Zwischendurch ein paar Sätze tippen und das teilweise über mehrere Tageoder wenn ich mich mal kurz ablenken muss oder mal wieder auf den Trainingsbeginn warte usw. Wie ich das schaffe, ist ganz simpel, ein Tablet und entweder den Stift oder die Wurstfinger
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(Manchmal frage ich mich jedoch auch, warum ich das überhaupt mache... Je weniger Zeit ich habe, desto aktiver werde ich, da ich dann Pausen zum Entspannen suche. Hier mal 5min tippen, da mal zwei Sätze usw.)
Das hat immer noch nichts mit der These zu tun. Ach und lass doch bitte das Philosophieren über das Boxen und was die Idee ist. Ist nicht allzu selten, dass ich Dir absichtlich auf die Deckung haue, wo die Bahn nicht frei ist und auf Widerstand wird man doch häufig treffen - auch wenn die Bahn frei ist...
Wie gesagt, gar nicht viel Kraft, um Wirkung zu erzielen, ist eine Wunschvorstellung oder Ausnahme und nichts, worauf man sich regelmäßig verlassen sollte... Ohne die nötige Kraft, Möglichkeit und Wirkung wird kein Schaden entstehen. (Wattebäuschchen...)
(Ich nehm einfach an, dass da auch weder noch was aus der Physik noch Geometrie kommen wird.)
Wenn ich mir anschaue, was da so rumrennt und was dort für Werbeversprechen - oder auch von Deiner Seite aus Behauptungen - getätigt werden, würde ich die Personen als vieles bezeichnen, jedoch nicht trainiert. Es müsste ja einen - im Ergebnis vorhandenen - Unterschied geben zwischen der untrainierten und trainierten Person, den hab ich bis jetzt bei kaum jemandem entdeckt, sobald es an die Prüfung bzw. den Test ging...
Stimmt, die Idee kann man loslassen. Es ging auch eher darum, dass weder ein kleines Kind, Deine kleine Freundin, ein Rollstuhlfahrer noch der Rentner, der sich kaum auf den Beinen halten kann, nennenswert wehrhaft (in echten Auseinandersetzungen) sein dürften. Man kann also sagen, dass ganz ohne Kraft und Physis auch nichts mit Wehrhaftigkeit ist. Da kann noch so viel WT gemacht oder dem bösen Mann auf dem Spielplatz eine Ohrfeige verpasst werden. Wenn sie doch wirklich so winzig ist, dürfte sie im Stand nicht einmal in die Nähe meines Kehlkopfes oder Ohres kommen oder zumindest kaum Wirkung erzielen...
Dann auch kein Waffen- oder Bodenkampfsystem, sondern ein (unbewaffnetes) schlagendes Standkampfsystem, bei dem diese Attribute noch einmal um ein Vielfaches entscheidender und wichtiger sind...
Dann sollte man sich Sätze wie „Alles Physik und Geometrie.“ wohl besser verkneifen...
Was wäre das denn? Was sie so kann und eigentlich über „Gewichte und Kräfte“ gar nicht können dürfte? So wie Dein Beispiel der Hummel, das schon ewig als Schwachsinn widerlegt ist?
Darauf komm ich ggf. mal zurück, wenn ich in der Nähe sein sollte.
Dann solltest Du ihn wohl fragen; es gibt tausende Gründe und ich hab gerade keinen Nerv, das alles abzutippen. Er weiß am besten, was er von Dir will.
Mich würde echt mal interessieren, ob Du (Disci) das hier als kraft- und aufwandslos bezeichnen würdest und was das Gewicht der Person wohl für eine Rolle dabei spielt, ob es ähnlich aussehen würde, wenn er nur 50kg wiegen würde.
+1!
Deshalb ist es absoluter Leichtsinn, jedem einzureden, er könne sich (mit WT) verteidigen, überlegene Angreifer bezwingen und das vollkommen unabhängig von seiner Physis.
Das Tolle ist, dass der Großteil die Grenze verschieben kann. Man will nur nicht, denn das ist anstrengend, andererseits will man auch kein Kämpfen lernen, denn das tut ja weh. Also lieber Phantasien, die hoffentlich nie getestet werden.
Blöd ist auch, dass das leider manchen Menschen (beispielsweise einem Kind, dem Rollstuhlfahrer oder Deiner kleinen Freundin) nichts bringen wird. Ein 1,30m großes Wesen wird nie eine ernsthafte Bedrohung (unbewaffnet und mit Schlägen) für einen 1,80m großen 80kg Mann darstellen, egal wie brutal, mit dem Willen Schaden anzurichten oder „trainiert“.
