... und es gibt nun mal Leute, die sich keiner Ausrede zu schade sind.
Ja, es gibt tatsächlich die Ausnahmen, nur sind es genau das: Ausnahmen. Genauso wie viele Leute gerne die Genetik vorschieben, wobei die Genetik eigentlich zuhause im Kühlschrank steht oder auf dem Sofa liegt und sie eigentlich kein Bisschen aus der Norm fallen. Mein „Talent“ scheint auch im Sekundentakt aufzutauchen und zu verschwinden. Ich verabscheue nichts mehr als unnötige Bewegung. Du wirst mich nie zu einem sinnlosen Spaziergang bewegen können, wenn da nicht mindestens ein Hund ausgeführt oder etwas besprochen werden muss. Im nächsten Moment liegt es dann an meinem „Talent“, dass ich trotzdem so viel laufen war und mich jedes einzelne Mal dazu gequält und es - bis es endlich vorbei war - gehasst habe...
Mein Nachbar hat es 10x nicht geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören. Kaum hat der Arzt eine unschöne Diagnose ausgesprochen und ihm erklärt, was es bedeutet, wenn er trotzdem weiterhin raucht, ging das von heute auf morgen und eine Sucht zu überwinden, ist noch einmal etwas ganz anderes und da werfe ich auch niemandem vor, wenn er es nicht schafft.
Stimmt, das ganze psychologische Training und die Konditionierung hat keinen Grund. Wie hat das eigentlich mit dem Selbstvertrauen und der Selbstbehauptung im Training geklappt, wenn das alles Talente sind? Wieso dann ausgerechnet Dein ‚social engineering ‘ funktionieren sollte, wäre dann die nächste Frage.
Niemand hat gesagt, dass es leicht wird. Ich hab meine Schmerztoleranz (usw.) auch nicht ohne Grund, hätte darauf sogar gerne verzichtet und das ist bei Weitem kein Talent oder genetisch bedingt. Denkst Du, dass die Flüchtlinge, die unmenschliche Strapazen auf sich nehmen oder in Kriegsgebieten überlebt haben, alle einfach ein Talent haben?!
Willst Du nicht. Du hast doch auch mit dem Rauchen aufgehört, oder? Ging also mindestens einmal doch, wenn es bei Dir nicht ganz anders ablief und Du nicht noch wirklich deutlich mehr geraucht hast.
Ja, dafür würde ich auch verdammt viel geben. Wie gerne würde ich einfach mal so den Hintern hochbekommen und Dinge erledigen, auf die ich keine Lust habe.
Du widersprichst Dir erneut. Wenn es „Schwellen zum Handeln zu überschreiten“ gibt, sind das innere Widerstände und anscheinend funktioniert es dann doch manchmal, auch ganz ohne Talent...
Keiner sagt Dir, dass irgendwas muss oder Du Dir Druck machen sollst.
Ich würde mir nur ein realistischeres Bild wünschen und spätestens der fehlende Übertrag sollte eigentlich dazu führen, dass man sich nicht nur fragt, sondern einfach mal testet, ob man über die Fähigkeiten tatsächlich verfügt oder es sich nur einredet und einem fleißig eingeredet wird.
Wenn mir jemand erklärt, dass er 10 Jahre Motocross fährt (und das sogar so gut, dass er mit der Konkurrenz mithalten kann) und auf einmal bei der 10. „normalen“ Fahrstunde auf Asphalt immer noch von der umgerüsteten Maschine absteigt, das Gleichgewicht nicht halten kann, Probleme mit dem Anfahren und Bremsen hat usw. würde ich mich mal fragen, ob er wirklich Motocross fahren kann und das auch noch auf dem Niveau, das behauptet wird.
Wie schnell bist Du denn, damit Du es als rennen bezeichnest? Da erwarte ich persönlich schon was <20min auf 5km.
https://www.youtube.com/watch?v=_X2ZC0fsShY
https://www.youtube.com/watch?v=tl0v7kd9gX8 (da wird nebenher noch entspannt geredet, hab aber nur kurz reingeschaut.)
