf Flüchtige, die noch nicht in Gewahrsam waren, das Antreffen auf frischer Tat oder dringenden Tatverdacht bezüglich eines Verbrechens, oder eines Vergehens, "das unter Anwendung oder Mitführung von Schußwaffen oder Sprengstoffen begangen werden soll oder ausgeführt wird".
Beim Tatort geht es meist um Verbrechen (Straftaten, die
mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe bedroht werden).
Pansapiens
25-10-2022, 07:33
Eine forensische Bearbeitung habe ich bis jetzt überhaupt nur bei verschlüsselten Datenträgern mitbekommen.
Und warum braucht man dann für die Sicherung der Daten eines Smartphones mehrere Monate?
Was erhofft man sich auf den Smartphones der Verdächtigen in dem hier vorliegend diskutierten Fall überhaupt finden?
Sind die Fragen an mich gerichtet, und wenn ja, warum?
[/quote]
Noch nie habe ich in irgendeiner Verhandlung erlebt, dass angezweifelt wurde, ob Videos oder Fotos Fakes sind.
Sowas scheint mir wenn, dann die absolute Ausnahme und nicht die Regel zu sein.
[quote]
Angesichts des aktuellen Stands der Technik wird sich das sicherlich noch ändern müssen.
]
Angesichts des aktuellen Stands der Technik wird sich das sicherlich noch ändern müssen.
Das stimmt. Wobei es eigentlich auch schon länger so sein sollte. Denn schon vor deepfakes und so war es möglich Videos zu verändern oder ganz zu fälschen. Der Aufwand ist halt größer.
Angesichts des aktuellen Stands der Technik wird sich das sicherlich noch ändern müssen.
Angesichts der Überlastung der Justiz bezweifle ich das. Es wird wohl weiterhin nur auf Verdacht geprüft und nicht pauschal.
Es wird wohl weiterhin nur auf Verdacht geprüft und nicht pauschal.Reicht ja auch. Man sollte es halt nur im Hinterkopf behalten.
Reicht ja auch. Man sollte es halt nur im Hinterkopf behalten.
Jup, dafür braucht es aber auch ein gewisses technisches Verständniss, z.B. was der Unterschied ist, ob man diese Daten direkt aus der Überwachungskamera saugt, oder ob jemand mit einem USB-Stick/Smartphone/HDD und einer möglicherweise bearbeiteten Kopie diese Daten liefert...
Schnueffler
25-10-2022, 18:34
Jup, dafür braucht es aber auch ein gewisses technisches Verständniss, z.B. was der Unterschied ist, ob man diese Daten direkt aus der Überwachungskamera saugt, oder ob jemand mit einem USB-Stick/Smartphone/HDD und einer möglicherweise bearbeiteten Kopie diese Daten liefert...
Das kann man dann ja auch von beiden Seiten behaupten.
Jup, dafür braucht es aber auch ein gewisses technisches Verständniss, z.B. was der Unterschied ist, ob man diese Daten direkt aus der Überwachungskamera saugt, oder ob jemand mit einem USB-Stick/Smartphone/HDD und einer möglicherweise bearbeiteten Kopie diese Daten liefert...
Dann erklär mir doch mal bitte, welchen Unterschied das macht.
Würde ich auch gern wissen. Kann man Videos von Überwachungskameras nicht manipulieren?
https://www.sueddeutsche.de/digital/ueberwachungskamera-sicherheit-gehackt-1.5103304
Eigentlich ganz einfach..
Eine Kamera hat erstmal keine Software zur Bildmanipulation installiert, also wenn man das pure Kamerasignal an der Quelle abgreift(egal ob privat, oder gewerblich) ist die Chance, dass die Bilder manipuliert wurden sehr gering, während ein Speichermedium, auf welches die Daten einer Kamera übertragen wurden, durchaus die Möglichkeit der Manipulation bietet...
Bücherwurm
25-10-2022, 20:26
Beim Tatort geht es meist um Verbrechen (Straftaten, die
mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe bedroht werden).
Welche Rolle spielt das?
Schnueffler
25-10-2022, 20:34
Welche Rolle spielt das?
Weil es so in den Gesetzen und Verordnungen usw. drin steht.
Pansapiens
25-10-2022, 21:06
Sind die Fragen an mich gerichtet,
ja
und wenn ja, warum?
weil Du hier über mehrere Beiträge behauptest und mit Deiner Expertise als Laienrichter argumentierst, dass eine forensische Untersuchung eher selten vorkommt.
Was hat die Häufigkeit mit deinen Fragen an mich zu tun? Du fragtest was die sich davon erhoffen und warum das so lange dauert. Woher soll ich das denn wissen? Bin ich Ermittlungsperson??
Ich könnte jetzt schreiben, was ich vermute. Fraglich ob das hier konkret was nützt.
Pansapiens
25-10-2022, 21:24
Welche Rolle spielt das?
na, ob man auf den Flüchtigen schießen darf oder nicht
einen des Totschlags oder der KV mit Todesfolge dringend Verdächtigen darf man notfalls mit der Schusswaffe an der Flucht hindern, einen des Schwarzfahrens dringend Verdächtigten nur, wenn er Sprengstoff oder einen Schusswaffe bei der Tat mitführte.
Eigentlich ganz einfach..
Eine Kamera hat erstmal keine Software zur Bildmanipulation installiert, also wenn man das pure Kamerasignal an der Quelle abgreift(egal ob privat, oder gewerblich) ist die Chance, dass die Bilder manipuliert wurden sehr gering, während ein Speichermedium, auf welches die Daten einer Kamera übertragen wurden, durchaus die Möglichkeit der Manipulation bietet...
Was heißt denn „an der Quelle“? Eine Kamera hat doch auch irgendeine Form von Datenspeicher installiert, den ich austauschen kann bzw. auf den ich zugreifen kann?
Würde ich auch gern wissen. Kann man Videos von Überwachungskameras nicht manipulieren?
https://www.sueddeutsche.de/digital/ueberwachungskamera-sicherheit-gehackt-1.5103304
Ach komm Kensei, dass man auf Kameras, die im Internet sind zugreifen kann, ist doch mittlerweile eine Binsenweisheit..
Mir geht es aber eher darum, ob man die Bilder, welche eine Cam aufzeichnet zu seinem Vorteil manipulieren(also jemandem der braune Haare hat, auf einmal grüne Haare zaubern kann) kann und dafür brauch man eine Bildbearbeitungssoftware,welche die Rohdaten der Kamera verändern kann und das geht meistens, nicht immer, nur wenn man die gespeicherten Daten, nach der Speicherung manipuliert..
Also wenn jemand mit einem Datenspeicher deiner Wahl zur Polizei geht, ist die Chance viel höher, das etwas manipuliert wurde, als wenn du das Rohsignal der Überwachungskamera sichtest...
:rolleyes:
Was heißt denn „an der Quelle“? Eine Kamera hat doch auch irgendeine Form von Datenspeicher installiert, den ich austauschen kann bzw. auf den ich zugreifen kann?
Eh ja, aber kein Bildbearbeitungsprogramm..
Wenn die Polizei auf Überwachungskameras zugreift(Tankstelle, oder privat), wird da wohl in den seltensten Fällen irgendjemand zeitnah die Rohdaten manipuliert haben, im Unterschied zu Max Mustermann, der mit einem Stick, als Beweismittel zur Polizei geht und tagelang Zeit hatte die Rohdaten zu manipulieren...
Ich versteh garnicht was es da für Zweifel gibt..
Nur weil du AntiMatsche bist stellst du dich jetzt extradoof, oder was..?
Schnueffler
25-10-2022, 21:38
Eh ja, aber kein Bildbearbeitungsprogramm..
Wenn die Polizei auf Überwachungskameras zugreift(Tankstelle, oder privat), wird da wohl in den seltensten Fällen irgendjemand zeitnah die Rohdaten manipuliert haben, im Unterschied zu Max Mustermann, der mit einem Stick, als Beweismittel zur Polizei geht und tagelang Zeit hatte die Rohdaten zu manipulieren...
Ich versteh garnicht was es da für Zweifel gibt..
Nur weil du AntiMatsche bist stellst du dich jetzt extradoof, oder was..?
Weil du schon wieder Sachen konstruierst.
Max Mustermann hat tagelang Zeit, aber die Zugriffe auf den Server geschehen sofort. Auch da brauchst du erstmal einen Beschluss.
Pansapiens
25-10-2022, 21:38
Was hat die Häufigkeit mit deinen Fragen an mich zu tun? Du fragtest was die sich davon erhoffen und warum das so lange dauert. Woher soll ich das denn wissen? Bin ich Ermittlungsperson??
Aha, Du weißt also nicht, wie der offensichtliche Widerspruch zwischen Deiner Darstellung und dieser hier aufzulösen ist:
Um ein SmartPhone gerichtsverwertbar zu sichern, vergehen mindestens 2-3 Monate, wenn viele Bild- und Videodateien drauf sind, auch mal gerne 6-8 Monate.
da glaub ich dann lieber dem Juraforum
Schnueffler
25-10-2022, 21:48
...
da glaub ich dann lieber dem Juraforum
Dann mach das.
Pansapiens
25-10-2022, 21:48
Dann mach das.
Yupp
Schnueffler
25-10-2022, 21:52
Yupp
Schön für dich.
Weil du schon wieder Sachen konstruierst.
Max Mustermann hat tagelang Zeit, aber die Zugriffe auf den Server geschehen sofort. Auch da brauchst du erstmal einen Beschluss.
Welcher Server..?
Wenn die Polizei etc. Daten sichert, dann geschieht das doch clientseitig, z.B. direkt in der Tankstelle..
Festplatte wird gesichtet, oder gespiegelt, oder beschlagnahmt und zwar möglichst zeitnah..
Schnueffler
25-10-2022, 22:05
Welcher Server..?
Wenn die Polizei etc. Daten sichert, dann geschieht das doch clientseitig, z.B. direkt in der Tankstelle..
Festplatte wird gesichtet, oder gespiegelt, oder beschlagnahmt und zwar möglichst zeitnah..
Meinst du, die fahren wie im Tatort dahin: Tach Polizei, wir würden gerne ihren Server kopieren. Oder brennen sie uns mal ne DVD/speichern sie das mal auf dem Stick.
Oder wie stellst du dir das vor?
Und wieso ist das dann sicher?
Kann die Polizei das dann nicht manipulieren zu ihren Gunsten?
als wenn du das Rohsignal der Überwachungskamera sichtest...
Meinst du nicht, dass die Polizei das Verbrechen lieber verhindern sollte, wenn sie im Vorfeld davon wissen?
Meinst du, die fahren wie im Tatort dahin: Tach Polizei, wir würden gerne ihren Server kopieren. Oder brennen sie uns mal ne DVD/speichern sie das mal auf dem Stick.
Oder wie stellst du dir das vor?
Und wieso ist das dann sicher?
Kann die Polizei das dann nicht manipulieren zu ihren Gunsten?
Jetzt verstehe ich erst was du meinst...
Mir ging es nie nicht darum das die Polizei Daten manipuliert, sondern die Zeugen, oder die Täter...
Meinst du nicht, dass die Polizei das Verbrechen lieber verhindern sollte, wenn sie im Vorfeld davon wissen?
Suggestivfrage...
Um die Rohdaten abzugreifen muss sie es live mitschneiden. Ansonsten wird es, wie du selbst schon gesagt hast, gespeichert. Und kann somit manipuliert oder ausgetauscht werden. Und das dauert heutzutage nicht mehr lang, wenn man weiß was man tut.
Und du sprichst hier jetzt nur noch von Überwachungskameras. Was ist denn mit Handy Videos? Wo ist da der Unterschied zwischen ich bringe der Polizei mein Smartphone und die ziehen sich das runter und ich bringe der Polizei das Smartphonevideo auf einem Stick?
Um die Rohdaten abzugreifen muss sie es live mitschneiden. Ansonsten wird es, wie du selbst schon gesagt hast, gespeichert. Und kann somit manipuliert oder ausgetauscht werden. Und das dauert heutzutage nicht mehr lang, wenn man weiß was man tut.
Und du sprichst hier jetzt nur noch von Überwachungskameras. Was ist denn mit Handy Videos? Wo ist da der Unterschied zwischen ich bringe der Polizei mein Smartphone und die ziehen sich das runter und ich bringe der Polizei das Smartphonevideo auf einem Stick?
Langsam wirds langweilig!
Der Unterschied ist die Möglichkeit der Manipulation, auch und gerade auf Smartphones mit Videobearbeitungssoftware, welche eine ÜKamera nicht hat..
Und deshalb digitale Forensik..
Meinst du, die fahren wie im Tatort dahin: Tach Polizei, wir würden gerne ihren Server kopieren. Oder brennen sie uns mal ne DVD/speichern sie das mal auf dem Stick.
Oder wie stellst du dir das vor?
Und wieso ist das dann sicher?
Kann die Polizei das dann nicht manipulieren zu ihren Gunsten?
Weist du überhaupt was ein Server ist..?
Auf meinem Rechner läuft ein Apache Webserver zum testen, der ist aber nicht mit dem www verbunden.
Server sind nicht nur die Kühlschränke mit den "Pizzaboxen" im Rechenzentrum, sondern die Software die darauf läuft, welche durch einen Client angesprochen werden kann und die entsprechenden Dienste(mail, http, ftp, etc) zur Verfügung stellt...
Schnueffler
25-10-2022, 22:54
Jetzt verstehe ich erst was du meinst...
Mir ging es nie nicht darum das die Polizei Daten manipuliert, sondern die Zeugen, oder die Täter...
Warum meinst du, würde der verteidigende Anwalt das dann nicht behaupten?
Und wie kommt die Polizei an die Daten?
Schnueffler
25-10-2022, 22:55
Langsam wirds langweilig!
Der Unterschied ist die Möglichkeit der Manipulation, auch und gerade auf Smartphones mit Videobearbeitungssoftware, welche eine ÜKamera nicht hat..
