Vollständige Version anzeigen : Polizeieinsatz in Dortmund - MP-Einsatz
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Katamaus
08-09-2022, 13:47
Klar wäre eine Ansprache besser und er legt einfach das Messer weg und alle gehen friedlich nach Hause.
Und solange er mit dem Messer gar nichts macht, eskaliert man dennoch, weil er es nicht weglegt. Kann man nicht "einfach" nur sicherstellen, dass er niemanden angreift, also abriegeln quasi, und auf den Psychologen warten? Oder was immer da möglich wäre?
Gesendet von meinem SM-S901B mit Tapatalk
Schnueffler
08-09-2022, 13:50
Und solange er mit dem Messer gar nichts macht, eskaliert man dennoch, weil er es nicht weglegt. Kann man nicht "einfach" nur sicherstellen, dass er niemanden angreift, also abriegeln quasi, und auf den Psychologen warten? Oder was immer da möglich wäre?
Gesendet von meinem SM-S901B mit Tapatalk
Könnte man, aber die Frage ist, wie lange kann mal solch eine Lage statisch halten?
Außerdem wer garantiert einem, dass der Messermensch dann nicht doch irgendwann durchdreht?
Klar wäre eine Ansprache besser und er legt einfach das Messer weg und alle gehen friedlich nach Hause.
Eine MP führt man zur Eigensicherung mit. Genauso wie die Pistolen.
Warum wird dann direkt stark eskaliert. War doch bei dem anderen Todesfall genauso. Erst durch durch das Pfefferspray und die Eskalation durch die Polizei gings richtig los. Ist ja auch klar, wer angegriffen wird wehrt sich.
Schnueffler
08-09-2022, 13:51
Doppelpost
Könnte man, aber die Frage ist, wie lange kann mal solch eine Lage statisch halten?
Außerdem wer garantiert einem, dass der Messermensch dann nicht doch irgendwann durchdreht?
Kann man nicht ein paar Leute mit Schilden rufen? Das sollte doch gut vor Messern schützen.
Schnueffler
08-09-2022, 13:53
Warum wird dann direkt stark eskaliert. War doch bei dem anderen Todesfall genauso. Erst durch durch das Pfefferspray und die Eskalation durch die Polizei gings richtig los. Ist ja auch klar, wer angegriffen wird wehrt sich.
Ich war nicht dabei, deswegen kann ich nur mutmaßen.
Es gab eine Ansprache, auf die nicht reagiert wurde, dann wurden entsprechende Zwangsmaßnahmen angedroht, auf die auch nicht reagiert wurde. Diese werden dann auch umgesetzt.
Schnueffler
08-09-2022, 13:53
Kann man nicht ein paar Leute mit Schilden rufen? Das sollte doch gut vor Messern schützen.
Und so lange hoffen, dass alles ruhig bleibt?
Ich war nicht dabei, deswegen kann ich nur mutmaßen.
Es gab eine Ansprache, auf die nicht reagiert wurde, dann wurden entsprechende Zwangsmaßnahmen angedroht, auf die auch nicht reagiert wurde. Diese werden dann auch umgesetzt.
So wie ich es gelesen habe wurde dem nicht gesagt, dass er die Waffe fallen lassen soll, in keiner Sprache.
Und so lange hoffen, dass alles ruhig bleibt?
Besser als gleich mal alles wegzuballern. Besonders aggressiv wurde er ja nicht beschrieben.
Schnueffler
08-09-2022, 13:56
So wie ich es gelesen habe wurde dem nicht gesagt, dass er die Waffe fallen lassen soll, in keiner Sprache.
Laut einem Artikel in deutsch, englisch und spanisch.
Schnueffler
08-09-2022, 13:56
Besser als gleich mal alles wegzuballern. Besonders aggressiv wurde er ja nicht beschrieben.
Und die Außengefährdung, sowie Eigengefährdung?
Laut einem Artikel in deutsch, englisch und spanisch.Laut einem anderen halt gar nicht.
Schnueffler
08-09-2022, 13:58
Laut einem anderen halt gar nicht.
Tja, und nun?
Und die Außengefährdung, sowie Eigengefährdung?
Meiner Erfahrung nach sind die aggressiven Selbstmörder erst aggressiv und bringen sich anschließend um und nicht umgedreht, zB Amoklauf. Kann mich natürlich täuschen. Mit 12 Mann sollte das aber gehen.
Schnueffler
08-09-2022, 14:01
Meiner Erfahrung nach sind die aggressiven Selbstmörder erst aggressiv und bringen sich anschließend um und nicht umgedreht, zB Amoklauf. Kann mich natürlich täuschen. Mit 12 Mann sollte das aber gehen.
Da ich nicht dabei war, kann ich auch nur mutmaßen, bzw. davon reden, was ich über Bekannte aus erster Hand mitbekommen habe, dass diese Leute erst andere angehen, insbesondere die Beamten um den Suizid by Cops zu erreichen.
Da ich nicht dabei war, kann ich auch nur mutmaßen, bzw. davon reden, was ich über Bekannte aus erster Hand mitbekommen habe, dass diese Leute erst andere angehen, insbesondere die Beamten um den Suizid by Cops zu erreichen.
Sowas kann sicher vorkommen. Aber gibt es da keine allgemeingültige Vorgehensweise oder Ausrüstung? Schon mit einem Netz könnte man denjenigen besser im Zaum halten als ofensichlich mit dem Taser.
Schnueffler
08-09-2022, 14:09
Sowas kann sicher vorkommen. Aber gibt es da keine allgemeingültige Vorgehensweise oder Ausrüstung? Schon mit einem Netz könnte man denjenigen besser im Zaum halten als ofensichlich mit dem Taser.
Schonmal einen Streifenwagen gesehen?
Die sind randvoll.
Schonmal einen Streifenwagen gesehen?
Die sind randvoll.
Klar von außen, aber das mit dem Kofferraum zeigen läuft normalerweise andersrum.
ElCativoGER
08-09-2022, 14:17
Eine MP führt man zur Eigensicherung mit. Genauso wie die Pistolen.
Genau.
Loch ist Loch....
Wenn jemand mit einer Waffe (egal ob Messer oder sonstwas) auf einen bewaffneten Polizisten losgeht,
hat er sich für ein Loch im Körper entschieden. Welches in aller Regel der angegangene Polzist mit der Waffe generiert, die er gerade zur Hand hat.
Warum sollte auch jemand nen Taser ziehen und abdrücken, wenn ein Kollege gerade angesprungen wird.
Möglicherweise treffe ich meinen Kollegen.
Was doppelt k*cke wäre, denn der falsche wird getasert und der Angreifer kann noch schön losmessern.
Habe das Video nicht gesehen, aber das wäre etwas was ich mir vorstellen könnte.
Denn ich denke nicht, dass die Herren Polizisten sich da locker hinstellen und sagen: "Ach komm, der hat n Messer. Hast du nicht ne MP im Auto? Knall den doch ab."
Schonmal einen Streifenwagen gesehen?
Die sind randvoll.
Ja. Die A4 haben sogar stärkere Federn bekommen, weil die Ausrüstung zu schwer ist.
Und wenn Du nicht akkurat verstaust, geht die Klappe nicht zu.
Kein Scherz...
Klar von außen, aber das mit dem Kofferraum zeigen läuft normalerweise andersrum.
:biglaugh:
Besser als gleich mal alles wegzuballern. Besonders aggressiv wurde er ja nicht beschrieben.
Reden wir noch von demselben Ausgangsfall? Dort wurde von Pflegekräften die Polizei gerufen, weil er aggressiv mit einem Messer rumgeschwungen hat.
Der wurde auch nicht "gleich weggeballert".
https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-innenminister-reul-laesst-bodycam-pflicht-fuer-die-polizei-pruefen_aid-76445309
Schön dass selbst die CDU, sonst Schutzpatronin unserer gewalttätigen Gesetzeshüter jetzt auch permanente Bodycams will. Was natürlich blumig formuliert ist, ist sehr klar: Polizisten sind unglaubwürdig, deshalb muss man sie sich bei ihrem Dienst filmen lassen.
Oder… „Polizisten haben nichts zu verbergen und können sich deshalb filmen lassen…“
Wobei es ja nie nur um die Polizisten, sondern immer auch um die Persönlichkeitsrechte Dritter geht.
Es war doch genau diese Wagenburgmentalität die das gemacht hat.
Fehler auf andere schieben, lügen und Täter-Opfer Umkehr betreiben. Dachtet ihr das die Bevölkerung sowas langfristig nicht mitbekommt und dass das ewig so laufen kann? Selbst Herbert Reul, bekannt als Law and Order Minister kann da nicht mehr viel machen. Das kommt von sowas.
Pansapiens
08-09-2022, 19:29
Tja, und nun?
der andere Artikel ist hier nachlesbar im Thread verlinkt, der eine nicht
Pansapiens
08-09-2022, 19:34
Was natürlich blumig formuliert ist, ist sehr klar: Polizisten sind unglaubwürdig, deshalb muss man sie sich bei ihrem Dienst filmen lassen.
Na bravo, damit bestätigst Du die Argumentation derer, die gegen unabhängige
Ermittlungsbehörden sind...
Pansapiens
08-09-2022, 19:39
Reden wir noch von demselben Ausgangsfall? Dort wurde von Pflegekräften die Polizei gerufen, weil er aggressiv mit einem Messer rumgeschwungen hat.
Woher hast Du das?
Na bravo, damit bestätigst Du die Argumentation derer, die gegen unabhängige
Ermittlungsbehörden sind...
Überhaupt nicht. Das sind zwei getrennte Dinge.
Der Prozess wird step by step weitergehen.
der andere Artikel ist hier nachlesbar im Thread verlinkt, der eine nicht
Kannst du mir das mal bitte raussuchen..? :biglaugh:
Weil, wer die Behauptung aufstellt ist doch in der Bringschuld, ich muss mich doch nicht selbst informieren um mitzureden, oder...?
Ich fand letztens Eskrima-Köln voll erfrischend, der nach irgendwelchen Passagen von Karl May gefragt wurde und das einfach ignoriert hat... :klatsch:
Danke..!
Woher hast Du das?
Aus dem Spiegel Artikel auf Seite 1 hier…
Es war doch genau diese Wagenburgmentalität die das gemacht hat.
Fehler auf andere schieben, lügen und Täter-Opfer Umkehr betreiben. Dachtet ihr das die Bevölkerung sowas langfristig nicht mitbekommt und dass das ewig so laufen kann? Selbst Herbert Reul, bekannt als Law and Order Minister kann da nicht mehr viel machen. Das kommt von sowas.
Reul will irgendwas prüfen lassen.
Ob da irgendwelche Neuregelungen kommen, steht erstmal in den Sternen. Im Übrigen glaube ich nicht, dass durch eine Kamera irgendwas anders gelaufen wäre in dem geschilderten Fall.
Pansapiens
08-09-2022, 20:38
Aus dem Spiegel Artikel auf Seite 1 hier…
Da ist wohl die Phantasie mit Dir durchgegangen.
Ich lese da weder was von "Pflegekräften", noch von "aggressiv mit dem Messer rumgefuchtelt", sondern:
Ein Betreuer aus der Einrichtung des getöteten Mohammed D. hatte die Beamten zuvor um Hilfe gerufen, weil dieser mit einem Messer in einem Innenhof zwischen einer Kirche und der Jugendhilfeeinrichtung unterwegs war. Dabei habe er »bedrohlich« gewirkt,
Was ist denn mit dir los?!?
Korinthenkacker.
Ich frag mich auch ernsthaft, was der Typ mit der MP5 da gemacht hat?
Unabhängig von Einzelschuss, Salve, oder Feuerstoss, hat der MP-Schütze, nach jetzigem Ermittlungsstand, auf kurze Entfernung, einen in den Bauch(nicht Glied..:biglaugh:), einen in den Kiefer, einen in den Arm, einen in die Schulter und zwei daneben geschossen?
Ist der gestolpert?
Korinthenkacker.
Deswegen hab ich doch nach Pansapiens gerufen...
:beer:
Da haben die üblichen Verdächtigen direkt Angst bekommen, wie, watt, Fallis haben doch keine MP5... :biglaugh:
Pansapiens
08-09-2022, 20:51
Was ist denn mit dir los?!?
Ich mag keine Falschdarstellungen
Korinthenkacker.
Aha, Du meinst also, "bedrohlich wirken" und "aggressiv mit einem Messer schwingen" wäre bedeutungsgleich, da kann man ja schon mal behaupten, das Letztere könne man aus dem Ersteren ableiten.
Pansapiens
08-09-2022, 20:54
Kannst du mir das mal bitte raussuchen..?
natürlich:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/16-j%C3%A4hriger-erschossen-ermittlungen-werden-ausgeweitet/ar-AA11mwj5?ocid=msedgntp&cvid=6310277c8afa4e08ad5208b86217cf26[...]
Wie aus dem Bericht an den Landtag hervorgeht, hatten die Beamten den Jugendlichen aus dem Senegal auf Deutsch und Spanisch angesprochen. Offenbar hatten sie ihm aber nicht gesagt, dass er das Messer weglegen soll, so der Bericht.
Pansapiens
08-09-2022, 20:59
Herbert Reul, bekannt als Law and Order Minister
Ist das nicht der, der deutschen Richtern nahelegte, die sollen nach dem Volksempfinden entscheiden und nicht nach dem Gesetz?
Da hat Schnüffler aber auch Recht, nichts genaues weiß man nicht, bis jetzt..
Reul will irgendwas prüfen lassen.
Ob da irgendwelche Neuregelungen kommen, steht erstmal in den Sternen. Im Übrigen glaube ich nicht, dass durch eine Kamera irgendwas anders gelaufen wäre in dem geschilderten Fall.
Das ist meiner Meinung nach nicht der Punkt. Die Diskussion verschiebt sich - Wenn selbst Reul Zweifel hegt ist klar dass sie versagt haben. Bezüglich deines Glaubens wie es mit Kamera gelaufen wäre: Glauben kann man in der Kirche... Kontrolle ist wichtig. Durchgehend, jede Schicht :)
Schnueffler
08-09-2022, 23:44
der andere Artikel ist hier nachlesbar im Thread verlinkt, der eine nicht
Es gab diverse Pressemitteilungen und auch Berichte in TV und Radio.
Schnueffler
08-09-2022, 23:45
Ich frag mich auch ernsthaft, was der Typ mit der MP5 da gemacht hat?
Unabhängig von Einzelschuss, Salve, oder Feuerstoss, hat der MP-Schütze, nach jetzigem Ermittlungsstand, auf kurze Entfernung, einen in den Bauch(nicht Glied..:biglaugh:), einen in den Kiefer, einen in den Arm, einen in die Schulter und zwei daneben geschossen?
Ist der gestolpert?
Zu schnell hintereinander geschossen und verrissen auf ein sich bewegendes Ziel.
Das ist meiner Meinung nach nicht der Punkt. Die Diskussion verschiebt sich - Wenn selbst Reul Zweifel hegt ist klar dass sie versagt haben. Bezüglich deines Glaubens wie es mit Kamera gelaufen wäre: Glauben kann man in der Kirche... Kontrolle ist wichtig. Durchgehend, jede Schicht :)
Ermittelt Reul neuerdings selber? Oder warum soll da irgendwas klar sein?
Und glauben tust auch du hier nur, um dann auch gleich noch zu verurteilen. Nannte man früher Hexenprozesse.
Ich mag keine Falschdarstellungen
Aha, Du meinst also, "bedrohlich wirken" und "aggressiv mit einem Messer schwingen" wäre bedeutungsgleich, da kann man ja schon mal behaupten, das Letztere könne man aus dem Ersteren ableiten.
Ok, ich hätte auch schreiben können er „fuchtelt“ mit dem Messer. Wenn er mit einem Messer im Hof unterwegs ist und so „bedrohlich“ wirkt, dass die Betreuer die Polizei rufen müssen, was glaubst du hat der in dem Hof gemacht? Holzfiguren geschnitzt wie Michel von Lönneberga?
Da hätte ich dir im Gegenteil ein bisschen mehr Fantasie zugetraut.
Ich frag mich auch ernsthaft, was der Typ mit der MP5 da gemacht hat?
Unabhängig von Einzelschuss, Salve, oder Feuerstoss, hat der MP-Schütze, nach jetzigem Ermittlungsstand, auf kurze Entfernung, einen in den Bauch(nicht Glied..:biglaugh:), einen in den Kiefer, einen in den Arm, einen in die Schulter und zwei daneben geschossen?
Ist der gestolpert?
Als ob Das hier entscheidend ist, ob da mit MP oder Pistole geschossen wurde.
Ein Mensch ist tragisch ums Leben gekommen und ein anderer muss mit der Verantwortung dafür leben.
Aber hey, lasst uns doch noch 30 Seiten diskutieren, ob Fallis MP schiessen und wie die bei Polente gesichert sein muss…
Pansapiens
09-09-2022, 07:22
Ok, ich hätte auch schreiben können er „fuchtelt“ mit dem Messer.
Wäre auch nicht besser. Oder steht irgendwo im Eingangsartikel, dass, bzw. wie er das Messer bewegte?
Wenn er mit einem Messer im Hof unterwegs ist und so „bedrohlich“ wirkt, dass die Betreuer die Polizei rufen müssen, was glaubst du hat der in dem Hof gemacht? Holzfiguren geschnitzt wie Michel von Lönneberga?
Da hätte ich dir im Gegenteil ein bisschen mehr Fantasie zugetraut.
Sag ich Doch: Mit Dir ist die Phantasie durchgegangen.
Hörst etwas von "bedrohlich gewirkt" und hast das Bild eines Menschen vor Deinem inneren Auge, der ein Messer schwingt.
Dann behauptest Du, es wäre genau so gewesen, um damit bestimmte Handlungen der Polizei zu rechtfertigen.
Im Moment sieht es eher so aus, als habe das Opfer beim Eintreffen der Polizei am Boden gesessen und das Messer auf sich selbst gerichtet.
Um die Situation zu lösen, wurde er dann mit Pfefferspray besprüht, eventuell ohne ihn vorher verständlich aufzufordern, das Messer fallen zu lassen.
Darauf ist er aufgestanden, hat sich auf die Polizisten zubewegt (wohl nicht schwer, wenn 12 Stück um einen rumstehen) und wurde mit Tasern beschossen, ein Schuss ging komplett vorbei, einer traf zumindest mit einer Elektrode am Penis, was zwar schmerzhaft war, aber nicht zu einem Krampf großer Muskeln führte.
Irgendwann hat dann jemand aus einer MP sechsmal auf ihn geschossen, mit einer Trefferquote von 67%
ElCativoGER
09-09-2022, 07:43
Kontrolle ist wichtig. Durchgehend, jede Schicht :)
Welcome to 1984!
Da bin ich auch sehr ambivalent.
Einerseits denke ich, es funktioniert sicher gut, wenn öffentliche Plätze, Straßen, Polizeieinsätze mit Kameras überwcht werden.
Andererseits finde ich diese fast totale Überwachung erschreckend.
Sind die Menschen echt so doof, dass man alles reglementieren, sanktionieren und überwachen muss?
Was ist mit Selbstbestimmung, Privatsphäre etc?
Ich denke ja auch, dass Menschen immer dümmer werden... aber das ist eine andere Gechichte.
Pansapiens
09-09-2022, 07:46
Als ob Das hier entscheidend ist, ob da mit MP oder Pistole geschossen wurde.
Eine MP ist eine Pistole. Eine, mit der man vollautomatisch schießen kann, daher der Name "MaschinenPistole".
Und ja, das ist hier im Thread entscheidend, wie jeder weiß, der den Eingangsbeitrag gelesen hat.
Ein Mensch ist tragisch ums Leben gekommen und ein anderer muss mit der Verantwortung dafür leben.
Aber hey, lasst uns doch noch 30 Seiten diskutieren, ob Fallis MP schiessen und wie die bei Polente gesichert sein muss…
Mach doch einen Gefühlsduselthread auf, wenn Du darüber diskutieren willst.
Hier geht es - für jeden, der den Eingangsbeitrag gelesen und verstanden hat - um automatisches Feuern bei der Polizei und dem Reul bzw. seinem Mitarbeiter war es ja bei einer Presskonferenz zu kommunizieren, dass das a.) verboten sein, und b.) höchstkompliziert.
Deine Versuche, hier von Thema abzulenken, sind allerdings- zumindest für mich - durchschaubar und lächerlich.
Fallis
OT-Funfact: Mir ist diese Bezeichnung hier im KKB zum ersten Mal begegnet und hielt es bis vor Kurzem für eine Fremdbezeichnung durch andere Truppengattungen.
Hört sich für mich wie die verunglückte Pluralbildung von "Phallus" an, also ungefähr "Pimmel"
Pansapiens
09-09-2022, 07:49
Es gab diverse Pressemitteilungen und auch Berichte in TV und Radio.
Wow, was für eine Überraschung.
Aber damit hat man immer noch keinen Beleg dafür, dass in einem Artikel tatsächlich das stand, was Du behauptetest, niemand hat die Möglichkeit, das nachzuprüfen, bzw. die Seriosität der Quelle zu beurteilen.
Schnueffler
09-09-2022, 08:03
Wow, was für eine Überraschung.
Aber damit hat man immer noch keinen Beleg dafür, dass in einem Artikel tatsächlich das stand, was Du behauptetest, niemand hat die Möglichkeit, das nachzuprüfen, bzw. die Seriosität der Quelle zu beurteilen.
Ich sitze halt nicht 24/7 mit nem Diktiergerät neben dem Radio und zeichne alles auf.
Aber dafür gibt es ja eine aktuelle Untersuchung und das Ergebnis wird bestimmt veröffentlicht werden.
Andere Frage: Wie definierst du denn die Aussage:
Ein Betreuer aus der Einrichtung des getöteten Mohammed D. hatte die Beamten zuvor um Hilfe gerufen, weil dieser mit einem Messer in einem Innenhof zwischen einer Kirche und der Jugendhilfeeinrichtung unterwegs war. Dabei habe er bedrohlich gewirkt,
Einmal das unterwegs war und auf der anderen Seite bedrohlich gewirkt hat.
Liest sich für mich erstmal nicht so, als wenn er auf dem Boden saß und nichts gemacht hätte.
hand-werker
09-09-2022, 09:13
Was haltet ihr denn bzgl. Videoaufnahmen von folgendem Kompromiss:
Die Bodycams der Polizei können (wie bisher) nach Bedarf eingeschaltet werden. Wenn aber eine Waffe (Taser oder Schusswaffe) gezogen wird, schalten sie sich automatisch ein. Damit müssten doch sowohl die Beamten als auch der Rest der Bevölkerung leben können.
Kusagras
09-09-2022, 11:50
Was haltet ihr denn bzgl. Videoaufnahmen von folgendem Kompromiss:
Die Bodycams der Polizei können (wie bisher) nach Bedarf eingeschaltet werden. Wenn aber eine Waffe (Taser oder Schusswaffe) gezogen wird, schalten sie sich automatisch ein. Damit müssten doch sowohl die Beamten als auch der Rest der Bevölkerung leben können.
Klingt erst mal vernünftig.
Wäre auch nicht besser. Oder steht irgendwo im Eingangsartikel, dass, bzw. wie er das Messer bewegte?...