Nur um das noch mal kurz auf die Reihe zu bekommen. Du bist also der Meinung, dass es „vielseitiger“ ist, jemandem ausschließlich mit Geraden und Haken auf ganz bestimmte und abgesprochene Körperteile zu schlagen und das in einer bestimmten Umgebung, zu einer bestimmten Zeit und über eine bestimmte Zeit mit immer gleichem Rahmen? Vielseitiger als jederzeit, überall, in jedem Zustand, mit Angriffen jeglicher Art, gegen jedes Körperteil, bewaffnet oder unbewaffnet, usw. klarkommen zu müssen?
Es dürfte wohl ‚kürzer, knapper und effizienter‘ sein, jemandem mit geraden und harten Schlägen richtig auf die Schnauze hauen zu können, das auch unter Druck und im Kampf geübt zu haben und sich in der Zeit auf das Minimum konzentriert zu haben, als eine eierlegende Wollmilchsau entwickeln zu wollen... Ich kann in einem Jahr lernen, wie ich jemandem hart auf die Schnauze haue und das immer und immer wieder üben oder ich kann in der Zeit halbherzige Schläge, Tritte, Würger, tödliche Techniken und ganz viel mehr lernen, nur halt nicht richtig. Bei euch geht das natürlich ganz schnell und innerhalb von kürzester Zeit, haben wir ja gelernt. (Ich brauche auch viel länger, um im MMA gut zu werden und gegen einen Spezialisten bestehen zu können. Ein guter Freund von mir und erfahrener Ringer wischt reihenweise mit MMAlern, die 3-5 Jahre nur MMA trainiert haben, den Boden auf, da sie seinen TD und am Boden einfach nichts entgegenzusetzen haben. Der hatte einfach viel mehr Zeit, einzelne Fähigkeiten auf ein hohes Level zu bringen und nicht alles irgendwie ein Bisschen halbherzig zu lernen.)
Du wärst also auch der Meinung, dass Boxen vielseitiger ist als Kickboxen oder MT und sogar MMA?
(Herv. d. Verf.)
Na, was denn nun...
Ja, die Distanzen mögen unterschiedlich sein - wobei ihr eigentlich alles, was die zusätzliche Distanz schafft, nicht einsetzen dürft, da das gleichzeitig Schlagkraft und Wirkung generiert und Anfänger die im Match wohl nicht kontrollieren können werden - oder geht man da das Risiko ein, brutale Schläger auszubilden, die disqualifiziert werden.
Was allerdings der Punkt ist: Wenn ich mich schlagend verteidigen kann und genau das 10 Jahre geübt habe, muss ich bereits mit jeder Schlagdistanz in Berührung gekommen sein und da sollte es nach Monaten nun wirklich keine Rolle mehr spielen - bzw. man ziemlich schnell adaptieren können - ob jetzt eine Person vor einem steht, die einfach nur eine viel größere Reichweite hat, ihre Reichweite besser ausnutzt oder irgendwie vor sich hin wurstelt. Im Boxen finde ich auch alles; von Leuten, die wirklich jeden Zentimeter nutzen und man erst einmal ein paar Schläge frisst, weil man dachte, außerhalb der Schlagdistanz zu stehen, bis hin zu den Personen, die noch gut 20cm mehr rausholen könnten oder Leuten, die einfach mal 30cm größer sind... Wenn Du Dich tatsächlich verteidigen kannst/könntest, dürfte genau diese Schlagmechanik kein Problem für Dich darstellen, da sehr viele Menschen intuitiv eher in einen Schlag fallen, Schwinger schlagen (usw.), als schön aufrecht stehen zu bleiben und die Schultern hinten zu haben - die wollen hart schlagen und Dich verletzen...
Wo ist also der Übertrag? Wenn ich mich verteidigen kann und das in einem schlagenden System, sollte ich doch in meiner Disziplin nicht bereits mit sowas überfordert sein...