Und deshalb digitale Forensik..
Wie kommt man denn an die Daten? Die Daten werden irgendwo gespeichert, Cloud, Server, Datenbänder gibt es auch noch, hatte ich erst letztens.
Diese müssen dann auch kopiert werden und lagen ne gewisse Zeit bei dem EIgentümer.
Oder sprichst du von einem Livemitschnitt?
Schnueffler
25-10-2022, 22:56
Weist du überhaupt was ein Server ist..?
Auf meinem Rechner läuft ein Apache Webserver zum testen, der ist aber nicht mit dem www verbunden.
Server sind nicht nur die Kühlschränke mit den "Pizzaboxen" im Rechenzentrum, sondern die Software die darauf läuft, welche durch einen Client angesprochen werden kann und die entsprechenden Dienste(mail, http, ftp, etc) zur Verfügung stellt...
Server ist für mich die Arbeitseinheit, die solche Sachen regelt, wann wird was wo gespeichert, in solch einem Fall.
Eh ja, aber kein Bildbearbeitungsprogramm..
Wenn die Polizei auf Überwachungskameras zugreift(Tankstelle, oder privat), wird da wohl in den seltensten Fällen irgendjemand zeitnah die Rohdaten manipuliert haben, im Unterschied zu Max Mustermann, der mit einem Stick, als Beweismittel zur Polizei geht und tagelang Zeit hatte die Rohdaten zu manipulieren...
Ich versteh garnicht was es da für Zweifel gibt..
Nur weil du AntiMatsche bist stellst du dich jetzt extradoof, oder was..?
Das Problem was ich mit dir habe ist, dass du am Anfang schon wieder suggeriert hast, Videodaten wären vor Gericht nichts wert, wenn sie vorher nicht forensisch untersucht worden sind. Stichwort: Jeder Anwalt lacht dich aus mit sowas.
Jetzt wo du gemerkt hast was das fürn Bullshit war, nicht zuletzt weil dir Leute aus der Praxis Gegenbeispiele gebracht haben, ruderst du wieder rum und konstruierst irgendwas, um am Ende doch noch irgendwie recht zu behalten.
Ein typischer Matsche halt mal wieder. Erst die Klappe aufreißen und dann keine Fehler eingestehen wollen.
Übrigens war dein Kriterium in der Argumentation bisher „privat“. Scheint jetzt wohl auch egal zu sein. Ich hatte dreimal nachgefragt, was du unter privat überhaupt verstehst.
Warum sollte ich nun also eine Kamera nicht manipulieren können? Wenn einer zuhause sein Grundstück privat filmt, ist das immer vertrauenswürdig und er kann da nichts manipulieren?
Aha, Du weißt also nicht, wie der offensichtliche Widerspruch zwischen Deiner Darstellung und dieser hier aufzulösen ist:
da glaub ich dann lieber dem Juraforum
Welcher Widerspruch? Was habe ich denn wie dargestellt was dem widerspricht?
Das Problem was ich mit dir habe ist, dass du am Anfang schon wieder suggeriert hast, Videodaten wären vor Gericht nichts wert, wenn sie vorher nicht forensisch untersucht worden sind. Stichwort: Jeder Anwalt lacht dich aus mit sowas.
Jetzt wo du gemerkt hast was das fürn Bullshit war, nicht zuletzt weil dir Leute aus der Praxis Gegenbeispiele gebracht haben, ruderst du wieder rum und konstruierst irgendwas, um am Ende doch noch irgendwie recht zu behalten.
Ein typischer Matsche halt mal wieder. Erst die Klappe aufreißen und dann keine Fehler eingestehen wollen.
Übrigens war dein Kriterium in der Argumentation bisher „privat“. Scheint jetzt wohl auch egal zu sein. Ich hatte dreimal nachgefragt, was du unter privat überhaupt verstehst.
Warum sollte ich nun also eine Kamera nicht manipulieren können? Wenn einer zuhause sein Grundstück privat filmt, ist das immer vertrauenswürdig und er kann da nichts manipulieren?
Ohne Worte
:biglaugh:
Pansapiens
25-10-2022, 23:39
Wo ist da der Unterschied zwischen ich bringe der Polizei mein Smartphone und die ziehen sich das runter und ich bringe der Polizei das Smartphonevideo auf einem Stick?
Letzteres erspart der Polizei mehrere Monate Arbeit....
Ist mir klar, dass wieder nur dumme Smilies kommen wenn du entlarvt bist Matsche. Was sollst du sonst auch sagen, gell.
Wie ich schrieb, ein typischer Matsche halt, wie wir ihn hier und anderswo im Forum schon zig Mal erlebt haben.
Weißt du noch, wie du mich verlacht hast als ich schrieb, die Ukrainer werden ne Offensive starten? Und dann hattest du noch irgendwas von Lufthoheit der Russen in der Ukraine gefaselt. Ich frag mich wer jetzt lacht Matsche.
Letzteres erspart der Polizei mehrere Monate Arbeit....
Wenn du ihnen normal dein Handy aushändigst soll das Monate Polizeiarbeit dauern das auszuwerten? Warum?
FireFlea
25-10-2022, 23:46
Um die Rohdaten abzugreifen muss sie es live mitschneiden. Ansonsten wird es, wie du selbst schon gesagt hast, gespeichert. Und kann somit manipuliert oder ausgetauscht werden. Und das dauert heutzutage nicht mehr lang, wenn man weiß was man tut.
Und du sprichst hier jetzt nur noch von Überwachungskameras. Was ist denn mit Handy Videos? Wo ist da der Unterschied zwischen ich bringe der Polizei mein Smartphone und die ziehen sich das runter und ich bringe der Polizei das Smartphonevideo auf einem Stick?
Ich kapiere jetzt ehrlich gesagt auch nicht, worauf Matsche hinaus will. Irgendwo speichert die Kamera das Video doch, oder nicht? Sei es auf einer SD-Karte, einer Festplatte, Server, Cloud, früher VHS oder sonstwo.
Pansapiens
25-10-2022, 23:58
Wenn du ihnen normal dein Handy aushändigst soll das Monate Polizeiarbeit dauern das auszuwerten? Warum?
Das ergibt sich aus der Zusammenschau der Behauptungen von Schnüffler und Deiner.
Pansapiens
26-10-2022, 00:01
Ich kapiere jetzt ehrlich gesagt auch nicht, worauf Matsche hinaus will. Irgendwo speichert die Kamera das Video doch, oder nicht? Sei es auf einer SD-Karte, einer Festplatte, Server, Cloud, früher VHS oder sonstwo.
Und wie manipuliert man ein Video, das auf dem Server eines Kamerasystems gespeichert ist?
Schnueffler
26-10-2022, 00:18
Das ergibt sich aus der Zusammenschau der Behauptungen von Schnüffler und Deiner.
Wenn man alle Details beachten würde, dann ja! So wie du es wieder mal vereinfachst, nein. Aber das sind die typischen Provokationen, auf die ich nicht weiter eingehen werde.
Schnueffler
26-10-2022, 00:19
Und wie manipuliert man ein Video, das auf dem Server eines Kamerasystems gespeichert ist?
So blo** bist du doch nicht wirklich?
Das ergibt sich aus der Zusammenschau der Behauptungen von Schnüffler und Deiner.
Kommt wohl drauf an was Schnüffler mit „sichern“ meint. Was ich so mitbekommen habe gehen Datenträger in die Forensik wenn sie verschlüsselt sind, sie beschädigt oder zerstört wurden, oder Daten auf ihnen gelöscht wurden, die man wiederherstellen will.
Und hypothetisch vielleicht noch wenn man glaubt, das ein Video oder Bild manipuliert wurde. Was ich in der Praxis aber noch nie erlebt habe.
Wenn ich mit meinem Handy zur Polizei gehe und denen ein Video zeige, warum soll das erst in 6 bis 8 Monaten verwertbar sein? Zumindest wenn es beim Ermittler keine offensichtlichen Zweifel bzgl. der Echtheit weckt?
Wir haben bei einer Verhandlung mal WhatsApp Chatverläufe ausgewertet, die uns ein Zeuge in Form von Bildschirmfotos zur Verfügung gestellt hat. Da wurden lediglich alle Beteiligten gefragt, ob sie bestätigen, dass sie mit dem Account XY da aktiv waren. Kann mich nicht erinnern, dass da irgendwas durch eine forensische Untersuchung gegangen wäre. Vielleicht wenn einige das abgestritten hätten. Haben sie aber nicht. Und das war dann auch so gerichtsverwertbar.
Wenn man alle Details beachten würde, dann ja! So wie du es wieder mal vereinfachst, nein. Aber das sind die typischen Provokationen, auf die ich nicht weiter eingehen werde.
Was hast du denn für Erfahrungen gemacht Schnüffler? Du musst doch auch nicht jedes Foto oder Video irgendwo überprüfen lassen, um das als Beweismaterial nutzen zu können, oder wie läuft das bei euch?
Pansapiens
26-10-2022, 00:43
Aber das sind die typischen Provokationen, auf die ich nicht weiter eingehen werde.
Dann lieber persönliche Angriffe, was?
Pansapiens
26-10-2022, 00:46
Kommt wohl drauf an was Schnüffler mit „sichern“ meint. Was ich so mitbekommen habe gehen Datenträger in die Forensik wenn sie verschlüsselt sind, sie beschädigt oder zerstört wurden, oder Daten auf ihnen gelöscht wurden, die man wiederherstellen will.
Und hypothetisch vielleicht noch wenn man glaubt, das ein Video oder Bild manipuliert wurde. Was ich in der Praxis aber noch nie erlebt habe.
und was davon soll auf die beschlagnahmten Handys der Polizisten zutreffen?
Wenn ich mit meinem Handy zur Polizei gehe und denen ein Video zeige, warum soll das erst in 6 bis 8 Monaten verwertbar sein?
und wenn Dir die Polizei ein Handy abnimmt, warum dauert das dann so lange?
Ist mir klar, dass wieder nur dumme Smilies kommen wenn du entlarvt bist Matsche. Was sollst du sonst auch sagen, gell.
Wie ich schrieb, ein typischer Matsche halt, wie wir ihn hier und anderswo im Forum schon zig Mal erlebt haben.
Weißt du noch, wie du mich verlacht hast als ich schrieb, die Ukrainer werden ne Offensive starten? Und dann hattest du noch irgendwas von Lufthoheit der Russen in der Ukraine gefaselt. Ich frag mich wer jetzt lacht Matsche.
:megalach:
:muetze:
Nochmal zur Erinnerung, ich habe in Post#971 nachgefragt, warum die Ermittlungen in dem Dortmund Fall so lange dauern würden und dann kam von Schnüffler, dass die Smartphoneauswertung so lange dauern würde.
Und zweimal, dass ich ja keine Ahnung hätte und überhaupt.
Zu Kensei sag ich nichts mehr, spricht ja für sich. ;)
:megalach:
:muetze:
q.e.d.
und was davon soll auf die beschlagnahmten Handys der Polizisten zutreffen?
und wenn Dir die Polizei ein Handy abnimmt, warum dauert das dann so lange?
Wie gesagt, ich kann es nur vermuten. Weil die Dinger entsperrt werden müssen, weil Daten darauf gelöscht wurden, die man wiederherstellen muss, weil Beschuldigte das Recht haben, nicht zu kooperieren und Aussagen zu verweigern, und man daher erstmal gucken muss, wonach man überhaupt sucht. Und also Unmengen an Kommunikationsdaten gesichtet und bewertet werden müssen.
Das ist doch nun nicht dasselbe, wie wenn ich mit nem Video zur Wache gehe, wo Kids am Bahnhof randaliert haben?!? Oder wenn du ein Video zeigst von einer Überwachungskamera, wo jemand was einsteckt im Laden.
Nochmal zur Erinnerung, weil Matsche gerne vergisst, was er hier teilweise für Blödsinn von sich gibt;
Nö glaub ich nicht..
Zeigen kann man vor Gericht viel, aber ohne digitale Forensik wird dich jeder Anwalt auslachen..
Meinst du, die fahren wie im Tatort dahin: Tach Polizei, wir würden gerne ihren Server kopieren. Oder brennen sie uns mal ne DVD/speichern sie das mal auf dem Stick.
Also im Tatort und anderen Krimi’s läuft das immer so ab :D
Schnueffler
26-10-2022, 09:26
Also im Tatort und anderen Krimi’s läuft das immer so ab :D
Deswegen ja. Film und Realität.
Katamaus
26-10-2022, 09:30
Also im Tatort und anderen Krimi’s läuft das immer so ab :D
Wäre aber schon interessant, wie das abläuft.
Insgesamt halte ich es auch für deutlich unwahrscheinlicher, dass der Besitzer des benachbarten Autohauses sich unmittelbar nach der Tat auf seinem Server einloggt, um die Videos zu manipulieren, als dass eine Privatperson, die ohne Aufforderung damit zur Polizei rennt, etwas getrickst hat. Dass vor Gericht wohl Beides ausgeschlossen, oder zumindest plausibilisiert, werden muss, ist unbenommen.
@Katamaus:
Zu beiden Punkten volle Zustimmung.
hand-werker
26-10-2022, 13:31
Aber ist es nicht in allen Fällen, in denen eine Manipulation vermutet wird, so, dass die DATEI forensisch untersucht wird und nicht der DATENTRÄGER? Mit anderen Worten: Ist es nicht egal, ob die Datei von einem Server, vom USB-Stick oder aus dem Smartphone abgegriffen wird?
Wenn es geht, wird der Datenträger beschlagnahmt.
hand-werker
26-10-2022, 13:38
Laut Schnuefflers und Deiner Aussage ja nicht, wenn man damit von sich aus bei der Rennleitung angedackelt kommt.
Aber nochmal: Ist aus technischer Sicht der eigentliche Datenträger nicht uninteressant und nur die vorliegende Datei relevant (da evtl. manipuliert)?