Es steht im Artikel, dass er bedrohlich wirkte, und zwar so, dass die Polizei gerufen werden musste. Von ausgebildeten Betreuern, die sich also nicht mehr anders zu helfen wussten.
Was hast du denn da für Bilder vor Augen? Das er sich einen Apfel geschält hat mit dem Messer?
...Sag ich Doch: Mit Dir ist die Phantasie durchgegangen.
Hörst etwas von "bedrohlich gewirkt" und hast das Bild eines Menschen vor Deinem inneren Auge, der ein Messer schwingt...
Und du scheinst es relativ harmlos zu finden, dass ein psychisch auffälliger Mensch mit 'nem Messer rumrennt.
...Dann behauptest Du, es wäre genau so gewesen, um damit bestimmte Handlungen der Polizei zu rechtfertigen...
Ich kann mir vorstellen, dass es gute Gründe gibt für Polizeibeamte, Pfefferspray und Taser einzusetzen. Vorallem wenn es um einen Messermann geht.
Dir fehlt da scheinbar die Fantasie für.
...Im Moment sieht es eher so aus, als habe das Opfer beim Eintreffen der Polizei am Boden gesessen und das Messer auf sich selbst gerichtet.
Um die Situation zu lösen, wurde er dann mit Pfefferspray besprüht, eventuell ohne ihn vorher verständlich aufzufordern, das Messer fallen zu lassen.
Darauf ist er aufgestanden, hat sich auf die Polizisten zubewegt (wohl nicht schwer, wenn 12 Stück um einen rumstehen) und wurde mit Tasern beschossen, ein Schuss ging komplett vorbei, einer traf zumindest mit einer Elektrode am Penis, was zwar schmerzhaft war, aber nicht zu einem Krampf großer Muskeln führte...
Was dann das wäre, was du dir aus den Versatzstücken der Medien zusammenreimst. Ich wette, dass da noch einige Sequenzen zwischen fehlen, die das polizeiliche Handeln begründen würden.
Ich habe kaum je von Fällen gehört, wo Selbstmörder mit Pfefferspray, Taser oder Pistole traktiert wurden. Wohl aber von "Suicide by Cop" Aktionen, wo Betroffene eine herbeigeführte Tötung durch Polizeibeamte provozieren wollten. Fehlt dir die Fantasie für und die Erfahrungswerte. Sei es drum.
Eine MP ist eine Pistole. Eine, mit der man vollautomatisch schießen kann, daher der Name "MaschinenPistole".
Und ja, das ist hier im Thread entscheidend, wie jeder weiß, der den Eingangsbeitrag gelesen hat...
Warum sollte gerade DAS für den Sachverhalt entscheidend sein? Macht es einen Unterschied, ob der Beamte mit seiner Dienstpistole schießt und trifft, oder mit MP? Zumal wie du ja selber schreibst, es ohnehin um denselben Munitionstyp usw. geht.
Für mich eine Scheindebatte und Nebelkerzen, die vom eigentlichen Sachverhalt ablenken.
Reul muss darauf jetzt natürlich aufspringen, weil die Sau durch die Medien halt durchs Dorf getrieben wird.
...Mach doch einen Gefühlsduselthread auf, wenn Du darüber diskutieren willst.
Hier geht es - für jeden, der den Eingangsbeitrag gelesen und verstanden hat - um automatisches Feuern bei der Polizei und dem Reul bzw. seinem Mitarbeiter war es ja bei einer Presskonferenz zu kommunizieren, dass das a.) verboten sein, und b.) höchstkompliziert.
Deine Versuche, hier von Thema abzulenken, sind allerdings- zumindest für mich - durchschaubar und lächerlich...
Die Frage ist doch, was diese Diskussion zum eigentlichen Thema beiträgt? Was für einen Unterschied würde es machen, wäre das Opfer mit einer Dienstpistole erschossen worden?
Ich hätte den Fokus ja auf die Asylbehörden und die Unterbringung psychisch kranker Flüchtlinge gelenkt. Also darauf, was im Vorhinein schon alles schiefgelaufen ist. Aber wer bin ich schon.
Es ist natürlich einfacher, sich hier als selbsternannter Waffen- und Polizeiexperte aufzuspielen und dem jungen Polizeikommissar Vorhaltungen zu machen, was er da alles wie verbockt hat. Da freut der sich bestimmt ungemein über die vielen klugen Ratschläge in den sozialen Netzwerken. DU wusstest ja auch schon zu berichten, dass bei Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung die Staatsanwaltschaft auf jedenfall von einem Fehlverhalten der Polizeibeamten ausgeht, gell?
OT-Funfact: Mir ist diese Bezeichnung hier im KKB zum ersten Mal begegnet und hielt es bis vor Kurzem für eine Fremdbezeichnung durch andere Truppengattungen.
Hört sich für mich wie die verunglückte Pluralbildung von "Phallus" an, also ungefähr "Pimmel"
Zumindest jeder bei der Kampftruppe Gediente weiß, was "Fallis" und "Grennies" sind. Wo warst du denn, Nachschub?
Schnueffler
09-09-2022, 12:21
Was haltet ihr denn bzgl. Videoaufnahmen von folgendem Kompromiss:
Die Bodycams der Polizei können (wie bisher) nach Bedarf eingeschaltet werden. Wenn aber eine Waffe (Taser oder Schusswaffe) gezogen wird, schalten sie sich automatisch ein. Damit müssten doch sowohl die Beamten als auch der Rest der Bevölkerung leben können.
Wäre ich sofort dafür.
Wäre für ideologisch verblendete, die die Wut für ihr Versagen und ihre Fehler nur auf andere projizieren können, aber immer noch nicht genug.
Die finden schon was warum sie weiter rumheulen können.
Was haltet ihr denn bzgl. Videoaufnahmen von folgendem Kompromiss:
Die Bodycams der Polizei können (wie bisher) nach Bedarf eingeschaltet werden. Wenn aber eine Waffe (Taser oder Schusswaffe) gezogen wird, schalten sie sich automatisch ein. Damit müssten doch sowohl die Beamten als auch der Rest der Bevölkerung leben können.
Hm, dann hat man die Vorgeschichte nicht mit drauf. Und wie soll das Überhaupt gehen? Bluetooth zwischen Kamera und Holster?
Hm, dann hat man die Vorgeschichte nicht mit drauf. Und wie soll das Überhaupt gehen? Bluetooth zwischen Kamera und Holster?
Simpler mechanischer Kontaktschalter oder ein Relais (Spule) genügt doch völlig um die Camera auszulösen zu können. Wenn es nur um die Verbindung zum Holster geht
Das Internet ist im Übrigen voll von amerikanischen Polizeivideos, wo auf einer Bodycam gefilmt wurde, wie Polizisten jemanden erschießen.
Als ob DAS nu des Pudels Kern ist.
Aber macht mal.
Hm, dann hat man die Vorgeschichte nicht mit drauf.
Kann man machen wie bei einer DashCam im Auto:
Die BodyCam ist immer aktiv, löscht aber alles, was älter als 60 Sekunden ist - es sei denn, sie wird durch das Ziehen einer Dienstwaffe "scharf geschaltet". Dann bleibt die Aufnahme mit der Vorgeschichte drauf.
Simpler mechanischer Kontaktschalter oder ein Relais (Spule) genügt doch völlig um die Camera auszulösen zu können. Wenn es nur um die Verbindung zum Holster geht
Ein bißchen komplizierter muss es schon sein, damit die Kamera nicht immer läuft, wenn der Beamte zum Beispiel im Revier die Waffe rausnimmt.
Ermittelt Reul neuerdings selber? Oder warum soll da irgendwas klar sein?
Und glauben tust auch du hier nur, um dann auch gleich noch zu verurteilen. Nannte man früher Hexenprozesse.
Hab ich irgendwo geschrieben dass ich weis wie es gewesen ist?
Du jedenfalls schon. Mit einer permanenten Überwachung unserer inkompetenten Pistoleros könnten wir uns die Diskussion sparen.
Bei jedem Schichtbeginn die Bodycam, sonst kein A-10 :)
Schnueffler
09-09-2022, 15:43
Hab ich irgendwo geschrieben dass ich weis wie es gewesen ist?
Du jedenfalls schon. Mit einer permanenten Überwachung unserer inkompetenten Pistoleros könnten wir uns die Diskussion sparen.
Bei jedem Schichtbeginn die Bodycam, sonst kein A-10 :)
Du solltest mal über deine Wortwahl nachdenken.
Hab ich irgendwo geschrieben dass ich weis wie es gewesen ist? So wie du deine Meinung kund tust, musst du genau wissen was abgegangen ist. Sonst wüsstest du ja nicht, dass die Cams aus waren um einen Mord zu vertuschen und dass alle Polizisten inkompetent sind. Oder ist das etwa alles nur heiße Luft?
Hab ich irgendwo geschrieben dass ich weis wie es gewesen ist?
Du jedenfalls schon. Mit einer permanenten Überwachung unserer inkompetenten Pistoleros könnten wir uns die Diskussion sparen.
Bei jedem Schichtbeginn die Bodycam, sonst kein A-10 :)
Wo habe ich geschrieben, dass ich weiß was gelaufen ist? Ich schrieb jedesmal, dass ich mir vorstellen könnte, wieso die Polizeibeamten so und so gehandelt haben.
Du dagegen pauschalisierst und verurteilst permanent mit deiner Sprache.
Völlig daneben.
Da ändern im Übrigen auch deine dümmlichen Smileys am Ende jedes Beitrages nichts dran.
So wie du deine Meinung kund tust, musst du genau wissen was abgegangen ist. Sonst wüsstest du ja nicht, dass die Cams aus waren um einen Mord zu vertuschen und dass alle Polizisten inkompetent sind. Oder ist das etwa alles nur heiße Luft?
Nein. Ich sage dass sie versagt haben weil die Cams nicht an waren, denn dann könnte man sich jedwede Diskussion darüber sparen wie es gelaufen ist.
Nach all dem was man bisher las (Das Opfer kauerte in einer Ecke, bis angefangen wurde ihn zu tasern und mit Reizgas zu besprühen) kann man schon davon ausgehen, dass da eine Gewaltorgie ablief. Die beschuldigten schweigen ja dazu... Genau wie die Mannheimer Sterbebegleiter...
Das ist der Grund warum man sie permanent mit Kameras überwachen muss. Damit macht man es den Ermittlern deutlich einfacher. :)
Die beschuldigten schweigen ja dazu...
Echt? Die haben alle ihre Aussagen gegenüber der Staatsanwaltschaft verweigert?
Echt? Die haben alle ihre Aussagen gegenüber der Staatsanwaltschaft verweigert?
Ja. Das stand in der Zeitung. Hab den Link gerade aber nicht.
hand-werker
09-09-2022, 16:39
... unserer inkompetenten Pistoleros...
Schon etwas armselig, so Leute zu betiteln, die sich im Fall der Fälle zwischen dich und einen Gewalttäter stellen würden.
Schnueffler
09-09-2022, 16:46
Ja. Das stand in der Zeitung. Hab den Link gerade aber nicht.
Dann such mal bitte den Link dazu raus, weil ich finde nichts
Dann such mal bitte den Link dazu raus, weil ich finde nichts
https://www.sueddeutsche.de/panorama/dortmund-polizei-einsatz-schuesse-taser-16-erschossen-messer-polizeigewalt-1.5650229
hand-werker
09-09-2022, 17:27
"Alle fünf Beschuldigten nutzen inzwischen ihr Schweigerecht." Zitat aus dem Artikel. Haben sie am Anfang evtl doch ausgesagt? Man weiß es nicht.
Etwas befremdlich finde ich, dass die Staatsanwaltschaft laut dem Artikel jetzt die Dienstvorschriften bzgl Waffeneinsatz angefordert hat. Ich dachte, die wären denen bekannt.
Bei jedem Schichtbeginn die Bodycam, sonst kein A-10 :)
Ist die Polizei jetzt schon mit Bodenkampfflugzeugen unterwegs?
"Alle fünf Beschuldigten nutzen inzwischen ihr Schweigerecht." Zitat aus dem Artikel. Haben sie am Anfang evtl doch ausgesagt? Man weiß es nicht.
Etwas befremdlich finde ich, dass die Staatsanwaltschaft laut dem Artikel jetzt die Dienstvorschriften bzgl Waffeneinsatz angefordert hat. Ich dachte, die wären denen bekannt.
Warum sollte sie? Ist die Bestandteil des Jurastudiums?
Vom Schweigerecht Gebrauch zu machen als Beschuldigte, wird ihnen wohl von ihren Anwälten geraten worden sein. Ich unterstelle da erstmal keine böse Absicht.
Esse quam videri
09-09-2022, 18:42
warum haben sich die Betreuer nicht um den Jungen gekümmert, wenn sie ihn so harmlos einschätzen? Die Betreuer kennen ihn, wissen das er kein englisch spricht etc.
Warum rufen die überhaupt die Polizei?
Konnten die Betreuer nicht absehen, das die Lage mit Polizei eskaliert?
gruss
Man ruft im Normalfall doch die Polizei, wenn man selber der Lage nicht mehr Herr wird. Ich schrieb ja weiter oben, der wird mit seinem Messer keine Äpfel geschält haben im Hof.
hand-werker
09-09-2022, 19:45
Warum rufen die überhaupt die Polizei?
Wurde doch weiter vorne schon besprochen. Die Betreuer kamen nicht mehr mit ihm klar und waren an einem Punkt angelangt, an dem nur noch die Polizei helfen konnte.
Schnueffler
09-09-2022, 20:15
Der nächste tötliche Polizeieinsatz bei einem Messermann:
https://www.focus.de/panorama/welt/lage-unklar-messerattacke-in-ansbach-polizei-erschiesst-angreifer_id_143116657.html
Katamaus
09-09-2022, 21:23
Der nächste tötliche Polizeieinsatz bei einem Messermann:
https://www.focus.de/panorama/welt/lage-unklar-messerattacke-in-ansbach-polizei-erschiesst-angreifer_id_143116657.html
Hatte ich im anderen Faden („Eingreifen“) geteilt, weil hier ein (was komischerweise hier im Fokus nicht erwähnt wird) „dunkelhäutiger Mann“ geholfen hat (der 20jährige)).
Ansbach… HartesPflaster! :biglaugh:
Kusagras
09-09-2022, 21:26
Der nächste tötliche Polizeieinsatz bei einem Messermann:
https://www.focus.de/panorama/welt/lage-unklar-messerattacke-in-ansbach-polizei-erschiesst-angreifer_id_143116657.html
Sehr wagemutig von dem 20 jährigen, sonst wäre der 17 jährige wohl tot oder schwer verletzt. Nochmal gut ausgegangen.
Pansapiens
09-09-2022, 21:40
Andere Frage: Wie definierst du denn die Aussage:
Ein Betreuer aus der Einrichtung des getöteten Mohammed D. hatte die Beamten zuvor um Hilfe gerufen, weil dieser mit einem Messer in einem Innenhof zwischen einer Kirche und der Jugendhilfeeinrichtung unterwegs war. Dabei habe er bedrohlich gewirkt,
Einmal das unterwegs war und auf der anderen Seite bedrohlich gewirkt hat.
"Unterwegs" deute ich so, dass der sich zum Zeitpunkt des Anrufs oder kurz davor im Hof bewegt hat.
Das ist nicht verwunderlich, denn irgendwie muss er ja an die Stelle gekommen sein, an der er später saß.
"Bedrohlich gewirkt" ist ein subjektiver Ausdruck. Was weiß denn ich, wann sich der Betreuer bedroht fühlt. Sinnvollerweise würde man da nachfragen, was genau er denn macht, woraus der Betreuer eine Bedrohung (für wen?) abliest.
Wenn ich schlechte Laune habe, wirke ich wahrscheinlich auch bedrohlich auf einige Mitmenschen, insbesondere wenn ich dabei ein längeres Messer in der Hand hätte.
Liest sich für mich erstmal nicht so, als wenn er auf dem Boden saß und nichts gemacht hätte.
Es geht nicht um den Zustand/Lage des Jungen, als der Notruf abgesetzt wurde, sondern um den beim Eintreffen der Polizei.
Sowohl das Innenministerium hat auf Grundlage der Ermittlungen dem Landtag berichtet, dass der Junge, bevor er von den Beamten gepfeffert wurde am Boden saß, wie auch ein Oberstaatsanwalt.
Pansapiens
09-09-2022, 23:01
Es steht im Artikel, dass er bedrohlich wirkte, und zwar so, dass die Polizei gerufen werden musste. Von ausgebildeten Betreuern, die sich also nicht mehr anders zu helfen wussten.
Was hast du denn da für Bilder vor Augen? Das er sich einen Apfel geschält hat mit dem Messer?
Ich habe das Bild eines Betreuers vor Augen, der es subjektiv als bedrohlich empfindet, angesichts eines dunkelhäutigen Jugendlichen, der sich mit einem Messer in der Hand durch den Hof bewegt.
Und du scheinst es relativ harmlos zu finden, dass ein psychisch auffälliger Mensch mit 'nem Messer rumrennt.
Wie kommst Du darauf? Sind das auch so Bilder in Deinem Kopf?
Im Gegenteil, ich denke ein psychisch Kranker muss nicht unbedingt mit einem Messer "rumfuchteln" oder es "schwingen", um bedrohlich zu wirken.
Ich kann mir vorstellen, dass es gute Gründe gibt für Polizeibeamte, Pfefferspray und Taser einzusetzen. Vorallem wenn es um einen Messermann geht.
Dir fehlt da scheinbar die Fantasie für.
Fantasie, Bilder im Kopf...das ist mehr Deine Welt.
Was dann das wäre, was du dir aus den Versatzstücken der Medien zusammenreimst.
Das ist das, was man den Berichten entnehmen kann.
Da ist nix zusammengereimt. Dazu fehlt mir die Phantasie. Der mit dem Zusammenreimen, den Bildern im Kopf, die er mit Tatsachen verwechselt und der Phantasie bist Du.
Ich wette, dass da noch einige Sequenzen zwischen fehlen, die das polizeiliche Handeln begründen würden.
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Ein Polizist handelt immer korrekt, macht keine Fehler und wenn es so scheint, fehlen irgendwo dazwischen wichtige Informationen?
Fehlt dir die Fantasie für
Wie gesagt, das Phantasieren scheint mehr Deine Stärke zu sein.
Warum sollte gerade DAS für den Sachverhalt entscheidend sein?
Macht es einen Unterschied, ob der Beamte mit seiner Dienstpistole schießt und trifft, oder mit MP?
Für das Threadthema ja. Bist Du so von den Bildern in Deinem Kopf und Deinen Phantasien überwältigt, dass Du es nicht schaffst, das Thema einer Diskussion zu erfassen? :o
Die Frage ist doch, was diese Diskussion zum eigentlichen Thema beiträgt?
Das Thema dieses Threads ist:
Polizeieinsatz in Dortmund - MP-Einsatz
Und da fragst Du, was die Diskussion über den MP-Einsatz zum Thema MP-Einsatz beiträgt?
Was für einen Unterschied würde es machen, wäre das Opfer mit einer Dienstpistole erschossen worden?
Wenn keine MP eingesetzt worden wäre, gäbe es dieses Thema wohl nicht, da es sich hier ja um den MP-Einsatz dreht.
Ich hätte den Fokus ja auf die Asylbehörden und die Unterbringung psychisch kranker Flüchtlinge gelenkt. Also darauf, was im Vorhinein schon alles schiefgelaufen ist.
Beim Thema "Polizeieinsatz in Dortmund - MP-Einsatz" ? :o
Aber wer bin ich schon.
Entweder jemand, der kognitiv damit überfordert ist, das Thema einer Diskussion zu erfassen, oder jemand, der zwanghaft und sehr durchschaubar versucht, vom eigentlichen Thema und insbesondere der Polizei abzulenken.
Es ist natürlich einfacher, sich hier als selbsternannter Waffen- und Polizeiexperte aufzuspielen und dem jungen Polizeikommissar Vorhaltungen zu machen, was er da alles wie verbockt hat. Da freut der sich bestimmt ungemein über die vielen klugen Ratschläge in den sozialen Netzwerken.
Wenn die Ermittlungsbehörden korrekt arbeiten, sollte der sich besser professionelle Ratgeber suchen.
Aber was hat das mit dem Thema dieses Threads zu tun?
DU wusstest ja auch schon zu berichten, dass bei Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung die Staatsanwaltschaft auf jedenfall von einem Fehlverhalten der Polizeibeamten ausgeht, gell?
Wüsste nicht wo ich das in dieser Allgemeinheit gesagt hätte. Wohl wieder eine Phantasie von Dir?
Ich hab mich folgendermaßen auf den konkreten Fall bezogen:
Mir scheint, die Staatsanwaltschaft sieht es nicht verhältnismäßig an, jemanden, der am Boden sitzt, mit Pfefferspray zu besprühen, daher Ermittlung wegen gefährlicher KV.
Dieser Anschein beruht auf folgendem Bericht:
Man sehe die Verhältnismäßigkeit bei dem Einsatz nicht gewahrt, hatte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert gesagt. «Die Lage war statisch. Der Jugendliche saß da und tat nichts.»
Das scheint mir doch eine recht nahe Wiedergabe des Originals.
Eine verallgemeinernde Aussage kam dann von Dir:
Ermittelt wegen gefährlicher KV wird, weil eine Waffe im Spiel war. Nämlich das Pfefferspray. Ob das verhältnismäßig war wird dann in den Ermittlungen geklärt.
Das impliziert nun, dass immer, wenn ein Polizist Pfefferspray einsetzt, wegen gefährlicher KV gegen den ermittelt wird.
Das erscheint mir dann doch etwas unglaubwürdig. Selbst im vorliegenden Fall wurde ja zunächst nicht gegen den/die Sprayer ermittelt, sondern nur gegen den MP-Schützen.
Erst aufgrund der Zeugenaussagen, dass der Junge vor dem Pfeffern am Boden saß und nix tat, wurden die Ermittlungen ausgeweitet auf den/die Sprayer, die Taserschützen und den, der diese Maßnahmen angeordnet hat.
Zumindest jeder bei der Kampftruppe Gediente weiß, was "Fallis" und "Grennies" sind. Wo warst du denn, Nachschub?
Ich war in einer Kampfkompanie eines Fallschirmjägerbataillons.
Ich habe das Bild eines Betreuers vor Augen, der es subjektiv als bedrohlich empfindet, angesichts eines dunkelhäutigen Jugendlichen, der sich mit einem Messer in der Hand durch den Hof bewegt...
In einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten wird der dafür sensibilisiert und ausgebildet sein, einschätzen zu können, wann einer mit 'nem Messer bedrohlich ist, und wann er das evtl. noch selber regeln kann.
...Im Gegenteil, ich denke ein psychisch Kranker muss nicht unbedingt mit einem Messer "rumfuchteln" oder es "schwingen", um bedrohlich zu wirken...
Später hat er das Messer ja u.a. auch gegen sich selbst gerichtet. Das scheint also nicht nur unbedeutendes Beiwerk gewesen zu sein.
...Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Ein Polizist handelt immer korrekt, macht keine Fehler und wenn es so scheint, fehlen irgendwo dazwischen wichtige Informationen?...
Nicht ein Polizist Pans, es waren 12.