Schon wieder so ein Rückschritt, der Dir Probleme bereitet, obwohl genau das Gegenteil der Fall und ein gewaltiger Übertrag vorhanden sein müsste. Genau das war damit gemeint. Du schlägst in Deinem Training insbesondere auch zu den Trefferzonen und auf einmal ist es ein Problem, nur noch zu ihnen zu schlagen? Wenn ich für gewöhnlich Leuten ins Gesicht schlage und auch mal auf den Kehlkopf, sollte es doch nicht das geringste Problem darstellen, den Leuten nur noch ins Gesicht zu schlagen. Du musst Dich doch nicht einmal umstellen und greifst dasselbe Ziel weiterhin an?! Es hat mich im TKD oder VK Kickboxen wirklich nicht ein einziges Mal überfordert, dass ich nicht mehr zu den Beinen kicken durfte, ich durfte ja weiterhin oberhalb der Hüfte angreifen, wie gewohnt.
Wie will ich mich eigentlich auf eigene Verletzungen einstellen, wenn man nicht einmal mit einer solchen Umstellung klarkommt? Wenn ich mit dem rechten Bein nicht mehr kicken kann, muss ich halt anders arbeiten und sollte die Kombination nicht mehr mit harten (rechten) Kicks abschließen. Kann mal ein paar Anläufe brauchen, aber 3 Monate und das ohne jeglichen Druck?! Im Kampf würde ich ja noch verstehen, dass man damit mal kurz Probleme haben kann, aber im entspannten Training, bei dem eh nur getätschelt wird?
Wie setzt ihr sie denn ein? Keine Sorge, das wird Dir im LC auch nicht klarwerden und wirst Du auch nicht rausfinden, da Schläge nicht mit Kraft ausgeführt werden dürfen und eine Schwerpunkt- oder Gewichtsverlagerung primär genau das bewirkt.
Das (WT und LC) dürfte sich wohl noch einmal gewaltig von dem unterscheiden, was es im Boxen bedeutet, die Hüfte einzusetzen. Da ist generierte Reichweite nur einer der Punkte und bei Haken Großteils vollkommen egal.
Erst einmal: In einem Sport, in dem eine Berührung reicht und explizit Schläge nur ohne Kraft ausgeführt werden dürfen, interessiert der Einsatz von Muskelkraft herzlich wenig, denn es sind kraftlose Aktionen. Du berührst nur... Du kannst den Arm auch einfach ausstrecken und aus dem Ellenbogen 3x stupsen, es muss keine Wirkung generiert werden... Du kannst auch einfach mit KFS arbeiten. Du sagst doch immer, wie schnell die sind und wenn Kraft und Wirkung verboten sind, ist Schnelligkeit genau das, was Du willst. Diese Form von Boxen müsste so extrem vom WT profitieren und die Anforderungen dürften so verdammt ähnlich sein...
Auf etwas zu verzichten, das obligatorisch ist, halte ich auch für ziemlich dämlich.
Zum Rest: Glückwunsch, noch viel weniger, um das Du Dir Gedanken machen musst.
Ja, das ist schon verdammt kompliziert, nach 10 Jahren in einem schlagenden System, das auch noch dazu befähigt, sich zu verteidigen, auf die Idee zu kommen, dass man auch mal „mehrfach hintereinander mit derselben Seite schlagen“ könnte. Das zeigt, dass nicht einmal dieser absolut triviale Grundgedanke in der SV berücksichtigt wurde... Es ist so verdammt unwahrscheinlich, dass jemand mal (insbesondere in engeren Situationen) nur mit der Schlaghand reinhämmert...
Finde gerade nichts Anschaulicheres. Dazu noch saubere Schläge (während der Bewegung), Deckung bleibt oben, der Stand sollte passen und man sollte irgendwann nicht mehr auf den Boden schauen müssen usw.
Das muss reichen, um eine Idee zu vermitteln, auch wenn es „WTF“ recht gut auf den Punkt bringt...