Kommt sicher drauf an. Z.B. auch was und wie manipuliert wurde. Wenns um die Wiederherstellung von Daten geht, brauchst du den Träger wo die verändert oder gelöscht wurden. Denke ich zumindest. Ich bin aber auch kein ITler.
Laut Schnuefflers und Deiner Aussage ja nicht, wenn man damit von sich aus bei der Rennleitung angedackelt kommt.
Aber nochmal: Ist aus technischer Sicht der eigentliche Datenträger nicht uninteressant und nur die vorliegende Datei relevant (da evtl. manipuliert)?
Wenn es ganz dumm läuft ist die Originalversion noch im Papierkorb. Insofern kann unter Umständen das Laufwerk weiterhelfen.
Schnueffler
26-10-2022, 16:48
Laut Schnuefflers und Deiner Aussage ja nicht, wenn man damit von sich aus bei der Rennleitung angedackelt kommt.
Aber nochmal: Ist aus technischer Sicht der eigentliche Datenträger nicht uninteressant und nur die vorliegende Datei relevant (da evtl. manipuliert)?
Es geht darum, die Originaldatei zu haben, die noch nie woanders hin kopiert wurde, weil selbst damit verändert man die Daten der Datei. Also braucht man das Originalgerät zwecks forensischer Sicherung.
Wenn die Sachen so gesichert wurden, dann haben sie vor Gericht absolute Bestandskraft.
Die kopierten Videos auf nem Stick etc. haben die Rechtskraft wie eine Aussage.
Katamaus
26-10-2022, 17:51
Die kopierten Videos auf nem Stick etc. haben die Rechtskraft wie eine Aussage.
Na, immerhin. DAs bestätigt meine Vermutung, dass es eben auf die Gesamtschau ankommt. wenn sich das alles ziemlich klar darstellt und das Video passt auch noch ins Bild, dann mag das ggfs. reichen. Wenn auf dem Video was vollkommen zu den anderen Beweismitteln Konträres zu sehen wäre, müsste man natürlich 100% sicher gehen.
https://www.spiegel.de/panorama/dortmund-getoeteter-16-jaehriger-hatte-weder-alkohol-noch-drogen-im-blut-a-2e2b0849-1465-48be-9f18-fc2c6e7f64bd
Es geht voran...
Es geht darum, die Originaldatei zu haben, die noch nie woanders hin kopiert wurde, weil selbst damit verändert man die Daten der Datei. Was genau meinst du ändert sich beim Kopieren einer Datei?
Was genau meinst du ändert sich beim Kopieren einer Datei?
:blume:
Ich finde es ja generell voll Scheisse nochmal nachzutreten, aber würde mich auch mal interessieren...?
Warum genau meinst DU, man könne eine heimische Videokamera nicht manipulieren? Vielleicht beantwortest du Die Frage einfach mal.
Wieso eigentlich nicht? Warum antwortest du nie auf irgendwelche kritischen Rückfragen, sondern kommentierst dann nur mit dümmlichen Smilies oder weigerst dich was zu schreiben? Was soll das für eine Art von Diskussionskultur sein, die du hier schon seit Monaten an den Tag legst? Willst du überhaupt ernsthaft über irgendwas diskutieren, oder geht‘s dir nur darum, dich für dein Ego überall als vermeintlicher „Experte“ zu profilieren? Was soll sowas?!?
Wieso eigentlich nicht? Warum antwortest du nie auf irgendwelche kritischen Rückfragen, sondern kommentierst dann nur mit dümmlichen Smilies oder weigerst dich was zu schreiben? Was soll das für eine Art von Diskussionskultur sein, die du hier schon seit Monaten an den Tag legst? Willst du überhaupt ernsthaft über irgendwas diskutieren, oder geht‘s dir nur darum, dich für dein Ego überall als vermeintlicher „Experte“ zu profilieren? Was soll sowas?!?
Das kann ich dir wohl sagen: weil du immer persönlich wirst(so möchtegern subtil), weil du selektiv, wenn überhaupt liest und dann immernoch behauptest, ich hätte nicht geantwortet, weil du nachtrittst, obwohl ich mich schon ausgeklinkt habe, weil du Nebelkerzen zündest und auf Nachfrage auch selber nicht antwortest und weil mir deine "Diskussionskultur" mich betreffend auf den Sack geht, etc, pp...
Denk was du willst, ich bin durch mit dir..
Ich bin doch nicht dein Fuzzy!
Es gibt hier ja auch noch genug andere mit denen du diskutieren kannst.
Das Vertrauensverhältniss, ist in meinem Fall, nachhaltig gestört..
Du HAST mehrfach nicht geantwortet auf kritische Nachfragen. Und zwar sowohl von mir, als auch von OliverT, Schnüffler und anderen. Nämlich immer dann, wenn man dir nachweist, dass du Unsinn schreibst. Ich hatte fünfmal nachgefragt, was für dich „privat“ bei Videos bedeutet. Erklärst du nicht, sondern versuchst es dann tot zu schweigen. Ich u.a. hatten nachgefragt, warum man Kameras nicht manipulieren können sollte? Deinerseits Schweigen im Walde. Obwohl diese Punkte zentral für deine Argumentation waren. Und jetzt kommt wieder „och nö, lass mal…“.
Reine Zeitverschwendung.
Sowas dümmliches hab ich in nem Online Forum wirklich selten erlebt.
Das wird nur noch getoppt durch Martin, und diesen anderen grenzdebilen Typen, „Truthseeker“ oder wie der hieß.
Lass gut sein Kensei...
Wirst ja direkt wieder persönlich/beleidigend :rolleyes:
Lass gut sein Kensei...
Wirst ja direkt wieder persönlich/beleidigend :rolleyes:
Ich finde es übrigens beleidigend, wenn man versucht, andere Meinungen ins lächerliche zu ziehen und mit dümmlichen Smilies abzuwerten.
Ich finde es auch beleidigend, sich in Diskussionen einzuklinken und dann nur cherry picking zu betreiben und gleichzeitig kritische Nachfragen wiederholt zu ignorieren.
Interessiert dich ja aber auch alles nicht. Warum sollte ich also Rücksicht auf Deine Befindlichkeiten nehmen? Wies in den Wald reinruft…
Schnueffler
26-10-2022, 23:00
Was genau meinst du ändert sich beim Kopieren einer Datei?
Die Metadaten.
noch getoppt durch Martin, und diesen anderen grenzdebilen Typen, „Truthseeker“ oder wie der hieß.
Ich finde es übrigens beleidigend, wenn man versucht, andere Meinungen ins lächerliche zu ziehen und mit dümmlichen Smilies abzuwerten.
... Wies in den Wald reinruft…
Hier steppt ja wieder einmal voll der Bär!
Aber lasst euch nicht stören.
Man muß genau ermitteln, sag ich immer.
Die Metadaten.
Bin mal gespannt, was @Tyrdal dazu sagt, der ist ja scheinbar IT'ler..?
Ich sag erstmal, unter Vorbehalt, Nope, weil die Metadaten ja 1:1 mitkopiert werden dürften..?
Schnueffler
27-10-2022, 00:25
Bin mal gespannt, was @Tyrdal dazu sagt, der ist ja scheinbar IT'ler..?
Ich sag erstmal, unter Vorbehalt, Nope, weil die Metadaten ja 1:1 mitkopiert werden dürften..?
Also ich habe jetzt mal auf stumpf ein gespeichertes Foto in einen anderen Ordner kopiert und mir dann die Daten angeschaut:
Erstellungszeit: Jetzt
Datum: aktuell
Quelle: Dieser PC
Ordnerpfad: der neue Pfad.
Beim Original:
Erstellungszeit: 16:52 Uhr
Datum: 16.01.2022
Quelle: Huawei p30 Pro
Ordnerpfad: Cloudspeicher
Hm, wie gesagt, wissen tu ich es auch nicht, hab gerade auch ein Bild kopiert und da war keine Veränderung der Metadaten, während bei den Fotos, die ich von Freunden habe, nur sehr spärliche Metadaten vorhanden sind..?
Mal abwarten was @Tyrdal dazu sagt..
Wenn man etwas kopiert sollte das Datum des Kopierens als Änderungsdatum auftauchen. Das Erstellungsdatum sollte gleich bleiben. Allerdings kann man Metadaten recht einfach manipulieren und sie erlauben auch keine Aussage darüber ob eine Datei manipuliert wurde.
Wie kamen wir überhaupt auf digitale Forensik, ich denke nicht, dass da jemand während des Einsatzes telefoniert, oder Fotos/Videos erstellt hat?
Weiterhin denke ich, dass die Smartphones auch nicht aufwändig "geknackt" werden müssten, da die Polizisten ja hoffentlich ihre PIN bereitwillig rausgegeben haben.
GPS Daten dürften auf dem engen Raum auch nicht viel bringen, bleiben also vielleicht noch Bewegungssensoren zum auslesen.
Ich find auf jeden Fall, das die Ermittlungen ziemlich lange dauern!?!
Du warst der, der die „digitale Forensik“ ins Feld geführt hatte und warum das so lange dauert. Sobald die Polizisten Beschuldigte sind, müssen sie überhaupt keine Infos mehr großartig rausgeben. Soweit ich das erinnere, wurde ihnen das auch von ihren Anwälten geraten, sich nicht weiter zur Sache zu äußern. Handies könnten die auch ausgeschaltet übergeben, wenn sie das wollen. Ansonsten könnte ich mir auch vorstellen, dass es hier um Absprachen zwischen den Beamten nach dem Einsatz geht. (?) Dann müsste man also bspw. Chatverläufe ausfindig machen und rekonstruieren. Die die evtl. schon gelöscht haben und das evtl. bei gesperrten Smartphones. Kann schon n bisschen dauern.
Pansapiens
27-10-2022, 07:00
Du warst der, der die „digitale Forensik“ ins Feld geführt hatte
Nein, das war Schnüffler.
hand-werker
27-10-2022, 07:49
... Ansonsten könnte ich mir auch vorstellen, dass es hier um Absprachen zwischen den Beamten nach dem Einsatz geht. (?) Dann müsste man also bspw. Chatverläufe ausfindig machen und rekonstruieren. ...
Worum sollte es sonst gehen? Die werden ja wohl nicht die Bodycams ausgeschaltet lassen und dann mit privaten Handys filmen.
Keine Ahnung. Matsche hatte Bildbearbeitung ins Spiel gebracht.
Die Metadaten.
Die sind Teil des Dateisystems, nicht der Datei. An der ändert sich gar nix.
Bin mal gespannt, was @Tyrdal dazu sagt, der ist ja scheinbar IT'ler..?
Ja, und ich habe auch schon an einem Videoüberwachungssystem mitentwickelt. Daher ist das ganz spaßig zu verfolgen.
hand-werker
27-10-2022, 09:22
Und? Wir brauchen mehr Details... :)
Benötigt man den Originaldatenträger zur Klärung "Fälschung ja/nein" oder reicht die Datei?
Die sind Teil des Dateisystems, nicht der Datei. An der ändert sich gar nix.
Kann man so nicht sagen, Metadaten sind in vielen Dateiformaten integraler Bestandteil der Datei die u.a. in Filesystemen verwendet werden.
Es ist wohl auch zu vermuten, dass Schnüfler in seiner Behörde entsprechende IT Spezis sitzen hat, die den „normalen“ Beamten sagen, wie sie Datenträger zu sichten haben und warum.
Kann man so nicht sagen, Metadaten sind in vielen Dateiformaten integraler Bestandteil der Datei die u.a. in Filesystemen verwendet werden.
Doch kann man. Natürlich gibt es auch Metadaten in Bild- und Videoformaten (zB GPS Daten). Die werden dann aber 1:1 mitkopiert.
Und? Wir brauchen mehr Details... :)
Benötigt man den Originaldatenträger zur Klärung "Fälschung ja/nein" oder reicht die Datei?
Tja, also erstmal braucht man natürlich eine Datei. Bei unserem System musste man die aber erstmal exportieren, denn die Videodaten waren als endlose Transportstreams angelegt. Um sich was anzusehen mussten man dann die Quelle und den Zeitraum angeben. Das konnte man natürlich dann in eine Datei exportieren. Da das ganze aber eine Benutzersystem und logs hatte wusste man natürlich wer wann was tat.
Benötigtr man den Originaldatenträger? Kommt drauf an. Wenn die Quelle sicher ist, dann nicht. Der kann aber im Zweifel Spuren einer Bearbeitung enthalten.
So, es gibt Neuigkeiten: Der Reflexhafte Bullshit von Notwehr und Drogeneinfluss ist passe.
https://twitter.com/Westpol/status/1585285028409401350
Der Kriminologe redet von Mord...12 Pistoleros haben möglicherweise einen 16 jährigen Ermordet. Meine Verachtung.
Und dass der psychisch krank war spielt keine Rolle mehr, oder wie? Keine Drogen, kein Alkohol, DAS WAR MORD!…
Welche Rolle spielt Feltes nochmal bei den Ermittlungen?
Aber schön, dass du die Polizei verachtest, obwohl die Ermittlungen noch nicht mal abgeschlossen sind.
Und dass der psychisch krank war spielt keine Rolle mehr, oder wie? Keine Drogen, kein Alkohol, DAS WAR MORD!…
Welche Rolle spielt Feltes nochmal bei den Ermittlungen?
Aber schön, dass du die Polizei verachtest, obwohl die Ermittlungen noch nicht mal abgeschlossen sind.
Ich erinnere dabei immer gerne an Nürnberg, Ludwigshafen, Wuppertal und all die anderen Orte, wo es zu tödlichen Messerangriffen kam und leider keine Polizei vor Ort war. Sehr wahrscheinlich wurde hier ein weiterer Anschlag verhindert.