Was soll dann da passiert sein, deiner Meinung nach? Haben die den friedlich auf dem Stuhl sitzend abgeknallt, als er sich mit seinem Messer gerade einen Apfel schälen wollte?
Ein Dutzend Polizeibeamte, die völlig freidrehen und einen friedlich auf dem Boden sitzenden Menschen erst Pfeffern, dann Tazern und anschließend erschiessen?
Ahja. Klingt absolut plausibel.
...Für das Threadthema ja. Bist Du so von den Bildern in Deinem Kopf und Deinen Phantasien überwältigt, dass Du es nicht schaffst, das Thema einer Diskussion zu erfassen? :o
Das Thema dieses Threads ist:
Polizeieinsatz in Dortmund - MP-Einsatz
Und da fragst Du, was die Diskussion über den MP-Einsatz zum Thema MP-Einsatz beiträgt?...
Was irgendeiner hier als Thema zu diesem Fall formuliert, ist mir doch shiceegal. Das mag für Kleingeister relevant sein, die dann 30 Seiten über Sicherungen und MPs bei Fallis rumfabulieren.
Ich mach mir meine Gedanken dazu, wie und warum es zu so einem Vorfall kommt, ob das Handeln der Beamten angemessen und rechtmäßig war und wie man sowas hätte vermeiden können oder zukünftig verhindern kann. Und wenn ich viel Muße hab, sinniere ich noch drüber, wie ich selber in dem Fall vielleicht urteilen würde.
Ob man eine MP bei der Polizei NRW mit einer oder zwei Händen sichert, ist mir dabei völlig schnurz und für die Fragen die mich beschäftigen weitestgehend irrelevant.
Wenn einer den Thread betitelt hätte mit: "Mit Taser auf Glied geschossen...", hättest du das auch 30 Seiten diskutiert, gell?
Im Übrigen ging es hier auch um Bodycams oder die vermeintliche Befangenheit von Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen. Auch wenn davon nichts im Titel steht.
...Wenn keine MP eingesetzt worden wäre, gäbe es dieses Thema wohl nicht, da es sich hier ja um den MP-Einsatz dreht...
Wenn keine MP eingesetzt worden wäre, du Schlauberger, dann würde da stehen "mit Dienstwaffe erschossen". Oder "mit Dienstpistole", oder nur "erschossen". Am eigentlichen Kern des Sachverhaltes würde sich nichts ändern. Außer das es wahrscheinlich nicht um die Abgabe eines Feuerstoßes gehen würde.
Und nochmal, hier wurde weit mehr diskutiert als nur der MP Einsatz. Ich wüsste auch nicht, warum man sich ausgerechnet daran nun so hochziehen sollte, nur weil irgendein user das hier zufällig in den Titel aufgenommen hat.
...Das impliziert nun, dass immer, wenn ein Polizist Pfefferspray einsetzt, wegen gefährlicher KV gegen den ermittelt wird.
Das erscheint mir dann doch etwas unglaubwürdig...
Es gibt das Gefahrenabwehrrecht, das regelt, wann und wie Amtsträger körperliche Gewalt anwenden dürfen. Für Polizisten halt die Polizeigesetze.
Ansonsten ist Pfefferspray laut BGH als "gefährliches Werkzeug" einzustufen und impliziert daher immer eine gefährliche KV. Es wird also standardmässig von Amts wegen so ermittelt, wenn es zu einer Anzeige kommt.
...Ich war in einer Kampfkompanie eines Fallschirmjägerbataillons.
Und da kennst du die Bezeichnung "Fallis" nicht? Ich wurde während meiner Dienstzeit von Mitgliedern aller möglichen Truppengattungen als "Grennie" bezeichnet und kenne in dem Zusammenhang eigentlich auch die Titulierung "Falli" für alle diejenigen, die wahnsinnig genug sind, aus intakten Flugzeugen zu springen.
Schnueffler
10-09-2022, 01:10
Klatscher, Grennis und was kommt noch? Kommt auch noch mal ne echte Kampftruppe? :cool:
Sagt der Zöllner... :rolleyes: :cool:
Schnueffler
10-09-2022, 01:17
Sagt der Zöllner... :rolleyes: :cool:
Der vorher bei den Jäger im Jagdkommando mit der Spezialisierung auf Orts- und Häuserkampf viele Jahre war.
Ich nehm' alles zurück und behaupte das Gegenteil. :cool:
Als "Jäger" war dann was euer Leitspruch? "Waidmanns heil..."? :p :D
Schnueffler
10-09-2022, 01:22
Ich nehm' alles zurück und behaupte das Gegenteil. :cool:
Als "Jäger" war dann was euer Leitspruch? "Waidmanns heil..."? :p :D
Der mit nem MTW zum Einsatz gefahren ist.
Schwere Kompanie?
Wird jetzt aber etwas OT hier... ;)
Schnueffler
10-09-2022, 01:30
Schwere Kompanie?
Wird jetzt aber etwas OT hier... ;)
Ich nicht, war ja kein Grenni, der sich fahren lassen musste.
Ich lauf nur so weit, wie mein Panzer lang ist :p
Aber komm, gefahren werdet ihr auch. Heut mit Boxern halt. :cool:
Schnueffler
10-09-2022, 01:40
Ich lauf nur so weit, wie mein Panzer lang ist :p
Aber komm, gefahren werdet ihr auch. Heut mit Boxern halt. :cool:
Zu meiner Zeit: Ihr werdet mit der CH 53 oder der BlackHawk verlegt, rest per Fuß. Oldschool halt.
Katamaus
10-09-2022, 01:57
Zu meiner Zeit: Ihr werdet mit der CH 53 oder der BlackHawk verlegt, rest per Fuß. Oldschool halt.
Die, die ich mal in Österreich kennengelernt habe (in der Sauna - die waren beim Nachttauchen bei uns im Skigebiet) wurden einfach überm Gletscher abgeworfen. :D
Pansapiens
10-09-2022, 05:28
In einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten wird der dafür sensibilisiert und ausgebildet sein, einschätzen zu können, wann einer mit 'nem Messer bedrohlich ist, und wann er das evtl. noch selber regeln kann.
Ob der Betreuer korrekt oder sinnvoll gehandelt hat, steht in der Nebendiskussion zwischen uns nicht zur Debatte, sondern, ob man aus seiner Einschätzung relativ sicher folgern kann, dass der Jugendliche das Messer geschwungen habe, oder damit rumgefuchtelt.
Wie stellst Du Dir das überhaupt vor?
ungefähr so?
https://www.youtube.com/watch?v=ui5zIsUk6Yo
Später hat er das Messer ja u.a. i5zIsUk6Yoauch gegen sich selbst gerichtet. Das scheint also nicht nur unbedeutendes Beiwerk gewesen zu sein.
Strohmann?
Wer hat denn hier behauptet, das Messer wäre unbedeutendes Beiwerk?
...Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Ein Polizist handelt immer korrekt, macht keine Fehler und wenn es so scheint, fehlen irgendwo dazwischen wichtige Informationen?...Nicht ein Polizist Pans, es waren 12.
"Ein Polizist" steht in meinen Satz exemplarisch für einen beliebigen Polizisten und damit für alle. Ist Dir diese Formulierung nicht geläufig?
Im Moment wird übrigens nicht gegen 12 Polizisten ermittelt, sondern nur gegen 5.
Was soll dann da passiert sein, deiner Meinung nach? Haben die den friedlich auf dem Stuhl sitzend abgeknallt, als er sich mit seinem Messer gerade einen Apfel schälen wollte?
Eine solche Frage nachdem u.A. ich vor kurzem den Ablauf, wie er sich im Moment darstellt hier skizierte, lässt mich in Zusammenschau mit anderen Deiner Äußerungen ernsthaft an Deiner Fähigkeit zweifeln, den Inhalt von Texten korrekt zu erfassen.
Nochmal das, was offiziell berichtet wird:
Jugendlicher sitzt mit Messer (auf Boden ?).
Polizei pfeffert Jugendlichen
Jugendlicher steht mit Messer auf und geht eventuell auf Polizisten zu
Polizei tasert Jungen.
Wie sich das spätere Opfer dann weiter verhalten hat, ist unklar
Polizei schießt sechsmal auf das Opfer, vier Kugeln treffen, eine ist tödlich.
Ob die sechs Schüsse im Einzelfeuer oder als Feuerstoß/stöße abgegeben wurden ist noch offen, es gibt aber einen Tonmitschnitt des Ereignisses.
Weder von einem Stuhl, noch von einem Apfel war die Rede, und auch nicht, dass der Verstorbene zum Zeitpunkt der Schussabgabe noch saß.
Ein Dutzend Polizeibeamte, die völlig freidrehen und einen friedlich auf dem Boden sitzenden Menschen erst Pfeffern, dann Tazern und anschließend erschiessen?
Ahja. Klingt absolut plausibel.
Ein weiterer Strohmann. :rolleyes:
Es wird im Moment nur gegen fünf Beamte ermittelt und es ist nur die Rede davon, dass er beim Pfeffern auf dem Boden saß.
Was irgendeiner hier als Thema zu diesem Fall formuliert, ist mir doch shiceegal. Das mag für Kleingeister relevant sein, die dann 30 Seiten über Sicherungen und MPs bei Fallis rumfabulieren.
Ach so, was in einem Diskussionsthread vom Threadersteller als Thema formuliert wird, ist dir scheißegal und wer sich an die Regeln einer Diskussion hält, ist in Deinen Augen ein "Kleingeist"?
Ob man eine MP bei der Polizei NRW mit einer oder zwei Händen sichert, ist mir dabei völlig schnurz und für die Fragen die mich beschäftigen weitestgehend irrelevant.
Dann halt Dich aus entsprechenden Diskussionen raus, wenn Du am Thema nicht interessiert bist und auch nix beitragen kannst oder willst.
Wenn einer den Thread betitelt hätte mit: "Mit Taser auf Glied geschossen...", hättest du das auch 30 Seiten diskutiert, gell?
Und Du hättest wahrscheinlich das gleiche erzählt, wie in diesem Thread, weil es Dir ja scheißegal ist, worum es eigentlich geht, gell?
Im Übrigen ging es hier auch um Bodycams oder die vermeintliche Befangenheit von Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen. Auch wenn davon nichts im Titel steht.
Dir den Unterschied zu erklären versuchen, zwischen etwas vom Thema weg zu diskutieren und - wie Du- zu erklären, das eigentliche Thema sei für das Thema irrelevant ist wahrscheinlich vergeblich.
Wenn keine MP eingesetzt worden wäre, du Schlauberger, dann würde da stehen "mit Dienstwaffe erschossen". Oder "mit Dienstpistole", oder nur "erschossen". Am eigentlichen Kern des Sachverhaltes würde sich nichts ändern. Außer das es wahrscheinlich nicht um die Abgabe eines Feuerstoßes gehen würde.
Hier geht es aber nun mal genau darum.
Hast Du wahrscheinlich nicht mitbekommen, aber es gab noch einen weiteren Thread, in dem es um weitere Aspekte ging und der in das "Politik-Unterforum" aka "Giftkammer des KKB" verschoben wurde.
Und nochmal, hier wurde weit mehr diskutiert als nur der MP Einsatz. Ich wüsste auch nicht, warum man sich ausgerechnet daran nun so hochziehen sollte, nur weil irgendein user das hier zufällig in den Titel aufgenommen hat.
Du weißt nicht, warum man über das Thema diskutieren sollte, das der Threadersteller im Eingangsbeitrag vorgibt?
Und mehr noch, Du sagst sogar, das wäre unsinnig?
Ansonsten ist Pfefferspray laut BGH als "gefährliches Werkzeug" einzustufen und impliziert daher immer eine gefährliche KV. Es wird also standardmässig von Amts wegen so ermittelt, wenn es zu einer Anzeige kommt.
Wer hat denn da im vorliegenden Fall eine Anzeige gestellt? Das Opfer?
Ermittelt wird durch die StA, weil hier jemand zu Tode gekommen ist.
Aber diskutier ruhig kleinkariert weiter über deine MP.
Von Pfefferspray und Tasern steht im Titel übrigens auch nichts. Ich würde solche Strohmannargumente also mal lassen wenn ich du wäre.
Meine Güte…
Pansapiens
10-09-2022, 11:04
Ermittelt wird durch die StA, weil hier jemand zu Tode gekommen ist.
Deswegen wird wegen einem Tötungsdelikt gegen den Schützen ermittelt.
Aber die Frage war, warum die Ermittlungen ausgeweitet wurden auf schwere KV und Anordnung von KV.
Ich orientiere mich da an den Aussagen der Staatsanwaltschaft.
Von Pfefferspray und Tasern steht im Titel übrigens auch nichts.
hab ich's mir doch gedacht:
Dir den Unterschied zu erklären versuchen, zwischen etwas vom Thema weg zu diskutieren und - wie Du- zu erklären, das eigentliche Thema sei für das Thema irrelevant ist wahrscheinlich vergeblich.
Ich würde solche Strohmannargumente also mal lassen wenn ich du wäre.
Ja, das denke ich auch. Wenn Du ich wärst, würdest Du Strohmannargumente vermeiden. :)
Und ich würde es schön finden, wenn du nicht in bester Sprachpolizeimanier versuchen würdest, usern hier vorzuschreiben, wann sie "vom Thema Wegdiskutieren" und wann nicht.
Du warst hier einige Wochen gesperrt und hast dann quer in die Unterhaltung reingegrätscht. Da gab es schon längst andere Themen, Bodycams, Befangenheit von Ermittlern etc. pp. Sogar andere Fälle die mit eingestreut wurden. Und das nicht, weil Jemand "vom Thema weg" wollte, sondern weil es die user umgetrieben hat und interessante Aspekte ergänzt wurden.
Normalerweise gibt es hier auch Mods, die einschreiten wenn es OT geht. Also absolut kein Grund, dich hier als großer Erklärer und Pseudomoderator aufzuspielen.
Ich muss schon sagen, der Grad deiner Korinthenkackerei und des jede Äußerung auf die Goldwaage legens und jedes Wort dreimal rumdrehens, hat in diesem Topic seinen neuerlichen Höhepunkt erreicht. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Aber diskutier ruhig weiter über MPs und deren Sicherungen. Und ob jetzt eine Ermittlung wegen gefährlicher KV einer Verurteilung der Beamten gleich kommt. Du schaffst die 50 Seiten bestimmt noch.
Ich steig dann wieder ein, bei neuen und relevanten Themen.
Pansapiens
10-09-2022, 14:42
-
Pansapiens
10-09-2022, 15:00
Reaktion auf öffentliche Meinung, oder ernst gemeint?
Ibrahim Yetim, Innenexperte der SPD, wollte wissen, ob es „normal“ sei, dass bei der Suizidandrohung eines Jugendlichen zwölf Beamte zum Einsatzort geschickt würden. Ihm sei immer noch unklar, ob es sich um eine Notwehrsituation gehandelt habe oder nicht - und ob der Einsatz von Pfefferspray und Tasern nicht erst zu der fatalen Eskalation beigetragen habe. „Wie kamen die Polizisten überhaupt auf die Idee, nach dem Eintreffen am Einsatzort eine Maschinenpistole aus dem Kofferraum zu holen“, fragte der Politiker aus Moers.
Reul antwortete, die Fragen seien berechtigt: „Die stelle ich mir auch. Ich würde mich gerne mit den beteiligten Polizisten unterhalten um zu erfahren, wie das war“, so der CDU-Politiker. Wegen der laufenden Ermittlungen sei das jedoch derzeit nicht möglich. Die Dienstvorschriften zum Gebrauch der Maschinenpistole bei der NRW-Polizei würden auf den Prüfstand gestellt, kündigte Reul an.
Ob die Maschinenpistole, aus der die Schüsse auf den Jugendlichen abgefeuert wurden, auf Dauer- oder Einzelfeuer gestellt war, ist bislang unklar.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/t%c3%b6dliche-sch%c3%bcsse-%e2%80%9ewie-kamen-sie-auf-die-idee-eine-mp-aus-dem-kofferraum-zu-holen%e2%80%9c/ar-AA11B34o
Und ich würde es schön finden, wenn du nicht in bester Sprachpolizeimanier versuchen würdest, usern hier vorzuschreiben, wann sie "vom Thema Wegdiskutieren" und wann nicht.
Ich steig dann wieder ein, bei neuen und relevanten Themen.
Ich sehe/lese hier Menschen, die, nach aktueller Sachlage!, langsam mit ihrer Argumentation ins "schwimmen" geraten und deshalb keinen Bock mehr auf eine Diskussion haben...
Schnueffler
10-09-2022, 21:14
Nö, die geratren nicht ins schwimmen, sondern warten die aktuelle Sachlage ab. Die haben vorher nur gegen wilde Spekulationen, unwissende Behauptungen oder auch Beleidigungen argumentiert. Und jetzt warten sie die Ergebnisse ab, weil alles weitere wäre nur noch eine wilde Spekulation in die laufenden Ermittlungen hinein.
Was man aber sagen kann, dass die Aussage: Die stecken doch eh unter einer Decke und vertuschen alles! kann entkräftig werden.
Pansapiens
10-09-2022, 22:27
Was man aber sagen kann, dass die Aussage: Die stecken doch eh unter einer Decke und vertuschen alles! kann entkräftig werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Aussage so verallgemeinernd getroffen wurde.
Behördenübergreifende Solidarität unter Beamten bekam man IMO hier aber wieder schön demonstriert.
Schnueffler
10-09-2022, 22:32
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Aussage so verallgemeinernd getroffen wurde.
Behördenübergreifende Solidarität unter Beamten bekam man IMO hier aber wieder schön demonstriert.
Doch, es gab einen User, der das so vehement behauptet hat, auch das die Staatsanwaltschaft mit dabei ist und die alles vertuschen.
Dass die institutionelle Nähe der Staatsanwaltschaft zur Polizei ein Problem ist ist jedoch keine Meinung, sondern belegt.
Es ist einzig der öffentliche Druck der sie spuren lässt.
Doch, es gab einen User, der das so vehement behauptet hat, auch das die Staatsanwaltschaft mit dabei ist und die alles vertuschen.
Was besagter User aber schon in Post #252 widerrufen, oder zu entkräften versucht hat... :)
Esse quam videri
10-09-2022, 23:52
warum muss der mit de Messer überhaupt irgendwas machen, es reicht das er es in der Hand hält, vom harakiri Griff vieleicht mal abgesehen spielt das doch für die Einschätzung der Situation keine Rolle. Ob er den Arm locker hängen lässt oder irgendwelche lustigen Bewegungen macht, ändert an der Gefährlichkeit des Jungen nichts. Bewegt er sich auf die Beamten zu mit dem Messer in der Hand, hat er Pech gehabt.
Gibt es bei der deutschen Polizei eigentlich keine Bean Bags als Munition? Wär sowas nicht geeignet für nicht letal force Einsätze? Die müssten doch ne Man Stop Wirkung haben.
gruss
Schnueffler
10-09-2022, 23:53
Dass die institutionelle Nähe der Staatsanwaltschaft zur Polizei ein Problem ist ist jedoch keine Meinung, sondern belegt.
Es ist einzig der öffentliche Druck der sie spuren lässt.
Schwachfug. Deine engstirnige, einseitig ausgerichtete Meinung.
Schnueffler
10-09-2022, 23:55
Was besagter User aber schon in Post #252 widerrufen, oder zu entkräften versucht hat... :)
Du warst ausnahmsweise mal nicht damit gemeint. Gab noch andere, die dann auch per PN noch nachgetreten haben.
Schnueffler
10-09-2022, 23:58
warum muss der mit de Messer überhaupt irgendwas machen, es reicht das er es in der Hand hält, vom harakiri Griff vieleicht mal abgesehen spielt das doch für die Einschätzung der Situation keine Rolle. Ob er den Arm locker hängen lässt oder irgendwelche lustigen Bewegungen macht, ändert an der Gefährlichkeit des Jungen nichts. Bewegt er sich auf die Beamten zu mit dem Messer in der Hand, hat er Pech gehabt.
Gibt es bei der deutschen Polizei eigentlich keine Bean Bags als Munition? Wär sowas nicht geeignet für nicht letal force Einsätze? Die müssten doch ne Man Stop Wirkung haben.
gruss
Gibt es nicht, die Einsatzmittel sind sehr eingeschränkt, die vom Dienstherren zur Verfügung gestellt werden. Und ne Schrotflinte mit BeanBags oder Steinsalz, etc. stehen definitv nicht parat.
Wenn es viel ist, dann ist es:
Schlagstock, Pfeffer, Taser, Pistole, MP. SEn sind da noch weiter ausgestattet, aber der reine Streifen- oder Einsatzbeamte nicht.
Esse quam videri
11-09-2022, 00:07
aber würde sowas keinen Mehrwert liefern und für solche Situationen nutzbar?
ganz doof und old school kann man solche leute vielleicht auch mit nem Netz fangen, unschädlicher machen.
gruss
Schnueffler
11-09-2022, 00:22
aber würde sowas keinen Mehrwert liefern und für solche Situationen nutzbar?
ganz doof und old school kann man solche leute vielleicht auch mit nem Netz fangen, unschädlicher machen.
gruss
Auch da, genauso wie mit den Abdrängschildern, Abdrängstangen (Y-Form), ist nicht vorgesehen von der Politik, also nicht vorhanden und in den aktuellen Dienstwagen auch nicht mehr unterzubringen.
Ein Bundesland hat die BMW 3er Kombis zurückgegeben (Streifenwagen) weil zum einen die Ausrüstung nicht unterzubringen war, außer man hat die komplette Rückbank mitbelegt und weil die Achslast überschritten war.
Zudem bedeutet jedes Tool weitere Zeit für die Ausbildung, bis es geführt und eingesetzt werden darf.
Schwachfug. Deine engstirnige, einseitig ausgerichtete Meinung.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-kriminologen-verfahren
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Aussage so verallgemeinernd getroffen wurde.
Behördenübergreifende Solidarität unter Beamten bekam man IMO hier aber wieder schön demonstriert.
Hättest halt mal von Anfang an mitlesen sollen Pans, und nicht auf Seite 28 quer reingrätschen. Dann hättest du das vielleicht auch mitbekommen.
Wie verbandelt wieder alle Behörden miteinander sind, sieht man ja sehr schön daran, dass nichts vorankommt bei den Ermittlungen, gell?
… Ironie off.
Wurde jetzt eigentlich schon geklärt, ob der Getötete noch am Leben wäre, wenn man in NRW die MPs mit beiden Händen sichern würde, oder verhandelt ihr noch?
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-kriminologen-verfahren
Wo steht da was von institutioneller Nähe zwischen StA und Polizei?
Ansonsten, Spekulationen über Dunkelfelder. Ah ja.
warum muss der mit de Messer überhaupt irgendwas machen, es reicht das er es in der Hand hält, vom harakiri Griff vieleicht mal abgesehen spielt das doch für die Einschätzung der Situation keine Rolle. Ob er den Arm locker hängen lässt oder irgendwelche lustigen Bewegungen macht, ändert an der Gefährlichkeit des Jungen nichts. Bewegt er sich auf die Beamten zu mit dem Messer in der Hand, hat er Pech gehabt.