(Gibt’s doch nicht, dass es da nicht ein brauchbares Video gibt bzw. welche, die sich nicht nur an Anfänger richten...)
(Ich fand Formen eigentlich immer ziemlich angenehm. Man musste halt was auswendig lernen und wusste genau, was kommt, Tempo usw. ist vorgegeben. Freie Pratzenarbeit ist da noch mal was ganz anderes oder ständig neue und spontane Aufgaben zu bekommen und sich anpassen zu müssen - das mag ich an der Koordinationsleiter relativ gerne.)
Die Frage wäre halt, ob das bei Leuten, die 10 Jahre Erfahrung im Schlagen mitbringen - und eigentlich in diesem Bereich dann ein gewisses Körpergefühl und Bewegungsqualität mitbringen - auch „das normale Zeug“ ist und die damit auch noch nach 3 Monaten Probleme mit dem groben Ablauf haben - und das sind keine Details, wenn es schon am Grundsatz scheitert! Muss nicht von heute auf morgen laufen und auch nicht perfekt sein, aber es würde mir schon zu denken geben, wenn ich im anderen Bereich diese Probleme nicht hätte und dann auf einmal nicht damit zurechtkomme, gleichzeitig die Schulter „hochzunehmen“ und die Faust zu drehen. Noch dazu wenn Du doch so gerne fühlst und genau fühlen kannst, in welcher Position Du rauskommen musst.
Es gibt die Leute, die ewig brauchen, um sich umzustellen, das ist dann allerdings auch in ihrem Sport der Fall.
... und im Vergleich zu dem Kampf, den Du in der SV gewinnen müsstest (auch mental) ein schlechter Witz. Du schaffst es nicht einmal, Dir Deinen Willen aufzuzwingen oder Dich selbst für voll zu nehmen, wie soll das dann bei anderen funktionieren?
. Den Weg noch nie gegangen, es als Talent abtun, aber fleißig Vergleiche aufstellen... Ich verabscheue eigentlich, wenn man irgendwelche emotionalen Würdigungen anderer Personen herunterspielt, aber das gibt’s doch echt nicht... Kannst Du nicht wenigstens ruhig sein, wenn Du schon keine Ahnung hast und den Hintern nicht hochbekommst, bevor Du auch noch erklärst, wie das eigentlich ist und was es persönlich für einen bedeutet? Was denkst Du denn, warum so viele Personen aufgeben, wenn sie täglich über Monate oder Jahre nur Rückschläge erleiden? Warum gehen so viele den einfacheren Weg? Weil der einfachere Weg auch echt schwer ist?! Geh doch mal den schweren Weg und rede Dich nicht ständig raus und wenn Du das mal ein paar Jahre gemacht hast, immer wieder auf die Schnauze geflogen bist, wenn Du überprüfen wolltest, ob es schon besser wird und nicht aufgegeben hast, kannst Du mir noch mal sagen, dass aber auch der leichte Weg echt seine Probleme hat. Bspw. der BJJler hat - wenn ich da den BBs glauben schenke und das tue ich, da ich mal meinte, dass ich seine Arbeitsmoral und mentale Stärke (nein, keine Talente) bewundere und sie mir erklärt haben, wie viel größer sie doch ist, im Vergleich zu dem, was ich sehe - die ersten Jahre jedes Turnier mitgenommen und jeden einzelnen Kampf verloren, ist immer wieder in 4 Disziplin auf jedem Turnier angetreten und wurde ständig verpackt, während die anderen gewonnen haben und ist direkt danach wieder auf die Matte, hat weiter trainiert, wurde wieder verpackt, hat weiter trainiert und gesehen, wie die anderen gewinnen und heute wird er vom halben Team für seinen Erfolg gefeiert und bewundert, wie viele es einfach aufs Talent schieben, hab ich aufgehört zu zählen... Sicherlich war's für die Personen auch echt brutal schwer, die ihre ersten 5 Kämpfe gewonnen haben, dann einmal verloren und nie wieder gekämpft haben, solche Schwierigkeiten und Probleme...