Man sollte abwarten, was die Polizisten ermitteln. Es ist aber natürlich einfacher, erst einmal der Polizei die Schuld zu geben, die einem, mit Messer bewaffneten, Psychopathen gegenüber stehen.
hand-werker
27-10-2022, 14:08
So, es gibt Neuigkeiten: Der Reflexhafte Bullshit von Notwehr und Drogeneinfluss ist passe.
https://twitter.com/Westpol/status/1585285028409401350
Der Kriminologe redet von Mord...12 Pistoleros haben möglicherweise einen 16 jährigen Ermordet. Meine Verachtung.
Den Unterschied zwischen "die haben den einfach ohne Grund erschossen" und "Wenn man diesen Ablauf jetzt unterstellt, dann..." verstehst Du schon?
Zudem haben da nicht "12 Pistoleros" jemanden "ermordet", sondern 1 (!) Beamter hat auf ihn geschossen. Ob zu Recht oder zu Unrecht weiß man noch nicht sicher.
@Tyrdal Danke für deine Antworten.. :halbyeaha
Wenn die sich nichts vorzuwerfen haben hätten sie ja den Einsatz filmen können und jetzt nicht schweigen brauchen.
Je mehr ans Licht kommt, desto mehr wird klar wie hier wieder, teilweise buchstäblich, über Leichen gegangen und gelogen wurde. Ein Kind/Jugendlicher, der niemanden bedroht hat erst mit Elektroschocks in Bauch und Genitalien malträtiert, anschließend mit Reizgas eingesprüht und abgeknallt. Keiner hat es gefilmt, keiner sagt was. Aber beklagen dass sich Leute eine Meinung bilden obwohl die internen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Borniert. über einen Toten Lügen verbreiten um die Täter in der Öffentlichkeit besser dastehen zu lassen. Ekelhaft.
Und dass der psychisch krank war spielt keine Rolle mehr, oder wie? Keine Drogen, kein Alkohol, DAS WAR MORD!…
Welche Rolle spielt Feltes nochmal bei den Ermittlungen?
.
Da sind wohl ein paar Details in deiner Betrachtung verlorenen gegangen ,oder ?
Laut der Aussage im Link, zeigte das Reizgas Wirkung und ebenso der Taser. Das ist schonmal unterschiedlich zu der ersten Darstellung .Keine Drogen , kein Alkohol , die eine Wirkung zusätzlich unterdrücken hätten können. Die beiden Sachen werden doch mit Grund eingesetzt und wenn sie Wirkung zeigen , dann ist die Frage , warum trotzdem noch geschossen wurde , sogar dringender . Und die zuätzliche Frage , wieso anfangs behauptet wurde man hätte schiessen müssen , weil angeblich keine Wirkung erzielt wurde. Also die Maßnahmen ausgereizt waren .
Dein Verweis zu psychische Erkrankung soll nun was andeuten ? keine Drogen , kein Alkohol aber psychisch krank , also werden die Schüsse plausibler ? Trotz gezeigter Wirkung der vorgenommenen Maßnahmen ?
Für mich lässt der momentane Stand der Ermittlung , noch mehr Fragen entstehen ......als sie eh schon vorher waren .
Wenn die sich nichts vorzuwerfen haben hätten sie ja den Einsatz filmen können und jetzt nicht schweigen brauchen.
Je mehr ans Licht kommt, desto mehr wird klar wie hier wieder, teilweise buchstäblich, über Leichen gegangen und gelogen wurde. Ein Kind/Jugendlicher, der niemanden bedroht hat erst mit Elektroschocks in Bauch und Genitalien malträtiert, anschließend mit Reizgas eingesprüht und abgeknallt. Keiner hat es gefilmt, keiner sagt was. Aber beklagen dass sich Leute eine Meinung bilden obwohl die internen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Borniert. über einen Toten Lügen verbreiten um die Täter in der Öffentlichkeit besser dastehen zu lassen. Ekelhaft.
Wie gesagt. Noch wurde überhaupt nichts bewiesen und du gibst aber schon die Schuld der Polizei? Das klingt ja fast so, als würde die Polizei aus Spaß Leute umbringen. Eine solche Einstellung finde ich eher befremdlich. Ist aber natürlich einfach zu behaupten, wenn man hinter einem Bildschirm sitzt.
Das die Polizisten nichts sagen, liegt wahrscheinlich daran, dass deren Anwälte denen das gesagt haben. Da kann jedes Wort umgedichtet werden. Deshalb nimmt man sich ja einen Anwalt.
Es klingt aber fast so, als wärst du dabei gewesen. Wie gesagt, ich möchte nicht in deren Haut stecken, wenn ein Psychopath mit Messer vor denen steht. Vor allen dingen nicht, nachdem schon so viele Menschen in Deutschland in letzter Zeit durch genau solche Personen durch Messer verletzt oder getötet wurden.
Du hast dich null mit dem bisherigen Verlauf beschäftigt.
Laut der Aussage im Link, zeigte das Reizgas Wirkung und ebenso der Taser. Das ist schonmal unterschiedlich zu der ersten Darstellung .Keine Drogen , kein Alkohol , die eine Wirkung zusätzlich unterdrücken hätten können. Die beiden Sachen werden doch mit Grund eingesetzt und wenn sie Wirkung zeigen , dann ist die Frage , warum trotzdem noch geschossen wurde , sogar dringender . Und die zuätzliche Frage , wieso anfangs behauptet wurde man hätte schiessen müssen , weil angeblich keine Wirkung erzielt wurde. Also die Maßnahmen ausgereizt waren .
Vielleicht wird hier Wirkung unterschiedlich definiert, so dass beides nicht falsch ist. Wenn du Reizstoff abbekommst und deine Sicht eingeschränkt wird, zeigt es in der Hinsicht Wirkung. Rennst du aber trotzdem auf den Beamten weiter zu zeigt es keine Wirkung. Denn sein Ziel war es dich davon abzuhalten.
Wenn Ziel der Reizstoff und Tasereinsatzes war, dass der Täter das Messer fallen lässt, er dies aber nicht tut und sich stattdessen noch auf die Beamten zubewegt, dann ist es egal ob er Schmerzen hat oder nicht. Was zählt ist, dass er sich mit einem Messer auf die Beamten im Nahbereich zubewegt. Und dann ist es richtig, wenn der Sicherungsschütze schießt. Worüber man dann diskutieren kann ist, ob der Einsatz von Reizstoff und Taser im Vorfeld angemessen war.
hand-werker
27-10-2022, 15:07
Laut der Aussage im Link, zeigte das Reizgas Wirkung und ebenso der Taser...
Das ist halt die Aussage von jemandem, der nicht dabei war. Ob die Maßnahmen wirklich die gewünschte Wirkung gezeigt haben, weiß man ja nicht.
Vielleicht wird hier Wirkung unterschiedlich definiert, so dass beides nicht falsch ist. Wenn du Reizstoff abbekommst und deine Sicht eingeschränkt wird, zeigt es in der Hinsicht Wirkung. Rennst du aber trotzdem auf den Beamten weiter zu zeigt es keine Wirkung. Denn sein Ziel war es dich davon abzuhalten.
Wenn Ziel der Reizstoff und Tasereinsatzes war, dass der Täter das Messer fallen lässt, er dies aber nicht tut und sich stattdessen noch auf die Beamten zubewegt, dann ist es egal ob er Schmerzen hat oder nicht. Was zählt ist, dass er sich mit einem Messer auf die Beamten im Nahbereich zubewegt. Und dann ist es richtig, wenn der Sicherungsschütze schießt. Worüber man dann diskutieren kann ist, ob der Einsatz von Reizstoff und Taser im Vorfeld angemessen war.
der letzte Punkt ist bis jetzt eben ungeklärt. Also was genau zur Schussabgabe führte. ob er sich überhaupt mit oder ohne Messer auf die Beamten zu bewegte. ob nur bewegte oder auch Angriff und und und .
Ich wollte einfach auf die unterschiedlichen Darstellung seitens der Taser und Spray Wirkung anfangs und jetzt hinweisen . Und darauf das psychisch krank sein nicht automatisch zum Abschuss freigibt ,...
Und bitte , alle mal daran erinnern ,,....ursprünglich sollte er ja vorm Suizid GERETTET werden ^^ .auch DAS bitte nicht vergessen
All die Punkte jetzt weglassen und einfach nur auf das Psychische verweisen , ist da schon ein wenig Dünne
ob nur bewegte oder auch Angriff und und und . Sofern er ein Messer in der Hand hat und sich im näheren Bereich auf die Beamten zubewegt ist es auch in Ordnung zu schießen. Ein bevorstehender Angriff reicht aus. Und da gilt dann auch, ob der Schütze von einem Angriff ausgehen kann und nicht die wirklich Intention der Person mit dem Messer.
Und darauf das psychisch krank sein nicht automatisch zum Abschuss freigibt ,...
All die Punkte jetzt weglassen und einfach nur auf das Psychische verweisen , ist da schon ein wenig Dünne
Da stimme ich dir zu.
Sofern er ein Messer in der Hand hat und sich im näheren Bereich auf die Beamten zubewegt ist es auch in Ordnung zu schießen. Ein bevorstehender Angriff reicht aus. Und da gilt dann auch, ob der Schütze von einem Angriff ausgehen kann und nicht die wirklich Intention der Person mit dem Messer.
.
Ist mir alles klar. Klar ist mir nicht , wieso bei soviel Anwesenden immer noch nicht klar , wie es denn nun wirklich abgelaufen ist . Aber ich bleibe offen für neue Informationen ...
…
All die Punkte jetzt weglassen und einfach nur auf das Psychische verweisen , ist da schon ein wenig Dünne
Ich hatte auf einen Beitrag Bezug genommen, in dem es hieß, keine Drogen, kein Alkohol, das war Mord…
Dazu hatte ich angemerkt, dass hier auch noch eine wie auch immer geartete Psychose im Raum steht. Nicht mehr und nicht weniger. Der Rest ist deine Phantasie.
Wenn die sich nichts vorzuwerfen haben hätten sie ja den Einsatz filmen können und jetzt nicht schweigen brauchen.
Je mehr ans Licht kommt, desto mehr wird klar wie hier wieder, teilweise buchstäblich, über Leichen gegangen und gelogen wurde. Ein Kind/Jugendlicher, der niemanden bedroht hat erst mit Elektroschocks in Bauch und Genitalien malträtiert, anschließend mit Reizgas eingesprüht und abgeknallt. Keiner hat es gefilmt, keiner sagt was. Aber beklagen dass sich Leute eine Meinung bilden obwohl die internen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Borniert. über einen Toten Lügen verbreiten um die Täter in der Öffentlichkeit besser dastehen zu lassen. Ekelhaft.
Wenn hier was ekelhaft ist, dann deine Vorverurteilungen, bevor überhaupt die Ermittlungen, geschweige denn ein Gerichtsverfahren abgeschlossen ist.
Klassisches Stammtischniveau.
Ich erinnere dabei immer gerne an Nürnberg, Ludwigshafen, Wuppertal und all die anderen Orte, wo es zu tödlichen Messerangriffen kam und leider keine Polizei vor Ort war. Die saßen alle auf dem Boden und überlegten ob sie sich selbst töten wollen?
Ich hatte auf einen Beitrag Bezug genommen, in dem es hieß, keine Drogen, kein Alkohol, das war Mord…
Dazu hatte ich angemerkt, dass hier auch noch eine wie auch immer geartete Psychose im Raum steht. Nicht mehr und nicht weniger. Der Rest ist deine Phantasie.
Ja ist klar. Wie bei der Lehrer-Diskussion. Wenn dir was nicht ins Schema passt ,ist es immer die Phantasie des Anderen . Bravo, weiter machen ^^
Doch kann man. Natürlich gibt es auch Metadaten in Bild- und Videoformaten (zB GPS Daten). Die werden dann aber 1:1 mitkopiert.Eben, somit passte die Aussage eben nicht mehr. Dass die 1:1 mitkopiert werden ist aber richtig.
Ja ist klar. Wie bei der Lehrer-Diskussion. Wenn dir was nicht ins Schema passt ,ist es immer die Phantasie des Anderen . Bravo, weiter machen ^^
Ich kann nichts für Dinge, die du in meine Aussagen reindeutest.
Ja ist klar. Wie bei der Lehrer-Diskussion. Wenn dir was nicht ins Schema passt ,ist es immer die Phantasie des Anderen . Bravo, weiter machen ^^
Phantasie und das ausblenden von Fakten. Anders lassen sich der mutmaßliche Mord an einem Jungen und in Mannheim an einem Kranken nicht ertragen, wenn man sich nicht eingestehen kann komplett auf dem Holzweg zu sein. :)
Wenn die sich nichts vorzuwerfen haben hätten sie ja den Einsatz filmen können und jetzt nicht schweigen brauchen.
Je mehr ans Licht kommt, desto mehr wird klar wie hier wieder, teilweise buchstäblich, über Leichen gegangen und gelogen wurde. Ein Kind/Jugendlicher, der niemanden bedroht hat erst mit Elektroschocks in Bauch und Genitalien malträtiert, anschließend mit Reizgas eingesprüht und abgeknallt. Keiner hat es gefilmt, keiner sagt was. Aber beklagen dass sich Leute eine Meinung bilden obwohl die internen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Borniert. über einen Toten Lügen verbreiten um die Täter in der Öffentlichkeit besser dastehen zu lassen. Ekelhaft.
...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gutachten-jugendlicher-dortmund-polizei-tod-schuesse-100.html
Eben, somit passte die Aussage eben nicht mehr. Dass die 1:1 mitkopiert werden ist aber richtig.
Welche Aussage passt nicht? Die Teile in den Dateien werden zwar auch Metadaten genannt, gehören aber fest zum Dateiformat, also zur Datei. Das hat nichts mit den eigentlich gemeinten Metadaten(creation, acces, modification time etc) zu tun.