Gibt es bei der deutschen Polizei eigentlich keine Bean Bags als Munition? Wär sowas nicht geeignet für nicht letal force Einsätze? Die müssten doch ne Man Stop Wirkung haben.
gruss
Vielleicht muss man auch einfach mal mit dem Gedanken leben, dass jemand der mit einer Waffe auf Polizeibeamte losgeht, dabei erschossen werden kann. Punkt.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-kriminologen-verfahren
Du weißt was Verdachtsfall bedeutet?
Lesen ist nicht so deins, hm?
Kusagras
11-09-2022, 08:10
...
Mit einer permanenten Überwachung unserer inkompetenten Pistoleros könnten wir uns die Diskussion sparen.
...
Bewirb dich, die suchen händeringend Leute die wissen wie es geht. Und du bekommst auch A 10. Sicher mehr als du jetzt für deine Arbeit bekommts. (Falls du arbeitest.)
Pansapiens
11-09-2022, 08:13
Hättest halt mal von Anfang an mitlesen sollen Pans, und nicht auf Seite 28 quer reingrätschen. Dann hättest du das vielleicht auch mitbekommen.
Nur weil ich gesperrt war, heißt das nicht, dass ich nicht mitlesen konnte.
Hab ich ja hier schon gezeigt, da ich Dir erklären konnte, um welchen Fall es sich bei den eingezogenen Handys handelt ....
Wie verbandelt wieder alle Behörden miteinander sind, sieht man ja sehr schön daran, dass nichts vorankommt bei den Ermittlungen, gell?
Mit den behördenübergreifend solidarischen Beamten meinte ich die hier Diskutierenden,
Wurde jetzt eigentlich schon geklärt, ob der Getötete noch am Leben wäre, wenn man in NRW die MPs mit beiden Händen sichern würde, oder verhandelt ihr noch?
Bist Du nicht mal in der Lage, den Inhalt von 20 sehr kurzen Beiträgen zu erfassen, sondern musst nachfragen?
Du konntest wohl auch nicht den Beiträgen über die MP vollständig folgen, sondern hast nur irgendwas mit Sicherung mitbekommen, es ging aber darum, ob man zwei Hände und einen hochkomplizierten Vorgang braucht, um eine MP auf Dauerfeuer zu stellen, also eine Hand zusätzlich zur normalen Sicherung.
Pansapiens
11-09-2022, 08:28
Vielleicht muss man auch einfach mal mit dem Gedanken leben, dass jemand der mit einer Waffe auf Polizeibeamte losgeht, dabei erschossen werden kann. Punkt.
Vielleicht sollte Kensei die Stellungsnahmen von Reul zu dem Fall vorbereiten, das könnte die Sache abkürzen.:cool:
Pansapiens
11-09-2022, 08:31
Wo steht da was von institutioneller Nähe zwischen StA und Polizei?
Der Kriminologe Singelnstein sieht in den Fällen von mutmaßlicher Polizeigewalt deswegen vor allem die Staatsanwaltschaften in der Verantwortung. Diese wollten ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten.
Eine MP ist eine Pistole. Eine, mit der man vollautomatisch schießen kann, daher der Name "MaschinenPistole".
Hmmm, das mag von der Bezeichnung her schon stimmen aber von der Bedienung her ist es doch eher ein kurzes Gewehr und hat auch zumindest in der Nahdistanz viele der Vorteile eines Gewehrs (die für das Thema relevanten wurden hier schon genannt). Ich stelle mir gerade wie die Gegner schauen würden, wenn ich mit einer auf Halbautomat umgebauten MP5 versuchen würde in der Disziplin "Gebrauchspistole" anzutreten. Kaliber würde immerhin passen (wäre zulässig).
Der Kriminologe Singelnstein sieht in den Fällen von mutmaßlicher Polizeigewalt deswegen vor allem die Staatsanwaltschaften in der Verantwortung. Diese wollten ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten.
Ok, Punkt an dich.
Ich zitiere nochmal komplett:
...Der Kriminologe Singelnstein sieht in den Fällen von mutmaßlicher Polizeigewalt deswegen vor allem die Staatsanwaltschaften in der Verantwortung. Diese wollten ihr Verhältnis zur Polizei nicht belasten. Außerdem gebe es in den Staatsanwaltschaften die Grundannahme, dass Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt in der Regel unberechtigt seien. Das führe dazu, dass man eher selten Anklage erhebe...
Wobei ich hier die Grundannahme erstmal nicht infrage stellen würde.
Ansonsten ist mir da zuviel Mutmaßung und Dunkelziffer drin, um aus so einer Studie jetzt etwas gravierendes abzuleiten.
Dazu eine Befragung von etwas über 1000 Personen. Naja. Ich nehm' das zur Kenntnis.
Pansapiens
11-09-2022, 10:43
Ich frag mich auch ernsthaft, was der Typ mit der MP5 da gemacht hat?
Unabhängig von Einzelschuss, Salve, oder Feuerstoss, hat der MP-Schütze, nach jetzigem Ermittlungsstand, auf kurze Entfernung, einen in den Bauch(nicht Glied..:biglaugh:), einen in den Kiefer, einen in den Arm, einen in die Schulter und zwei daneben geschossen?
Ist der gestolpert?
Als ob Das hier entscheidend ist, ob da mit MP oder Pistole geschossen wurde.
Eine MP ist eine Pistole. Eine, mit der man vollautomatisch schießen kann, daher der Name "MaschinenPistole".
Und ja, das ist hier im Thread entscheidend, wie jeder weiß, der den Eingangsbeitrag gelesen hat.
Hmmm, das mag von der Bezeichnung her schon stimmen aber von der Bedienung her ist es doch eher ein kurzes Gewehr und hat auch zumindest in der Nahdistanz viele der Vorteile eines Gewehrs (die für das Thema relevanten wurden hier schon genannt). Ich stelle mir gerade wie die Gegner schauen würden, wenn ich mit einer auf Halbautomat umgebauten MP5 versuchen würde in der Disziplin "Gebrauchspistole" anzutreten. Kaliber würde immerhin passen (wäre zulässig).
Ich hab die Diskussion, aus der Du zwei meiner Sätze rausgepickt hast, mal in Gänze dargestellt.
Aus dem Kontext kann man erkennen, dass es Kensei war, der keine besondere Relevanz in den unterschiedlichen Eigenschaften MP vs. Pistole für die vorliegende Diskussion um den MP-Einsatz erkennen kann und auch nicht für die von Matsche gestellte Frage, auf die er sich bezieht.
Als "alter Falli" denke ich bei "MP" erst mal an so was:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/58/Uzi_of_the_israeli_armed_forces.jpg/600px-Uzi_of_the_israeli_armed_forces.jpg
Die sieht mit eingeklappter Schulterstütze doch eher wie eine Pistole aus, als wie ein Gewehr und die kann man auf unterschiedliche Arten verwenden.
Wenn Du so in der Disziplin "Gebrauchspistole" antrittst, gewinnst Du vielleicht nicht das Schießen, aber wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der anderen Sportler:
https://www.youtube.com/watch?v=FUuuYAqwwds
Angesichts der beklagten Fülle in den deutschen Polizeiautos, haben die eventuell auch eine MP5 mit einschiebbarer Schultzerstütze.
Wie ausbalanciert die dann ist, und welche Verwendungsweisen in der Dienstvorschrift erlaubt sind, weiß ich nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=QQcn7AG5dds
Natürlich ist es richtig, dass bei der Verwendung wie ein Gewehr, bei Verwendung der Schulterstütze an der Schulter und entsprechendem Anschlag eine größere Genauigkeit beim Schießen erzielt werden sollte.
Je nachdem wohin so ein Polizist, der zur Sicherung eingesetzt wird, beim ersten Schuss hin zielt, könnte der Einsatz einer wie ein Gewehr verwendeten MP gegenüber einer normalen Dienstpistole sogar Vorteile für den Verdächtigen, auf den gezielt wird, bieten.
Die Frage von Matsche, auf die Kensei reagierte, finde ich daher auch nicht ganz unberechtigt.
Es wäre IMO interessant, ob der MP-Schütze, schon von Anfang an im Anschlag lag, wenn ja, in welcher Entfernung.
Oder ob er die Waffe halt am Mann hatte und erst bei Eskalation anlegte.
Das Trefferbild könnte darauf hindeuten, dass das Opfer frontal zu ihm stand/sich auf ihn zu bewegte.
Mit einer normalen Dienstpistole hätte der Schütze eventuell weniger Treffer erzielt, aber da waren ja noch weitere Polizisten...
Wäre auch interessant, ob die alle koordiniert handelten, da waren ja auch Zivilpolizisten dabei und die Anzahl war unklar.
Im Gegensatz zu Reul kann ich mir übrigens durchaus erklären, dass zu einem Einsatz mit den Stichworten "Flüchtling, psychische Probleme, Messer" nicht das kleinste Besteck aufgefahren wird. Wenn man die Begriffe
googelt, finde man schnell Fälle, bei denen es Verletzte und Tote unter der Bevölkerung gab.
Aber vielleicht darf man so was nicht mehr öffentlich sagen....
Hmmm, das mag von der Bezeichnung her schon stimmen aber von der Bedienung her ist es doch eher ein kurzes Gewehr und hat auch zumindest in der Nahdistanz viele der Vorteile eines Gewehrs (die für das Thema relevanten wurden hier schon genannt). Ich stelle mir gerade wie die Gegner schauen würden, wenn ich mit einer auf Halbautomat umgebauten MP5 versuchen würde in der Disziplin "Gebrauchspistole" anzutreten. Kaliber würde immerhin passen (wäre zulässig).
Sehe ich im Grunde ähnlich. Die Replik habe ich mir an der Stelle aber mal gespart, da es in meinen Augen ohnehin eine Nebelkerze ist, ob der jetzt mit einer MP oder einer "normalen" Dienstpistole erschossen worden wäre. Die Medien können da halt herrlich drauf rumreiten, weil ein Salve aus 'ner MP natürlich schön martialisch wirkt.
Und dann werden hochtrabende Fragen gestellt, ob Polizisten überhaupt halbautomatische Waffen haben sollten, als ob es nie einen Terroranschlag in Deutschland oder Europa gegeben hätte.
Aber jeder wie er denkt.
In der Zwischenzeit gab's ja schon wieder Fälle von Schusswaffengebrauch mit Dienstpistole. Mal gucken wie lange es dauert, bis die ersten Forderungen kommen, Polizei komplett zu entwaffnen.
Pansapiens
11-09-2022, 10:55
Und dann werden hochtrabende Fragen gestellt, ob Polizisten überhaupt halbautomatische Waffen haben sollten,
Auch das hab ich hier nicht gelesen, es ging um Vollautomaten.
Laut Reul gibt es einen Erlass, der Polizisten Dauerfeuer verbietet und laut einem Polizisten, der (bei der Anhörung) dabei war, ist die MP5 nur hochkompliziert auf Dauerfeuer zu stellen.
Was für einen Sinn macht eine vollautomatische Waffe, die man nicht als Vollautomat verwenden darf?
Nein, nicht hier da hast du recht. Gab in der Politik respektive in den Medien Statements dazu, inwiefern Streifenpolizisten überhaupt irgendwelche automatischen Waffen führen sollten.
Pansapiens
11-09-2022, 11:26
Nein, nicht hier da hast du recht. Gab in der Politik respektive in den Medien Statements dazu, inwiefern Streifenpolizisten überhaupt irgendwelche automatischen Waffen führen sollten.
Das waren bestimmt einschlägige Fachleute.
Ich erinnere mich noch an Frau Künast, die es als gelernte Strafverteidigerin eigentlich besser wissen könnte, die öffentlich fragte, warum man einen Axtterroristen nicht lebend eingefangen hat.
In dem verschobenen Thread waren nach meiner Erinnerung ja auch so - vornehmlich aus der linken Ecke - Pressestimmen verlinkt, bei denen gefordert wurde, man könne doch so einen Messerangreifer leicht unverletzt entwaffnen.
Wäre ich nicht gesperrt gewesen, hätte ich empfohlen, für solche Lagen einen linken Klugscheißer in Bereitschaft zu halten, der dann als Eskalationsstufe vor dem Pefferspray eingesetzt wird. (wäre im vorliegenden Fall vielleicht sogar sinnvoll gewesen, falls er die Sprache des späteren Opfers gesprochen hätte und es sich nicht tatsächlich um Suizide by Cop handelte).
Eventuell sind die deutschen Medien auch (an den falschen Vorstellungen) mitschuld.
In Krimis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist regelmäßig zu sehen, wie der Polizist angesichts von jemandem, der einer Geisel ein Messer an den Hals hält oder gar selbst mit einer Pistole bewaffnet ist, seine Waffe auf den Boden legt und den runterspricht.
Oder er schießt ihm die Waffe aus der Hand, bzw. trifft den anderen an Schulter oder Bein, als ob das Standard wäre....
Aber klar, wenn Apachen falsch dargestellt werden, ist das problematischer....
Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Vorfall mal einen Anstoß gibt bzgl. des Umganges mit unbetreuten minderjährigen Flüchtlingen, mit psychisch kranken oder auffälligen Flüchtlingen, mit Austattung und Personal in Betreuungseinrichtungen etc. pp. Nur das alles findet wieder mal nicht statt. Statt die Ursachen zu thematisieren, wird auf die Wirkung geschaut und alle Welt arbeitet sich an MPs bei NRWs Polizei ab. Eine vertane Chance in meinen Augen. Deshalb vielleicht auch die etwas harschen Einlassungen meinerseits bei diesem Thema.
Aber wie gesagt, die Sau "Feuerstoß mit MP auf Flüchtling" lässt sich medial halt besser durchs Dorf treiben als alles andere. Und dass Politik dann darauf einsteigen muss und diese Debatte nicht ignorieren kann, ist auch klar. Und dem einen oder anderen verantworlichen Politiker wahrscheinlich auch nicht ganz unrecht, weil sich diese Stellschraube eben leichter bedienen lässt, als bspw. mehr und qualifizierteres Personal in Betreuungseinrichtungen.
Als Ergebnis prognostoziere ich mal einen Freispruch des Schützen, bei gleichzeitig weniger MPs oder mehr Bodycams in der Polizei NRW.
Wenn's das dann sein soll...
Pansapiens
11-09-2022, 12:26
Als Ergebnis prognostoziere ich mal einen Freispruch des Schützen, bei gleichzeitig weniger MPs oder mehr Bodycams in der Polizei NRW.
ich dachte, es waren genug Bodycams vorhanden, die waren nur nicht eingeschaltet, wegen Bismarck oder so....
Kusagras
11-09-2022, 12:55
Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Vorfall mal einen Anstoß gibt bzgl. des Umganges mit unbetreuten minderjährigen Flüchtlingen, mit psychisch kranken oder auffälligen Flüchtlingen, mit Austattung und Personal in Betreuungseinrichtungen etc. pp. Nur das alles findet wieder mal nicht statt. Statt die Ursachen zu thematisieren, wird auf die Wirkung geschaut und alle Welt arbeitet sich an MPs bei NRWs Polizei ab. Eine vertane Chance in meinen Augen. Deshalb vielleicht auch die etwas harschen Einlassungen meinerseits bei diesem Thema.
Aber wie gesagt, die Sau "Feuerstoß mit MP auf Flüchtling" lässt sich medial halt besser durchs Dorf treiben als alles andere. Und dass Politik dann darauf einsteigen muss und diese Debatte nicht ignorieren kann, ist auch klar. Und dem einen oder anderen verantworlichen Politiker wahrscheinlich auch nicht ganz unrecht, weil sich diese Stellschraube eben leichter bedienen lässt, als bspw. mehr und qualifizierteres Personal in Betreuungseinrichtungen.
...
:halbyeaha
Bewirb dich, die suchen händeringend Leute die wissen wie es geht. Und du bekommst auch A 10. Sicher mehr als du jetzt für deine Arbeit bekommts. (Falls du arbeitest.)
Ich bei der Polizei? Das wäre mal was.... :D
Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Vorfall mal einen Anstoß gibt bzgl. des Umganges mit unbetreuten minderjährigen Flüchtlingen, mit psychisch kranken oder auffälligen Flüchtlingen, mit Austattung und Personal in Betreuungseinrichtungen etc. pp. Nur das alles findet wieder mal nicht statt. Statt die Ursachen zu thematisieren, wird auf die Wirkung geschaut und alle Welt arbeitet sich an MPs bei NRWs Polizei ab. Eine vertane Chance in meinen Augen. Deshalb vielleicht auch die etwas harschen Einlassungen meinerseits bei diesem Thema.
Aber wie gesagt, die Sau "Feuerstoß mit MP auf Flüchtling" lässt sich medial halt besser durchs Dorf treiben als alles andere. Und dass Politik dann darauf einsteigen muss und diese Debatte nicht ignorieren kann, ist auch klar. Und dem einen oder anderen verantworlichen Politiker wahrscheinlich auch nicht ganz unrecht, weil sich diese Stellschraube eben leichter bedienen lässt, als bspw. mehr und qualifizierteres Personal in Betreuungseinrichtungen.
Als Ergebnis prognostoziere ich mal einen Freispruch des Schützen, bei gleichzeitig weniger MPs oder mehr Bodycams in der Polizei NRW.
Wenn's das dann sein soll...
Ja, das sind auch durchaus interessante Fragen(naja..? je nachdem..), die aber, wie du weisst, auf direkten Wege ins Politikforum führen würden..
Ich hab Freitag einen Artikel in den WestfälischenNachrichten gelesen, leider nicht online verfügbar, nur Print, wo ein Schiessausbilder der Polizei, der gerne anonym bleiben möchte, weil die Polizei in Dortmund scheinbar während eines schwebenden Verfahrens angehalten ist, sich zu diesem Thema nicht zu äussern, gesagt hat, wie eine MP5 in NRW funktioniert..
Genauso, wie ich gesagt habe, rechte Seite Knopf drücken(Zeigefinger) , um auf der linken Seite auf Vollfeuer gehen zu können(Daumen), also nix kompliziert..
Der anonyme Ausbilder hat übringens auch den Verdacht geäussert, dass der MP-Schütze vielleicht, versehendlich, auf Feuerstoss geschaltet haben könnte..
Pansapiens
11-09-2022, 20:05
Ja, das sind auch durchaus interessante Fragen(naja..? je nachdem..), die aber, wie du weisst, auf direkten Wege ins Politikforum führen würden..
Im Politikforum gibt es schon einen Thread zu dem Thema, da kannst Du Dich mit Kensei ja drüber unterhalten.
Ich hab Freitag einen Artikel in den WestfälischenNachrichten gelesen, leider nicht online verfügbar, nur Print, wo ein Schiessausbilder der Polizei, der gerne anonym bleiben möchte, weil die Polizei in Dortmund scheinbar während eines schwebenden Verfahrens angehalten ist, sich zu diesem Thema nicht zu äussern, gesagt hat, wie eine MP5 in NRW funktioniert..
Genauso, wie ich gesagt habe, rechte Seite Knopf drücken(Zeigefinger) , um auf der linken Seite auf Vollfeuer gehen zu können(Daumen), also nix kompliziert..
Wenn das stimmt (hat die Zeitung die Identität überprüft?), stellt sich die Frage, ob der Polizeiinspekteur in NRW das nicht weiß, oder ob er das bewusst vor dem Landtag irreführend dargestellt (https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-50009.html)hat:
Um die Waffe auf Dauerfeuer umzustellen, benötige man beide Hände, erklärt Polizeiinspekteur Michael Schemke dem Ausschuss. Das sei kein einfacher Handgriff sondern "extrem aufwändig".
Der anonyme Ausbilder hat übringens auch den Verdacht geäussert, dass der MP-Schütze vielleicht, versehendlich, auf Feuerstoss geschaltet haben könnte..
Da hätte er aber schon zwei Fehler machen müssen.
Im Politikforum gibt es schon einen Thread zu dem Thema, da kannst Du Dich mit Kensei ja drüber unterhalten.
Nee, danke...
Wenn das stimmt (hat die Zeitung die Identität überprüft?), stellt sich die Frage, ob der Polizeiinspekteur in NRW das nicht weiß, oder ob er das bewusst vor dem Landtag irreführend dargestellt (https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-50009.html)hat:
Um die Waffe auf Dauerfeuer umzustellen, benötige man beide Hände, erklärt Polizeiinspekteur Michael Schemke dem Ausschuss. Das sei kein einfacher Handgriff sondern "extrem aufwändig".
Du weisst doch selber das das Quatsch ist, was Reul da erzählt hat...
Im Politikforum gibt es schon einen Thread zu dem Thema, da kannst Du Dich mit Kensei ja drüber unterhalten.
Wenn das stimmt (hat die Zeitung die Identität überprüft?), stellt sich die Frage, ob der Polizeiinspekteur in NRW das nicht weiß, oder ob er das bewusst vor dem Landtag irreführend dargestellt (https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-50009.html)hat:
Um die Waffe auf Dauerfeuer umzustellen, benötige man beide Hände, erklärt Polizeiinspekteur Michael Schemke dem Ausschuss. Das sei kein einfacher Handgriff sondern "extrem aufwändig".
Da hätte er aber schon zwei Fehler machen müssen.
Richtig, der Knopf auf der rechten Seite, soll ja nicht umsonst solche Bedienfehler verhindern, aber voll kompliziert, mit zwei Händen?
Nope!
Pansapiens
11-09-2022, 20:40
Du weisst doch selber das das Quatsch ist, was Reul da erzählt hat...
Das hat nicht Reul erzählt, sondern Schemke.
Ich fand das verwunderlich, kann das aber nicht abschließend beurteilen, solange, ich den Mechanismus nicht kenne.
Vieleicht fragt ja ein Journalist oder eine Mitglied des entsprechenden Landtags nochmal kritisch nach, bzw. der Chef der uniformierten Polizisten in NRW soll das mal selbst konkret vorführen.
Das hat nicht Reul erzählt, sondern Schemke.
Ich fand das verwunderlich, kann das aber nicht abschließend beurteilen, solange, ich den Mechanismus nicht kenne.
Vieleicht fragt ja ein Journalist oder eine Mitglied des entsprechenden Landtags nochmal kritisch nach, bzw. der Chef der uniformierten Polizisten in NRW soll das mal selbst konkret vorführen.
Ja OK, dann eben Schemke, macht es aber auch nicht besser...
Wenn ich wüsste, wie man schnell und unkompliziert Fotos hier hochlädt, würde ich ein leserliches Foto von dem Artikel hier hochladen...
Als Reul bei der Bundeswehr gedient hat, falls überhaupt, gab es wahrscheinlich nur Schmeisser und Stengun MP's... :biglaugh:
https://www.youtube.com/watch?v=O38a_Bx18RU
https://www.youtube.com/watch?v=DRgbo0wro0E
Pansapiens
11-09-2022, 21:06
Ja OK, dann eben Schemke, macht es aber auch nicht besser...
Nein, natürlich nicht.
Reul ist, wenn ich das richtig verstanden habe, ungedienter Lehrer.
Schemke trägt Uniform und sollte sich eigentlich mit der Ausrüstung auskennen und nicht nur auf Hörensagen verlassen.
Streife: Nun sind Sie ja kein Neuling in der Polizeiabteilung des Ministeriums – sie waren hier bereits Referatsleiter für den Einsatz im täglichen Dienst. Mit was haben Sie sich da konkret befasst?
