Wer ist denn der Steinbeißer aus den Fantastischen Vier?
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Wer ist denn der Steinbeißer aus den Fantastischen Vier?
Ich gehe ganz stark davon aus, er meinte "The Thing".
Aber auch der Felsenbeißer aus der Unendlichen Geschichte wäre nicht ganz unbegründet gewesen.
Du weißt schon: Auf eine gute Art!
Wie gesagt, ein Nerd ist an ihm nicht ganz verloren gegangen.
EDIT: Hm, das erste Bild ist wird kleiner angezeigt, als es bei mir vorher war.
Wie Du reagierst und (insbesondere vor dem Kampf) drauf bist, weißt Du erst, wenn Du es probiert hast.
Meine (bescheidene) Empfehlung: Einfach ordentlich und zielgerichtet weitertrainieren. Dem Trainer zu verstehen geben, dass man sich (langfristig) vorstellen kann, zu kämpfen oder nach dem Feedback fragen und warten, bis er Dir sagt, dass Du so weit bist. Das ist keine Entscheidung, die Du treffen solltest. Wenn sie dann hinter Dir stehen, kann/solltest/musst Du wirklich glauben und ihnen vertrauen, dass Du so weit bist.
Bis dahin (weiterhin) ordentlich trainieren, das Sparring mitnehmen und evtl. auch mal (mit Schutzausrüstung) testen, was es bedeutet, mit 100% zu sparren - und jederzeit abbrechen zu können, Du musst also Deinem Trainingspartner blind vertrauen und er sollte eher besser sein, dass er auch unter Druck nicht nachsetzt oder Dich komplett auseinander nimmt. Er soll Dir einen ebenbürtigen Gegner darstellen können, der sich auch unter Deinen 100% noch im Griff und die Situation unter Kontrolle hat. (Sehr empfehlenswert sind da erfahrene Kämpfer, die besonders für ihre Nehmerqualitäten bekannt sind.) Der Kampf(-sport) lebt, steht und fällt mit der Risikobereitschaft. Ist nichts Neues für Dich, aber Du wirst einstecken und gerade am Anfang achte ich primär (bei Erstkämpfern) darauf, ob sie ihre Aktionen entschlossen durchziehen - egal wie schlecht und egal, ob Einzelschläge oder die eine Kombination, die versucht wurde - daran erkennt man ganz gut, wer „kämpfen“ will und wer sich sichtlich im Ring unwohl fühlt bzw. wen man genauer beobachten sollte und schauen, ob Wettkämpfe etwas für ihn sind, er sich nur entwickeln muss. Bei mir gilt bspw. auch der Grundsatz, dass ich abbreche, sobald ich merke, dass mein Kämpfer sich hinter der eigenen Deckung versteckt, nur noch schaut, möglichst wenig abzubekommen und selbst wenig/nicht offensiv agiert und nur noch durch den Ring gejagt wird.
Geh (nach Absprache und gerne mit Kollegen) auf Sparringstreffen (in befreundeten Teams) und schau, wie Du dort gegen die Jungs abschneidest. Du solltest mit den (angehenden) Erstkämpfern einigermaßen mithalten können; da kann Dir normal auch der Trainer sagen, wer das ist.
Warum ich mit den Selbstzweifeln solche Probleme habe? Weil das häufig die Kämpfer sind, die dann am Tag vor dem Kampf oder am Kampftag absagen oder beinahe unter dem Druck zusammenbrechen.
Damit meine ich auch nicht, dass man keine Zweifel hat oder eine Niederlage in Betracht zieht. Du solltest nur selbst davon überzeugt sein, gut vorbereitet zu sein und Dich nicht (hilflos) unterlegen fühlen. Wenn ich Dich frage, ob Du Dir zutraust, den Kampf gegen einen gleichstarken Gegner zu gewinnen und ob Du gut trainiert hast, wie ich es gefordert habe, brauche ich ein überzeugendes und ehrliches Ja. (Wäre ich nicht der Meinung, wäre die Person auch nie an dem Punkt angekommen, dass ich sie frage ;).)
Wenn beide Kämpfer dasselbe Niveau haben, sind gerade die ersten Kämpfe „relativ“ harmlos (und technisch unter aller Sau :D). Es wird nur dann zu einem Schlachtfest, wenn passiert, was ich so häufig kritisiert habe und in der einen Ecke bspw. einer „unserer“ Jungs stand, der 3x pro Woche im Wettkampftraining war, nebenher joggen gegangen ist und noch 1x pro Woche eine separate Sparringseinheit mitgenommen hat und in der anderen Ecke ein Kämpfer, der 1-2x pro Woche in einer Hobbygruppe trainiert hat... (Für beide Seiten bescheiden.)
Auf Turnieren ist die Chance groß, dass Du viel Erfahrung sammeln kannst und dabei auch in Schutzausrüstung gepackt wirst. Auf einer Gala musst Du Deinem Trainer blind vertrauen und ich persönlich habe immer geschaut, ob ich die Teams (und Trainer) kenne und mich dann mit ihnen kurzgeschlossen, dass es für beide Seiten fair wird. So kann man schauen, dass da dann nicht ein „Erstkämpfer“ mit 25 Boxkämpfen steht...
Routine ist ein sehr mächtiges Mittel. Du kannst schon jetzt damit anfangen, Dir eine Aufwärmroutine zurechtzulegen, die Du jedes Mal im Training genau gleich absolvierst. So kam bei mir immer die Ruhe rein, da ich genau wusste, was passiert, wenn ich mir mein Seil schnappe und es mich ans Training erinnert hat, ich mich auf die (sehr gut bekannten) Übungen konzentrieren konnte und endlich einen Grund hatte, so zu schwitzen :D.
In einem guten Team wirst Du (insbesondere als Erstkämpfer) gut betreut, in der Umkleide nicht alleine gelassen, gefördert, kannst Dich bei Problemen (bspw. der schlaflosen Nacht oder eben den Zweifeln bzw. der Nervosität, die ja sonst keiner hat :D) melden, man lässt Dich in der Umkleide noch mal richtig gut dastehen, lenkt Dich ab, wenn man merkt, dass Du in Deiner Gedankenwelt gefangen bist und zählt alle Deine Stärken auf (usw.). Gleichzeitig wird man in einem guten Team schauen, dass notfalls das Handtuch sofort griffbereit ist, wenn es nicht mehr ausgeglichen ist oder man das Gefühl hat, dass es negativ prägen oder Du Dich verletzen oder verletzt haben könntest bzw. deutlich nach Punkten unterlegen bist und es sich nicht (als Erfahrung) lohnt, die restlichen Runden mitzunehmen.
