Das klingt schön. Und ist im Grunde vielleicht gar nicht so weit weg von meinem Empfinden. Denn auch wenn ich mich nicht immer gut gefühlt habe, ich habe mich immer richtig gefühlt. Und es war das, was ich machen wollte ... weil mir irgendwie deutlich war, daß ich es machen "mußte". Von innen heraus ...
Schön!... und traurig war wenn das Training dann nach 4 oder 5 Stunden vorbei war. Ich bin dann, in einer Zeit in der ich wirklich viel auf der Matte war, nach dem Training in meine Wohnung in der 5. Etage mehr oder weniger die Treppen rauf gekrochen, aber am nächsten Tag konnte ich es nicht erwarten mich wieder aufs Fahrrad zu setzen und zum Dojo zu fahren.
" lebendig sein, Energie spüren, dabei sein, mit jeder Faser des Körpers und des Geistes, das war manchmal wie Fliegen (naja, nicht nur wie)" Ja. Genau so. Einer der Gründe, warum mich inzwischen das Üben von nei gong so "gefangen nimmt", ist, daß sich - jedenfalls bei mir - dieses Empfinden, daß ich für mich irgendwann mal das "Aikido-Gefühl" genannt habe, verstärkt, vertieft und irgendwie "wächst und blüht und gedeiht" in mir drin ... das Üben bei Dan war wie ein Übergang dahin ... ich freue mich uendlich darauf, das dann wieder mit Partnern auf der Matte erleben zu können ...Tja, Spaß...so hätte ich es trotz allem nicht genannt, eher lebendig sein, Energie spüren, dabei sein, mit jeder Faser des Körpers und des Geistes, das war manchmal wie Fliegen (naja, nicht nur wie).
Es gab dann auch andere Phasen, aber das war wohl der Grund warum ich da hingegangen bin, hehre Ziele hatte ich da nicht im Kopf, es war eher eine Frage, wie man leben will, und ob da irgendwie ein roter Faden drin ist.
Ich glaube, ich möchte schlicht ausdrücken, daß - nach meinem persönlichen Empfinden und auch gemäß meinem persönlichen Sprachverständnis - "Glück" nicht abhängig ist von "Spaß".
... und um es mal wieder rückzubinden an die dôjôkun des kobukan:
Ich denke -und glaube das auch belegen zu können - daß unsere Vorstellungen davon, wie diese Regeln konkret zu verstehen sind, sich deutlich unterscheiden davon, wie sie die damals Übenden aufgefaßt haben.





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