Schemke: Das Themengebiet ist natürlich sehr breit, aber einen Schwerpunkt haben wir insbesondere im Bereich der Ausrüstung gelegt. Wir haben hier in NRW den modernsten Schutzhelm, den die Polizei in Deutschland überhaupt trägt. Und wir haben die Außentragehülle eingeführt. Außerdem hat die Polizei NRW zwei neue Dienstfahrzeugtypen angeschafft, um die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten zu erleichtern. Bei den Beschaffungen haben wir aus einsatzfachlicher Sicht mitgewirkt.
https://rp-online.de/nrw/landespolitik/clan-ermittler-michael-schemke-wird-inspekteur-der-polizei_aid-46318913
Wenn ich wüsste, wie man schnell und unkompliziert Fotos hier hochlädt, würde ich ein leserliches Foto von dem Artikel hier hochladen...
Du klickst auf dort wo der "Antworten"-Button ist, auf "Erweitert" dann kommst Du in einen erweiterten Editor, in dem Du Anhänge verwalten, bzw. hochladen kannst:
https://www.kampfkunst-board.info/forum/attachment.php?attachmentid=47702&d=1662923147
Kusagras
11-09-2022, 22:23
Der nächste tötliche Polizeieinsatz bei einem Messermann:
https://www.focus.de/panorama/welt/lage-unklar-messerattacke-in-ansbach-polizei-erschiesst-angreifer_id_143116657.html
Beginn der Aufnahmen kurz bevor die Polizei kam. Da ist der Täter losgespurtet wohl um eine Gruppe Jugendlicher angreifen zu wollen. Dann hört man die Polizei 2 mal rufen "Messer weg". Ich denke kurz darauf fallen die Schüsse, ist aber nicht mehr zu sehen, da Sicht verdeckt:
https://www.youtube.com/watch?v=72QrgLycfUQ
ElCativoGER
12-09-2022, 08:44
Hm, dann hat man die Vorgeschichte nicht mit drauf. Und wie soll das Überhaupt gehen? Bluetooth zwischen Kamera und Holster?
Reicht ein RFID...
@Pansapiens: Kein Widerspruch zu deinem MP Beitrag. Nebenbei eine gute Zusammenfassung zum Thema: 1+
Beginn der Aufnahmen kurz bevor die Polizei kam. Da ist der Täter losgespurtet wohl um eine Gruppe Jugendlicher angreifen zu wollen. Dann hört man die Polizei 2 mal rufen "Messer weg". Ich denke kurz darauf fallen die Schüsse, ist aber nicht mehr zu sehen, da Sicht verdeckt:
https://www.youtube.com/watch?v=72QrgLycfUQ
Endlich macht die Polizei ihren Job, was Gerichte und Ämter nicht hinbekommen.:cool:
Ein bißchen komplizierter muss es schon sein, damit die Kamera nicht immer läuft, wenn der Beamte zum Beispiel im Revier die Waffe rausnimmt.
Da genügt doch ein zweiter Schalter der den ersten Schalter aktiviert ... Nenn es ev. Hauptschalter ^^
Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Vorfall mal einen Anstoß gibt bzgl. des Umganges mit unbetreuten minderjährigen Flüchtlingen, mit psychisch kranken oder auffälligen Flüchtlingen, mit Austattung und Personal in Betreuungseinrichtungen etc. pp. Nur das alles findet wieder mal nicht statt. Statt die Ursachen zu thematisieren, wird auf die Wirkung geschaut und alle Welt arbeitet sich an MPs bei NRWs Polizei ab. Eine vertane Chance in meinen Augen. Deshalb vielleicht auch die etwas harschen Einlassungen meinerseits bei diesem Thema.
Aber wie gesagt, die Sau "Feuerstoß mit MP auf Flüchtling" lässt sich medial halt besser durchs Dorf treiben als alles andere. Und dass Politik dann darauf einsteigen muss und diese Debatte nicht ignorieren kann, ist auch klar. Und dem einen oder anderen verantworlichen Politiker wahrscheinlich auch nicht ganz unrecht, weil sich diese Stellschraube eben leichter bedienen lässt, als bspw. mehr und qualifizierteres Personal in Betreuungseinrichtungen.
Als Ergebnis prognostoziere ich mal einen Freispruch des Schützen, bei gleichzeitig weniger MPs oder mehr Bodycams in der Polizei NRW.
Wenn's das dann sein soll...
Eine Pistole reicht auch aus!:cool:
Mir geht die Diskussion über Flüchtlinge die mit Messern durch die Gegend rennen langsam auf den Sack.
Man muss langsam anfangen die Jugendlichen Straftäter abzuschieben damit ein gewisser Respekt vor Justiz und Polizei entsteht und
nicht das diese Kriminellen noch mit Samthandschuhen angefasst werden.
Schnueffler
12-09-2022, 23:37
Warum habe ich das Gefühl, dass hier gleich eine Diskussion entbrennt, die sich vom Thema vollkommen entfernt und in null,nix im Politikbereich landen wird?
Eine Pistole reicht auch aus!:cool:
Mir geht die Diskussion über Flüchtlinge die mit Messern durch die Gegend rennen langsam auf den Sack.
Man muss langsam anfangen die Jugendlichen Straftäter abzuschieben damit ein gewisser Respekt vor Justiz und Polizei entsteht und
nicht das diese Kriminellen noch mit Samthandschuhen angefasst werden.
Es ging hier um einen psychisch kranken Menschen, nicht um jugendliche Intensivstraftäter. Und der hier wurde auch nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern erschossen. Keine Ahnung was dein Beitrag soll. Völlig daneben.
Es ging hier um einen psychisch kranken Menschen, nicht um jugendliche Intensivstraftäter. Und der hier wurde auch nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern erschossen. Keine Ahnung was dein Beitrag soll. Völlig daneben.
Das ist das Problem in Deutschland.
Ich will ja nicht politisch werden und du schreibst ja auch das er psychisch krank war, aber Menschen angreifen um sie zu verletzt können die.
Die Leute sollten dankbar sein das sie hier sind und sich behandeln lassen und nicht austicken.
Wieso konnte der Junge kein Deutsch oder Englisch?
Dann wäre es sicher nicht eskaliert und ich sehe die Diskussion hier total überflüssig.
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
FireFlea
13-09-2022, 18:46
Wie soll denn die Anpassung eines psychisch Kranken aussehen?
Das ist das Problem in Deutschland.
Ich will ja nicht politisch werden und du schreibst ja auch das er psychisch krank war, aber Menschen angreifen um sie zu verletzt können die.
Die Leute sollten dankbar sein das sie hier sind und sich behandeln lassen und nicht austicken.
Wieso konnte der Junge kein Deutsch oder Englisch?
Dann wäre es sicher nicht eskaliert und ich sehe die Diskussion hier total überflüssig.
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
Ohne Worte.. :o
AFD Speak at its best...
Und imnmer wieder von den selbst minderbemittelten Loosern mit den "guten" Argumenten..
Auweiah...
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
:biglaugh: :klatsch:
:ups: :blume:
Ernsthafte Frage, was soll man mit solchen Typen noch anfangen..?
Diskutieren, worüber..?
Das ist das Problem in Deutschland.
Ich will ja nicht politisch werden und du schreibst ja auch das er psychisch krank war, aber Menschen angreifen um sie zu verletzt können die.
Die Leute sollten dankbar sein das sie hier sind und sich behandeln lassen und nicht austicken.
Wieso konnte der Junge kein Deutsch oder Englisch?
Dann wäre es sicher nicht eskaliert und ich sehe die Diskussion hier total überflüssig.
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
Jeder Satz ist eine Fundgrube... :cool:
Ohne Worte.. :o
AFD Speak at its best...
Und imnmer wieder von den selbst minderbemittelten Loosern mit den "guten" Argumenten..
Auweiah...
Ich bin sicher kein AFD Sympathisant ganz im Gegenteil.
Mir geht es klar um Recht und Gerechtigkeit und wenn das ein normaler Bürger das macht wird er vor Gericht fast hingerichtet.
Nur solche Flüchtlinge bekommen vor Gericht Rabatt, weil Sie traumatisiert sind . Das habe in meiner Tätigkeit
als Security im Flüchtlingsheimen zu oft erlebt. Wo Messerstecher trotz schwerer Straftaten am nächsten Tag ganz normal wieder
ins Heim gekommen sind, weil dass für den Staat billiger ist als Knast.
Dann kann man sich mit solchen Leuten rumschlagen. Dabei rede ich von kriminellen und durchgeknallten Flüchtingen und
nicht diejenigen die integriert sind. Soviel zu deiner AFD -These.
Du verwechselst normale Bürger mit Rechten und das hier ist nicht der Fall.
Diese Leute sollten Angst haben in den Knast zu kommen oder sogar abgeschoben werden.
Nur bekommen solche Leute sogar einen Aufenthalt von locker 5 Jahren und mehr und dann
diskutiert man hier warum die Polizei angeblich versagt.
Wenn man damit nichts persönlich zu tun hat kann man gut erzählen.
Wo Messerstecher trotz schwerer Straftaten am nächsten Tag ganz normal wieder
ins Heim gekommen sind, weil dass für den Staat billiger ist als Knast.
Wo soll das denn gewesen sein, schwere Straftaten begangen und zurück ins Heim, nicht in UHaft geschickt..? Haste das geträumt, gib doch mal ein Beispiel..
Und Asylbewerberheim billiger als Knast, hm, glaub ich nicht...?
"Normale Bürger" fast hingerichtet vor Gericht..?
Ich glaub dir kein Wort, haste Beweise..?
jegliche Konversation ist zum scheitern verdammt, weil wo soll man anfangen.. :rolleyes:
Wo soll das denn gewesen sein, schwere Straftaten begangen und zurück ins Heim, nicht in UHaft geschickt..? Haste das geträumt, gib doch mal ein Beispiel..
Und Asylbewerberheim billiger als Knast, hm, glaub ich nicht...?
"Normale Bürger" fast hingerichtet vor Gericht..?
Ich glaub dir kein Wort, haste Beweise..?
Das habe ich jeden Tag in so einer Einrichtung erlebt.
Du brauchst nur in das nächst gelegene Asylheim zu gehen und die Security fragen.
Hier gibt es auch einen Bericht.
https://www.focus.de/perspektiven/report-aus-thueringer-asylbewerberheim-suhler-polizistin-will-fluechtlinge-von-gewalt-abhalten-aber-viele-ignorieren-ihr-angebot_id_13397686.html
Das ist der Unterschied zwischen mir und dir.
Ich habe so etwas live erlebt und du sitzt hinter deinem PC und spielst hier den Moralapostel.
Da gibt es auch genug Berichte
Ey banger, ist ja auch nicht das erste Mal bei dir, dass du hier so einen Kappes erzählst...
Und ich bin mir durchaus bewusst, dass es schwierige Charaktere unter den Asylsuchenden gibt..
Ich habe so etwas live erlebt und du sitzt hinter deinem PC und spielst hier den Moralapostel.
Ja, im Moment sitzte ich hinterm Mac, aber ansonsten kennst du mich doch garnicht, wieder so ein Vorurteil deinerseits..
Du weisst wenig, brüllst aber viel..
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
Allein dieser Satz ist so cringe, da fehlen mir sämtliche Worte...
Allein dieser Satz ist so cringe, da fehlen mir sämtliche Worte...
Das ist überhaupt nicht Cringe.
Da solchen Straftätern in der Heimat Folter und Tod droht.
Sollten diese Leute doch dankbar sein das sie hier leben dürfen und nicht weiter kriminell sein.
Desweiteren hast du dir den Bericht nicht durchgelesen sonst hättest du nicht so geantwortet.
Deine Meinung ist schon festgelegt ich hingegen habe Erfahrungswerte also was willst du mir jetzt erzählen.
Erfahrungswerte hab ich auch, ich hab auch kein Problem damit ,darüber zu reden, aber doch nicht auf deinem Niveau..
Ausserdem ist das hier völlig offTopic und zieht den Thread nur wieder in den Politikbereich
Erfahrungswerte hab ich auch, ich hab auch kein Problem damit ,darüber zu reden, aber doch nicht auf deinem Niveau..
Ausserdem ist das hier völlig offTopic und zieht den Thread nur wieder in den Politikbereich
Ich habe nur geschrieben das die Polizei alles richtig gemacht hat und mehr nicht.
Man hat halt Sachen hinein gedichtet.
Das ist das Problem in Deutschland.
Ich will ja nicht politisch werden und du schreibst ja auch das er psychisch krank war, aber Menschen angreifen um sie zu verletzt können die.
Die Leute sollten dankbar sein das sie hier sind und sich behandeln lassen und nicht austicken.
Wieso konnte der Junge kein Deutsch oder Englisch?
Dann wäre es sicher nicht eskaliert und ich sehe die Diskussion hier total überflüssig.
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
Nee, du hast das hier geschrieben... :rolleyes:
Kensei hat dich auch drauf aufmerksam gemacht. ;)
Das ist das Problem in Deutschland.
Ich will ja nicht politisch werden und du schreibst ja auch das er psychisch krank war, aber Menschen angreifen um sie zu verletzt können die.
Die Leute sollten dankbar sein das sie hier sind und sich behandeln lassen und nicht austicken.
Wieso konnte der Junge kein Deutsch oder Englisch?
Dann wäre es sicher nicht eskaliert und ich sehe die Diskussion hier total überflüssig.
Die kriminellen und psychisch kranken Flüchtlinge müssen sich anpassen und nicht umkehrt.
Du musst auch einfach mal weiter als von 12 bis mittag denken. Mal überlegt, dass Merkmal einer Psychose ist, sich nicht aussuchen zu können, ob und wann man „austickt“, und wie man sich anpassen kann? Hast du dich in deinem Asylheim auch mal mit den Menschen und ihren Geschichten beschäftigt? Oder nur einen auf dicke Hose gemacht als Security? Kennst du die Berichte über rechtsradikale Sicherheitsmitarbeiter, die Flüchtlinge in Unterkünften schikanieren? Auch das gibts zur Genüge.
Und ansonsten kommen Deutsche für schwere Straftaten in U-Haft, genau wie Flüchtlinge. Für leichte Vergehen wirst du halt erstmal wieder auf freien Fuß gesetzt bis zur Verhandlung. Zumindest wenn keine großen Vorstrafen bestehen oder einer untertauchen könnte. Ist halt das gängige Prozedere. Aber nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für jeden deutschen Bürger.
Teetrinker
14-09-2022, 16:25
Unter welcher Krankheit litt der junge Mann denn?
amasbaal
14-09-2022, 16:38
Warum habe ich das Gefühl, dass hier gleich eine Diskussion entbrennt, die sich vom Thema vollkommen entfernt und in null,nix im Politikbereich landen wird?
weil immer die gleichen 2-3 user immer die gleiche propagandaschiene fahren, wenn es um bstimmte themen geht und ihren politmüll absondern müssen. hat methode. nichts neues in der virtuellen welt.
https://www.spiegel.de/panorama/dortmund-neue-details-zu-toedlichem-polizeieinsatz-a-31e1f048-4ee6-4360-a696-8b54821e20fd?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter#ref=rss
hennoxxx
15-09-2022, 10:39
Auch wenn es nichts mit dem DO Fall zu tun hat, hier mal was "Erfreuliches" in Sachen Polizei.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-rassistischer-polizeieinsatz-bei-syrischer-familie-das-ist-mein-land-du-bist-hier-gast-a-208e9b65-091e-4b4b-b8d3-f7746fb0111c?dicbo=v2-bd354bc515e7e3b144c39869a37d4127
Wenn die Kamera läuft (auch wenn es nicht die eigene ist(!))ist ein Herausreden nicht mehr so leicht.
Immerhin ermittelt hier der "Staatsschutz", wäre interessant ein Ergebnis zu sehen, nicht wahr?
Wow. Und du glaubst das da jetzt „was“ genau bei rumkommt? Krasse Beleidigung, „Das ist mein Land und du bist hier nur zu Gast…“. Wenn das vertuscht worden wäre, kaum auszudenken…
Wow. Und du glaubst das da jetzt „was“ genau bei rumkommt? Krasse Beleidigung, „Das ist mein Land und du bist hier nur zu Gast…“. Wenn das vertuscht worden wäre, kaum auszudenken…
"halt die Fresse " hast du überlesen ? und das Ganze wegen 3x Schwarzfahren und nichtbezahlter Strafe . Und ja , die Frage steht , wäre die Antwort die Selbe gewesen wenn es ein Urbayer mit dem Gleichen Delikt getroffen hätte , der auf seine Wohnung hingewiesen hat und ob es so vor Frau und Kinder abgelaufen wäre . Kann sein , ist es aber wahrscheinlich ?
Egal was nun dabei rumkommt , aber was du rausliest und was nicht und dann argumentierst ist doch ein wenig selektiv .
Ja, „Halt die Fr…“ geht nicht, das ist klar.
Ich vermute aber der dezente Hinweis von wegen Ermittlungen durch den Staatsschutz, zielte auf „das ist mein Land“ ab.
Das kann einem schonmal rausrutschen, zumal wenn die Familie sich der polizeilichen Maßnahme erwehrt.
Was soll denn heißen „nur Schwarzfahren“? Dreimal und dann verweigern das Bußgeld zu bezahlen gehört natürlich entsprechend geahndet. Unser Staat muss sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen, auch nicht von syrischen Flüchtlingen.
"halt die Fresse " hast du überlesen ? und das Ganze wegen 3x Schwarzfahren und nichtbezahlter Strafe .Ich lese da raus, dass der Einsatz statt fand, weil die Frau eine Gefährderansprache erhalten sollte.
Ansonsten hast du recht. Das Verhalten des Beamten war daneben.
Schnueffler
15-09-2022, 15:53
Auch hier fehlt mir wieder die Vorgeschichte dazu. Wenn die Polizei zu einer Gefährderansprache da war, warum ist es in Körperlichkeit ausgeartet?
Ist wieder nur zu sehen, (also den Teil, den ich kenne) wie die zwei Beamten den Mann mit unmittelbaren Zwang zu Boden bringen. Konnte das Video nicht mit Ton sehen.
Also stelle ich mir die Frage, wenn die Ansprache an die Frau gehen sollte, warum gibt es körperliche Auseinandersetzungen zwischen den Beamten und dem Mann?
Die Wortwahl ist definitiv nicht passend.
das pefferspray war abgelaufen ......
Ich lese da raus, dass der Einsatz statt fand, weil die Frau eine Gefährderansprache erhalten sollte.
Ansonsten hast du recht. Das Verhalten des Beamten war daneben.
Gegen den Syrer sollte ein Haftbefehl vollstreckt werden. Da dein Kollege zitiert wird mit "Fass mich nicht nochmal an..." kann ich mir vorstellen, dass die Dame verhindern wollte, dass die Beamten ihren Mann mitnehmen. Nennt sich sowas nicht Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte?
Wie gesagt "Halt die Fresse" geht nicht, egal gegen wen. Der Rest hebt mich relativ wenig an.
Schnueffler
15-09-2022, 16:20
So wie ich es lese, sollte es nur die Gefährderansprache an die Frau geben. Eine geplante Vollstreckung des HBs wird nicht erwähnt.
Warum das dann eskalierte, verrät das Video mal wieder nicht.
Wenn sie jetzt aus welchen, ich unterstelle jetzt einfach gerechtfertigten Gründen den Mann zu Boden bringen und die Frau versucht neben dem filmen die Beamten auch dran zu hindern, MUSS sie mit einer direkten Ansprache rechnen. Ich selbst hatte es, da wurde auch jemand mittels HB festgenommen und es gab die Verbrüderung gegen die "Bullen", ohne dass man sich kannte. Und da kann eine direkte Ansprache wie: Wenn du mich noch einmal versuchst zu behindern, liegst du gleich auch daneben mit der 8 auf dem Rücken! passend sein.
Die rassistischen Sprüche sind unangebracht.
Und das ein Paar gemeinschaftlich Anzeige erstattet, ist leider auch nichts ungewöhnliches. Das hat ein guter Bekannter von mir erlebt, Frau ruft die Polizei, weil ihr Mann sie zu Hause derbe verprügelt hat. Als die Beamten eintreffen, geht der Mann auf die Beamten los, wird auch zu Boden gebracht und dann hilft die Frau plötzlich wieder dem Mann und im Nachgang erfolgt die Anzeige wegen KV im Amt von beiden.
Soll heißen: Ohne Vorgeschichte, habe ich mich nur zu den rassistischen Äußerungen geäußert.
Was soll denn heißen „nur Schwarzfahren“? Dreimal und dann verweigern das Bußgeld zu bezahlen gehört natürlich entsprechend geahndet. Unser Staat muss sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen, auch nicht von syrischen Flüchtlingen.
Das soll das heissen was der satz bedeutet. ich sehe sowas als ein "nur" .Ist meine Sicht dazu , muss keiner als gut oder richtig betrachten . Aber wegen 3x Schwarzfahren , erwischt werden und nicht bezahlen , wird für mich nie so eine Behandlung rechtfertigen ........Hab ja auch mal von Überlegungen gelesen , Schwarzfahren anders zu behandeln als im Moment geregelt. Aber suchen werde ich nicht danach .
Wenn noch was anderes dazu kam , ok, das stand aber für mich nichtlesbar im Artikel oder ich habs übersehen.
Schnueffler
15-09-2022, 16:27
Das soll das heissen was der satz bedeutet. ich sehe sowas als ein "nur" .Ist meine Sicht dazu , muss keiner als gut oder richtig betrachten . Aber wegen 3x Schwarzfahren , erwischt werden und nicht bezahlen , wird für mich nie so eine Behandlung rechtfertigen ........Hab ja auch mal von Überlegungen gelesen , Schwarzfahren anders zu behandeln als im Moment geregelt. Aber suchen werde ich nicht danach .
Wenn noch was anderes dazu kam , ok, das stand aber für mich nichtlesbar im Artikel oder ich habs übersehen.
Ich würde mal sagen, der HB von dem geschrieben wurde, war ein ErsatzHB oder ErzwingungsHB wegen des Nichtzahlens. Aber es steht nicht drin, dass er vollstreckt werden sollte, also keine Aktion gegen den Mann geplant.
Aber wie gesagt, die Vorgeschichte fehlt.
Ich würde mal sagen, der HB von dem geschrieben wurde, war ein ErsatzHB oder ErzwingungsHB wegen des Nichtzahlens. Aber es steht nicht drin, dass er vollstreckt werden sollte, also keine Aktion gegen den Mann geplant.
Aber wie gesagt, die Vorgeschichte fehlt.
. Mir gings ja eher auch um die Unterschiedliche Bewertung des selben Textes hinsichtlich hinsichtlich des Verhaltens . Danke für die Erklärung
Bücherwurm
15-09-2022, 17:05
D Aber wegen 3x Schwarzfahren
Vorsicht! Wortwahl! :biglaugh:
Ich würde mal sagen, der HB von dem geschrieben wurde, war ein ErsatzHB oder ErzwingungsHB wegen des Nichtzahlens. Aber es steht nicht drin, dass er vollstreckt werden sollte, also keine Aktion gegen den Mann geplant.
Aber wie gesagt, die Vorgeschichte fehlt.