Dass es beim nächsten Punkt auch nicht um Krankheiten usw. ging, dürfte eigentlich auch klar sein... Ständig diese Nebelkerzen...
Interessant, danke - dann ist das was anderes und ich bin nur etwas verwirrt. Nur kam es mittlerweile schlicht viel zu oft vor, dass irgendwelche Aussagen in den Raum gestellt wurden und dann eigentlich was ganz anderes suggeriert wurde, als es tatsächlich war - ich sag nur Boxen...
(/e: Nein, auf eine Debatte übers Schulwesen lasse ich mich jetzt nicht auch noch ein.)
Tja, deshalb hab ich keinen Bock mehr auf Kindergruppen und bin auch schon genug Elternteilen mal gegenübergetreten, die mehr Lust darauf hatten, dass der jugendliche Sohn kämpft, als er selbst. Wird’s im WT wohl nicht so oft geben, ich bin es gewohnt, dass es ganze Kreise gibt, in denen schlicht erwartet wird, dass der Sohn kämpfen kann.
Dafür macht ihr aber ziemlich große Versprechungen... Wie schnell man doch wehrhaft ist und sich verteidigen kann. Gleichzeitig interessiert es in der Situation niemanden, ob es Dir gerade passt oder Du denn schon so weit bist.
Das fordert allerdings Disziplin, Frusttoleranz und man müsste mal den Hintern hochbekommen. Da Du von Dir sagst, dass Du die „Talente“ nicht hast, warum erwartest Du es dann von anderen Menschen?
12min laufen. Er müsste - wenn ich das noch richtig im Kopf habe - irgendwas um die 2,5km zurücklegen, um die 5 NP zu erreichen.
Nein, bereits aus technischer Sicht. Ihr dürft nicht mit Kraft schlagen, dadurch ändert sich vermutlich auch die Technik, wenn man nicht disqualifiziert werden will. Genauso wie die Matches, die ich mir angeschaut habe, nicht viel mit Boxen zu tun haben.
Da wird halt versucht, dem anderen möglichst oft im Gesicht rumzustochern und es zu tätscheln. Es sollte mal jemand im Boxen auf die Idee kommen, aus Rücklage vorne mit der Führhand rumzustochern und wild Schläge aus der Luft zu fischen... (Interessant finde ich auch, dass ich auf die Schnelle zu 90% nur Videos von Kindermatches finde...)
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Das müssen ja extrem „komplizierte Überkreuz-Bewegungen“, unheimlich gut ausgeprägte „Körperbeherrschung“ und noch besseres „individuelles und differenziertes Ansteuern einzelner kleiner Muskelgruppen“ sein, wenn man bereits Probleme damit hat, gleichzeitig die Schulter „hochzuziehen“ und die Faust zu drehen, wobei bereits das Drehen der Faust beim geraden Schlag ein „Hochziehen“ der Schulter einleiten würde und Du nicht einmal gemerkt hast, dass man eigentlich die Schulter gar nicht "hochzieht", um von der Schulterdeckung zu profitieren... (Tolles Körpergefühl. Passt aber zum Übertrag aufs Kiesertraining und die Maschinen...)
Wenn diese Fähigkeiten tatsächlich geschult werden, wo sind sie dann, wenn man es übertragen könnte oder mal bräuchte?! Genau in den Punkten stellst Du Dich doch wie ein normaler Anfänger (oder beim Kiesertraining sogar noch schlechter) an und das, obwohl Du sie doch 10 Jahre lang geschult hast...
Bevor es kommt: Nein, auch aufs "Krafttraining" müsste/muss es den Übertrag geben.
Das Phänomen nennt sich „kooperativer Partner, der aktiv mithilft und fehlender Widerstand“. Dürfte auch mit der Physik im Einklang stehen.
Ich brech weg, das ist so ziemlich eines der aufgeblasensten und aufgebauschtesten Zitate, die man irgendwie erstellen könnte. Noch mehr übertreiben und so tun, als wäre man die Wasserstoffbombe unter den Kampfkünsten, geht kaum...