In einem guten Team - und wenn Du dann soweit und gut vorbereitet bist - spricht nichts gegen einen Kampf und danach kommt dann der eigentliche Knackpunkt, ob Du weitermachst oder merkst, dass (Wett-)Kämpfen nichts für Dich ist. Beides sind sehr gute Wege und auch ohne Wettkämpfe kann man sehr gut werden und sich (bei Interesse) im Training auch mal hart klopfen. (Einer meiner Trainer stand bspw. nur 1x im Ring und hat mit mir trotzdem im Sparring den Boden aufgewischt :D.) Dabei (im Training) sinkt das Verletzungsrisiko jedoch wirklich deutlich (bzw. sehr stark) und Du musst auch nicht mit Deinem Ego, dem Adrenalin (im Ausmaß eines Kampfes) und was Dir sonst noch im Kampf durch den Kopf geht, kämpfen, ob Du abbrichst oder um eine Pause bittest.
Es kommt auch (sehr) auf Deine Persönlichkeit an. Im Ring kann man keinerlei Rücksichtnahme erwarten und man sollte auch selbst bereit dazu sein, den anderen zu verletzen. Ich kenne genug Erstkämpfer, die sich nicht mal schlecht geschlagen haben, denen es dann einfach zu heiß war, nur um Punkte zu boxen - und evtl. selbst der Rücksichtslosigkeit oder dem „Beenden“ zum Opfer zu fallen. Manche von denen sind auch immer noch dabei und echt gute Kämpfer, nur tragen die immer ein höheres Risiko. Andere haben einfach gemerkt, dass sie Hemmungen haben, wenn sie (gerade am Anfang) die Angst oder Überforderung des Gegners erkennen, wenn man ihn in der Ecke gestellt hat oder nach einem harten Wirkungstreffer weiter bearbeitet, aus der Ecke jedoch aus irgendeinem Grund kein Handtuch kommt, der Kämpfer es jedoch (aufgrund der Hemmungen) auch nicht beenden kann - wie manche Leute im BJJ darauf bauen, dass die Person die Submission nicht bis zum Bruch durchziehen wird, gibt es (leider) auch Trainer, die so denken. (Am Anfang wird da häufig noch sehr früh (von dritter Seite) abgebrochen, später musst Du dann damit klarkommen, zu beenden, was Du angefangen hast oder auch zu verletzen und Schwachpunkte (ggf. dortige Verletzungen, weißt Du ja nicht) anzugreifen, wenn Du nicht klar im Nachteil sein und eigene Verletzungen riskieren willst.)
Kurz: Es steht und fällt mit dem Team und der Vorbereitung, wie sehr Du ihnen vertraust. Wie Du Dich siehst und ob Du auch voller Überzeugung glauben kannst, wenn Dir die Trainer sagen, dass Du bereit bist, Du es jedoch (natürlich) nicht so ganz glaubst. Die Chance, dass Dir was im ersten Kampf passiert, ist relativ gering. Trotzdem sollten VK-Kämpfe mMn auf keinen Fall verharmlost werden und vom typischen „probier’s mal aus und seh’s als Erfahrung“ halte ich nur dann etwas, wenn man sich selbst auch den Sieg zutraut.
(Einfach nur sinnlos verprügelt zu werden, ist keine Erfahrung, die man machen muss.)
Keiner interessiert sich für den Kampf, auch wenn es die persönliche größte Hürde ist; also wird man normalerweise auch nicht verheizt oder muss durch Verletzungen kämpfen bzw. sie erst wirklich riskieren :p. (Ellenbogen mit Schonern sind bspw. kaum ein Problem, mit Schienbeinschonern zu kämpfen, macht das Blocken sehr angenehm und man verlässt generell die bekannte Komfortzone viel weniger.)
Zum BJJ kann ich nicht viel sagen, da meine Erfahrung da doch sehr begrenzt ist (und ich ein sehr wettkampfstarkes Team habe).
(Ist nur mal eine ganz oberflächliche und kurze Bemerkung, für mehr hab ich gerade keine Zeit, muss zum Flughafen...)
:D
:ups:?!
Vielleicht ist es auch die Hoffnung, dass das im Faden untergeht :p.
Fangfrage nicht bestanden, Fake-Account erkannt. :p (Mensch, es gab kein Codewort :p.)
Na, solange der Troy bleibt :cool:.
:mad:.
Wird nicht besser :rofl:.
:halbyeaha.
:rofl:.
Ja, ich hab da auch meine „speziellen“ Methoden, wenn es ums Pratzenhalten oder die Deckung bzw. das Blocken geht und die Leute nicht hören :D.
LG
Vom Tablet gesendet.
Mein Meister hat sich einen Muskelfaserriss im Innenoberschenkel zugezogen.
Zwei Wochen waren zu wenig Pause; nach der guten Hälfte hatte er solche Piene, daß er für den Rest leider aussetzen musste.
Beschissenes Timing, denn am 26. ist noch ein LG bei demselmeb Meister wie dieser, und ich kann mir vorstellen, daß er den generell auch ganz gerne mitnehmen würde.
Klar.
Passiert mit solchen Wänden von Text ständig!
Der Account ist echt.
Der User leider nicht mehr erreichbar.
Bitte hinterlasse eine Nachricht.
Die normale Methode, die ich kenne, ist: Ein-, zwei-, dreimal so draufbrettern, daß man merkt :D
Ich bin immer noch überrascht, daß er es nicht auch so gemacht hat :rofl:
Der Teil war auch lustig!
Er sich ja nichts im Innenoberschenkel eingefangen.
Und ich hatte nur bei dem Schlag gegen den Arm gelacht; vielleicht etwas glücklicher, aber nicht laut.
Sonst hab ich nur zufrieden gegrinst und war zwischenzeitlich... verzückt?