Lesen wir denselben Spiegel Artikel Schnueffler?
Ich lese dort:
...Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag. Nach Angaben der Polizei Berlin suchten die beiden Beamten die Wohnung der Familie wegen einer sogenannte Gefährderansprache auf. Die Frau sollte gewarnt werden. Gegen ihren Ehemann lag ein Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen vor, der vollstreckt werden sollte. Nach Informationen des »Tagesspiegel« soll er dreimal ohne Fahrschein den öffentlichen Nahverkehr genutzt haben. Dafür erhielt er eine Geldstrafe, die er nicht gezahlt habe...
Hab ich mir sofort gedacht, als ich das mit dem Bußgeld wegen Schwarzfahren gelesen hab, dass da eine Erzwingungshaft vollstreckt werden sollte. Er wird sich entsprechend der Festnahme widersetzt haben, die Frau hat entsprechend eingegriffen. Mit anderen Worten 0815 Tageswerk.
Dem Spiegel ist es nun 'ne Meldung wert, weil ein Beamter "Halt die F." gesagt hat und weil - wahrscheinlich auf die Ansprache, dass das ihre Privatwohnung sei und die Cops da nichts zu suchen hätten, einer unbedarft und im Eifer des Gefechts geantwortet hat "Und das ist mein Land" usw. usf.
Eigentlich ziemlich langweilig und ich glaube auch nicht, dass da viel mehr als 'ne disziplinarrechtliche Rüge bei rum kommt. Aber ich kenne auch nicht das ganze Geschehen.
Das soll das heissen was der satz bedeutet. ich sehe sowas als ein "nur" .Ist meine Sicht dazu , muss keiner als gut oder richtig betrachten . Aber wegen 3x Schwarzfahren , erwischt werden und nicht bezahlen , wird für mich nie so eine Behandlung rechtfertigen ........Hab ja auch mal von Überlegungen gelesen , Schwarzfahren anders zu behandeln als im Moment geregelt. Aber suchen werde ich nicht danach .
Wenn noch was anderes dazu kam , ok, das stand aber für mich nichtlesbar im Artikel oder ich habs übersehen.
Ja ja, das Kavaliersdelikt Schwarzfahren.
Hier mal ein Artikel aus 2018:
https://www.welt.de/regionales/hessen/article177492488/Schaden-in-Millionenhoehe-Druck-auf-Schwarzfahrer-steigt.html
Schaden aller Verkehrsbetriebe in D zusammengenommen ca. 250 Mio. €. Alles Kohle die man in die Infrastruktur stecken könnte und im Zweifel eine nachhaltige Schädigung der Volkswirtschaft.
Jetzt ist einer dreimal ohne erwischt worden und wer weiß wie oft ohne Ticket unterwegs gewesen, ohne das es aufgeflogen wäre, und weigert sich das Bußgeld zu bezahlen.
Was hättest du denn gerne wie der Staat da verfährt?
Gute Frage. Gemeinnützige Arbeit stundenweise z.b. Und zwar OHNE das derjenige gleich wie ein krimineller behandelt wird . Nur so als Idee.
Wie kann man da eigentlich einen Schaden ausrechnen. Als verloren gegangene Einnahmen ?
Ja ist sone Sache mit alles Kohle die man irgendwo hinstecken KÖNNTE . So wie bei der Bundesbahn ? Ich meine einen virtuellen Schaden ausrechnen und gleichzeitig einen virtuellen Ausbau verrechnen ist mmer noch irgendwie virtuell.
Gabs nicht grad grosses Thema mit GEZ und wo manche Einnahmen hingeflossen sind ?
Ich sag das nur wegen dem KÖNNTE-Argument .
Teetrinker
15-09-2022, 18:32
Ich bin im Schienenverkehr beschäftigt. Ich stehe bestimmt nicht morgens um 3 Uhr auf, damit Andere meinen, sie können gratis mitfahren.
Sozialstudien? Mal einen Sonntag lang vollgekotzte und vollgeschissene Bahnen sauber machen, die das Partyvolk hinterlassen hat. Aber wehe, ich vergesse bei einer Lautsprecherdurchsage das korrekte gendern…..
. Und zwar OHNE das derjenige gleich wie ein krimineller behandelt wird . Er ist aber einer.
Da dein Kollege zitiert wird mit
Ich bin kein Polizist.
Willi von der Heide
15-09-2022, 18:48
Ich bin im Schienenverkehr beschäftigt. Ich stehe bestimmt nicht morgens um 3 Uhr auf, damit Andere meinen, sie können gratis mitfahren.
Sozialstudien? Mal einen Sonntag lang vollgekotzte und vollgeschissene Bahnen sauber machen, die das Partyvolk hinterlassen hat. Aber wehe, ich vergesse bei einer Lautsprecherdurchsage das korrekte gendern…..
Ein Kollege von der BPOL hat das mal erzählt ...
Vor ein paar Jahren, da hat die BPOL am Rande eines Fußballspiels, so einen demolierten Wagen auf ein Abstellgleis stellen lassen und dann die Spusi durchgescheucht. Ende vom Lied, ich weiß nicht mehr wieviele Spuren gesichert werden konnten, aber sehr viele Leute ( zuvor erkennungsdienstlich behandelt ) wurden an den Kosten der Reinigung und Instandsetzung beteiligt :D. Geht also ...
Schnueffler
15-09-2022, 19:04
Lesen wir denselben Spiegel Artikel Schnueffler?
Ich lese dort:
Hab ich mir sofort gedacht, als ich das mit dem Bußgeld wegen Schwarzfahren gelesen hab, dass da eine Erzwingungshaft vollstreckt werden sollte. Er wird sich entsprechend der Festnahme widersetzt haben, die Frau hat entsprechend eingegriffen. Mit anderen Worten 0815 Tageswerk.
Dem Spiegel ist es nun 'ne Meldung wert, weil ein Beamter "Halt die F." gesagt hat und weil - wahrscheinlich auf die Ansprache, dass das ihre Privatwohnung sei und die Cops da nichts zu suchen hätten, einer unbedarft und im Eifer des Gefechts geantwortet hat "Und das ist mein Land" usw. usf.
Eigentlich ziemlich langweilig und ich glaube auch nicht, dass da viel mehr als 'ne disziplinarrechtliche Rüge bei rum kommt. Aber ich kenne auch nicht das ganze Geschehen.
Ja, sorry, ich hatte es falsch beim überfliegen gelesen. Hatte es nur so gelesen, dass der HB zwar vorlag, aber erstmal nur die Gefärderansprache stattfinden soll.
Schnueffler
15-09-2022, 19:06
Gute Frage. Gemeinnützige Arbeit stundenweise z.b. Und zwar OHNE das derjenige gleich wie ein krimineller behandelt wird . Nur so als Idee.
Wie kann man da eigentlich einen Schaden ausrechnen. Als verloren gegangene Einnahmen ?
Ja ist sone Sache mit alles Kohle die man irgendwo hinstecken KÖNNTE . So wie bei der Bundesbahn ? Ich meine einen virtuellen Schaden ausrechnen und gleichzeitig einen virtuellen Ausbau verrechnen ist mmer noch irgendwie virtuell.
Gabs nicht grad grosses Thema mit GEZ und wo manche Einnahmen hingeflossen sind ?
Ich sag das nur wegen dem KÖNNTE-Argument .
Überall hängenSchilder, wer ohne Ticket fährt, zahlt 60€. Dies mal drei, dann ggf. Verdopplung wegen Vorsatz, da kommt schon was zustande.
Und meinst du, die Leute würden Sozialstunden leisten? Auch denen werden sie sich verweigern.
Du musst auch einfach mal weiter als von 12 bis mittag denken. Mal überlegt, dass Merkmal einer Psychose ist, sich nicht aussuchen zu können, ob und wann man „austickt“, und wie man sich anpassen kann? Hast du dich in deinem Asylheim auch mal mit den Menschen und ihren Geschichten beschäftigt? Oder nur einen auf dicke Hose gemacht als Security? Kennst du die Berichte über rechtsradikale Sicherheitsmitarbeiter, die Flüchtlinge in Unterkünften schikanieren? Auch das gibts zur Genüge.
Und ansonsten kommen Deutsche für schwere Straftaten in U-Haft, genau wie Flüchtlinge. Für leichte Vergehen wirst du halt erstmal wieder auf freien Fuß gesetzt bis zur Verhandlung. Zumindest wenn keine großen Vorstrafen bestehen oder einer untertauchen könnte. Ist halt das gängige Prozedere. Aber nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für jeden deutschen Bürger.
Ich würde immer am meisten respektiert , da ich die Bewohner immer korrekt und fair behandelt habe außer bei Straftätern die waren bei mir unten durch und
die wurde entsprechend behandelt wie die Hausordnung das vorsah!
Auch wenn es nichts mit dem DO Fall zu tun hat, hier mal was "Erfreuliches" in Sachen Polizei.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-rassistischer-polizeieinsatz-bei-syrischer-familie-das-ist-mein-land-du-bist-hier-gast-a-208e9b65-091e-4b4b-b8d3-f7746fb0111c?dicbo=v2-bd354bc515e7e3b144c39869a37d4127
Wenn die Kamera läuft (auch wenn es nicht die eigene ist(!))ist ein Herausreden nicht mehr so leicht.
Immerhin ermittelt hier der "Staatsschutz", wäre interessant ein Ergebnis zu sehen, nicht wahr?
Wo ist jetzt das Problem?
Wäre die Familie nicht kriminell muss die Polizei nicht rausrücken und es wäre nichts passiert.
Schuld hat hier ganz klar die Familie.
Warum wird hier immer die Polizei zum Sündenbock gemacht?
Zuviele Linke hier oder was?
Überall hängenSchilder, wer ohne Ticket fährt, zahlt 60€. Dies mal drei, dann ggf. Verdopplung wegen Vorsatz, da kommt schon was zustande.
Und meinst du, die Leute würden Sozialstunden leisten? Auch denen werden sie sich verweigern.
Ich hätte nicht drauf eingehen sollen . Mein Fehler ,sorry ^^
Ich wurde gefragt , wie ich vorgehen würde und das war meine Antwort . Es fängt für mich halt schon an wie man staatlicherseits eingestuft wird und zwar gleich zu Beginn und womit , auch im Denken einnSchwarzfahren gleichgesetzt wird. Hat halt jeder seine Sicht dazu , wie auch hier zu bemerken .
Klar wenn einer das mehrfach bewusst macht , erwischt wird , gibts Konsequenzen , will ich auch nicht abreden. . Kommen dann Leute ins Haus , weil er die Konsequenzen nicht einsieht , geht es mir hier lediglich , wie sie ins Haus kommen ,das war doch deutlich ,oder .
Hätte der Schwarzfahrer die jetzt angegriffen oder sofort beleidigt oder ähnliches , rechtfertigt das zwar nicht ein zurück beleidigen , aber eben eine physischere Vorgehensweise .ist auch klar. Aber auch da gibts in meinen Augen Abstufungen . Z.b. Dafür Sorgen das die Kinder das nicht direkt mitbekommen .( Türen zu usw) .
Sind doch eigentlich alles Dinge des gesunden Menschenverstandes. Schlimm genug das man überhaupt drüber diskutieren muss.
hand-werker
15-09-2022, 20:29
Sind doch eigentlich alles Dinge des gesunden Menschenverstandes. Schlimm genug das man überhaupt drüber diskutieren muss.
Die Leute könnten sich auch einfach mal nicht wie ne offene Hose benehmen, dann müssen sie sich auch nicht wundern, wenn es mal klatscht. Nur so als Idee.
Pansapiens
15-09-2022, 20:37
Dem Spiegel ist es nun 'ne Meldung wert, weil ein Beamter "Halt die F." gesagt hat und weil - wahrscheinlich auf die Ansprache, dass das ihre Privatwohnung sei und die Cops da nichts zu suchen hätten, einer unbedarft und im Eifer des Gefechts geantwortet hat "Und das ist mein Land" usw. usf.
Was will denn ein Vollzugsbeamter im Dienst, also als Vertreter des Staates, damit aussagen, wenn er auf diesen Hinweis so reagiert?
Dass die "Gäste" in "seinem" Land nichts zu suchen haben?
Oder dass das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung nicht für Ausländer gilt?
Meint der, das wäre die Rechtsgrundlage, auf der seine Maßnahme beruht?
hennoxxx
15-09-2022, 20:49
Wo ist jetzt das Problem?
Wäre die Familie nicht kriminell muss die Polizei nicht rausrücken und es wäre nichts passiert.
Schuld hat hier ganz klar die Familie.
Warum wird hier immer die Polizei zum Sündenbock gemacht?
Zuviele Linke hier oder was?
Das tolle ist ja, das es zu deinen Aussagen nichts hinzuzufügen gibt. Klassisches Eigentor....
kloeffler
15-09-2022, 21:10
Das soll das heissen was der satz bedeutet. ich sehe sowas als ein "nur" .Ist meine Sicht dazu , muss keiner als gut oder richtig betrachten . Aber wegen 3x Schwarzfahren , erwischt werden und nicht bezahlen , wird für mich nie so eine Behandlung rechtfertigen ........Hab ja auch mal von Überlegungen gelesen , Schwarzfahren anders zu behandeln als im Moment geregelt. Aber suchen werde ich nicht danach .
Sorry fürs OT. Aber beim Thema Schwarzfahren, Recht auf Mobilität und Kriminalisierung von Armut fiel mir sofort diese Initiative ein, der ich voll und ganz zustimme: https://www.freiheitsfonds.de/
Auch wenn es nichts mit dem DO Fall zu tun hat, hier mal was "Erfreuliches" in Sachen Polizei.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-rassistischer-polizeieinsatz-bei-syrischer-familie-das-ist-mein-land-du-bist-hier-gast-a-208e9b65-091e-4b4b-b8d3-f7746fb0111c?dicbo=v2-bd354bc515e7e3b144c39869a37d4127
Wenn die Kamera läuft (auch wenn es nicht die eigene ist(!))ist ein Herausreden nicht mehr so leicht.
Immerhin ermittelt hier der "Staatsschutz", wäre interessant ein Ergebnis zu sehen, nicht wahr?
Das tolle ist ja, das es zu deinen Aussagen nichts hinzuzufügen gibt. Klassisches Eigentor....
Wenn man sich angesprochen fühlt.
Ich sehe da kein Eigentor, wenn Straftäter hier in Schutz genommen werden, dann ist mir für Deutschland Angst und Bange.
Ich bin absolut für Null Toleranz in Sachen Kriminalität und nicht für Täterschutz.
Nur das User hier Kritik an der Polizei ausüben zeigt ja wessen geistiges Kind hier herrscht.
Sicher macht die Polizei auch Fehler, aber in dem Video hat es sicher nicht die Falschen erwischt.
Sorry fürs OT. Aber beim Thema Schwarzfahren, Recht auf Mobilität und Kriminalisierung von Armut fiel mir sofort diese Initiative ein, der ich voll und ganz zustimme: https://www.freiheitsfonds.de/
Das hat ja noch gefehlt!:biglaugh:
Am Besten bekommen alle Kriminellen Amnestie.:D
hennoxxx
15-09-2022, 21:41
Du bist echt so ein Spassvogel, Banger, echt!
:teufling:
Du bist echt so ein Spassvogel, Banger, echt!
:teufling:
:biglaugh::halbyeaha
Ich hätte nicht drauf eingehen sollen . Mein Fehler ,sorry ^^
Ich wurde gefragt , wie ich vorgehen würde und das war meine Antwort . Es fängt für mich halt schon an wie man staatlicherseits eingestuft wird und zwar gleich zu Beginn und womit , auch im Denken einnSchwarzfahren gleichgesetzt wird. Hat halt jeder seine Sicht dazu , wie auch hier zu bemerken .
Klar wenn einer das mehrfach bewusst macht , erwischt wird , gibts Konsequenzen , will ich auch nicht abreden. . Kommen dann Leute ins Haus , weil er die Konsequenzen nicht einsieht , geht es mir hier lediglich , wie sie ins Haus kommen ,das war doch deutlich ,oder .
Hätte der Schwarzfahrer die jetzt angegriffen oder sofort beleidigt oder ähnliches , rechtfertigt das zwar nicht ein zurück beleidigen , aber eben eine physischere Vorgehensweise .ist auch klar. Aber auch da gibts in meinen Augen Abstufungen . Z.b. Dafür Sorgen das die Kinder das nicht direkt mitbekommen .( Türen zu usw) .
Sind doch eigentlich alles Dinge des gesunden Menschenverstandes. Schlimm genug das man überhaupt drüber diskutieren muss.
Wenn der will das seine Kinder das nicht mitkriegen, dann geht er einfach ohne Stunk zu machen mit raus und gut.
Denkst du die haben die Tür aufgebrochen und den zu Boden gebracht ohne vorher mit ihm zu reden worum es geht? Ich wette der hatte mehr als eine Chance, einfach friedlich mitzukommen.
kloeffler
15-09-2022, 22:23
Das hat ja noch gefehlt!:biglaugh:
Am Besten bekommen alle Kriminellen Amnestie.:D
Cool. Kommt da inhaltlich noch mehr. Oder bleibt‘s bei den Stammtischparolen?
Was will denn ein Vollzugsbeamter im Dienst, also als Vertreter des Staates, damit aussagen, wenn er auf diesen Hinweis so reagiert?
Dass die "Gäste" in "seinem" Land nichts zu suchen haben?
Oder dass das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung nicht für Ausländer gilt?
Meint der, das wäre die Rechtsgrundlage, auf der seine Maßnahme beruht?
Kann ich mir nicht vorstellen, dass der das meint.
Kannst du dir im Gegenzug vorstellen, dass Polizeibeamte in einer Stresssituation mit Widerstandshandlung, heulenden Kindern und einer rumschreienden und rumgestikulierenden Frau einfach überreagieren und sowas unbedacht raushauen?
Und ansonsten gilt die Unverletzlichkeit der Wohnung schonmal nicht mehr, wenn sich darin ein gesuchter Straftäter befindet der verhaftet werden soll. Hätte vielleicht mal einer den Syrern erklären sollen.
Cool. Kommt da inhaltlich noch mehr. Oder bleibt‘s bei den Stammtischparolen?
Ich sehe keinen Nutzen für das übergeordnete Thema hier, darüber zu diskutieren, ob Schwarzfahren entkriminalisiert werden sollte. Bis dato ist das Erschleichen von Leistungen eine Straftat und als solche maßgeblich für das polizeiliche Handeln.
kloeffler
15-09-2022, 22:53
Ich sehe keinen Nutzen für das übergeordnete Thema hier, darüber zu diskutieren, ob Schwarzfahren entkriminalisiert werden sollte. Bis dato ist das Erschleichen von Leistungen eine Straftat und als solche maßgeblich für das polizeiliche Handeln.
Nee, ich auch nicht. Passt schon. War nur eine Replik auf Bangers eindimensionale Reaktion, der den Link wohl gar nicht gelesen oder eher nicht erfasst hat..
kloeffler
15-09-2022, 23:01
Nee, ich auch nicht. Passt schon. War nur eine Replik auf Bangers eindimensionale Reaktion, der den Link wohl gar nicht gelesen oder eher nicht erfasst hat..
… und vielleicht auch darauf, daß irgendwer behauptete, daß Schwarzfahren der Gesellschaft immense Kosten verursachen würde. In Relation dazu, was die Gesellschaft die Inhaftierung und Kriminalisierung von Schwarzfahrern kostet, wäre dieses Argument eher zu vernachlässigen.
Schnueffler
15-09-2022, 23:13
...
Klar wenn einer das mehrfach bewusst macht , erwischt wird , gibts Konsequenzen , will ich auch nicht abreden. . Kommen dann Leute ins Haus , weil er die Konsequenzen nicht einsieht , geht es mir hier lediglich , wie sie ins Haus kommen ,das war doch deutlich ,oder .
Hätte der Schwarzfahrer die jetzt angegriffen oder sofort beleidigt oder ähnliches , rechtfertigt das zwar nicht ein zurück beleidigen , aber eben eine physischere Vorgehensweise .ist auch klar. Aber auch da gibts in meinen Augen Abstufungen . Z.b. Dafür Sorgen das die Kinder das nicht direkt mitbekommen .( Türen zu usw) .
Sind doch eigentlich alles Dinge des gesunden Menschenverstandes. Schlimm genug das man überhaupt drüber diskutieren muss.
Genau dazu sage ich ja, es fehlt die Vorgeschichte. Ich sehe 2 Beamte. Wenn die mit Randale gerechnet hätten, wären die zu 4 oder 6 angerückt.
Was jetzt kommt ist reine Fiktion, aber selbst ähnlich erlebt:
Man fährt zu Zweit irgendwo hin und will die Person eigentlich nur befragen. Die Frau und die Kinder sind dabei. Plötzlich tickt diese Person aus, weil er durch eine Frage getriggert wurde. Was willst du da machen? Einfrieren rufen, keine bewegt sich mehr, die Kinder werden ins andere Zimmer gebracht und weiter geht es?
Von daher, ohne Vorgeschichte ist alles blos Glaskugelleserei.
Ich verstehe dich gut . Und jep , wie so oft bei solchen Videos und auch Artikel, es werden immer Infos fehlen für das komplette Bild.
Einfrieren, .... Keine üble Idee .^^
Schnueffler
15-09-2022, 23:36
Ich verstehe dich gut . Und jep , wie so oft bei solchen Videos und auch Artikel, es werden immer Infos gehlen für das komplette Bild.
Einfrieren, .... Keine üble Idee .^^
Leider so nicht realisierbar.
Pansapiens
16-09-2022, 03:58
Kann ich mir nicht vorstellen, dass der das meint.
ah, da fehlt dann die Phantasie?
Warum sagt er es dann?
Kannst du dir im Gegenzug vorstellen, dass Polizeibeamte in einer Stresssituation mit Widerstandshandlung, heulenden Kindern und einer rumschreienden und rumgestikulierenden Frau einfach überreagieren und sowas unbedacht raushauen?
Doch, das kann ich mir vorstellen. Unbedacht eben, nicht daran denkend, dass er gerade gefilmt wird, wenn er seine Einstellung offen legt.
Und wenn ein deutscher Polizist von so einer Situation schon überfordert ist, dann kann ich mir natürlich auch vorstellen, dass ein anderer in einer Stresssituation mit Messer überreagiert und seine MP auf Feuerstoß stellt.
Und ansonsten gilt die Unverletzlichkeit der Wohnung schonmal nicht mehr, wenn sich darin ein gesuchter Straftäter befindet der verhaftet werden soll.
Ein "gesuchter Straftäter", der dreimal schwarz gefahren und dann die Geldstrafe nicht bezahlt hat?
Kommt da dann immer die Polizei vorbei, oder bekommt man erst mal ein Schreiben, sich in das Gefängnis zu begeben? War der zur Fahndung ausgeschrieben?
Ein Grund mehr den Paragraphen 265a aus dem Jahre 1935 abzuschaffen.
Bei einem Bußgeld wäre wohl eher ein Gerichtsvollzieher vorbeigekommen und hätte einfach das Geld kassiert und eine Quittung geschrieben.
Hätte vielleicht mal einer den Syrern erklären sollen.
Ja, z.B. der Vollzugsbeamte, als Vertreter des Staates, in dessen Namen er aufgrund eines Gesetztes (und nicht der Nationalität) ein Grundrecht einschränkt.
