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Sinken, Zentrum, Verbundenheit, Elastitzität, Durchlässigkeit ...so Sachen ... dann auch Verbindung, Aufnehmen .... so Sachen ... und zanshin ... und dergleichen.
Uff, und das willst du in Zeiträume packen, die bei allen gleich sind?
Ich habe bei manchem Anfänger mehr Zanshin gesehen, als bei anderen, die seit Jahren üben. Oder jemand der in Russland als Kind eine "Gymnastik"-Schule besucht hat, ist elastischer als die meisten Aikido-Übenden nach 30 Jahren (aber ach je, nach 30 Jahren werden die meisten ja schon wieder steifer...).

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Als ich bei Dan war hat er viel über Entwicklungszeiträume gesprochen ... zwei bis drei Jahreszyklen. Zehn Jahre als eine kassischer Schritt vom "Vorüben" hin dann zum "eigentlichen" Üben. Lehrer finden. 30 Jahre, selber Lehrer werden ... so Sachen ...
Dan unterrichtet aber kein Aikido. Und ich glaube auch nicht dass er denkt, dass beim Aikido-Üben diese Entwicklung automatisch stattfindet.

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Aber die Ausführung dieses shomen uchi ikkyo sollte sich im Laufe der Entwicklung vom 5.kyu bis zum 4. dan dann eben doch unterscheiden. So meine ich das.
Na, das will ich ja wohl hoffen.


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Aber im großen und ganzen geht es in den kyu von der puren Kenntnis der Techniken hin zu einer immer klareren Konstruktion der Techniken.
Wenn damit ein Verständnis von den Techniken meinst, ist das ja auch nur natürlich. Aber mit dem Begriff "Konstruktion" kann ich nach wie vor nichts anfangen.
Technik ist nichts, was man als 4. Dan noch "konstruieren" müssen sollte.

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In den dan von Qualitäten in tori selbst über eine besseren, aber zu nächst noch passiven Umgang mit der Beziehung zu einem Angreifer hin zu einer aktiven und souveränen Gestaltung der Beziehung zu einem Angreifer.
Ui, da muss ich mir erst mal einen Knoten in den Kopf machen. Bei mir geht es mal ganz banal darum, ob einer den Punkt erwischt, wo er in den Angriff reinkommt, den Angreifer kontrolliert und wirft, und je höher die Graduierung, desto besser muss das klappen.

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kyu: Techniken kennen - Techniken können
shodan: "alle" Techniken kennen und können
nidan: Techniken an einem Partner ohne Druck zeigen können
sandan: Techniken an einem aktiven Partner zeigen können.
yondan: Die Beziehung zu einem Partner aktiv (mithilfedertechniken) gestalten können.
Wann "kann" man eine Technik? Was ist eine "Beziehung zu einem Angreifer", was sagt das aus?

Was ist mit Ki, Kokyu, blending, timing, Intent lesen, Anziehungskraft, und solchen Dingen?


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Das wird eingeschätzt unter Einbeziehung der "inneren" Entwicklung des Übenden.
Die innere Entwicklung eines Übenden kann meiner Ansicht nach kein Prüfungskomitee beurteilen, dass kann nur jemand mit dem man in einer ganz engen Schüler-Lehrer Beziehung steht.


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Hm ... es wird ja "immer irgendwie das Gleiche" unterrichtet und geübt. "Immer die gleichen Dinge", um die es geht. Und natürlich bringen alel Übenden unterschiedliche Voraussetzungen mit. Aber ich meine schon zu sehen, daß bei den Leuten, dann auch immer vergleichbare Entwicklungen geschehen. Schneller oder Langsamer, intensiver oder weniger intensiv ... aber doch die tendenziell selben Dinge ... oder sie bleiben hängen an bestimmten Aspekten ... auch das meine ich aber benennen zu können ...
Also ich habe sooo viele Leute beim Aikido anfangen gesehen, eine Zeitlang üben, aufhören gesehen.
Die waren alle so unterschiedlich wie nur was. Klar kann man sagen wann einer ungefähr bereit sein wird, frei zu fallen, bei den einen kann ich sagen, das wird in ca. 6 Monaten der Fall sein, bei anderen allerdings wird es Jahre dauern, wenn überhaupt. Ich kann das ja ziemlich schnell sehen, was für ein Potential jemand hat, und ob er überhaupt jemand ist der konsequent üben wird.
Und die Aspekte wo jemand hängen bleibt, das hängt davon ab welche Themen für ihn relevant sind, das kann man weder in Zeiträume packen noch kann man das verallgemeinern.
Wenn du schon von "Beziehungen" sprichst, was spielt da alles mit rein, welche Erfahrungen? Nee, da jemandem zu sagen welche Schritte er da in welcher Zeit machen müsste, würde mir nicht in den Sinn kommen.