(Wow, daß ich dieses Wort mal nutzen würde).
Abgesehen davon, hatte er dafür immer eine Pause bekommen, wenn er am Boden war.
Er hatte sogar Zeit gehabt, den Kopf ablegen.
Und, Moment mal, *Du* hast auch nicht gerade traurig geguckt!
Mit dem Bein tat mir schon Leid.
Ich war bis heute davon ausgegangen, daß die Verletzung vorne am Oberschenkel war (was es nicht besser macht), nicht auch noch in der Leistengegend.
Das ist gleich doppelt ätzend.
Du hast einfach bei den Leuten mit der schwaren BAuchbinde verkackt.
Was ich vielleicht auch dazu sagen sollte, da das doch relativ negativ klingt (wobei man von den ganzen „guten“ oder glorifizierten Seiten viel häufiger was hört :D):
Das Glücksgefühl, einen sehr engen Kampf zu gewinnen oder einen guten und ebenbürtigen Gegner dominant zu besiegen, ist unbeschreiblich und überwältigend - bis man am nächsten Tag jeden einzelnen Treffer spürt :D.
Bereits zu wissen, dass man bei einem deutlich überlegenen Gegner über die Runden gekommen ist, nicht aufgegeben und sich einigermaßen gut gehalten hat, ist ein gutes Gefühl :).
Auch das Gefühl - insb. meinem Kampfstil geschuldet - dass die Dominanz Wirkung zeigt und den Moment zu erkennen, in dem der Gegner verzweifelt, weil er nicht weiß, was er gegen einen machen soll und man merkt, dass aus dem brandgefährlichen und starken Gegner, den man zu Beginn noch vor sich hatte, ein zunehmend verzweifelter, unsicherer oder defensiver Gegner wird, man es tatsächlich geschafft hat, ihm zu vermitteln, dass seine Angriffe wirkungslos seien, ist schwer mit Worten zu beschreiben.
Das Gefühl, sich von einem harten Treffer zu erholen oder selbst einen wirklich sauberen und harten Treffer (inkl. Wirkung) zu landen oder zu realisieren, dass man gerade den Kampf beendet hat, ist etwas, was ich nicht beschreiben kann.
Im Ring zu stehen und nach 10 Sekunden das Gefühl zu haben, konditionell komplett am Ende zu sein und dann noch den Rest des Kampfes durchzupowern...
.... oder das Gefühl und der Stolz, was man alles auf sich genommen hat, was man geleistet hat und dass man sich getraut hat, in den Ring zu steigen und sich einem Gegner zu stellen, der einem überhaupt nichts schenken will/wird, ist etwas, das Dich von >90% der Sportler abheben wird. Egal ob Du verlierst oder gewinnst. Auf einen hart erarbeiteten Sieg kann man natürlich noch stolzer sein, aber bereits dass Du in den Ring gestiegen bist, ist eine sehr starke Leistung.
Es sagt auch unheimlich viel über die Person selbst aus und man lernt seinen Charakter kennen. Ob jemand nach einem harten Niederschlag wieder aufsteht und weiterkämpft (oder es versucht), wird häufig erst dann klar. So viele Alphamännchen saßen dann auf ihrem Hintern, haben in die eigene Ecke geschaut, dann zum Gegner (usw.) und sich auszählen lassen...
Je häufiger Du kämpfst, desto mehr gewinnst Du die Kontrolle in dieser unkontrollierbaren und doch etwas extremeren Situation; das war für mich ein Gefühl von purer Macht - egal wie es ausging.
Den Kampf selbst, den Schlagabtausch, den Respekt, den ich empfunden und vor meinem Gegner hatte/habe usw., kann ich nicht einmal beschreiben. Den Stolz einen anderen Kämpfer dazu gebracht zu haben, sein Bestes zu geben und sich anzustrengen usw.
(Immer daran denken: Du kämpfst nicht, weil Du es musst, sondern weil Du es willst, es Dir Spaß macht oder etwas gibt, das Dir gefällt :). Mir war/ist es immer egal (gewesen), ob ich vor wenigen Personen in einem kleinen Stadion in Thailand gekämpft habe oder bei einer "aufgezogenen" Gala, ich habe nie wegen den Zuschauern oder dem "äußeren" Lob (usw.) gekämpft und ich habe sehr, sehr viel über mich in dieser Zeit gelernt und Emotionen kennengelernt, die ich so in keiner anderen Situation je hatte.)
Nur eine persönliche Bitte: Lauf nicht zu Eminem - Lose Yourself ein... Ich kann's nicht mehr hören...
Klingt nicht gut - dabei meine ich nicht den Teil, dass es dein Meister ist :D - was ist denn bei euch los?! Das wird langsam zum Muster...
Du meinst zwischen den ganzen anderen Wänden? :D
:D
Ich eigentlich auch :D.
:ups:.
:rofl:.
Sag dir einfach immer wieder, dass Graduierungen nichts zu bedeuten haben, keiner dafür gearbeitet hat, sie keine Leistung wiederspiegeln und man die eh geschenkt bekommt, die wirklich interessanten Gürtel sind die bunten :p. (Wenn du nicht schnell genug rennen kannst, denk einfach daran: Mehr als einmal umbringen kann man Dich nicht und irgendwann ist auch das rum :p.)
LG
Vom Tablet gesendet.
*Ich* bin immer weit, weit weg, wenn denen was passiert.
Ich finde es lustig und genieße es, wenn sie Schmerzen haben, nicht wenn sie verletzt sind oder werden ;)
Im Augenblick sind meine Posts viel kürzer als deine :cool:
Was soll ich sagen, meine Deckung war danach einfach zu gut!
Und ich werde nicht an meiner ersten Lüge sterben.
Stockschlag aus dem Handgelenk genau gegen den Unterarm.
Ein Lehrer der mit schmerverzerrtem Gesicht den Arm zurückzieht und ihn reibt... Schön!
Er macht dasselbe ständig mit mir, da darf ich das genießen :p
Ist das nicht so?
Ich war jetzt davon ausgegangen, daß es genauso ist!
Steht doch hier überall im Forum :ups:
Du hast es erkennt.