Esse quam videri
27-10-2022, 20:14
Phantasie und das ausblenden von Fakten. Anders lassen sich der mutmaßliche Mord an einem Jungen und in Mannheim an einem Kranken nicht ertragen, wenn man sich nicht eingestehen kann komplett auf dem Holzweg zu sein. :)
auf welchen Bericht beziehst Du dich? Bitte mal Link einfügen. Danke.
gruss
Phantasie und das ausblenden von Fakten. Anders lassen sich der mutmaßliche Mord an einem Jungen und in Mannheim an einem Kranken nicht ertragen, wenn man sich nicht eingestehen kann komplett auf dem Holzweg zu sein. :)
Wo siehst du denn da Mordmerkmale erfüllt?
Phantasie und das ausblenden von Fakten. Anders lassen sich der mutmaßliche Mord an einem Jungen und in Mannheim an einem Kranken nicht ertragen, wenn man sich nicht eingestehen kann komplett auf dem Holzweg zu sein. :)
Nur der Deutlichkeit halber. Deine reißerische Bidzeitungsmasche mit Aussagen ohne Belegbarkeit missfällt mir genauso , wie Kensei's selektives Vorgehen und dem Getue als könnten Beamte niemals fehlen und den Anschein erweckend als könnte da nie etwas gewaltig schief gelaufen sein .
Wenn ich also Kensei's Post kritisiere , bedeutet das NICHT das ich mit deinen , sympathisiere.
...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gutachten-jugendlicher-dortmund-polizei-tod-schuesse-100.html
Na dann kann man nur hoffen ,daß du niemals in eine tiefe emotionale Krise kommst oder psychisch krank wirst ,jetzt Hilfe benötigst , dummerweise einen ausländischen Eindruck machst und dann an einen wie dich gerätst , der nicht mehr unterscheiden kann zw. einer bewussten , kriminellen Tat und einer durch psychiatrische Pathologie unterlegten Handlung . Und ich hoffe für dich , das du nie in eine Situation kommst , wo du mal nicht ganz klar bist . Ich meine , dafür muss dann doch keine Allgemeinheit bezahlen , gelle ?
Wer sagt dir das der Junge nicht dankbar und demütig war , bis zu seinem Tod , und TROTZDEM psychisch krank ???
Auch ein Deutscher hat kein Recht einen Bürger in Deutschland anzugreifen , wenn du schon so vehement auf diesen Fakt verweist . ....
Deine Aussage ist auch etwas ,.... naja ,..das schreibe ich hier mal nicht hin..... jedenfalls nichts wofür ich einen Orden vergeben würde
Ich glaube, bangers Aussage war ironisch gemeint.
Man könnte jetzt ganz allgemein mal appellieren, dass ein Sachverhalt mit einem Toten und einem für den Tod verantwortlichen Menschen moralisch wenig geeignet erscheint, irgendwas ins lächerliche zu ziehen. Da das hier aber nicht fruchten würde, lass ichs bleiben und denk mir meinen Teil.
Pansapiens
27-10-2022, 21:40
Und dann ist es richtig, wenn der Sicherungsschütze schießt.
Sicherungsschütze?
Als er laut Erstbericht der Staatsanwaltschaft an das Justizministerium nur noch "zwei bis drei Meter" von einem Polizeibeamten entfernt war, gab dieser aus einer Maschinenpistole mehrere Schüsse ab. Vier davon trafen den 16-Jährigen - im Kopf, in der Schulter, im Unterarm und im Bauch.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gutachten-jugendlicher-dortmund-polizei-tod-schuesse-100.html
Ich glaube, bangers Aussage war ironisch gemeint.
eil.
Denk ich nicht, wenn ich mich noch andere Post erinnere ....
Rum wie num, ist ne böse Geschichte dort. Egal wie man es nimmt.
...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gutachten-jugendlicher-dortmund-polizei-tod-schuesse-100.html
"Ironie" ist kein Freibrief alles zu relativieren("war doch nur Ironie").
Dieser post ist eher Zeugniss einer gewissen Ideologie, ...
Geht garnicht.
Bücherwurm
27-10-2022, 22:07
Dieser post ist eher Zeugniss einer gewissen Ideologie, oder einfach nur himmelschreiender Dummheit und Menschenverachtung..
Das kann doch aber Kensei nicht wissen.
Kensei kann sich eher nicht vorstellen, dass so ein Beitrag ernstgemeint sein sollte.
Sicherungsschütze?
Als er laut Erstbericht der Staatsanwaltschaft an das Justizministerium nur noch "zwei bis drei Meter" von einem Polizeibeamten entfernt war, gab dieser aus einer Maschinenpistole mehrere Schüsse ab. Vier davon trafen den 16-Jährigen - im Kopf, in der Schulter, im Unterarm und im Bauch.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gutachten-jugendlicher-dortmund-polizei-tod-schuesse-100.html
Also hat er sich auf die Beamten zubewegt? Das stand ja wohl irgendwie auch in frage.
Und warum sollte der Polizist nicht Sicherungsschütze gewesen sein?
Also hat er sich auf die Beamten zubewegt? Das stand ja wohl irgendwie auch in frage.
Und warum sollte der Polizist nicht Sicherungsschütze gewesen sein?
Das der Beamte sich ev . Auf IHn zu bewegt hat , ist wohl nicht möglich ,oder ?
Ich meine irgendwie sind da auch an ihn ran ,um zu Tasern und zu Pfeffern .
Nur um mal ALLE Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Das kann doch aber Kensei nicht wissen.
Das ging auch nicht speziell an Kensei, sondern ist eher allgemein gemeint, zumal Banger solche "ironischen" Posts ja nicht zum ersten mal rausgehauen hat..
Das der Beamte sich ev . Auf IHn zu bewegt hat , ist wohl nicht möglich ,oder ?
Ich meine irgendwie sind da auch an ihn ran ,um zu Tasern und zu Pfeffern .
Nur um mal ALLE Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Möglich schon. Halte ich aber für nicht so wahrscheinlich, da in dem von Pans verlinkten Artikel stand, dass er sich bewegt hat und der Cop als Sicherungsschütze wohl eher statisch eingesetzt worden ist.
Pansapiens
28-10-2022, 05:35
Also hat er sich auf die Beamten zubewegt?
nein, nur weil das im Erstbericht der Staatsanwaltschaft stand, kann man davon nicht ausgehen.
Der beruhte wohl vor allem auf den Aussagen von Beamten,
die selbst beteiligt waren.
Im Erstbericht stand schließlich auch:
Im Erstbericht der Staatsanwaltschaft an das Justizministerium vom 9. August wurde noch mitgeteilt, der 16-jährige sei von einem Polizeibeamten "auf Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Deutsch" angesprochen worden, "um ihn zum Weglegen des Messers zu bewegen. Eine Reaktion erfolgte nicht."
das wurde nun wohl revidiert:
In einem weiteren Bericht der Staatsanwaltschaft vom 31. August heißt es aber, der Junge sei nur auf Deutsch und Spanisch angesprochen worden. Und: "Dass der Getötete zum Weglegen des Messers aufgefordert wurde, haben die Ermittlungen nicht ergeben."
Das stand ja wohl irgendwie auch in frage.
dass sich daran was geändert hat, kann man dem verlinkten Artikel, aus dem das Zitat stammt, nicht entnehmen:
Unklar ist mittlerweile aber laut Bericht des Innenministers an den Landtag von Anfang September, wie genau der 16-Jährige das Messer führte und ob und wie er sich noch fortbewegte.
Und warum sollte der Polizist nicht Sicherungsschütze gewesen sein?
Kann sein, dass er als solcher eingeteilt war, aber wie sicher ist man, wenn man von jemandem "gesichert" wird, der schon im Anschlag ist und dann aus zwei bis drei Metern Entfernung ein solches Trefferbild schafft?
ich schrieb ja schon weiter vorne:
Es wäre IMO interessant, ob der MP-Schütze, schon von Anfang an im Anschlag lag, wenn ja, in welcher Entfernung.
Oder ob er die Waffe halt am Mann hatte und erst bei Eskalation anlegte.
Das Trefferbild könnte darauf hindeuten, dass das Opfer frontal zu ihm stand/sich auf ihn zu bewegte.
Zu Beginn waren die Polizisten ja nach dem (freilich nicht sehr vertrauenswürdigen) Bericht noch fünf bis sechs Meter entfernt.
Da frage ich mich, wie weit die Beamtin, die den Sitzenden mit Pefferspray besprühte, angeblich, damit er sich in die Augen fasst und das Messer fallen lässt, entfernt war?
Auch fünf bis sechs Meter? Oder ist die näher ran, um auch die Augen zu treffen und hat sich darauf verlassen, dass sie von dem genannten MP-Schützen - in fünf bis sechs (oder mehr ?) Metern Entfernung - gesichert wird, falls die Lage eskaliert?
zwei Tage nach dem Vorfall schrieb der Focus noch:
Als die Einsatzkräfte eintreffen, sitzt Mohammed D. im Innenhof auf dem Boden und hält sich die Klinge vor den Leib. Der Dienstgruppenleiter teilt seine Leute ein.
Zwei Männer sollen das Geschehen mit der Pistole im Anschlag sichern, ein 29-jähriger Polizeikommissar mit einer Maschinenpistole (MP 5) von Heckler & Koch im Hintergrund den weiteren Einsatz flankieren.
https://www.focus.de/panorama/welt/16-jaehriger-in-dortmund-erschossen-als-mohammed-d-mit-einem-messer-auf-sie-zurennt-drueckt-ein-polizist-ab_id_133247475.html
Reporterphantasie?
Was ist aus dem Verdacht geworden, dass der Einsatzleiter selbst auch geschossen hat?
hand-werker
28-10-2022, 08:38
Was ist aus dem Verdacht geworden, dass der Einsatzleiter selbst auch geschossen hat?
Der hat sich wohl erledigt.
https://www.rnd.de/panorama/toedliche-schuesse-auf-fluechtling-kamen-aus-einer-waffe-IIEN3XHM4RGJXB43DYAOXLRU5U.html
Welche Aussage passt nicht? Die Teile in den Dateien werden zwar auch Metadaten genannt, gehören aber fest zum Dateiformat, also zur Datei. Das hat nichts mit den eigentlich gemeinten Metadaten(creation, acces, modification time etc) zu tun.
Auf welches Dateiformat und welches Filesystem beziehst Du dich?
Bei Handyvideos, um die es hier vorwiegend geht, liegen diese Metadaten (creation, acces, modification time etc) meines Wissens nach ausschließlich in der Datei vor und werden vom Filesystem des Gerätes nur verwendet (bzw. modifiziert).
Auf welches Dateiformat und welches Filesystem beziehst Du dich?
Bei Handyvideos, um die es hier vorwiegend geht, liegen diese Metadaten (creation, access, modification time etc) meines Wissens nach ausschließlich in der Datei vor und werden vom Filesystem des Gerätes nur verwendet (bzw. modifiziert).
Beim Dateisystem auf alle. Jedes gängige Dateisystem implementiert Metadaten für Dateien. Üblich sind so Sachen wie Zeit des der letzten Modifikation, Besitzer, Gruppe und .ä.. Aber nicht jedes Dateisystem implementiert dieselben Attribute. Ein Fat* hat zum Beispiel keine Attribut "Ausführbar". Dadurch können solche Metadaten verloren gehen wenn man von einem auf ein anderes Dateisystem kopiert.
Wenn diese Metadaten in der Datei liegen würden wäre ein Android-Jpeg ein anderes Dateiformat als ein Jpeg auf dem Desktop. Natürlich kann es sein, dass Teile solcher Bildmetadaten für Dateisystemmetadaten genutzt werden. Ein Jpeg kann zB Datum und Uhrezeit enthalten (ist so im Format vorgesehen). Dieses könnte man dann theoretisch verwenden um den Erstellzeitpunkt einer Kopie entsprechend zu setzen. Aber Besitzer oder ähnliches werden garantiert nicht im Bild gespeichert. Macht ja auch keinen Sinn. Genauso wenn ich ein eigenes Dateiformat habe. Da ist dann nur drin was drin ist. Da kann Android nicht zaubern. Außerdem unterstützt Android eh mehrere verschiedene Dateisysteme nutzt für den internen Speicher aber normalerweise ext3/4 und das speichert keine Metadaten in Dateien.
Natürlich hat auch jedes Filesystem unabhängige Metadaten, mir ging es jetzt aber um die für das Thema relevanten wie Erstellungdatum die i.d.R. eben auch in der Datei vorliegen. So wie ich dich verstehe, gibt es aber auch Handy's weitere Metadaten die für eine Auswertung wichtig sein könnten (z.b. er eine Datei erstellt hat) und die nicht in den Dateimetadaten enthalten sind. In dem Fall macht es auf alle Fälle Sinn Zugriff auf das Originalgerät zu erhalten und diese Auszuwerten. In diesem Fall stimmt es auch ohne wenn und aber wenn Matsche anmerkt, dass diese viel schwieriger zu manipulieren sind als Infos in einer vorliegenden Datei.
Natürlich hat auch jedes Filesystem unabhängige Metadaten, mir ging es jetzt aber um die für das Thema relevanten wie Erstellungdatum die i.d.R. eben auch in der Datei vorliegen.Die sind aber für die technische Diskussion irrelevant, weil Bestandteil des Dateiformats. Meine Aussage ist ja, dass Dateien verlustfrei bzw 1:1 kopiert werden. Und das werden sie.
So wie ich dich verstehe, gibt es aber auch Handy's weitere Metadaten die für eine Auswertung wichtig sein könnten (z.b. er eine Datei erstellt hat) und die nicht in den Dateimetadaten enthalten sind. In dem Fall macht es auf alle Fälle Sinn Zugriff auf das Originalgerät zu erhalten und diese Auszuwerten. In diesem Fall stimmt es auch ohne wenn und aber wenn Matsche anmerkt, dass diese viel schwieriger zu manipulieren sind als Infos in einer vorliegenden Datei.Da stimm ich zu.
In diesem Fall stimmt es auch ohne wenn und aber wenn Matsche anmerkt, dass diese viel schwieriger zu manipulieren sind als Infos in einer vorliegenden Datei.
Danke, ich hab das ganze "Trara" um meine Aussage auch nicht verstanden.
War ja scheinbar doch nicht so falsch.