Aber scheinbar war es ihm wichtiger, darauf hinzuweisen, dass das sein Land sei und die anderen nur Gäste.
Pansapiens
16-09-2022, 04:07
Genau dazu sage ich ja, es fehlt die Vorgeschichte. Ich sehe 2 Beamte. Wenn die mit Randale gerechnet hätten, wären die zu 4 oder 6 angerückt.
Ich dachte, die waren eigentlich zu einer Gefährderinansprache da?
Weswegen macht die Polizei denn so was?
Macht man das üblicherweise vor Kindern und schickt solche Polizisten vorbei?
Und bei jemandem, der sich schon der Zahlung einer Geldstrafe widersetzt, rechnet man nicht damit, dass der sich auch der Verhaftung widersetzt?
Edit: nach einem anderen Artikel gingen die Randale nach meinem Eindruck eher von den Beamten aus.
Der Mann wurde nicht verhaftet, da er die Geldsstrafe bezahlt habe und die Absicht zu zahlen habe er schon verbal geäußert, bevor er zu Boden gebracht wurde.
… und vielleicht auch darauf, daß irgendwer behauptete, daß Schwarzfahren der Gesellschaft immense Kosten verursachen würde. In Relation dazu, was die Gesellschaft die Inhaftierung und Kriminalisierung von Schwarzfahrern kostet, wäre dieses Argument eher zu vernachlässigen.
Ist das so? Das halte ich erstmal für ein Gerücht, bis ich den Beleg dafür sehe.
@Pansapiens
Wie kommst du zu der Einschätzung, dass die ganzen üblichen Formalien vorher nicht gelaufen sind, bevor die in die Wohnung des Syrers einreiten? Ich wette, der hat auch mehr als einmal die Chance bekommen, friedlich mit den Beamten mitzugehen. Vielleicht hätte er sogar Vorort die Strafe begleichen können. Hat er halt verweigert wie alles andere auch. Die „Absicht zu bezahlen…“ wenn es so weit ist, dass Erzwingungshaft vollstreckt werden soll, ist ja wohl lächerlich.
Pansapiens
16-09-2022, 06:46
@Pansapiens
Wie kommst du zu der Einschätzung, dass die ganzen üblichen Formalien vorher nicht gelaufen sind, bevor die in die Wohnung des Syrers einreiten?
ein weiterer Strohmann, oder hast Du mal wieder Probleme, den Inhalt von Texten zu erfassen? :o
Ich bezog mich auf einen konkreten Dialog in dem der Polizist einer Frau in Ihrem eigenen Schlafzimmer auf den Hinweis, wo er sich befindet, entgegnet, das wäre sein Land.
Ich wette, der hat auch mehr als einmal die Chance bekommen, friedlich mit den Beamten mitzugehen.
Aha. Um was denn?:)
Vielleicht hätte er sogar Vorort die Strafe begleichen können. Hat er halt verweigert wie alles andere auch.
Nach einem Artikel, den ich für belastbarer halte, als Deine stets beamten- und obrigkeitsfreundlichen Phantasien, hat er es selbst angeboten.
Und die Strafe wurde danach auch vor Ort bezahlt.
„Absicht zu bezahlen…“ wenn es so weit ist, dass Erzwingungshaft vollstreckt werden soll, ist ja wohl lächerlich.
Ach, einen Satz vorher noch spekulieren, ob er die Möglichkeit hatte, zu bezahlen, und einfach mal behaupten, er hätte das verweigert, "wie alles andere auch" und nun ist das "lächerlich", wenn man die Absicht hatte. :rolleyes:
Warum hat man den Mann dann nicht mitgenommen, als er bezahlt hat?
„Ich bezahle“, beteuert der Mann. „Was willst Du uns sagen? Hol das Geld“, brüllt der Polizist und führt den Mann ins Schlafzimmer, wo eines der Kinder liegt.
Der 30-jährige Vater wirkt verzweifelt, zeigt auf sein Kind, ist wütend. Die Beamten greift er nicht an, doch der auffällige Polizist schubst ihn gegen den Schrank, bringt ihn mit dem anderen Polizisten zu Boden. Das Geld, das er aus einem Beutel holen wollte, liegt vor ihm auf dem Boden.
[...]
Laut Polizei wurde der 30-Jährige nicht mitgenommen, weil er die Geldstrafe bezahlt hat.
Pansapiens
16-09-2022, 06:59
… und vielleicht auch darauf, daß irgendwer behauptete, daß Schwarzfahren der Gesellschaft immense Kosten verursachen würde.
Scheint mir eine Milchmädchenrechnung zu sein, in der die Zahl der ertappten Leute ohne Fahrschein hochgerechnet wurde und ausgerechnet, was man eingenommen hätte, wenn die sich die Anzahl der Fahrkartenkäufer um den entsprechenden Prozentsatz erhöht.
Ich wurde allerdings auch schon beim "Schwarzfahren" ertappt, z.B. weil ich vergessen hatte, meine Monatskarte zu verlängern, bzw. eine neue zu kaufen.
Da ich üblicherweise aber eine besitze, kann man wohl kaum annehmen, dass ich stets ohne Fahrkarte unterwegs bin...
Was die Leute kosten, die wegen Schwarzfahrens im Gefängnis sitzen, kann man sicher genauer beziffern.
hand-werker
16-09-2022, 07:03
„Ich bezahle“, beteuert der Mann. „Was willst Du uns sagen? Hol das Geld“, brüllt der Polizist und führt den Mann ins Schlafzimmer, wo eines der Kinder liegt.
Der 30-jährige Vater wirkt verzweifelt, zeigt auf sein Kind, ist wütend. Die Beamten greift er nicht an, doch der auffällige Polizist schubst ihn gegen den Schrank, bringt ihn mit dem anderen Polizisten zu Boden. Das Geld, das er aus einem Beutel holen wollte, liegt vor ihm auf dem Boden.
[...]
Laut Polizei wurde der 30-Jährige nicht mitgenommen, weil er die Geldstrafe bezahlt hat.
Woher ist das denn?
Pansapiens
16-09-2022, 08:06
Woher ist das denn?
https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-mein-land-du-bist-hier-gast-berliner-polizist-beleidigt-familie-in-eigener-wohnung-rassistisch-8643700.html
hand-werker
16-09-2022, 10:02
Danke.
Ist ja scheinbar echt entgleist. Interessant wäre mal, warum die Frau eine Gefährderansprache erhalten sollte - ist das evtl. deswegen so aus dem Ruder gelaufen?
hennoxxx
16-09-2022, 10:37
Nochmal nach DO,...
https://www.heise.de/tp/features/Tod-eines-16-Jaehrigen-durch-Polizeikugeln-Zweifel-am-Tathergang-in-Dortmund-7264830.html
ein weiterer Strohmann, oder hast Du mal wieder Probleme, den Inhalt von Texten zu erfassen? :o
Ich bezog mich auf einen konkreten Dialog in dem der Polizist einer Frau in Ihrem eigenen Schlafzimmer auf den Hinweis, wo er sich befindet, entgegnet, das wäre sein Land...
Und ich bezog mich auf diese Äußerung von dir:
...Ein "gesuchter Straftäter", der dreimal schwarz gefahren und dann die Geldstrafe nicht bezahlt hat?
Kommt da dann immer die Polizei vorbei, oder bekommt man erst mal ein Schreiben, sich in das Gefängnis zu begeben? War der zur Fahndung ausgeschrieben?
Ein Grund mehr den Paragraphen 265a aus dem Jahre 1935 abzuschaffen.
Bei einem Bußgeld wäre wohl eher ein Gerichtsvollzieher vorbeigekommen und hätte einfach das Geld kassiert und eine Quittung geschrieben...
Daher die Frage, woher du wissen willst, ob das nicht alles vorher gelaufen ist. Hätte ich aber genauer zitieren können, hast recht.
...Nach einem Artikel, den ich für belastbarer halte, als Deine stets beamten- und obrigkeitsfreundlichen Phantasien, hat er es selbst angeboten.
Und die Strafe wurde danach auch vor Ort bezahlt...
Es geht nicht um Beamtenfreundlich oder nicht freundlich, sondern um die Unschuldsvermutung, die auch für Polizeibeamte gilt.
Aus dem ersten hier verlinkten Artikel gingen diese Punkte nicht hervor. Wenn es weitere Infos gibt, ist die Lage natürlich auch anders zu bewerten.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-ist-mein-land-du-bist-hier-gast-berliner-polizist-beleidigt-familie-in-eigener-wohnung-rassistisch-8643700.html
Kannte ich noch nicht. Das war so aus dem anderen Artikel nicht ersichtlich und rückt den ganzen Einsatz natürlich in ein anderes Licht.
Dennoch wirds auch dazu 'ne Vorgeschichte geben, warum das ganze so eskaliert ist. Wenn der von Anfang an gesagt hätte, "Ich hab das Geld und bezahle...", hätten sie ihn wohl kaum fesseln müssen.
Danke.
Ist ja scheinbar echt entgleist. Interessant wäre mal, warum die Frau eine Gefährderansprache erhalten sollte - ist das evtl. deswegen so aus dem Ruder gelaufen?
Ursächlich für die Eskalation wird wohl der Haftbefehl gewesen sein.
Wenn gegen IHN ein Haftbefehl läuft und SIE eine Gefährderansprache erhalten muss, sind beide auf jedenfall keine unbeschriebenen Blätter.
Sollte man bei der Bewertung der Gesamtlage vielleicht nicht außer Acht lassen.
Scheint mir eine Milchmädchenrechnung zu sein, in der die Zahl der ertappten Leute ohne Fahrschein hochgerechnet wurde und ausgerechnet, was man eingenommen hätte, wenn die sich die Anzahl der Fahrkartenkäufer um den entsprechenden Prozentsatz erhöht.
Ich wurde allerdings auch schon beim "Schwarzfahren" ertappt, z.B. weil ich vergessen hatte, meine Monatskarte zu verlängern, bzw. eine neue zu kaufen.
Da ich üblicherweise aber eine besitze, kann man wohl kaum annehmen, dass ich stets ohne Fahrkarte unterwegs bin...
Was die Leute kosten, die wegen Schwarzfahrens im Gefängnis sitzen, kann man sicher genauer beziffern.
Und der Syrer der hier dreimal erwischt wurde, ist vielleicht schon zehnmal vorher gefahren, ohne das es aufgeflogen ist. Ich fahre täglich Bahn zur Arbeit, und sehe regelmäßig Leute, die einsteigen, sich vor den Ticketautomaten stellen und abwarten, und drei Stationen später aussteigen ohne ein Ticket gelöst zu haben wenn kein Schaffner kommt.
Für 2016 hatte ich ja verlinkt, geschätzt 250 Mio. € Schaden. Selbst wenn du davon nur die Hälfte nimmst ist das 'ne horrende Summe. Vorallem wenn du dir überlegst, dass viele Gemeinden finanziell auf dem Zahnfleisch gehen.
Ich finde es schon gut, dass sowas auch konsequent strafrechtlich verfolgt wird.
Schnueffler
16-09-2022, 14:29
Nochmal nach DO,...
https://www.heise.de/tp/features/Tod-eines-16-Jaehrigen-durch-Polizeikugeln-Zweifel-am-Tathergang-in-Dortmund-7264830.html
Ja, kam gerade hier auch in den Nachrichten.
Laut StA sieht es wohl eher so aus, als wenn die Beamten die Notwehrlage provoziert hätten.
hennoxxx
16-09-2022, 15:38
...und nun?
Macht den Jungen auch nicht mehr lebendig.
Er wird Zeit, das sich da was gewaltig ändert.
Was soll sich denn da gewaltig ändern? Es ist ja noch nichtmal klar, was genau eigentlich passiert ist.
Was soll sich denn da gewaltig ändern? Es ist ja noch nichtmal klar, was genau eigentlich passiert ist. gewaltig nich, aber das man die beamten besser ausbilden könnte zb..aufgrund der "flüchtlingskriese" müsste man doch eigentlich wissen, das viele flüchtlingsafrikaner mit schwarzer hautfarbe englisch oder französisch sprechen..man könnte ja mal für ganz dumme so ein merkblatt mit bildern oder ne kleine karte in visitenkartengrösse für die beamten vorbereiten, sowas gehört doch eigentlich zum allgemeinwissen...
weiterhin ein paar psychologische tips für solche situationen sollte man doch auch auf dem schirm haben..mir fehlt das das fingerspitzengefühl für sowas..
ich meine wenn der bengel sich da selber verletzen möchte, wäre es vielleicht cool ,wenn da mal einer einfach ein wenig nachdenkt..vielleicht um ihn abzulenken ne cola oder nen snickers zu wirft und man zeigt das man zur hilfe da ist und nicht der feind..natürlich kann das alles wirkungslos bleiben, aber solange keine gefahr von ausgeht..warum sollte man ihn da gleich mit pfefferspray angreifen? dieser andere erschossenen, der jemand mit den messer umbringen wollte und erschossen wurde, da find ich die polizei hat da gut und richtig gehandelt und juckt mich auch nicht ob der typ gestorben ist..aber man sollte sich halt besser auf täter einstellen..vielleicht hat man auch manchmal zuviel mit solchen menschen zu tun und ist dann nur noch abgestumpt, weil man leider in 80% nur noch durch "härte" bei vielen leuten weiterkommt und sich ja auch sehr viel gefallen lassen darf..
hennoxxx
16-09-2022, 17:56
Was soll sich denn da gewaltig ändern? Es ist ja noch nichtmal klar, was genau eigentlich passiert ist.
Oft schon gesagt, aber bitte...
-Kennzeichnungspflicht
-psychologische Schulung
-bessere SV Schulung (d.h. schliesst nicht-lethale Waffen ein!)
-unabhängige Gremien zur Überprüfung von Fehlverhalten
-das Aussondern von fremdenfeindlichen/rassistischen Elementen i.d. Polizei
-weniger (besser gar kein) Korpsgeist
...das fällt mir nur auf die "Schnelle" ein,...da geht sicher noch mehr....
Aber ich vermute, die Frage war rhetorisch, oder?
-weniger (besser gar kein) Korpsgeist
?
Schwierig , sehr schwierig . Bei Gruppen von Menschen die sich gegenseitig ihr Leben anvertrauen und täglich situationen ausgetzt sind , wo dieses Vertrauen ein Schlüsselpunkt ist , wird in meinen Augen immer eine Art von Korpsgeist entstehen. Feuerwehr, Polizei (in Teams , in speziellen Einheiten ) ......Ich halte in sogar für ein wichtiges Element in solchen Gemeinschaften , da er auf vertrauen beruht.
Kann er negative Auswirkungen haben ? ja klar .... da man auch im negativen Fall darauf vertraut , geschützt zu werden von der Gemeinschaft ...Da müssten dann Regelungen getroffen werden , wie man mit Fehlverhalten INNERHALB einer gemeinschaft umgeht , wewnn diese gemeinschaft komplett dahinter steht. Also müssten alle mit zur Verantwortung gezogen werden , auch beim Fehlverhalten Einzelner. Und das , sollte auch sooo VORHER kommuniziert werden .
Aber Gemeinschaftsgeist in einer Gemeinschaft zu unterbinden , hmh geht nicht wirklich und erschafft künstliche Tabuisierungen die wiederum nur negative Spannungen erzeugen.
Mit Permanentüberwachung wäre es völlig egal wie viel Korpsgeist mitschwingt oder nicht. Wir wüssten auch genau was passiert wäre.
Unabhängig von dem konkreten Fall: ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie man die Lage aus allen Seiten und für alle zufriedenstellend verbessern will.
Nach dem was ich so ab und zu höre oder lese, haben Beschimpfungen und Beleidigungen gegenüber Polizisten massiv zugenommen. Inklusive körperlichen Übergriffen.
Natürlich kann man das nicht mit Übergriffen von Polizeiseite oder rechtsextremen Äußerungen in Chatgruppen etc. Gegenrechnen und quasi ausgleichen.
Aber kontinuierlich abgeklärtes und professionelles Verhalten unter solchen schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten halte ich für kaum möglich.
Was sind die Ideen, wie man das bessern will? hennoxx hat ja ein paar Punkte genannt (wobei ich es für unmöglich halte, dass es Polizei oder Militär ohne Korpsgeist gibt). Noch bessere und noch aufwändigere Ausbildung + eigentlich einen Tag die Woche Schulung + verlässlichen Dienstplan und Gehalt würden bestimmt was helfen, aber sind halt nicht realisierbar. Und auf der Straßenseite müsste parallel auch was passieren.
Oft schon gesagt, aber bitte...
-Kennzeichnungspflicht
-psychologische Schulung
-bessere SV Schulung (d.h. schliesst nicht-lethale Waffen ein!)
-unabhängige Gremien zur Überprüfung von Fehlverhalten
-das Aussondern von fremdenfeindlichen/rassistischen Elementen i.d. Polizei
-weniger (besser gar kein) Korpsgeist
...das fällt mir nur auf die "Schnelle" ein,...da geht sicher noch mehr....
Aber ich vermute, die Frage war rhetorisch, oder?
Ne, war ernst gemeint die Frage. Nicht-lethale Wirkmittel? Hier wurden Taser und Pfeffer benutzt. Kennzeichnungspflicht? Wozu? Stand hier irgendwie die Identität der Beamten zur Debatte? Mehr Schulungen ist ne Binse. Wenn die Zeit dafür da ist, immer gerne. Zu nem Psychologen wirst du nen Polizeibeamten trotzdem nicht machen. Und du kannst auch nicht auf jedem zweiten Streifenwagen einen Diplom-Psychologen vorhalten. Und das Rumreiten auf unabhängigen Gremien kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade dieser Fall zeigt doch eindrücklich, das Polizei und Staatsanwaltschaft auch in den eigenen Reihen ordentlich ermitteln.
Scheint mir eher so, als willst du hier deine Agenda durchdrücken, shiceegal was in dem Fall nu konkret rauskommt. So bleiben es halt linke Phrasen.
Mit Permanentüberwachung wäre es völlig egal wie viel Korpsgeist mitschwingt oder nicht. Wir wüssten auch genau was passiert wäre.
Möchtest du wirklich das von polizeilicher Seite ALLES permanent mitgefilmt wird ? Jedes Gespräch , auch mit dir , wenn es mal um eine Routineüberprüfung geht. Alles gespeichert ? Schon normale Streifengänge in der Stadt , alles aufnehmen ? Da ist ebenso riesieges Potential für Missbrauch. .....
Ein unabhängige Aktivierung der Cams von Ausserhalb , wenn sich was abzeichnet , ja das wäre eine Möglichkeit . Und die Aktivierende Person/Instutition muss dann auch Rechenschaft für jegliche Aktivierung und Nichtaktivierung ablegen .Das würde aber zusätzliche Kommunikationswege bedürfen ...gleichzeitig natürlich noch die Möglichkeit des Teams selber zu aktivieren . Halt dann mit Ebenen der Priorität/Befehlsgewalt in der Einschaltung/Ausschaltung
Willi von der Heide
16-09-2022, 18:56
gewaltig nich, aber das man die beamten besser ausbilden könnte zb..aufgrund der "flüchtlingskriese" müsste man doch eigentlich wissen, das viele flüchtlingsafrikaner mit schwarzer hautfarbe englisch oder französisch sprechen..man könnte ja mal für ganz dumme so ein merkblatt mit bildern oder ne kleine karte in visitenkartengrösse für die beamten vorbereiten, sowas gehört doch eigentlich zum allgemeinwissen...
Du weißt doch wie es ist. Es gibt für Behörden etliche Dokumente in den verschiedensten Sprachen, aber was machst du wenn du einen Analphabeten - weil in dem Land ( Somalia als Beispiel ) seit Jahrzehten Krieg herrscht - vor dir hast ? Der schaut da nur drauf und versteht " Bahnhof ". Ich spreche Englisch ( B1 ) und Französisch ( A2 ) ... aber stoße dann an meine Grenzen, wenn jemand die Landessprache - weil nur in der Hauptstadt gesprochen - nicht kann.
Willi von der Heide
16-09-2022, 19:05
Oft schon gesagt, aber bitte...
-Kennzeichnungspflicht
-psychologische Schulung
-bessere SV Schulung (d.h. schliesst nicht-lethale Waffen ein!)
-unabhängige Gremien zur Überprüfung von Fehlverhalten
-das Aussondern von fremdenfeindlichen/rassistischen Elementen i.d. Polizei
-weniger (besser gar kein) Korpsgeist
...das fällt mir nur auf die "Schnelle" ein,...da geht sicher noch mehr....
Aber ich vermute, die Frage war rhetorisch, oder?
Kennzeichnungspflicht - Wurde hier schonmal heiß diskutiert ... bitte ... wenn das eingeführt wird, dann ist es eben so. In Berlin übrigens, hat die Antifa schon diese Aufgabe übernommen. DIe haben nämlich die Häuser und Wohnungen von Beamten gekennzeichnet. Regt sich auch keiner drüber auf. Aber ich wollte es halt mal erwähnen.
psychologische Schulung - Ist Teil der Ausbildung. Und auch im Fortbildungsbereich wird etliches gemacht.
bessere SV-Schulung - in der Grundausbildung werden mehrere hundert Stunden Einsatztraining gemacht. Später dann weniger, daß ist richtig. Wer aber immer das Training schwänzt oder nicht richtig mitmacht ... tja, dann hakt es eben irgendwo.
unabhängige Gremien - ist Sache der Politik sowas einzuführen ... wenn man das haben will, bitte ... nur zu. Man wird lediglich die statistischen Ausreißer - die es leider gibt - " erwischen ". " Unser Fazit ist, daß sich die Beamten zu über 99 % korrekt verhalten haben. " Definitiv wird der Satz auf der Pressekonferenz fallen.
aussortieren von Extremisten - wird konsequent gemacht. Vom ersten Tag der Ausbildung an.
Korpsgeist - ist unabdingbar für alle Einrichtungen, wo man sich blind auf den Partner verlaßen können muß. Und dazu gehören keinerlei " Aufnahmerituale " o.ä. ... eine Ausnahme wäre z.Bsp. etwas was die GSG 9 macht. Da lernen die " Neuen " am ersten Tag die Liegenschaft kennen - im Laufschritt :D.
-psychologische Schulung
Findet doch schon im begrenzten Maße statt. Aber du hast halt nur eine bestimmte Anzahl an Ausbildungsstunden. Man kann auch nicht erwarten, dass Polizisten jede Situation durch Psychologie lösen können. Das können nicht mal Psychologen und die studieren das jahrelang.
-bessere SV Schulung (d.h. schliesst nicht-lethale Waffen ein!)So lange nicht solche bereits erwähnten Stangen eingeführt werden oder jeder Streifenwagen ein Kettenhemd bekommt, bleibt außer Taser und Reizgas nicht wirklich was an nicht lethalen Mitteln über. Wobei ich persönlich schon Reizgas nicht als sicher Mittel für der Polizisten einschätzen würde, da man zu nah ran muss. Ich weiß nicht wie das mit Gummigeschossen in Deutschland aussieht, aber ansonsten bleibt nur die Schusswaffe, wenn der Täter sich nicht beruhigen lässt.
