Naja, ich bin kein kompletter Gegner einer Konsenstheorie der Wahrheit,
allerdings nicht einer naiven, bei der Wahrheit eine schlichte Mehrheitsentscheidung ist, sondern schon einer anspruchsvolleren, die sich durchaus teilweise hieran orientiert, auch wenn sich das auf Forschung bezieht:
https://www.spektrum.de/lexikon/phil...nstheorie/1111
da sehe ich in Bezug auf die am Gespräch beteiligten so gut wie keine der Zusatzannahmen erfüllt...
Das trifft natürlich auch auf die wiederholte Unterstellung einer Projektion zu....zumindest im Rahmen des von mir präferierten Wahrheitsbegriffs, der
sich an der Übereinstimmung mit Tatsachen orientiert.
Naja.
In gewisser Weise korreliert unzureichende Kenntnis mit Komplexität, wenn es um grundsätzlich Kennbares geht und nicht um Bildungslücken.
Aber gut, das ändert nun nicht viel an meinem Vergleich im anderen Thread:
Hummelflug-MGuzzi meint, dass ich aufgrund mangelnder Kenntnis
des Systems menschlicher Körper fälschlicherweise annehme, dass Kräfte umleiten nicht ginge.
Du meinst, dass ich aufgrund mangelnder Kenntnis des Systems menschlicher Körper fälschlicherweise annehme, dass Kräfte auflösen nicht ginge.
Impfkritiker meine, dass es aufgrund der Unkenntnis bestimmter Zusammenhänge möglich sein kann, dass Impfbefürworter fälschlicherweise annehmen, dass unerwünschte Langzeitwirkungen unmöglich seien.
Die ersten beiden Annahmen sind IMO von einer anderen Kategorie, als die Letztere.
Das liegt an der unterschiedlichen Qualität der von Dir als "ungeeignet" bezeichneten Axiome.
In Bezug auf den Hummelflug wurde das Verhältnis Flügelfläche zu Masse betrachtet. Ein Gesetz, das halt nicht so universell gilt, wie der Impulserhaltungssatz.
Es ging nicht um "innere Arbeit", sondern um Argumentationsstrukturen und die Frage, wo das Hummelflugargument angebracht ist, und wo nicht.






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