Gruß
Pansapiens
28-10-2022, 20:56
Der hat sich wohl erledigt.
https://www.rnd.de/panorama/toedliche-schuesse-auf-fluechtling-kamen-aus-einer-waffe-IIEN3XHM4RGJXB43DYAOXLRU5U.html
weiß man denn, wie viele Schüsse abgebeben wurden?
Danke, ich hab das ganze "Trara" um meine Aussage auch nicht verstanden.
War ja scheinbar doch nicht so falsch.
Gruß
Das „Trara“ kam im wesentlichen daher, dass du meintest, Videodaten seien ohne forensische Untersuchung wertlos und ein Anwalt dem du das als Beweis vorlegst würde dich „auslachen“.
Das ist nachweislich Unsinn gewesen und der bleibt es auch. Später bist du ja dann auch zurückgerudert.
Ebenso hast du immer noch nicht schlüssig erklärt, warum man Videokameras nicht auch manipulieren können sollte.
Was dargelegt wurde, ist, dass das schwieriger ist als kopierte Dateien zu verändern. Das war zumindest zu Beginn der Diskussion aber nicht dein Kernargument.
Pansapiens
29-10-2022, 10:48
Ebenso hast du immer noch nicht schlüssig erklärt, warum man Videokameras nicht auch manipulieren können sollte.
Warum sollte er etwas erklären, was er nie behauptet hat?
Es ging um die Frage, was "beweissicher" und damit "gerichtsfest" ist und was nicht.
Matsches Argument war, Videokameras wären das, weil nicht...
...Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
...bestünde.
Ich hatte daraufhin nachgefragt, ob man Kameras bzw. deren Speicher nicht auch manipulieren könnte, und wie dass dann zu seiner Argumentation passt.
Auf die Antwort warte ich bis heute.
Genauso wie auf die Erklärung der von ihm aufgemachte Unterscheidung zwischen "privaten" "nicht-privaten" Videos.
Völlig ausschließen kann man nachträglich Manipulation durch reine Technik nie. Es gibt aber schon Unterschiede wo es leichter oder schwerer geht.
Natürlich ist das so. Es führt dann aber Matsches Argumentation bzgl. digitaler Forensik ad absurdum.
Pansapiens
29-10-2022, 13:31
Es ging um die Frage, was "beweissicher" und damit "gerichtsfest" ist und was nicht.
Matsches Argument war, Videokameras wären das, weil nicht...
Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
...bestünde.
Das stimmt nicht.
Das obige Zitat war die Anwort auf die Frage was der Unterschied sei:
[...] ob die Strafverfolgungsbehörden die Daten an der Quelle absaugen(Überwachungskamera, privat, oder öffentlich), oder ob Max Mustermann privat ein Video einreicht...
Nur weil ein Unterschied besteht, bedeutet das nicht, dass das eine vollkommen unmöglich wäre.
Ich hatte daraufhin nachgefragt, ob man Kameras bzw. deren Speicher nicht auch manipulieren könnte, und wie dass dann zu seiner Argumentation passt.
Auf die Antwort warte ich bis heute.
Komisch, ich hab die Antwort gefunden:
Eigentlich ganz einfach..
Eine Kamera hat erstmal keine Software zur Bildmanipulation installiert, also wenn man das pure Kamerasignal an der Quelle abgreift(egal ob privat, oder gewerblich) ist die Chance, dass die Bilder manipuliert wurden sehr gering, während ein Speichermedium, auf welches die Daten einer Kamera übertragen wurden, durchaus die Möglichkeit der Manipulation bietet...
Da Du auf diesen Beitrag zitierend eingegangen bist, musst Du ihn wohl gesehen haben und mindestens drei Worte davon auch gelesen:
Was heißt denn „an der Quelle“? Eine Kamera hat doch auch irgendeine Form von Datenspeicher installiert, den ich austauschen kann bzw. auf den ich zugreifen kann?
auch darauf ist Matsche eingegangen:
Eh ja, aber kein Bildbearbeitungsprogramm..
Wenn die Polizei auf Überwachungskameras zugreift(Tankstelle, oder privat), wird da wohl in den seltensten Fällen irgendjemand zeitnah die Rohdaten manipuliert haben, im Unterschied zu Max Mustermann, der mit einem Stick, als Beweismittel zur Polizei geht und tagelang Zeit hatte die Rohdaten zu manipulieren...
Pansapiens
29-10-2022, 14:10
Genauso wie auf die Erklärung der von ihm aufgemachte Unterscheidung zwischen "privaten" "nicht-privaten" Videos.
keine Ahnung, wo das nun gewesen sein, soll, ich hab was von "Hobby-Videos" gelesen.
Natürlich gibt es Unterschiede in der Professionalität von Videoaufzeichnungssystemen siehe Ausführung von Tyrdal:
Tja, also erstmal braucht man natürlich eine Datei. Bei unserem System musste man die aber erstmal exportieren, denn die Videodaten waren als endlose Transportstreams angelegt. Um sich was anzusehen mussten man dann die Quelle und den Zeitraum angeben. Das konnte man natürlich dann in eine Datei exportieren. Da das ganze aber eine Benutzersystem und logs hatte wusste man natürlich wer wann was tat.
Das wird dann eventuell auch in der Privatwirtschaft eingesetzt, aber ist von anderer Professionalität, wie ein einfaches System eines Privatmannes.
Ich nehme an (@Tyrdal?), dass man da nicht einfach exportierte und manipulierte Videosequenzen so importieren kann, dass ein anderer Benutzer des Systems davon ausgeht, es handele sich um Originale.
...auch darauf ist Matsche eingegangen...
Ja, darauf ist er eingegangen. Nur, seine Annahme ist halt Blödsinn. Weswegen ich nochmals nachgehakt hatte.
Natürlich können Kameras manipuliert werden;
https://www.youtube.com/watch?v=0wYqVPdog_o
https://www.youtube.com/watch?v=0o_gD_2Os0k
Ansonsten hatte sich die Diskussion für mich entsponnen an diesen Aussagen:
...Zeigen kann man vor Gericht viel, aber ohne digitale Forensik wird dich jeder Anwalt auslachen..
Und die Judikative ist ja auch nicht dumm..
Die wissen schon, dass ein Video nicht per se beweissicher ist.
Deshalb Forensik..
Ich hatte nachgefragt, ob man seiner Meinung nach jedes Video forensisch untersuchen würde, was Matsche verneinte, gefolgt von der obigen Aussage, dass Videos ohne "Forensik" aber nicht beweissicher und damit vor Gericht also im Grunde nichts wert seien. Auch das ist Unsinn, wie Schnüfler richtig erklärte und ich an Beispielen belegte.
Danach kam es dann zu dieser Nebendiskussion von Kameras vs. Videos auf externen Datenträgern. Im Grunde 'ne Nebelkerze, weil, wie oben gezeigt, man natürlich auch Kameras mannigfaltig manipulieren kann. Nur Leute ohne Kenne denken, dass das schwierig wäre.
keine Ahnung, wo das nun gewesen sein, soll, ich hab was von "Hobby-Videos" gelesen...
Dann lies mal richtig Pans, und vorallem alles, wenn du schon wieder meinst in eine Diskussion quer reingrätschen zu müssen.
Ach Kensei...:rolleyes:
Dir ist doch der Unterschied zwischen Videos, als Beweis vor Gericht, welche die Polizei an der Quelle, also aus Überwachungskameras saugt und einem Video des Users Handwerker, privat eingereicht besteht, oder...?
Und im Zweifelsfall wird eben die IT-Forensik bemüht..
Stell dich doch nicht doof..
Richtig..
Und der Anwalt weisst im Zweifelsfall den Richter/Staatsanwalt darauf hin, dass nicht verifizierte Privatvideos unter Umständen nicht für die Beweisaufnahme zugelassen und somit nichtig sind..
Auch der Richter kann nicht einfach, Kraft seines Amtes, irgendwelche "Hobbyvideos" aus privater Hand zulassen..
Das weisst du aber auch hoffentlich alles selbst...
Daraufhin kam meine Nachfrage, warum "privat" eingereicht für ihn so eine Rolle spielt und ob das seiner Meinung nach bspw. auch privat wäre, wenn der Chef das Video der Überwachungskamera seiner Firma einreicht.
Moin Kensei, jetzt mal ehrliche Frage, wird dir das nicht langsam zu doof..?
Ist ja Okay, dass du mich nicht magst, aber was soll denn das und was hat das mit dem Threadthema zu tun..?
Lass doch einfach gut sein..
Pans hatte nachgefragt. Also kann ich darauf doch antworten wenn ich Lust hab.
Auf deine Antworten warte ich dagegen immer noch.
Wenn das nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, frag ich mich, warum du fünf Seiten dazu schreibst?
weiß man denn, wie viele Schüsse abgebeben wurden?
Angeblich sechs, nur vier haben getroffen..
Also da hatte ich als Anfänger, mit der UZI(mit Holzschaft) im Anschlag, auf fünfzehn Meter(Einzelschuss) ein besseres Trefferbild..
Allerdings natürlich auf ein statisches Ziel...
Ja, und du hattest auch keine Messerbedrohung vor Augen du Schützenkönig. Hätte die Scheibe zurückgeschossen, wär auch dir gehörig die Düse gegangen.
Geh'n eigentlich auch mal fünf Beiträge in Folge bei dir, ohne Polizei oder Justiz zu diskreditieren? Kannst du begreifen was ich an deiner Art "nicht mag"?!?
Ja, und du hattest auch keine Messerbedrohung vor Augen du Schützenkönig. Hätte die Scheibe zurückgeschossen, wär auch dir gehörig die Düse gegangen.
Geh'n eigentlich auch mal fünf Beiträge in Folge bei dir, ohne Polizei oder Justiz zu diskreditieren? Kannst du begreifen was ich an deiner Art "nicht mag"?!?
Woher weisst du wann mir die Düse geht..? Ist doch ne reine Mutmassung deinerseits, ohne mich zu kennen..
Und ja, ich verstehe, was du an meiner Art nicht magst, aber das ist ja nur in deiner Phantasie, nicht an meiner Realität begründet..
Und ich diskreditier keine Justiz, oder Polizei..!
Warum auch..?
Wieder nur Vorurteile von dir, um mich, vermeintlich, hier im Forum, zu diskreditieren...
Schlechter Versuch, aber ich erkenne wieder, dass es sich für mich, nicht lohnt, sich mit dir auseinander zu setzen..
Hau rein.. :beer:
Ey und Kensei, wenn es dich beruhigt, dann zieh ich meine, lax formulierte Aussage, dass Anwälte dich auslachen würden, hiermit gerne zurück..!
N8
Und deine zwei verlinkten Videos sind ja wohl voll lächerlich...
Im ersten sieht jeder Depp, dass das mit viel Aufwand schlecht manipuliert wurde und das zweite zeigt einfach nur eine "Man In The Middle Attack", uralter Hut, wo aber nix manipuliert wurde, sondern einfach nur das Signal abgegriffen wurde und der Intruder sich die Bilder angucken kann... :rolleyes:
Meine Fresse.
Matsche, bei dir ist der Name wirklich Programm, gell?
Meine Fresse.
Matsche, bei dir ist der Name wirklich Programm, gell?
"Aus dem Englischen übersetzt-Kensei ist ein japanischer Ehrentitel, der einem Krieger mit legendären Fähigkeiten in der Schwertkunst verliehen wird. Die wörtliche Übersetzung von Kensei ist „Schwertheiliger“. Daher wird der Begriff von einigen als ein höheres Maß an Perfektion angesehen als das häufiger verwendete Kengo oder "Schwertmeister"."
:cool:
Und Kensei, kannst du bitte aufhören mir hier im Forum dauernd zu unterstellen, nur weil ich manche Sachen kritisch sehe, zu unterstellen, dass ich die Polizei, oder Justiz, diskreditieren will!
Dem ist nicht so und ich empfinde das als Frechheit/Verleumdung deinerseits!
Danke!
Bin raus..
keine Ahnung, wo das nun gewesen sein, soll, ich hab was von "Hobby-Videos" gelesen.
Natürlich gibt es Unterschiede in der Professionalität von Videoaufzeichnungssystemen siehe Ausführung von Tyrdal:
Das wird dann eventuell auch in der Privatwirtschaft eingesetzt, aber ist von anderer Professionalität, wie ein einfaches System eines Privatmannes.
Ich nehme an (@Tyrdal?), dass man da nicht einfach exportierte und manipulierte Videosequenzen so importieren kann, dass ein anderer Benutzer des Systems davon ausgeht, es handele sich um Originale.
Nein impoertieren ging nicht. Die Daten sollen schon von den Kameras kommen. Und ja das System ist mehr für Werkschutz im größeren Maß gedacht. Für ne Tankstelle wäre das etwas ... überdimensioniert.
Pansapiens
29-10-2022, 21:23
Ich hatte nachgefragt, ob man seiner Meinung nach jedes Video forensisch untersuchen würde, was Matsche verneinte, gefolgt von der obigen Aussage, dass Videos ohne "Forensik" aber nicht beweissicher und damit vor Gericht also im Grunde nichts wert seien. Auch das ist Unsinn, wie Schnüfler richtig erklärte und ich an Beispielen belegte.
wenn ich mich recht erinnere, hat Schnüffler gesagt, ein nicht forensisch gesichertes Video hätte die Beweiskraft einer Zeugenaussage.
Danach kam es dann zu dieser Nebendiskussion von Kameras vs. Videos auf externen Datenträgern. Im Grunde 'ne Nebelkerze, weil, wie oben gezeigt, man natürlich auch Kameras mannigfaltig manipulieren kann. Nur Leute ohne Kenne denken, dass das schwierig wäre.
Das zweite Video zeigt die Möglichkeit des unbefugten Zugriffs auf Videodaten, die per WLan an die Umgebung abgestrahlt werden und da geht es nicht um Manipulation.