Die bekommt man nicht angeboten, bloß weil sie einen in einen anderen Verband locken wollen :cool:
[QUOTE=Narexis;3646735] (Wenn du nicht schnell genug rennen kannst, denk einfach daran: Mehr als einmal umbringen kann man Dich nicht und irgendwann ist auch das rum :p.)[/QUOTE
Das ist eh nur eine Frage der Zeit, daher...
Zum Rest: Jetzt hast du Wettkämpfe so gut klingt lassen, daß Disci bestimmt wieder kämpfen möchte :p
ich bin ja eifrig dabei, es zu studieren ;)
danke fürs Erzählen, ist wirklich sehr interessant und auch lebendig beschrieben :)Zitat:
(Hier spielt es auch sicherlich eine Rolle, was Disci geschrieben hat und dass man nicht einfach in die Situation geworfen wird.(...) aber darauf zu warten, sich einem Kampf zu stellen, ist noch mal was ganz anderes...
genau das meinte ich; ich hatte ja noch nie einen VK-Wettkampf irgend einer Art, aber ich fand das Warten bei politischen Versammlungen, bis ich meine Sache der Versammlung vorstellen und zur Abstimmung bringen konnte, schon aufreibend genug, und wenn ich mir das alles noch mal zehn vorstelle, wird's eigentlich nicht besser sondern nur noch übler.
genau drum sind SV-Situationen leichter - die Angst kommt, wenn überhaupt, erst, wenn alles schon vorbei ist.
Grenzenlose Freude ist gut. Ich verstehe, dass man die immer wieder sucht :)Zitat:
Andererseits kann man das Gefühl, was es bedeutet, im Ring zu stehen und die grenzenlose Freude, wenn man einen (fordernden) Kampf gewonnen hat oder die bodenlose Enttäuschung, wenn der Kampf sehr eng war und dann der andere Arm hochgeht, nicht beschreiben.
nun es IST eben eine mögliche Vorstufe für VK, und es gibt Leute bei uns, die das machen wollen. Kann ich auch nichts dafür. Ist so.Zitat:
Vielleicht stört es mich auch deshalb, wenn Disci hier schon wieder über VK-Kämpfe schwadroniert oder etwas von einem Übertrag usw. erklärt, von Vorstufen zum VK spricht usw.
kein LC-Turnier bereitet einen auf alle Fälle auch nicht darauf vor. ;)Zitat:
ob einen da sowas wie ein LC-Turnier auch nur irgendwie darauf vorbereiten kann...
Wir machen alle im Moment noch LC, also ist die Devise "leicht und locker" und nicht "hart"Zitat:
Schon mal die Ansage im Training gehört, dass Partner A hart an den als Pratzen gehaltenen Handschuhen schlagen oder Partner B auch passiv die Deckung hochnehmen und Partner A hart an der Deckung abarbeiten soll? Wieso wohl nicht...
mehrere Male pro Training.Zitat:
Wie oft wurde Deine Doppeldeckung darauf getestet, ob man sie mit Druck durchbrechen kann
jaja, auch schon passiert.Zitat:
Musstest Du mal lernen, wie viel Gegendruck man braucht, wenn die Deckung nicht anliegt und warum man bspw. eine Doppeldeckung immer am Kopf anlegt, damit man sich die eigenen Handschuhe nicht ins Gesicht haut? Was es bedeutet, durch die Deckung eine deutliche Schlagwirkung zu spüren usw.?
nicht super hart, aber schon hart genug, dass null Versuchung besteht, eine schludrige Deckung zu haben.
Danke für die Antwort, aber ich bleib, glaub ich, erst mal bei der weiter oben erwähnten "grenzenlosen Freude". Das ist etwas, das ich verstehen kann.Zitat:
Der Kampf selbst, die Erlebnisse im Kampf (auch zu sehen, was es mit dem Gegner macht), die Belohnung für die harte Arbeit und um die Arbeit meines Gegners zu würdigen, die Gefühle nach dem Kampf und weitere Dinge.
LC-Taktik beruht auf "Punkte machen" und nicht "KO schlagen" Was im LC die langen Schläge attraktiver macht, weil man keine Gründe hat, nah hinzugehen und Kraft zu entwickeln.Zitat:
Welche? Also außer stärker und schwächer zu schlagen.
Training für VK sei "mindestens drei Mal anstrengender als für LC" hiess es.
Abgesehen von der Schlagstärke sollte die Schlagtechnik allerdings nicht anders sein.
Die Bewegung ist in der Tat etwas eigen, wenn man sie vorher nie durchführte, aber das "Abstoppen und zurückziehen" wäre dann ja wieder: Stoppen üben - und nicht - Schlagen üben. Also die Kontrolle haben, nicht einfach unreflektiert Gas geben, egal wie.Zitat:
Alleine wenn ich mir da ins Gedächtnis rufe, wie anstrengend es war, manchen Leuten beizubringen, wie man wirkungs- und kraftvolle 90° Seitwärtshaken schlägt und die dann aber auch noch direkt nach dem Gesicht abstoppt und zurückzieht, wenn man nicht getroffen hat...
ich habe schon deutlich mehr davon als noch vor einem Jahr und bleibe dran.
Auch wenn ich wohl nie zu denen gehöre, die von Natur aus kräftige Arme haben und wohl mit präziser Technik, Tempo, Aggressivität, Ausdauer, taktischer Intelligenz etc kompensieren muss.
Aber dieses Jahr widme ich ja den Attributen, und guck mal, wie weit ich bis Ende Jahr komme.
Doch doch, Überträge sind möglich und vorhanden und so langsam erkenne ich auch, wo das sinnvollerweise passt und wo nicht. Das WT-Prinzip "ist der Weg frei, stoss vor" scheint mir auch im Boxen nicht fehl am Platz zu sein, zum Beispiel.Zitat:
Und doch hat es dir im LC nichts gebracht.
Wie gut, kannst du es dann verinnerlicht haben?
ist ein bisschen früh, um nervös zu sein, nicht? das dauert noch ein halbes Jahr bis November... :ups:Zitat:
Das hab ich frühestens im November, wenn sich alles so entwickelt, wie es derzeit aussieht.
Und bin jetzt schon nervös :D
mir reicht jeweils schon die Nervosität am selben Tag...