(Ich sollte wohl auch mal etwas meine „Referenzen“ aufbauschen. ‚Ausbilder von Teilen der operativen Führung sämtlicher Sondereinsatzkräfte der US-Teilstreitkräfte‘ klingt doch ganz cool und dürfte einen ähnlichen Wahrheitsgehalt wie die Aussage haben. Ich wusste, dass es mir irgendwann mal richtig was bringt, regional mit US-Soldaten und in der Nähe mehrerer Kasernen aufgewachsen zu sein und mich mit dem Nachwuchs angefreundet zu haben
. Die Bezeichnung ist echt genial, die sollte ich wohl wirklich führen
.)
Wäre es dann nicht auch viel einfacher, sich einfach auf zwei Arten von Schlägen (Gerade und Haken) zu konzentrieren und gut ist?
Für was brauche ich Tritte? Wieso unterscheide ich zwischen Handflächenstoß und Fauststoß? Für was brauche ich Ellenbogenschläge - die in Deiner Ausführung immer noch keine Wirkung haben und sogar weit wirkungsloser als Haken sind? Sobald es auf den Boden geht, bist Du genauso aufgeschmissen, wie ein Boxer und im Stand bringt er alles mit, was Du auch mitbringst, nur kippt der nicht nach dem ersten Schlag um und kann auch mal einen Tritt abbekommen.
LG
Vom Tablet gesendet.





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. Wie gerne würde ich einfach mal so den Hintern hochbekommen und Dinge erledigen, auf die ich keine Lust habe.
.)
" - nun, auch da geht's immer besser. Aktuell mus sich mir da noch ein paar aktive Gedanken machen.
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. Den Weg noch nie gegangen, es als Talent abtun, aber fleißig Vergleiche aufstellen... Ich verabscheue eigentlich, wenn man irgendwelche emotionalen Würdigungen anderer Personen herunterspielt, aber das gibt’s doch echt nicht... Kannst Du nicht wenigstens ruhig sein, wenn Du schon keine Ahnung hast und den Hintern nicht hochbekommst, bevor Du auch noch erklärst, wie das eigentlich ist und was es persönlich für einen bedeutet? Was denkst Du denn, warum so viele Personen aufgeben, wenn sie täglich über Monate oder Jahre nur Rückschläge erleiden? Warum gehen so viele den einfacheren Weg? Weil der einfachere Weg auch echt schwer ist?! Geh doch mal den schweren Weg und rede Dich nicht ständig raus und wenn Du das mal ein paar Jahre gemacht hast, immer wieder auf die Schnauze geflogen bist, wenn Du überprüfen wolltest, ob es schon besser wird und nicht aufgegeben hast, kannst Du mir noch mal sagen, dass aber auch der leichte Weg echt seine Probleme hat. Bspw. der BJJler hat - wenn ich da den BBs glauben schenke und das tue ich, da ich mal meinte, dass ich seine Arbeitsmoral und mentale Stärke (nein, keine Talente) bewundere und sie mir erklärt haben, wie viel größer sie doch ist, im Vergleich zu dem, was ich sehe - die ersten Jahre jedes Turnier mitgenommen und jeden einzelnen Kampf verloren, ist immer wieder in 4 Disziplin auf jedem Turnier angetreten und wurde ständig verpackt, während die anderen gewonnen haben und ist direkt danach wieder auf die Matte, hat weiter trainiert, wurde wieder verpackt, hat weiter trainiert und gesehen, wie die anderen gewinnen und heute wird er vom halben Team für seinen Erfolg gefeiert und bewundert, wie viele es einfach aufs Talent schieben, hab ich aufgehört zu zählen... Sicherlich war's für die Personen auch echt brutal schwer, die ihre ersten 5 Kämpfe gewonnen haben, dann einmal verloren und nie wieder gekämpft haben, solche Schwierigkeiten und Probleme...
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