Das erste Video zeigt eine Manipulation der Videodaten zwischen Kamera und Speichermedium, also keine Manipulation "im Nachhinein", wenn das Video schon abgespeichert ist.
Und wenn die Manipulation so einfach ist, wie Du hier behauptest, dann sind Videos ohne Forensik tatsächlich als Beweismittel wertlos.
Pansapiens
29-10-2022, 21:35
Nein impoertieren ging nicht. Die Daten sollen schon von den Kameras kommen. Und ja das System ist mehr für Werkschutz im größeren Maß gedacht. Für ne Tankstelle wäre das etwas ... überdimensioniert.
danke
wenn ich mich recht erinnere, hat Schnüffler gesagt, ein nicht forensisch gesichertes Video hätte die Beweiskraft einer Zeugenaussage...
Eben.
...Das zweite Video zeigt die Möglichkeit des unbefugten Zugriffs auf Videodaten, die per WLan an die Umgebung abgestrahlt werden und da geht es nicht um Manipulation...
Aha. Na wenn du meinst.
...Das erste Video zeigt eine Manipulation der Videodaten zwischen Kamera und Speichermedium, also keine Manipulation "im Nachhinein", wenn das Video schon abgespeichert ist...
Achso, Manipulation im Vorhinein zählt nicht.
Das ist dann deine Sicht auf die Dinge.
...Und wenn die Manipulation so einfach ist, wie Du hier behauptest, dann sind Videos ohne Forensik tatsächlich als Beweismittel wertlos.
Ich schrieb, dass man Kameras natürlich manipulieren kann. Nicht das es einfach wäre oder häufig vorkommt. Möglichkeiten gibt es aber, entgegen der Äußerungen von Matsche, der so tut als ob das ein Ding der Unmöglichkeit wäre.
Zwei davon habe ich mit Videos verlinkt.
Ansonsten gilt eben was Schnüffler schrieb.
Es ist echt sinnlos! :rolleyes:
Q.E.D.
Bist du ein Mann der zu seinem Wort steht, oder bist du nur ein Schwätzer? Wie oft wolltest du jetzt hier schon raus sein?
Bist du ein Mann der zu seinem Wort steht, oder bist du nur ein Schwätzer? Wie oft wolltest du jetzt hier schon raus sein?
:hehehe:
War klar, wie armselig..
Pansapiens
29-10-2022, 22:21
Eben.
ja eben, eine Zeugenaussage kann gelogen sein und ein Video kann manipuliert sein.
Da kommt es dann drauf an, ob man dem Zeugen oder dem Überbringer des Videos glaubt oder nicht.
Bei Zeugenaussagen kommt noch hinzu, dass sich der Zeuge unwissentlich falsch erinnert.
Es gibt ja schon lange Kritik, dass Zeugenaussagen vor Gericht überbewertet werden, eventuell hat sich daran noch nicht viel geändert.
Aha. Na wenn du meinst.
Das meine offensichtlich nicht nur ich. Du kannst ja mal jemanden mit "Kenne" dazu befragen.
Achso, Manipulation im Vorhinein zählt nicht.
Nicht in einer Diskussion um nachträgliche Manipulation:
Wo ist der technische Unterschied?
Die Möglichkeit der nachträglichen Manipulation..
Warum kann ich das Video einer Überwachungskamera in meiner Firma nicht nachträglich manipulieren?
Ich schrieb, dass man Kameras natürlich manipulieren kann. Nicht das es einfach wäre
Du hast geschrieben, wer meint, das wäre schwierig, hätte keine "Kenne":
weil, wie oben gezeigt, man natürlich auch Kameras mannigfaltig manipulieren kann. Nur Leute ohne Kenne denken, dass das schwierig wäre.
Es ist also weder schwierig noch einfach?
:hehehe:
War klar, wie armselig..
Danke, mehr muss ich nicht wissen.
Ehrlich gesagt wäre ich dafür das Thema Datenmanipulation zu beerdigen.. :rolleyes:
Hier wird es keinen Erkenntnisgewinn mehr geben.
Pansapiens
29-10-2022, 22:33
Ehrlich gesagt wäre ich dafür das Thema zu beerdigen.. :rolleyes:
Ja.
Mich würde eher interessieren, ob bei der Auswertung des Tondokuments was rausgekommen ist.
ja eben, eine Zeugenaussage kann gelogen sein und ein Video kann manipuliert sein.
Da kommt es dann drauf an, ob man dem Zeugen oder dem Überbringer des Videos glaubt oder nicht.
Bei Zeugenaussagen kommt noch hinzu, dass sich der Zeuge unwissentlich falsch erinnert.
Es gibt ja schon lange Kritik, dass Zeugenaussagen vor Gericht überbewertet werden, eventuell hat sich daran noch nicht viel geändert...
Hab ich irgendwo was anderes behauptet?
...Das meine offensichtlich nicht nur ich. Du kannst ja mal jemanden mit "Kenne" dazu befragen...
Was meinst nicht nur du? Dass es nicht um Manipulation geht, wenn man eine Kamera manipuliert?
...Nicht in einer Diskussion um nachträgliche Manipulation:...
Was im Kontext aber keinen Unterschied macht. Wenn ich eine Kamera so manipuliere, dass das Video nicht die eigentlichen Vorgänge zeigt, ist es zur Beweisaufnahme vor Gericht genauso wertlos.
...Du hast geschrieben, wer meint, das wäre schwierig, hätte keine "Kenne":...
Für Leute mit Ahnung und Equipment zumindest scheint es nicht so schwierig zu sein.
...Es ist also weder schwierig noch einfach?
Gut, da gebe ich dir recht. Wie leicht oder schwer das wirklich ist, sich in so ein Kamerasystem zu hacken oder das sonstwie zu manipulieren, vermag ich nicht abschließend einzuschätzen.
Mir ging es um den Punkt, dass Kameras vertrauenswürdige Quellen sein sollen. Es scheint wohl genügend Möglichkeiten zu geben, auf Kameraaufzeichnungen Einfluss zu nehmen.
Ja.
Mich würde eher interessieren, ob bei der Auswertung des Tondokuments was rausgekommen ist.
Ja, mich auch..
Pansapiens
29-10-2022, 22:50
Was meinst nicht nur du? Dass es nicht um Manipulation geht, wenn man eine Kamera manipuliert?
Dass es nicht um Manipulation geht, wenn man die von einer Kamera abgestrahlten Daten empfängt.
Wenn man ein Gespräch abhört, manipuliert man auch nicht das Gespräch.
Was im Kontext aber keinen Unterschied macht. Wenn ich eine Kamera so manipuliere, dass das Video nicht die eigentlichen Vorgänge zeigt, ist es zur Beweisaufnahme vor Gericht genauso wertlos.
Dann muss der Manipulierende aber schon zum Zeitpunkt der Aufnahme wissen, dass er die Aufnahme verfälschen will und eine entsprechende technische Einrichtung im Kamerasystem selbst installieren.
Im hier diskutierten Fall, hätte es da ein Überwachungsvideo gegeben, hätte der Betreiber der Überwachungsanlage wissen müssen, dass der Vorfall passieren wird.
Dazu kommt, dass bei einem Video, das eine falsche Handlung zeigt, nicht nur Personen rausgerechnet werden, wie in dem von Dir verlinkten Video, sondern reingerechnet und da muss man die Szene, die man fälschlicherweise zeigen will, vorher irgendwie drehen und anstelle der Echtdaten einspielen.
Wieso reinrechnen? Es reicht doch, wenn eine Person aufgrund der Manipulation nicht eindeutig identifiziert werden kann?
Wir kommen jetzt ansonsten aber vielleicht auch zu weit ab vom eigentlichen Thema.
hennoxxx
09-11-2022, 20:18
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/dortmund-getoeteter-16-jaehriger-erster-schuss-fiel-keine-sekunde-nach-taser-einsatz-a-be06014b-3f6e-4fe1-8042-42d842c7790d
Das Epos der Inkompetenz schlägt ein neues Kapitel auf:
https://www.dasding.de/newszone/dortmund-polizei-schuesse-taser-100.html
Warum „Inkompetenz“?
Die schreiben dort, dass bei Angriffen mit Messern standardmässig kein Taser zum Einsatz kommt. Kurz nach dem Tasern vielen ja dann auch die Schüsse, was - soweit es sich um eine Bedrohungslage gehandelt haben sollte -, wohl eher den Einsatzrichtlinien entspricht.
Fraglich ist eben immer noch, was der Senegalese wie mit seinem Messer gemacht hat.
Warum „Inkompetenz“?
Die schreiben dort, dass bei Angriffen mit Messern standardmässig kein Taser zum Einsatz kommt. Kurz nach dem Tasern vielen ja dann auch die Schüsse, was - soweit es sich um eine Bedrohungslage gehandelt haben sollte -, wohl eher den Einsatzrichtlinien entspricht.
Fraglich ist eben immer noch, was der Senegalese wie mit seinem Messer gemacht hat.
:biglaugh:
hand-werker
10-11-2022, 18:52
Aus dem von coco verlinkten Artikel:
"Taser - also Elektroschockpistolen - seien nicht dafür vorgesehen, bei Bedrohungen mit Messern eingesetzt zu werden."
Ebenfalls von der verlinkten Seite:
"Das Innenministerium von NRW sagt, auf kurze Distanzen ist bei Messerangriffen die Gefahr lebensgefährlicher Verletzungen für Polizisten sehr wahrscheinlich. Darum ist der Schusswaffengebrauch oft das einzige Mittel, um den Angriff abzuwehren."
(Wenn man dem Link mit dem Titel" musste der Polizist schießen" mitten auf der Seite folgt)
hennoxxx
10-11-2022, 19:38
https://www.youtube.com/watch?v=ZEYbF7XCzAs
https://www.youtube.com/watch?v=OPnJuXTXIVw&t=21s
und noch einen....
https://www.tactical-dad.com/ausrüstung/armschild-gegen-messerangriffe-ballistisches-schild/
Sowas hat die Polizei aber nicht und ist daher für die Bewertung dieses Einsatzes irrelevant.
hennoxxx
10-11-2022, 20:24
Sowas hat die Polizei aber nicht und ist daher für die Bewertung dieses Einsatzes irrelevant.
Huch,...
https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=402x1024:format=jpg/path/s2f8e4c4bc9046c85/image/i4723d12673b1c6cc/version/1594026317/image.jpg
Sehen die wie normale Streifenbeamten aus?
Warum „Inkompetenz“?
Die schreiben dort, dass bei Angriffen mit Messern standardmässig kein Taser zum Einsatz kommt. Kurz nach dem Tasern vielen ja dann auch die Schüsse, was - soweit es sich um eine Bedrohungslage gehandelt haben sollte -, wohl eher den Einsatzrichtlinien entspricht.Also wenn fast gleichzeitig Taserund MPi zum Einsatz kommen ist da klar Chaos vor Ort, weil macht so keinen Sinn. Von daher ist da auch Inkompetenz dabei.
Kann schon Sinn machen. Es gab zwei mal einen Einsatz von Tasern. Da ich bezweifel, dass sie nach den Schüssen nochmal mit einem Taser draufgehalten haben, dürfte der Taser unmittelbar vor dem ersten Schuss der zweite gewesen sein. Der erste hatte nicht gewirkt.
Sinn machen würde es, wenn der Einsatzleiter einen zweiten Einsatz befiehlt oder ein Beamter selbstständig handelt, der Täter sich aber in dem Moment aber soweit genähert hat, dass der Sicherungsschütze der Meinung ist wirken zu müssen. Oder der Täter nähert sich einem Beamten, der gerade einen Taser in der Hand hat und diesen dann zur Selbstverteidigung einsetzt und der Sicherungsschütze kommt gleichzeitig seinem Auftrag nach.
Also wenn fast gleichzeitig Taser und MPi zum Einsatz kommen ist da klar Chaos vor Ort, weil macht so keinen Sinn. Von daher ist da auch Inkompetenz dabei.
0,7 Sekunden sind nicht fast gleichzeitig. In der SV sind das Welten, insbesondere wenn ein Messer im Spiel ist.
Ein mit Messer bewaffneter Täter bewegt sich schnell auf die Polizisten zu, der erste feuert den Taser ab und der zweite eine Sekunde später die Schusswaffe. Beide treffen unabhängig voneinander die jeweilige Selbstverteidigungsentscheidung. Jeder Polizist hat schon solche Situationen erlebt, bei denen der vordere Kollege überrannt wird und der hinter Kollege im den Hintern rettet. Es gibt keine Vorschrift, dass der Pistolenschütze erst die Wirkung des Tasers abwarten muss. Ist der Messerangreifer nah genug am Kollegen dran, besteht für diesen Lebensgefahr - und dann darf der Kollege auch die Schusswaffe einsetzen.
@Oliver T.: Du warst schneller :)
Diese ganze Interpretation von einzelnen Info-Schnippseln bringt überhaupt nichts. Dieser Einsatz muss auf Sekundenbruchteile und Zentimeter genau rekonstruiert werden, damit man was konkretes sagen kann.
Ich fände es unabhängig von diesem konkreten Einsatz sinnvoll, mal wirklich über die Ausrüstung der Polizei nachzudenken. Gerade bei bewaffneten Tätern in Kombination mit psychischen Erkrankungen und/oder Drogen ist der Einsatzbereich meiner Meinung nach nicht ausreichend. Schlagstock, Pfefferspray, Taser, Schusswaffe - zwischen Taser und Schusswaffe ist eine zu große Lücke.
Hier wurden ja Beispiele aus anderen Ländern gepostet. Kleine Einsatzschilder, Netze, "Blendgranaten" oder (futuristisch) Riot-Schaum, der den Gegner einfach festklebt - im Bereich der non-lethal-Weapons gibts da noch weitere Möglichkeiten.