Sehe ich genauso, ich habe meistens auch nicht den Eindruck, daß sie die Theorie auch wirklich versteht. Andererseits erinnere ich mich an einen Disci-Post in einem der Subforen, der schon eine Weile her ist. Da ging es um die Wichtigkeit physischer Attribute im Kampf oder so ähnlich, und Discipula hat genau die Meinung vertreten, die sie im
" besser trainieren " Thread kategorisch abgelehnt hatte...
:biglaugh:
Nein, nein, dieser Sandsack bleibt. Er hat absolut sentimentalen Wert, ist etwas besonderes und ein cooler Trainingspartner mit seinen 1,80 m. Hat sich auch noch hervorragend passiv gegen mich gewehrt, aber ich kriege dich schon noch, mein Freund :D ...
:ups: ...muß mehr trainieren, Disci darf nicht besser sein ...! ...muß mehr trainieren,...
:hammer: Wenn ich nicht annehmen würde, dass das wieder mal nur Gerede ist, wäre ich schon fast leicht deprimiert nach meinen Sandsack - Erlebnissen :rolleyes: .
Aber was genau meinst du, Disci? Welche besondere, das Innerste erschütternde Schlagqualität, lernst du im WT und kannst sie auch so problemlos anwenden? Meinst du etwa Short Power, Tiefenschläge, Qi, Dim Mak ... oder was genau?
Ehrliches Danke. Ich lese sehr gerne deine Posts und auch die von einigen anderen hier im Thread. Sie stoßen oft genug interessante Gedankengänge an und ich habe einiges für mein eigenes Training schon mitgenommen. Aber Syron, Schnüffler und Narexis - die Nacht ist zum Schlafen und Erholen da - ich sage nur Regeneration, Reparaturvorgängen, usw. :D .
Grüße,
Keva
Es geht nicht darum , daß hart schlagen ein übergroßes Hindernis ist, das sagt auch keiner hier.
Du aber sagst , daß du nur " Umschalten" brauchst. Und das ist Sehr Naiv , ohne gewisse Voraussetzungen..
Und nichts an deinen bisherigen Aussagen , egal in welchem Thread , lässt hier irgendjemanden , das anders sehen.
Ich gab dir dss Beispiel mit Liegestütze und daß auch dort das Umschalten eben nicht sooooo einfach geht , WEIL , gewisse Vorraussetzungen fehlen. ( trotz 10 Jahre WT)
Was antwortest du ? Du beschreibst wie du es schaffst , es dir leichter zu machen . Wow. Mal so garnichts verstanden !
Auf das Boxen übertragen , würdest du es schaffen mit umschalten noch leichter , noch softer zu schlagen . Gratulation.
Nebenbei . An der Holzpuppe lässt sich gut Struktur aufbauen , aber mit der Faust hart , wirklich hart , zu schlagen bzw. es zu lernen fast nicht möglich . Du förderst so nur die Eigenhemmung.
Mit Handballen und viel Arbeit , viel Zeit um sich ran zu tasten , kann man gut voran kommen , aber man wird nie volles Ballet reindonnern, auch wenn man es glaubt. Der Körper ist zum Glück cleverer und bremst dich.
:halbyeaha.
Es ist eine ganz andere Situation und die Situation selbst ist auf einem ganz anderen, noch viel unkontrollierbareren, unvorhersehbaren und insbesondere nie gleichberechtigten Level. Genauso wird man bis zu einer Überraschungsklausur auch entspannt sein, jedoch vermutlich in der Klausur ganz anders zurechtkommen, von ihr viel eher überfordert oder unerwartet hart getroffen (bzw. verfällt in Muster der Überforderung mit der spontanen Situation), als in einer lang angekündigten, bei der der Stoff bekannt ist.
Gleichzeitig startet man in der SV in Situationen, in die man sich (überspitzt formuliert) im Kampf erst einmal hineinzwängen lassen muss...
(Wie gesagt, die Form der Nervosität usw. ist nicht zu vergleichen und wer es nicht erlebt hat, kann es nicht nachvollziehen. Eine ähnliche Form habe ich bis jetzt nur von Menschen in anderen (mit Gewalt zu tun habenden) Situationen und dem Warten darauf kennengelernt.)
Immer noch nein. Zwei völlig unterschiedliche Situationen und mit einer sich aufbauenden Angst und insbesondere dem Kennen des Grundes und einer Situation - egal wie beängstigend sie auch sein mag -, in der man grob weiß, was einen erwarten wird und für die man sich lange und intensiv gezielt vorbereitet hat, ist etwas ganz anderes. Im Ring handlungsfähig zu bleiben ist viel einfacher - was nicht heißt, dass es einfach ist! - als in einer schockierenden, überraschenden und unvorhersehbaren SV-Situation. Auch die Art des Kämpfens ist (für mich/bei mir) eine andere.
Der erste Teil hat nichts mit dem zweiten zu tun. Der erste bleibt mMn Blödsinn, der zweite kann gerne stimmen. Es gibt auch Leute, die sich mit 3 Jahren Fitnessstudio oder Joggen auf den Kampfsport vorbereiten - und die haben wenigstens einen Übertrag und müssen sich nicht noch Fehler abgewöhnen. Die Vorstufe zum VK ist das entsprechende Training.
Ja, wenn ich wählen kann, nichts zu machen oder ein LC-Turnier, ist alles besser als nichts - auch eine Fahrprüfung, ein VHS-Kurs oder eine Runde Joggen. Es hat nur beinahe keinen Übertrag - und ich habe weit „Beängstigenderes“ oder „Wichtigeres“ erlebt, bevor ich dann in den Ring gestiegen bin. War (für mich) alles nicht miteinander zu vergleichen. Genauso wie eine Niederlage im Hockey zwar frustrierend und nervig sein kann, jedoch in keinster Weise mit einer Niederlage (oder auch einem Sieg) im MT zu vergleichen ist.
Das widerspricht dann Deinen Ausführungen zum Testen der Deckung (usw.) sehr. Man hat nie versucht, hart und mit Kraft durch Deine Deckung zu brechen oder sie (richtig) getestet, wenn man nur „leicht und locker“ macht. Dasselbe mit dem Gegendruck oder dass man sich mal die eigenen Handschuhe ins Gesicht haut. Das passiert vielen Anfängern auch bei ganz lockeren Aktionen, darum ging es jedoch nie.
