Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
... Das Argument geht so: In hinreichend komplexen Systemen können sich Dinge ereignen, die man nicht vorhersehen kann, oder gar für unmöglich hält.
Die Mitglieder von Team Hummelflug haben meines Erachtens - trotz entsprechender Erklärung meinerseits - nicht verstanden, dass die in auf einem Bierdeckel ausgerechnete Unmöglichkeit
des Hummelflugs von einer anderen Kategorie ist, wie die Unmöglichkeit den Impulserhaltungssatz zu verletzen.
Ich finde es erstaunlich, daß du immer wieder auf das Gespräch über die Hummel zurückfällst, obwohl dir bewußt sein muß, daß kein anderer der damals Beteiligten deine Deutung des Gesprächs teilt.
Naja, ich bin kein kompletter Gegner einer Konsenstheorie der Wahrheit,
allerdings nicht einer naiven, bei der Wahrheit eine schlichte Mehrheitsentscheidung ist, sondern schon einer anspruchsvolleren, die sich durchaus teilweise hieran orientiert, auch wenn sich das auf Forschung bezieht:

https://www.spektrum.de/lexikon/phil...nstheorie/1111

da sehe ich in Bezug auf die am Gespräch beteiligten so gut wie keine der Zusatzannahmen erfüllt...


Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Das ist m.E. nicht allein inhaltlich sinnfrei, da ja eine Unterstellung oder Projektion nicht schon allein durch Wiederholung zu Wahrheit wird.
Das trifft natürlich auch auf die wiederholte Unterstellung einer Projektion zu....zumindest im Rahmen des von mir präferierten Wahrheitsbegriffs, der
sich an der Übereinstimmung mit Tatsachen orientiert.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Zur Klärung:

Der Vergleichspunkt lag und liegt nicht in der Komplexität des Systems (Hummel - Parallelstandübung/menschl. Körper) und der Frage, ob und welche Aussagen (Fliegen können - Impulserhaltungssatz) man darüber treffen können kann.
Der Vergleichspunt lag und liegt in der Tätigung von Aussagen ohne hinreichende Kenntnis, bzw. vor dem Hintergrund falscher oder ungeigneter Axiome (Bierdeckel-Wissenschaftler - Pansapiens).

Das ist ein fundamentaler Unterschied.
Naja.
In gewisser Weise korreliert unzureichende Kenntnis mit Komplexität, wenn es um grundsätzlich Kennbares geht und nicht um Bildungslücken.
Aber gut, das ändert nun nicht viel an meinem Vergleich im anderen Thread:
Hummelflug-MGuzzi meint, dass ich aufgrund mangelnder Kenntnis
des Systems menschlicher Körper fälschlicherweise annehme, dass Kräfte umleiten nicht ginge.
Du meinst, dass ich aufgrund mangelnder Kenntnis des Systems menschlicher Körper fälschlicherweise annehme, dass Kräfte auflösen nicht ginge.
Impfkritiker meine, dass es aufgrund der Unkenntnis bestimmter Zusammenhänge möglich sein kann, dass Impfbefürworter fälschlicherweise annehmen, dass unerwünschte Langzeitwirkungen unmöglich seien.

Die ersten beiden Annahmen sind IMO von einer anderen Kategorie, als die Letztere.
Das liegt an der unterschiedlichen Qualität der von Dir als "ungeeignet" bezeichneten Axiome.
In Bezug auf den Hummelflug wurde das Verhältnis Flügelfläche zu Masse betrachtet. Ein Gesetz, das halt nicht so universell gilt, wie der Impulserhaltungssatz.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Ansonsten schlage ich vor, sich hier wieder dem Thema Impfung zuzuwenden und das Thema innere Arbeit in den KKen dort zu diskutieren, wo's hingehört.
Es ging nicht um "innere Arbeit", sondern um Argumentationsstrukturen und die Frage, wo das Hummelflugargument angebracht ist, und wo nicht.