Es gibt aber einigermaßen zuverlässige, die auch immer wieder den aktuellen Stand abfragen und es gibt die, die leere Werbeversprechen gegen Geld verkaufen.
Es ist eine Grundvoraussetzung... Ohne gewisse physische Attribute wird das nichts mit dem kämpferischen Wehren... Ein halsabwärts gelähmter Mensch wird nie einen Kampf gewinnen können, auch wenn alle anderen Sätze erfüllt werden und ein kleines Kind wird auch den Kampf nicht gewinnen, weil nun mal die Grundvoraussetzungen eines zumindest irgendwie in denselben Ligen stattfindenden Kampfes (aufgrund der Physis) nicht vorliegen.
Ein Hase wird nie gegen ein 500PS Auto im Rennen gewinnen können und ein kleines Kind wird mich nie beim 200m Sprint einholen... Eine Hauskatze wird einen Tiger nie auch nur annähernd im Kampf bezwingen können, auch wenn sie noch so brutal ist und Schaden anrichten will. Ein 1,5kg Hund wird mich auch nie auf der Straße besiegen können. Ich werde im Wasser nie schneller als ein Delphin sein.
... und doch machst Du genau das. Du „konkurrenzier[st]“ mit ihm im unbewaffneten Standkampf und bist der Meinung, dass Du mehr, schneller und größeren Schaden als er anrichten kannst. Das nicht nur auf einen absoluten Glückstreffern bezogen, sondern als regelmäßige Vermutung.
Du kannst nicht einmal Dein eigenes Gewicht nach oben drücken. Wie wird es da wohl aussehen, wenn da noch jemand auf Dir liegt? Du musst (in diesem Fall) nicht stärker als Dein Gegner sein, sondern lediglich ein paar Grundvoraussetzungen mitbringen. Ich kann taktisch und technisch noch so gut sein, wenn ich in dem Moment schwer verletzt bin, bringe ich die Grundvoraussetzungen für einen Kampf nicht mit.
Klar, einfach so. Wenn die Bahn voll ist und ich nicht mehr reinpasse, ist es auch ganz simpel: Tür auf und einsteigen, muss halt sein.
Genau das ist eines dieser haltlosen Werbeversprechen. Während es im Boden- oder Waffenkampf noch einigermaßen zutrifft - die Waffe richtet Schaden an und wenn der Würger sitzt, sitzt er - ist es im schlagenden Standkampf doch leider etwas anders... Ohne Kondition kann ich nicht kämpfen, denn ich kann die Techniken nicht anbringen oder mich so bewegen, dass ich eine Chance hätte. Ohne Kraft sind jedoch die Techniken wirkungslos, auch wenn ich sie anbringen kann und gleichzeitig schwindet mit der Kondition auch die Kraft und die Technik...
+1!
... und wie macht man’s, dass es nicht anstrengend wird und trotzdem funktioniert?
Das sind komplett unterschiedliche Dinge, auch „vom Ergebnis“. Mal versucht, gleichzeitig vorwärts- und rückwärts zu laufen oder wach zu sein, während Du schläfst?
Bei Dir ist es nur deshalb dasselbe, weil Du als Ergebnis nur den „Sieg“ siehst. Das wäre so, als würde ich behaupten, dass es „vom Ergebnis“ dasselbe ist, ob ich die SV-Situation unverletzt und unbeschadet überstehe oder danach jahrelang im Krankenhaus liege, denn die Situation ist vorbei und ich habe überlebt...
Möglich, so langsam verliere ich den Überblick und zumindest ist mir nichts Funktionierendes in Erinnerung geblieben.
Klar, einfach so und weil Du es willst...
Die würdest Du nur nie anwenden oder Dir zuverlässig erarbeiten können...
Sag dann, was Deine Kollegen so damit gemacht haben, wenn sie den MMAler gespielt haben...
Du wirst angegriffen... Der Kerl konzentriert sich ziemlich sicher auf den Angriff... Der Unterschied ist, dass Du nicht damit rechnest...
Eine natürliche Bewegung, wenn ich etwas wegstoße oder wegschiebe, ist es meinen Schwerpunkt in die Richtung des Objekts zu verlagern und mich sogar ggf. in diese Richtung zu lehnen, nicht gerade zu stehen. Mal versucht, mit geradem Stand ein Auto den Berg hoch zu schieben oder zumindest eine Person aufzuhalten, die Dich gerade durch die Halle schieben will?
Hat schon seine Gründe, warum Du beim Boxen nicht aufrecht stehst und die Schultern vor der Hüfte sind...