Dein gutes Recht :). Gehört viel mehr dazu und man muss auch charakterlich der Typ sein. Die Freude alleine war für mich nicht ausschlaggebend und dafür steckt man zu viel ein, verliert auch zu oft und bereitet sich zu lange vor.
(Eigentlich ging es mir mehr um die Technik und andere Taktiken.)
Auch im (echten) LK ist das das Ziel. Trotzdem ist LK etwas anderes und da bekommt man auch den einen oder anderen Wirkungstreffer ab, es wird nur nicht nachgesetzt und so ziemlich jeder reguläre Treffer ist härter als bei euch, da wird auch technisch sauber geschlagen :D. Auch im VK ist das Ziel, den Kampf durch Punkte zu gewinnen, nur dass man sich die Option eines KOs immer offen hält, natürlich auch gezielt anstrebt und angreift, wenn man die Chance dazu hat und mehr mit wirklich harten Akzenten arbeitet, mehr die Wirkungstreffer sucht und sich aufbaut. Die Basis bleibt trotzdem ein möglicher Sieg nach Punkten. Es gibt auch im VK genug Kämpfer, die den Gegner bewusst auf Distanz halten und bevorzugt mit langen Schlägen arbeiten. Im Boxen sogar nicht einmal selten...
Ach und „lange Schläge“ können mit so verdammt viel Kraft geschlagen werden :D... Ich kenne genug Personen, die eine weit härtere rechte (Schlaghand) Gerade als einen linken Haken haben :D.
Komische Aussage, aber dass es anstrengender ist, ist wohl unzweifelhaft. Wie in jedem anderen Bereich auch.
Ich warte immer noch auf die Beantwortung der Fragen, insbesondere nach dem „Jab“, den Haken und einer Geraden mit der Schlaghand. (Das würde Dir evtl. auch ermöglichen, zu verstehen, wo und wieso es da so große Unterschiede gibt.) Wie soll die Technik der Schlaghand-Geraden dieselbe sein, wenn ihr nicht aus der Schulter schlagen dürft, für das Eindrehen der Hüfte (aufgrund der generierten Härte) verwarnt werdet usw. Wie soll ein Haken technisch identisch sein, wenn ein guter Haken nie alleine aus dem Arm geschlagen wird, ihr jedoch den Körper nicht einmal einbringen oder auch nur eindrehen dürft, da das Kraft generiert...
Ja, auch das „Stoppen üben“ muss man. Davor muss die Person allerdings - mit ganz vielen Bildern und Hilfsmitteln, wie dass sie durch den Sandsack/Partner durchschlagen soll, ein Ziel hinter ihm anvisieren usw. - erst einmal lernen, nicht abzustoppen oder langsamer zu werden, bevor sie getroffen hat... Wenn ich ihr sage, dass sie auf eine Mauer zufahren und direkt hinter ihr stehenbleiben soll, wird sie vorher langsamer oder abbremsen. Jetzt muss ich ihr erst einmal (lange) erklären, dass sie ohne zu bremsen durch die Mauer fahren soll und dann auch noch beibringen, dass sie trotzdem direkt nach dem Aufprall anhalten und rückwärtsfahren soll...
Für Tempo und Ausdauer brauchst Du Kraft. Aggressivität und Intelligenz interessieren ebenfalls nicht oder werden nicht für voll genommen, wenn die Kraft hinter den Aktionen fehlt. Um taktische Intelligenz praktisch anwenden zu können, braucht man ebenfalls Kraft. (Wieso solltest Du bspw. jemanden stellen oder im Ring führen können, wenn er keinen Grund hat, vor/unter Deinen Schlägen zurückzuweichen? Wieso sollte man einen Konterboxer für voll nehmen, der zwar aus dem Rückwärtsgang mal trifft, aber damit keine Wirkung erzielt?)
... oder wie manch Zuschauer auf Veranstaltungen schon gebrüllt hat: „Hau ihm einfach auf die ... .“ ...
... und wenn es so wäre, ändert das nichts an den Empfindungen. Ein guter Freund von mir hat vor Kämpfen noch einmal seelenruhig geschlafen, regelmäßig Witze darüber gemacht, dass ich die Dunkelheit gesucht habe usw. Ich wäre ja auch froh gewesen, wenn’s mich überhaupt nicht interessiert hätte :D.
Wenn ich Dir sage, dass es kein Grund ist, unter den Schmerzen einer gebrochenen Rippe, der Kurzatmigkeit (usw.) aufzugeben, ändert das auch nichts daran, dass Du es so empfindest und es für Dich nichts daran ändert, was andere darüber denken oder wie sie es sehen. Ändert sich auch nichts daran, nur weil ich sage, dass das kein Grund ist.
:rofl:.
Jetzt wo Du’s sagst, ist eines der größten Erfolgserlebnisse (zumindest wenn es nach meinem damaligen Trainer geht :D), dass ich einmal geschafft habe, einen Sandsack in die Knie zu zwingen und die Verankerung aus der Wand gekommen ist - zufälligerweise noch, als er stinksauer meinte, dass ich erst gehen dürfe, wenn der Sandsack oder ich aufgegeben hätten. Das Gesicht war unbezahlbar, als ich 20min später, relativ frisch und fit auf dem Weg zur Dusche war und nur meinte, der Sandsack hat genug, ich helf dir nachher den Dreck wegzuräumen :rofl:.
Freut mich, dass es doch noch jemandem geholfen hat oder zumindest keine komplette Zeitverschwendung war und ja, Schlaf wäre jetzt toll... :D (Andererseits liebe ich die Nacht und hab dann die Ausrede "nach müde kommt doof" :D.
LG
Vom Tablet gesendet.
Danke Narexis für das teilen deiner Erfahrung.
Und die Boxsackgeschichte ist echt witzig konnte nicht mehr vor lachen.