Ein mit Messer bewaffneter Täter bewegt sich schnell auf die Polizisten zu, der erste feuert den Taser ab und der zweite eine Sekunde später die Schusswaffe. Beide treffen unabhängig voneinander die jeweilige Selbstverteidigungsentscheidung. Jeder Polizist hat schon solche Situationen erlebt, bei denen der vordere Kollege überrannt wird und der hinter Kollege im den Hintern rettet. Es gibt keine Vorschrift, dass der Pistolenschütze erst die Wirkung des Tasers abwarten muss. Ist der Messerangreifer nah genug am Kollegen dran, besteht für diesen Lebensgefahr - und dann darf der Kollege auch die Schusswaffe einsetzen.Die Beschreibung des Einsatzes klang aber so gar nicht nach so einer Situation. Naja, mal sehen was rauskommt.
Teetrinker
11-11-2022, 10:00
Mich interessiert nur der Abschlussbericht.
Wasserstandsmeldungen sind nur Futter für sensationshaschende Schreiberlinge.
Ich fände es unabhängig von diesem konkreten Einsatz sinnvoll, mal wirklich über die Ausrüstung der Polizei nachzudenken. Gerade bei bewaffneten Tätern in Kombination mit psychischen Erkrankungen und/oder Drogen ist der Einsatzbereich meiner Meinung nach nicht ausreichend. Schlagstock, Pfefferspray, Taser, Schusswaffe - zwischen Taser und Schusswaffe ist eine zu große Lücke.
Hier wurden ja Beispiele aus anderen Ländern gepostet. Kleine Einsatzschilder, Netze, "Blendgranaten" oder (futuristisch) Riot-Schaum, der den Gegner einfach festklebt - im Bereich der non-lethal-Weapons gibts da noch weitere Möglichkeiten.
Du machst hier einen gedanklichen Fehler. Die "Polizei" an sich hat einen Haufen Ausrüstung. Auch Kettenhemden, Stöcke, Pepperballs was auch immer. Die hat aber im allgemeinen nicht der normale Streifenpolizist und der ist jetzt schon so voll gepackt (insbesondere mit Taser) das man dem gar nicht mehr mitgeben kann. Und bis die Spezialisten mit ihrem Spielzeug anrücken sind die meisten Messerlagen so oder so beendet.
Die Beschreibung des Einsatzes klang aber so gar nicht nach so einer Situation. Naja, mal sehen was rauskommt.
Ja die Situation war eine andere. Denn es gab einen Sicherungsschützen, dessen Aufgabe es ist, zu verhindern, dass der vorderste Beamte überrant wird.
*edit*
Du machst hier einen gedanklichen Fehler.
Ne. Er redet darüber, was man aus solchen Lagen lernen kann und wie sich die Ausrüstung des normalen Streifenbesmten ändern könnte oder sollte.
Wasserstandsmeldungen sind nur Futter für sensationshaschende Schreiberlinge.
Korrekt. Leider bekleckern sich die Medien auch nicht gerade mit Ruhm. Das WDR-Magazin Westpol hat letzte Woche die Einsatzvorschriften der Polizei NRW zitiert:
"Grundsätzlich nicht geeignet sind DEIG zur Bewältigung von dynamischen Lagen im Kontext von Bedrohungen oder Angriffen mit Hieb-, Stich, Schnitt- oder Schusswaffen."
Daraus macht der WDR die Aussage, durch den Einsatz des Tasers habe die Polizei gegen die Dienstvorschriften gehandelt, der Einsatz sei unzulässig gewesen.
Wie man aus "nicht geeignet" auf "unzulässig" kommt, wird wohl ein Geheimnis des WDR bleiben.
Aber wie ein Buchautor so schön sagte: "Die Aufgabe eines Reporters ist nicht, Ihnen zu sagen, dass alles in Ordnung ist". :rolleyes:
Und bis die Spezialisten mit ihrem Spielzeug anrücken sind die meisten Messerlagen so oder so beendet.
Das ist richtig. Es muss auch nicht jeder Streifenpolizist mit einem Bauchladen an Ausrüstung rumlaufen. Es reicht, wenn die Ausrüstung im Fahrzeug ist. Gerade in NRW hat sich da ja was getan. Seit den Terroranschlägen ist jetzt in jedem Streifenwagen eine MP. Nicht am Mann, aber im Fahrzeug. Genau so könnten auch spezielle Ausrüstung mit rein.
Im Fall von Dortmund war es doch so, dass zunächst Verstärkung angefordert wurde. Zeit war also genug. Kommt also ein Notruf rein "Verdächtiger mit Messer" packt der Polizist eben die passende Ausrüstung aus.
Aber mir ist klar, dass dies seit Jahrzehnten ein Politikum ist. Die Regierung will nicht, dass unsere Polizisten wie Soldaten aussehen. In den 70er/80er Jahren hatten die Polizisten nur einen Gummiknüppel und die Dienstwaffe. Die hatten nicht mal eine Schussweste. Aber das reicht heute einfach nicht mehr - die Politik ist jedoch in dieser Hinsicht sehr konservativ und träge.
Schnueffler
11-11-2022, 10:34
Ich fände es unabhängig von diesem konkreten Einsatz sinnvoll, mal wirklich über die Ausrüstung der Polizei nachzudenken. Gerade bei bewaffneten Tätern in Kombination mit psychischen Erkrankungen und/oder Drogen ist der Einsatzbereich meiner Meinung nach nicht ausreichend. Schlagstock, Pfefferspray, Taser, Schusswaffe - zwischen Taser und Schusswaffe ist eine zu große Lücke.
Hier wurden ja Beispiele aus anderen Ländern gepostet. Kleine Einsatzschilder, Netze, "Blendgranaten" oder (futuristisch) Riot-Schaum, der den Gegner einfach festklebt - im Bereich der non-lethal-Weapons gibts da noch weitere Möglichkeiten.
Bin ich bei dir, nur sehe ich dort auch ein großes Problem, vollkommen losgelöst von der aktuellen Situation.
Jedes Einsatzmittel mehr bedeutet auch mehr Entscheidungen zu treffen, innerhalb der kürzesten Zeit, in einer extremen Stresssituation.
Deswegen sind auch z.B. nicht alle SE Beamten mit allen zusätzlichen Einsatzmitteln ausgestattet. Klar, mehr als der normale Einsatzbeamte, aber trotz allem, nicht mit allem, denn das ganze erfordert auch sehr viel Training.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es gibt leider genügend Beamte, die unter Stress schon mit 2 Einsatzmitteln überfordert sind.
Schnueffler
11-11-2022, 10:37
Das ist richtig. Es muss auch nicht jeder Streifenpolizist mit einem Bauchladen an Ausrüstung rumlaufen. Es reicht, wenn die Ausrüstung im Fahrzeug ist. Gerade in NRW hat sich da ja was getan. Seit den Terroranschlägen ist jetzt in jedem Streifenwagen eine MP. Nicht am Mann, aber im Fahrzeug. Genau so könnten auch spezielle Ausrüstung mit rein.
Im Fall von Dortmund war es doch so, dass zunächst Verstärkung angefordert wurde. Zeit war also genug. Kommt also ein Notruf rein "Verdächtiger mit Messer" packt der Polizist eben die passende Ausrüstung aus.
Aber mir ist klar, dass dies seit Jahrzehnten ein Politikum ist. Die Regierung will nicht, dass unsere Polizisten wie Soldaten aussehen. In den 70er/80er Jahren hatten die Polizisten nur einen Gummiknüppel und die Dienstwaffe. Die hatten nicht mal eine Schussweste. Aber das reicht heute einfach nicht mehr - die Politik ist jedoch in dieser Hinsicht sehr konservativ und träge.
Leider müssten dann auch neue Dienstwagen angeschafft werden. Ich kenne es von Kollegen der LaPo, die sich so sehr darüber beschweren, wie voll die Autos sind und dass nichts mehr reingeht. Wenn die einen Beschuldigten transportieren müssen und der ne große Tasche dabei hat, wird es schon knapp mit dem Platz.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es gibt leider genügend Beamte, die unter Stress schon mit 2 Einsatzmitteln überfordert sind.
Korrekt. Wie die Polizistin in den USA, die irrtümlich jemanden erschossen hat, weil sie Schusswaffe und Taser verwechselt hat.
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-urteil-daunte-wright-101.html
wie voll die Autos sind und dass nichts mehr reingeht.
:halbyeaha Da ist sogar eine Teleskopleiter drin, Wahnsinn ...
47761
Schnueffler
11-11-2022, 10:48
Korrekt. Wie die Polizistin in den USA, die irrtümlich jemanden erschossen hat, weil sie Schusswaffe und Taser verwechselt hat.
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-urteil-daunte-wright-101.html
Unter Stress sich zu entscheiden ist sehr schwer.
Schnueffler
11-11-2022, 10:50
:halbyeaha Da ist sogar eine Teleskopleiter drin, Wahnsinn ...
47761
Und ich sehe jetzt nicht die persönlichen Einsatztaschen, wo solche Sachen wie Vordrucke, Asservatentüten, Tests usw. drin sind und die Verpflegung für den Tag.
Unter Stress sich zu entscheiden ist sehr schwer.
Deswegen macht eine mehr oder weniger vorgeschriebene Kleiderordnung/Ausrüstungsverstauung sowie regelmäßer Drill ja auch Sinn.
Schnueffler
11-11-2022, 10:59
Deswegen macht eine vorgeschriebene Kleiderordnung/Ausrüstungsverstauung sowie regelmäßer Drill ja auch Sinn.
Bin ich voll bei dir.
Ja die Situation war eine andere. Denn es gab einen Sicherungsschützen, dessen Aufgabe es ist, zu verhindern, dass der vorderste Beamte überrant wird.Ich meinte eher, dass es keine Anzeichen für ein Überrennen der Beamten gab. Eher umgekehrt.
Unter Stress sich zu entscheiden ist sehr schwer.
Da stand was von Elktroschockpistole. Vielleicht sollten sich die Einsatzmittel auch haptisch genügend unterscheiden.
Ich meinte eher, dass es keine Anzeichen für ein Überrennen der Beamten gab. Eher umgekehrt. Das habe ich schon verstanden. Was ich sagen wollte ist, dass die Situation, dass ein Beamter überrannt wird, nicht eingetreten ist liegt daran, dass ein Sicherungsschütze eingesetzt wurde. Dessen Aufgabe ist es einen Täter auszuschalten, bevor er einem Beamten zu nahe kommt, es also gar nicht erst dazu kommen zu lassen, dass jemand überrannt werden kann.
Das habe ich schon verstanden. Was ich sagen wollte ist, dass die Situation, dass ein Beamter überrannt wird, nicht eingetreten ist liegt daran, dass ein Sicherungsschütze eingesetzt wurde.Ich habe es so verstanden, dass diese Situation nicht eingetreten ist, weil niemand die Beamten überrennen wollte. Der Junge hatte nach dem was ich gelesen habe zwar ein Messer in der Hand aber keineswegs zum Angriff angesetzt. Keine Ahnung warum es da eine präventive Salve zur Sicherung geben sollte.
Keine Ahnung warum es da eine präventive Salve zur Sicherung geben sollte.ja, ok. Sofern er sich nicht auf die Beamten zubewegt hat, wären die Schüsse nicht angebracht. Ich schließe aus den letzten Artikeln allerdings, dass die Bewegung Richtung Beamte nicht wirklich in Frage steht, denn da geht es immer nur darum, dass nicht fest steht in welcher Hand er das Messer hatte,wo ich mich frage, in welcher Hinsicht das relevant sein sollte. Und das man sich nicht sicher ist, ob er angreifen wollte. Eine ziemliche theoretische Frage, die eigentlich nur jemand stellen kann, der sich mit solchen Lagen nicht auskennt bzw sich solchen Lagen nicht aussetzen muss.
"Ich bezweifele, dass dem Jugendlichen klar war, in welcher Situation er sich überhaupt befand", erklärt Marc Lürbke, innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im WDR. Der Jugendliche habe gar keine andere Wahl gehabt, als aus der Ecke, in der er sich befand, auf die Beamten zuzugehen, so Lürbke.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-51677.html
Auch diese Aussage deutet darauf hin, dass die Bewegung Richtung Beamte nicht (mehr) in Frage steht.
Demnach hatte er also ein Messer in der Hand und hat sich auf die Beamten zubewegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er wusste wie Schusswaffen aussehen. Demnach ist die Aussage, dass er nicht wusste in welcher Lage er sich befindet, recht abwegig. Ich bezweifel, dass es im Senegal oder sonst wo üblich ist, mit einem Messer in der Hand auf Polizisten, die auf einen einreden, zuzugehen. Da ist es auch egal ob man die Sprache versteht. Solange er nicht in 20m Entfernung auf die Beamten zugeschlurft ist, sehe ich daher im Verhalten des Schützens keinen Fehler.
Diskutieren kann man darüber, ob der Einsatz von Pfefferspray richtig war oder ob man hätte warten sollen. Dazu ist dann aber auch wichtig wie sich die Lage den Beamten und besonders dem Einsatzleiter vor Ort, dargestellt hat und was ihn dazu bewogen hat, Pfefferspray einzusetzen.
Demnach hatte er also ein Messer in der Hand und hat sich auf die Beamten zubewegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er wusste wie Schusswaffen aussehen. Demnach ist die Aussage, dass er nicht wusste in welcher Lage er sich befindet, recht abwegig. Ich bezweifle, dass es im Senegal oder sonst wo üblich ist, mit einem Messer in der Hand auf Polizisten, die auf einen einreden, zuzugehen.
Es wird sicher noch eine Rolle spielen, ob er geistig in der Lage war, seine Lage zu erfassen. Wenn er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet, funktioniert sein Gehirn nicht richtig. Dann versteht er nicht, dass er sich in Lebensgefahr befindet. Und er versteht auch nicht, dass er eine Lebensgefahr für die Beamten darstellt.
Hier stellt sich also die Frage, ob die Polizei Ihre Strategie ändern sollte. Zum Beispiel, indem man bei solchen Fällen dem Verdächtigen ein Maximum an Platz lässt, damit er sich nicht bedroht oder bedrängt fühlt.
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