Du musst Dich nur rückwärts schneller und zuverlässiger entfernen können, als die andere Person vorwärts hinterherkommt... Unwahrscheinlich, wenn die physischen Attribute alle auf seiner Seite zu finden sind...
Weil Du Dich für gewöhnlich bei einer zielstrebigen Bewegung - wie beispielsweise beim Sprinten - entweder nach vorne oder nach hinten bewegst und wenn dann plötzlich etwas Deine Richtung ändert, Dein Körper trotzdem noch nach vorne will. Wenn Du einen explosiven Schritt auf mich zu machst und ich Dir währenddessen gegen die Brust trete, ist es relativ wahrscheinlich, dass Dein Oberkörper nach hinten geht, während die Beine weiter nach vorne wollen. (Bildlich gesprochen.)
Im Ring hast Du dann noch den Vorteil, dass Du weißt, wie der Boden beschaffen ist und was sich hinter Dir befindet. „Auf der Straße“ ist die Chance groß, dass Du darauf entweder nicht geachtet hast, einfach blöd stolperst oder zumindest keine Augen im Hinterkopf (und auch keine Gelegenheit, Dich groß umzuschauen) hast.
Ich dachte, Du willst Dich entfernen und das zwangsläufig schneller als die Person, die Dir folgt und die Probleme der fehlenden Sicht nicht hat, folgen kann?! Da bleibt nicht viel Zeit, um „mit dem Fuss-Tasten“ zu können.
Du hast keine Ahnung, was das für Anforderungen sind und musst den Job erledigen. Zwangsläufig und als Sklave wirst Du sonst von Deinem Leben befreit. Du kommst in eine Situation, die Du Dir weder ausgesucht hast, noch weißt Du, was Dich erwartet. Da hilft auch kein ja, aber...
Ja, auf den (User) würde ich mich auch liebend gerne verlassen und ihn auf meiner Seite stehen haben, wenn ich mich in so einer Situation befinde.
... und die Person, die Dir an den Kragen will, nicht?! Der Hauptunterschied ist, dass im Ring beide Personen wissen, was sie erwartet. Auf der Straße wird regelmäßig eine Person (Du) davon überrascht... Mir ist noch keiner begegnet, der einen derartigen Sturm losgetreten hätte und nicht mit Gegenwehr gerechnet oder sie zumindest in Kauf genommen hätte...
Eine Schwäche bringt Dir nichts, wenn Du sie nicht ausnutzen oder Schaden anrichten kannst... Ich kann Dir auch die Schwächen von vielen guten Jungs sagen, trotzdem wischen die mit mir den Boden auf...
+1. Um wirkungsvoll aus dem Rückwärtsgang anzugreifen, muss ich im Moment des Schlags entweder nach vorne gehen oder zumindest stabil stehen und Druck nach vorne aufbauen. Ich kann dabei nicht gleichzeitig rückwärtsgehen und (nennenswert bzw. relativ) wirkungsvoll nach vorne schlagen...
Mehr als Stupser dürften es wohl nicht sein, wenn man dann auch gleichzeitig nur „aus dem Ellenbogen“ schlägt...
Dass Du ggf. denkst, es seien nennenswerte Schläge, ist wie mit dem Bettler. Auch wenn es sich für Dich so anfühlt, heißt das nicht, dass es auch so ist/war.
Würde mich freuen, wenn Du danach mal schreibst, wie’s so war. (Boxen und BJJ)
Das war meine erste Vermutung. Selbst wenn nicht, muss man nicht von den unsportlichsten der Gruppe ausgehen, die Disci ohne Ahnung vom Bodenkampf oder eine entsprechende Physis wohl trotzdem in die Tasche stecken würden.
So funktionieren zumindest viele Geschichten, die ich gerne verwende, um den Partner zu Boden zu bringen.
Was Du alles weißt... Immer fleißig extrapolieren und hoffen, dass er Dir nicht einfach ein paar reinhauen und dann mal schauen, was Du so dabei hast, will.
... und in den anderen 99 Fällen oder wenn man dann sogar noch auf einen WTler trifft, den man dann ganz toll vorgeführt hat?
Was genau sollte ihn daran hindern, Dich umzurennen, einzuholen oder die Distanz zu schließen? Nach vorne gestreckte Hände?!
LG
Vom Tablet gesendet.






oder wenn ich mich mal kurz ablenken muss oder mal wieder auf den Trainingsbeginn warte usw. Wie ich das schaffe, ist ganz simpel, ein Tablet und entweder den Stift oder die Wurstfinger
- der Punkt, an dem strategische / technische Fähigkeiten nicht mehr ausreichen, um die gegnerischen Attribute Kraft, Geschwindigkeit, Nehmerqualität usw. auszugleichen
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