Finde es lustig Disci hat keine nennenswerte SV erfahrung, aber meint trotzdem zu wissen wie es einem dabei geht. Klar weiss man bei einer SV Situation nicht vorher bescheid, aber das die Angst erst danach kommt kann ich nicht bestätigen. Wenn dich mal 5 Personen eingekesselt haben und was von dir wollen, und du keine angst verspürst naja.... Dann kann es nur daran liegen das du denkst die wollen doch nur mal ein bisschen schnuppern.
Und du denkst im VK Sparring ist das Stubsen gleich wie im LC da irrst du dich gewaltig. War bei einem Gewicht von 72Kg auch mal locker gestubst worden von einem 110kg Wettkämpfer. Ergebniss blaues Auge( ja hab die Deckung bisschen weit unten gehabt). Nobody is perfect wie man so schön sagt. Im Wettkampfsparring sieht es doch mal so aus wie Narexis es beschreibt. Je nach Gegner der in der Regel besser und in meinem Fall immer auch schwerer war, fühlt man es auch noch am nächsten Tag. Da wird natürlich auch auf genügend Regenerationszeit geachtet. Aber das normale VK Sparring kenne ich auch so das man eher auf Technik un Taktik setzt als auf härte. Und ja blutende Nase sind da nicht häufig kann vorkommen doch in der Regel beschränkt es sich auf kleinere Verletzungen/Hämatohme.
Und Disci nach all dieser Zeit immernoch keine einzige Liegestütze geschafft? Das beweist ja nicht unbedingt das du besser trainieren willst. Und da du ja wieder mehrfach WT mässig die Frage vermieden hast wie man einen Körperhacken schlägt gehe ich jetzt einfach mal davon aus das wir alle recht hatten. Und das ihr das nicht trainiert steht ja auch in den Regeln von euch.
@Narexis: sehr interessant von deinen Erfahrungen zu lesen, nochmal danke fürs teilen :halbyeaha
Das klingt zumindest anders als: "Saht mir wo das steht, was ich will".
Immerhin.
Oder wenn du gerade blöd angemacht wirst und dennoch keine Zeit hast, etwas zu machen.
Ich bin nur dazwischen gegangen, als eine Kontrolleurin dangegangen worden war - und da war ich durchaus schon mehr als nur etwas angespannt.
Als man meiner Mom blöd kam, hatte ich durchaus Angst als ich mich reinbringen wollte - ich wusste, wenn er wollte konnte der andere mich gut zurechtklopfen.
Der Unsinn wird auch nicht wahrer, wenn du ihn noch so oft stumpf wiederholst.
Nö.
Aber dann behaupte auch nicht, daß es das machen würde, sondern bestreite LC-Turniere, weil du LS-Turniere bestreiten möchtest, nicht weil du Boxen möchtest.
Also: Nein.
Mit welchem Druck denn, wenn ihr nur "leicht und locker" macht?
Wie denn, wenn ihr nur "leicht und locker" macht?
Auch Müll, wenn es du es zu allgemein sagst.
Beim LK geht es auch um Punkte, und da würdest du zum Frühstück verspeist werden, würdest du da zu stubsen wie in eurem LC.
:rofl:
Dir wurden eure Regeln gezeigt und dir wurde erklärt, wie man eigentlich schlägt.
Ich warte noch immer auf die technischen Ausführungen zu Schlägen deinerseits.
Braucht die Google-Suche so lang oder hast du es "vergessen"?
Und wieder ein Beweis, daß du keine Erfahrung mit harten Schlägen hast.
Man gibt da eindeutig nicht einfach "unreflektiert Gas"; und wenn doch, macht man es einmal, und bekommt dann aufgezeigt, warum man es nicht macht.
Hier wurde dir auch nie angeraten von Natur aus kräftige Arme zu haben oder ähnliches.
Das bringst du wieder rein, um es schöner zu reden.
Deswegen die vielen Probleme mit der Distanz?
Obwohl ihr in beidem nur stubst.
Also bauscht ihr: 'Keine Deckung, du kannst schlagen' zu einem WT-exklusivem Prinzip auf? :weirdface
*Wenn* ich dann kämpfen kann und darf.
Aber ich bin auch schon seit zwei oder so Monaten nervös, wegen einer *möglichen* Prüfung in der Woche vor den Sommerferien, daher... ;)
Fähnlein im Winde.
Sie widerspricht sich auch ständig im selben Thema; teilweise sogar im selben Post.
Ich war jetzt von Schlägen ausgegangen, die sie selber komplett durchschütteln, weil sie nie richtig schlagen gelernt hat.
Du denkst, die meinte Außenwirkung? :ups:
Ich hab den Lehrgang noch verarbeitet :D
Dafür hab ich den Großteil des Tages verpennt; meine Katzen sind super und schlafen einfach mit - Fressen kann man, wenn man wach ist :D
Generell ist schlafen überbewertet :cool:
Ist doch immer wieder so.
Sie sieht zu, daß man keine Arbeit reinstecken muss und erwartet am Ende, einfach umschalten zu können, obwohl sie gar nicht weiß, wie es geht oder entscheidene Attribute fehlen.
Schreibt noch etwas mehr und sie wird dir als Antwort anfangen deinen Text zu kopieren ;)
:D
Es ist jetzt nicht so, daß es mir bereits schlaflose Nächte bereitet ;)
Aber wenn ich mir vorstelle für dort wirklich die Freigabe zu bekommen, bin ich schon atwas angespannt.
Einfach, weil ich nur meinen jetzigen Stand kenne und nicht den, der dann hoffentlich herrscht.
Ich habe noch das Glück, daß ich mir keine großen Sorgen, wegen Verletzungen machen muss, weil es nur eine kleine Veranstaltung in freundschaftlichem Rahmen wäre :D
Aber: Abwarten.
Immer diese Streber.
Du bist aber oft müde :ups:
Touché.
Wenn das die Kurzform ist nehme ich für die Langform wohl besser Urlaub... [emoji4]
Keine Angst - DAS wird mit Sicherheit nicht passieren! Ich finde es eh etwas seltsam wenn sich Erstkämpfer mehr einen Kopf über die „richtige“ Musik machen, als über ihr Training nachzudenken.
Kommt halt auch immer auf die Veranstaltung an, manchmal passt es, manchmal nicht. Sollte ich in die Verlegenheit kommen mir darüber je Gedanken machen zu müssen wird es aber unter Garantie nix von Eminem oder Eye of the tiger... Eher was aus dem Bereich Schwermetal [emoji6]
Trainer weiß soweit Bescheid und das Training geht m.E. da auch in die richtige Richtung, auch wenn mehr natürlich immer besser wäre. Er lässt auch keinen in den Ring von dem er nicht überzeugt ist, dass er/sie die 3 Runden auch übersteht ohne geschlachtet zu werden, da muss ich mir also auch keinen Kopf machen.
Ich bin jetzt (dem Themenstrang angemessen) mal etwas größenwahnsinnig und behaupte ich bin mit ein paar der Jungs die kürzlich ihren ersten Kampf hatten fast auf Augenhöhe - oder würde gegen die zumindest nicht komplett untergehen. Und die haben das auch alle hinbekommen.
Warum das konkret auf meiner „Will ich machen...“-Liste gelandet ist kann ich nicht mal genau sagen, nur wenn man so etwas plant ist es m.E. eben nicht ausreichend einfach 1-2 x Woche ein wenig gegen eine Pratze zu hauen und dann zu hoffen im WK wird schon alles gut gehen.
Und da stellt man (oder zumindest ich mir) dann eben schon mal die Frage, wenn man z.B. mal wieder 2 Einheiten in einen Tag gequetscht hat, weil es sonst zeitlich einfach nicht reicht - wir sehr will ich das wirklich um mir so etwas anzutun.
Denn wie Du ja geschrieben hast ist es ja schließlich eine rein freiwillige Kiste. Und deswegen sollte man sich über sowas m.M. eben ein Kopf machen bevor man sich irgendwo anmeldet. Wenn ich so die Stories von den „kuriosen“ Unfällen und Verletzungen in der Woche vor der Veranstaltung höre kann man ja eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn ich mich vorbereite und 2 Tage bevor es rund gehen soll kommt die Absage vom Gegner wegen einem eingewachsenen Fußnagel - sorry das ist doch Schei**e.
Sollte ich also mal grünes Licht von oben bekommen und der innere Schweinehund hält das dann immer noch für eine gute Idee wird das auch durchgezogen. Mehr als verkloppt werden kann ich ja nicht. [emoji4]
Hallo kleiner grüner Drache
Wirst schon merken wenn du bereit bist. Und verkloppt zu werden im Wettkampf ist gar nicht so schlimm bis auf die schmerzen. Mit genügend training und allem kommt das schon. Und wenn der Coach/Trainer sein Okay gibt brauchst auch nichts zu befürchten.
"Gehört zur Holzpuppe" ist alles, was ich theoretisch weiss. und sie zeichnet sich halt aus, dass man, wenn man davon getroffen wird, sich im Innersten erschüttert fühlt und sich dann meist erst mal sammeln muss. ich kann's nicht anders beschreiben als so.
Meist muss ich erst ein bisschen üben, bis die Qualität richtig da ist, so als Kaltstart geht es selten.
Ich muss es halt gezeigt kriegen, und dann muss ich es üben, bis es sitzt, wie alle andern auch müssen. Aber bei mir sitzen die Dinge erfahrungsgemäss schneller als bei andern. ich lerne und übe das dann halt wie alles andere auch.
äh nein, ich schlage im Boxen ja nicht mit voller Kraft im Moment. Ich könnte durchaus stärker., aber das ist gerade nicht das Thema.Zitat:
Auf das Boxen übertragen , würdest du es schaffen mit umschalten noch leichter , noch softer zu schlagen . Gratulation.
ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, an der Holzpuppe meine Fäuste abhärten zu wollen...?:confused:Zitat:
Nebenbei . An der Holzpuppe lässt sich gut Struktur aufbauen , aber mit der Faust hart , wirklich hart , zu schlagen bzw. es zu lernen fast nicht möglich . Du förderst so nur die Eigenhemmung.
Mit Handballen und viel Arbeit , viel Zeit um sich ran zu tasten , kann man gut voran kommen , aber man wird nie volles Ballet reindonnern, auch wenn man es glaubt. Der Körper ist zum Glück cleverer und bremst dich.
versteh grad nicht worauf du hinaus willst.
Hast du also nach 10jahren kein einziges mal mu ren zhuang trainiert? Wenn sich bei dir was schüttelt/erschüttert machst was falsch.
Und wieder ein wiederspruch. Wenn du es übst geht es aber Liegestütze bekommst bis heute nicht hin.
:D Ja, ich bin mir ziemlich sicher , sie meinte die Außenwirkung. Und ich bin auch schon neugierig auf ihre Antwort.
:halbyeaha Das kenne ich, das machen unsere beiden auch sehr gerne. Den ganzen Tag schlafen, dann abends spielen wollen, sich mitten in der Nacht gegenseitig über das Bett jagen und um 2.00 Uhr morgens Tischtennisbälle durch die Gegend knallen :) .
Das kann ich von mir leider nicht behaupten, mir ergeht es da eher wie Narexis :D .
Grüße,
Keva
Wie kriege ich jetzt die Sachen mit den Tischtennisbälle aus meinem Kopf.....
Irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, dass das hier der Thread der verlorenen Seelen ist... :D
:devil:
Ich bin gerade irgendwie enttäuscht von der Antwort :weirdface . Bei der tollen Sifu und nach 10 Jahren WT hätte ich mehr oder andere theoretische Erklärungen erwartet. Ist das Hörensagen mit dem " sich im Innersten erschüttert fühlen und sich sammeln müssen ", hast du das gefühlt beim getroffen werden oder hat das dein Trainingspartner gesagt, als du ihn getroffen hast? Woher weißt du, daß du die Technik kannst?
Wie ist das so bei der Anwendung im Realitätsfall in der SV, muß dein Gegner dafür stillhalten so für die nächsten10 -15 Sekunden?
Grüße,
Keva
Niemals nicht würde ich mit einer an Gott glaubenden WT Schülerin über Boxen, MT, KB labern...
Nö nur Tippfehler... aber scheint so als würdest mein Suaheli verstehen...:biglaugh:
Kannst ja auch mal über Schnuefflers Tippfehlern lästern:halbyeaha
jioni nzuri bado (suaheli)