-das Aussondern von fremdenfeindlichen/rassistischen Elementen i.d. PolizeiFindet doch schon statt.
-weniger (besser gar kein) Korpsgeist
Das ist so ziemlich das letzte was die Polizei gebrauch kann. Erstens lässt sich das nicht verbieten, da sowas automatisch entsteht und zweitens ist es notwendig für die Arbeit. Ja, er kann zu weitgehen, wenn man anfängt schwerwiegende Fehler oder Straftaten zu verstuschen. Aber die Vorteil überwiegen bei weitem die Nachteile.
Möchtest du wirklich das von polizeilicher Seite ALLES permanent mitgefilmt wird ? Jedes Gespräch , auch mit dir , wenn es mal um eine Routineüberprüfung geht. Alles gespeichert ? Schon normale Streifengänge in der Stadt , alles aufnehmen ? Da ist ebenso riesieges Potential für Missbrauch. .....
Ein unabhängige Aktivierung der Cams von Ausserhalb , wenn sich was abzeichnet , ja das wäre eine Möglichkeit . Und die Aktivierende Person/Instutition muss dann auch Rechenschaft für jegliche Aktivierung und Nichtaktivierung ablegen .Das würde aber zusätzliche Kommunikationswege bedürfen ...gleichzeitig natürlich noch die Möglichkeit des Teams selber zu aktivieren . Halt dann mit Ebenen der Priorität/Befehlsgewalt in der Einschaltung/Ausschaltung
Ja, ich möchte das die Polizei sich permanent selbst filmen muss weil ich der Meinung bin dass dann viele Straftaten/Willkürakte die durch die Polizei an der Bevölkerung begangen werden verhindert werden würden.
Schnueffler
16-09-2022, 23:09
Ja, ich möchte das die Polizei sich permanent selbst filmen muss weil ich der Meinung bin dass dann viele Straftaten/Willkürakte die durch die Polizei an der Bevölkerung begangen werden verhindert werden würden.
Du wirst dann auch permanent gefilmt.
Ja, ich möchte das die Polizei sich permanent selbst filmen muss weil ich der Meinung bin dass dann viele Straftaten/Willkürakte die durch die Polizei an der Bevölkerung begangen werden verhindert werden würden.
Ist ein wenig naiv gedacht --
Nehmen wir an eine Cam im Team und sie wollen mal fiktiv eine Strafttat begehen , such dir was aus . dann brauch der mit der Cam sich nur kurz umdrehen , nimmt mal kurz den hübschen Sonnenuntergang auf und das wars^^.
Das Bildmaterial des Tages kann dann immernoch für private Zwecke missbraucht werden , Wenn es wirklich was zu vertuschen gibt , finden sich Wege die Daten unbrauchbar zu machen . ....
Öhm , nö , so simple wirds nicht funktionieren . Du erreichst damit nur ein Freifahrtsschein für Datenaufnahme ...... und keine Sicherheit der Datennutzung ..
halte ich für keine Gute Idee
Nicht wenn alle eine tragen.
Darüber hinaus wäre es schon etwas sehr seltsam wenn just in dem Moment wo es zu einem angezeigtem Vorwurf kam gerade die Kamera weggedreht war. Langfristig ließe sich das seitens der Polizei nicht durchhalten, die ausgeschalteten Bodycams in Mannheim und Dortmund sprechen da schon Bände. Die Leute glauben der Polizei einfach nicht mehr wenn Kameras dabei waren aber nicht liefen, oder wie du es beschreibst gerade wo anders hinfilmten. Das läuft so nicht.
Es gab in Deutschland übrigens schon mal einen Fall in dem die Dashcam des Polizeibullis Polizeigewalt filmte und die netten Kollegen dann das ganze sehr freundlich ummodelten.
https://www.youtube.com/watch?v=ARvpJuLKAjk&ab_channel=DasWeltrettungsforum.RettenSiedieWelt%2 1
Dass die Beamten dachten mit diesem Rotz vor Gericht durchzukommen spricht Bände.
Mr.Fister
17-09-2022, 08:39
Scheint mir eher so, als willst du hier deine Agenda durchdrücken, shiceegal was in dem Fall nu konkret rauskommt. So bleiben es halt linke Phrasen.
es ist da doch gar nicht relevant, was da nachher tatsächlich rauskommt, wenn es eigentlich rein um das transportieren eines bestimmten weltbildes geht, welches auch und vor allem eine bestimmte grundhaltung bzgl. staatlicher institutionen und insbesondere der polizei beinhaltet.
am ende des tages kann man sich eine diskussion im engeren sinne mit bestimmten leuten zu derartigen themen getrost schenken, wenn die prämisse, dass die polizei eh schon immer von "nazis" durchsetzt war (und ist) offensichtlich vom weltbild mitumfasst ist...
Pansapiens
17-09-2022, 12:29
Und ich bezog mich auf diese Äußerung von dir:
...Ein "gesuchter Straftäter", der dreimal schwarz gefahren und dann die Geldstrafe nicht bezahlt hat?
Kommt da dann immer die Polizei vorbei, oder bekommt man erst mal ein Schreiben, sich in das Gefängnis zu begeben? War der zur Fahndung ausgeschrieben?
Ein Grund mehr den Paragraphen 265a aus dem Jahre 1935 abzuschaffen.
Bei einem Bußgeld wäre wohl eher ein Gerichtsvollzieher vorbeigekommen und hätte einfach das Geld kassiert und eine Quittung geschrieben...
Daher die Frage, woher du wissen willst, ob das nicht alles vorher gelaufen ist.
Wo liest Du denn raus, dass ich da etwas zu wissen meine?
Das im ersten Absatz sind Fragen, die darauf hindeuten, dass ich nicht mal weiß, was da alles üblicherweise abläuft.
Bisher wurde ich nicht verhaftet, und es lag auch meines Wissens nie ein Haftbefehl gegen mich vor.
Mit einer Zwangsvollstreckung wegen Nichtzahlung eines Bußgeldes wurde mir schon gedroht. Da nahm ich doch an, dass da ein Gerichtsvollzieher vorbeikommt und wenn ich dem Geld gebe, geht er wieder.
Du hattest aber von einem "gesuchten Straftäter" gesprochen, eine Wortwahl, die geeignet ist, Assoziationen zu wecken, die angesichts des fraglichen Vergehens bzw. einer Geldstrafe von 750 Euro wahrscheinlich nicht ganz passend sind und suggerieren, dass er zur Fahndung ausgeschrieben sei, bzw. sich schon der Verhaftung entzogen habe.
Ist man, wenn ein Haftbefehl gegen einen erlassen wird, gleich zur Fahndung ausgeschrieben?
Schwer zu finden, war der ja nicht...
Ich hab nun mangels einer Antwort selbst nachgeschaut:
Es wird sich in diesem Fall um einen "Vollstreckungshaftbefehl" gehandelt haben.
Da ist ein Gerichtsurteil ergangen und man hatte die Aufforderung erhalten, sich in das Gefängnis zu geben, um eine Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten.
Dass man da dann die Geldstrafe noch vor Ort zahlen kann, wundert mich, ich konnte mal nicht mal ein Bußgeld von 5 Euro in Bar wegen Rotlichtverstoß zu Fuß bei den Beamten bezahlen, die haben meine Personalien aufgenommen und ich bekam ein Überweisungsformular zugeschickt. Allerdings war das nicht in Berlin.
Es geht nicht um Beamtenfreundlich oder nicht freundlich, sondern um die Unschuldsvermutung, die auch für Polizeibeamte gilt.
Was heißt hier "auch"?
Willst Du damit tatsächlich suggerieren, dass Du auch bei anderen Personenkreisen, als Beamten, sonstigen Behördenvertretern und Fahrkartenkontrolleuren Unschuld vermutest, bis die Schuld eindeutig durch ein Gericht festgestellt ist?
Z.B. bei den beiden Syrern?
Drückt sich das dann bei Dir so aus?:
Ich wette, der hat auch mehr als einmal die Chance bekommen, friedlich mit den Beamten mitzugehen. Vielleicht hätte er sogar Vorort die Strafe begleichen können. Hat er halt verweigert wie alles andere auch.
im aktuellen Beitrag hast Du ja nochmal nachgelegt mit Deinen Vermutungen:
Dennoch wirds auch dazu 'ne Vorgeschichte geben, warum das ganze so eskaliert ist. Wenn der von Anfang an gesagt hätte, "Ich hab das Geld und bezahle...", hätten sie ihn wohl kaum fesseln müssen.
Das würde ich eher eine Schuldvermutung nennen.
Aus dem ersten hier verlinkten Artikel gingen diese Punkte nicht hervor. Wenn es weitere Infos gibt, ist die Lage natürlich auch anders zu bewerten.
Der "neue" Artikel, war im ersten verlinkt und diese Infos hatte ich schon in Beitrag #713 gegeben, was Du als "lächerlich" bezeichnest und Du behauptest ja weiterhin, das wäre ganz anders gewesen:
nach einem anderen Artikel gingen die Randale nach meinem Eindruck eher von den Beamten aus.
Der Mann wurde nicht verhaftet, da er die Geldsstrafe bezahlt habe und die Absicht zu zahlen habe er schon verbal geäußert, bevor er zu Boden gebracht wurde.
Selbst nachdem ich den Artikel zitiert und verlinkt habe, bleibst Du hartnäckig bei Deiner Schuldvermutung gegen den Syrer und Deiner Unschuldsvermutung gegen die Vollstreckungsbeamte:
Dennoch wirds auch dazu 'ne Vorgeschichte geben, warum das ganze so eskaliert ist. Wenn der von Anfang an gesagt hätte, "Ich hab das Geld und bezahle...", hätten sie ihn wohl kaum fesseln müssen.
hier nochmal im Vergleich dazu, wie der Tagesspiegel nach Sichtung des Videos die Lage beschreibt:
„Ich bezahle“, beteuert der Mann. „Was willst Du uns sagen? Hol das Geld“, brüllt der Polizist und führt den Mann ins Schlafzimmer, wo eines der Kinder liegt.
Der 30-jährige Vater wirkt verzweifelt, zeigt auf sein Kind, ist wütend. Die Beamten greift er nicht an, doch der auffällige Polizist schubst ihn gegen den Schrank, bringt ihn mit dem anderen Polizisten zu Boden. Das Geld, das er aus einem Beutel holen wollte, liegt vor ihm auf dem Boden.
Sorry, falls es schon gesagt wurde:
Man darf halt nicht vergessen, dass die Bodycams zum Schutz der Polizei eingeführt wurden. Sie wurden nicht eingeführt, um einwandfreie Einsätze zu beweisen.
Deswegen wird es weiterhin Zeugenvideos mit Polizeigewalt geben und Antworten der Polizei "ja, aber vorher war das und das". Und nach wie vor gilt das Wort der Polizei vor Gericht mehr.
Wird also höchste Zeit dass die Polizei all ihre Einsätze filmt. Und die Aufnahmen werden immer automatisch gelöscht, wenn nichts passiert ist. Sollte im Jahr 2022 technisch kein Problem sein.
Kusagras
17-09-2022, 16:00
Nicht wenn alle eine tragen.
Darüber hinaus wäre es schon etwas sehr seltsam wenn just in dem Moment wo es zu einem angezeigtem Vorwurf kam gerade die Kamera weggedreht war. Langfristig ließe sich das seitens der Polizei nicht durchhalten, die ausgeschalteten Bodycams in Mannheim und Dortmund sprechen da schon Bände. Die Leute glauben der Polizei einfach nicht mehr wenn Kameras dabei waren aber nicht liefen, oder wie du es beschreibst gerade wo anders hinfilmten. Das läuft so nicht.
Es gab in Deutschland übrigens schon mal einen Fall in dem die Dashcam des Polizeibullis Polizeigewalt filmte und die netten Kollegen dann das ganze sehr freundlich ummodelten.
https://www.youtube.com/watch?v=ARvpJuLKAjk&ab_channel=DasWeltrettungsforum.RettenSiedieWelt%2 1
Dass die Beamten dachten mit diesem Rotz vor Gericht durchzukommen spricht Bände.
Bis du eigentlich auch sonst für Videoüberwachnung beim Kriminalitätstheam, insbesondere zur Aufklärung
und Prävention von Straftaten?
Wo liest Du denn raus, dass ich da etwas zu wissen meine?
Das im ersten Absatz sind Fragen, die darauf hindeuten, dass ich nicht mal weiß, was da alles üblicherweise abläuft...
Ok. Ich hatte das in der Tat als rhetorische Fragen gewertet, in dem Sinne, dass du unterstellen würdest, das "übliche Prozedere" hätte nicht stattgefunden. Wenn das nicht so gemeint war, sondern nur ernstgemeinte Fragen, dann sorry dafür.
...Bisher wurde ich nicht verhaftet, und es lag auch meines Wissens nie ein Haftbefehl gegen mich vor.
Mit einer Zwangsvollstreckung wegen Nichtzahlung eines Bußgeldes wurde mir schon gedroht. Da nahm ich doch an, dass da ein Gerichtsvollzieher vorbeikommt und wenn ich dem Geld gebe, geht er wieder.
Du hattest aber von einem "gesuchten Straftäter" gesprochen, eine Wortwahl, die geeignet ist, Assoziationen zu wecken, die angesichts des fraglichen Vergehens bzw. einer Geldstrafe von 750 Euro wahrscheinlich nicht ganz passend sind und suggerieren, dass er zur Fahndung ausgeschrieben sei, bzw. sich schon der Verhaftung entzogen habe...
Erschleichen von Leistungen ist eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch. Ergo bezeichne ich den Syrer auch korrekt als "Straftäter". Zumal bei einem Wiederholungstäter.
Ein Bußgeld definiert keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit. Auch nicht, ob jemand zu Fahndung ausgeschrieben ist.
...Ist man, wenn ein Haftbefehl gegen einen erlassen wird, gleich zur Fahndung ausgeschrieben?...
Weiß ich nicht.
...Es wird sich in diesem Fall um einen "Vollstreckungshaftbefehl" gehandelt haben.
Da ist ein Gerichtsurteil ergangen und man hatte die Aufforderung erhalten, sich in das Gefängnis zu geben, um eine Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten...
Genau. Schrieb ich ja schon bei dem ersten Artikel, dass ich das auch so vermute. Aus dem ist es noch nicht genau hervorgegangen.
...Dass man da dann die Geldstrafe noch vor Ort zahlen kann, wundert mich, ich konnte mal nicht mal ein Bußgeld von 5 Euro in Bar wegen Rotlichtverstoß zu Fuß bei den Beamten bezahlen, die haben meine Personalien aufgenommen und ich bekam ein Überweisungsformular zugeschickt. Allerdings war das nicht in Berlin...
Ich kenne es aber eigentlich auch so, dass man gefragt wird, ob man vor Ort bezahlen will oder nicht. Dann halt per Überweisung. Das mag aber Landesspezifisch sein.
...Was heißt hier "auch"?
Willst Du damit tatsächlich suggerieren, dass Du auch bei anderen Personenkreisen, als Beamten, sonstigen Behördenvertretern und Fahrkartenkontrolleuren Unschuld vermutest, bis die Schuld eindeutig durch ein Gericht festgestellt ist?...
Ja, tu ich. Dass ist gemeinhin das, was die "Unschuldsvermutung" meint. Bei Staatsbediensteten, zumal Beamten, gehe ich umso mehr davon aus, dass die ihren Job erstmal ordentlich machen. Das gilt ja auch für einen Großteil der Polizeibeamten in Deutschland jeden Tag. Warum sollte ich da wegen einiger schwarzer Schafe pauschal alle unter Generalverdacht stellen? Beamter wird in Deutschland auch nicht jeder Hinz und Kunz. Da hat man im Normalfall einiges an Prüfungen und Überprüfungen über sich ergehen lassen. Insbesondere Polizeibeamte.
...Z.B. bei den beiden Syrern?...
Der Mann ist nachweislich durch ein Gericht verurteilt, Strataten begangen zu haben und hat die Bußgeldzahlungen dafür verweigert. Da wirds schon eng mit der Unschuldsvermutung. Zumal in dem zweiten Artikel ja dann auch stand, dass er sich verweigert hat als sie ihn mitnehmen wollten. Klingt für mich jetzt nicht sonderlich kooperativ.
Eine Gefährderansprache gibts auch nicht ohne weiteres. Ergo unterstelle ich der Dame schon allein deshalb, dass sie Dreck am Stecken hat. Was auch immer.
...Das würde ich eher eine Schuldvermutung nennen...
Natürlich ist das eine "Schuldvermutung". Die Fakten und Indizien reichen mir dafür aus, ohne mich groß verbiegen zu müssen.
...Der "neue" Artikel, war im ersten verlinkt und diese Infos hatte ich schon in Beitrag #713 gegeben, was Du als "lächerlich" bezeichnest und Du behauptest ja weiterhin, das wäre ganz anders gewesen...
Was glaubst du denn? Die Beamten sind in die Wohnung rein und haben sofort eskaliert, oder was? Warum sollten sie das tun? Die werden ihm vor Ort erföffnet haben, warum sie da sind und das er entweder zahlen kann oder mitkommen muss. Ich vermute, beide Optionen werden ihm nicht sonderlich gefallen haben. Und dann eskaliert es eben so wie im Video gesehen. Wenn er direkt gesagt hätte "Ok, dann bezahl ich...", oder "Ok, ich zieh' mich an und komme mit...", warum hätten sie ihn dann auf dem Boden fesseln sollen?
Im Artikel vom Tagesspiegel liest man schonmal:
...Dann eskaliert es. Der Beamte will dem Mann die Handschellen anlegen, der Mann weigert sich, mitzugehen, verschränkt die Arme, diskutiert und fragt: „Warum?“...
...Selbst nachdem ich den Artikel zitiert und verlinkt habe, bleibst Du hartnäckig bei Deiner Schuldvermutung gegen den Syrer und Deiner Unschuldsvermutung gegen die Vollstreckungsbeamte...
Natürlich. Was siehst du denn in dem Artikel, außer der Infos eines zusammengestückelten Videos?
Glaubst du jetzt ernsthaft, den genauen Tathergang daraus rekonstruieren zu können?
...hier nochmal im Vergleich dazu, wie der Tagesspiegel nach Sichtung des Videos die Lage beschreibt...
Hast du das Video selber gesehen, um das zu verifizieren was da steht? Warum zeigen die nicht das ganze Video, sondern nur die kurzen Auszüge? Die im Übrigen von einem "Abgeordneten der Linken" ins Netz gestellt wurden.
Da bilde ich mir erst eine Meinung, wenn ich das selber sehe. Bis dahin kann ich mir so einige Situationen vorstellen, die zur Eskalation der Lage geführt haben, abseits von Polizeibeamten die ohne Grund durchdrehen.
Pansapiens
17-09-2022, 16:41
nach wie vor gilt das Wort der Polizei vor Gericht mehr.
ist das irgendwo festgelegt oder nur gängige Praxis nach ungeschriebenen Gesetz, oder nur Deine Vermutung?
Stixandmore
17-09-2022, 16:57
Bis du eigentlich auch sonst für Videoüberwachnung beim Kriminalitätstheam, insbesondere zur Aufklärung
und Prävention von Straftaten?
Ja, nennt sich CCTV und ist in manchen Ländern gang und gebe....ob dadurch mehr Straftaten aufgeklärt und verhindert werden, lass ich einfach mal dahingestellt
ist das irgendwo festgelegt oder nur gängige Praxis nach ungeschriebenen Gesetz, oder nur Deine Vermutung?
Gängige Praxis aufgrund von Erfahrungswerten.
Ja, nennt sich CCTV und ist in manchen Ländern gang und gebe....ob dadurch mehr Straftaten aufgeklärt und verhindert werden, lass ich einfach mal dahingestellt
Es ist eben nicht fraglich.
In San Francisco mussten sie aus guten Gründen alle anfangen Bodycams zu tragen. Die Aufnahmen wurden auf eine Cloud geladen auf die die Polizei keinen Zugriff hat.
Und wie durch Zauberhand ist der Einsatz von Pfefferspray um ca 40% zurückgegangen. Was den Missbrauch der entstandenen Videoaufnahmen angeht kann ich nicht viel zu sagen weil mir auf Anhieb kein konkretes/realistisches Beispiel einfällt was der Übeltäter mit dem Videomaterial konkret anstellen will.Beispiele wurden ja auch nicht genannt. Ausser ein "Das wäre aber doof für die Polizei" hab ich kein vernünftiges Gegenargument gelesen.
Pansapiens
17-09-2022, 18:26
Ok. Ich hatte das in der Tat als rhetorische Fragen gewertet, in dem Sinne, dass du unterstellen würdest, das "übliche Prozedere" hätte nicht stattgefunden.
das einzige, was ich damit "unterstellte" nicht zuzutreffen, bzw. woran ich Zweifel hab, ist, dass es sich um einen gesuchten Straftäter handelte, im Sinne von "zur Fahndung ausgeschrieben".
Erschleichen von Leistungen ist eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch.
Das ist formal richtig, aber erstens eine umstrittene Straftat und zweitens eine eher geringfügige.
Ergo bezeichne ich den Syrer auch korrekt als "Straftäter". Zumal bei einem Wiederholungstäter.
Und warum bezeichnest Du ihn als "gesuchten" Straftäter?
Das hat doch nochmal irgendwie eine andere Qualität.
Ein Bußgeld definiert keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit.
Wie meinen?
Ich kenne das so:
Bußgeld <=> Ordnungswidrigkeit
Geldstrafe <=> Straftat
...Ist man, wenn ein Haftbefehl gegen einen erlassen wird, gleich zur Fahndung ausgeschrieben?...
Weiß ich nicht.
Und aufgrund welcher Information nennst Du den Syrer dann "gesuchten" Straftäter?
Ja, tu ich. Dass ist gemeinhin das, was die "Unschuldsvermutung" meint.
Unschuldsvermutung gilt in einem Strafverfahren, ich wüsste nicht, dass eine Privatperson dazu verpflichtet sei. In einem Strafverfahren sollte es dann aber, sofern es sich um ein rechtsstaatliches handelt, doch für alle Beteiligten gelten, und nicht nur für Staatsbedienstete.
Bei Staatsbediensteten, zumal Beamten, gehe ich umso mehr davon aus, dass die ihren Job erstmal ordentlich machen. Das gilt ja auch für einen Großteil der Polizeibeamten in Deutschland jeden Tag. Warum sollte ich da wegen einiger schwarzer Schafe pauschal alle unter Generalverdacht stellen?
Wenn man nicht ausschließt, dass einzelne konkrete Polizeibeamte sich nicht korrekt verhalten, wenn entsprechende Anhaltspunkte vorliegen, ist das kein Generalverdacht, sondern Ausdruck eines rechtsstaaltichen Verfahrens. Auch für einen dreifachen Schwarzfahrer gilt hoffentlich in einem Ermittlungsverfahren noch die Unschuldsvermutung und er wird nicht pauschal abgeurteilt. Oder sind Straftäter in Deutschland vogelfrei?
Beamter wird in Deutschland auch nicht jeder Hinz und Kunz. Da hat man im Normalfall einiges an Prüfungen und Überprüfungen über sich ergehen lassen. Insbesondere Polizeibeamte.
Was wird denn da so überpüft?
Rassistische/nationalistische Grundeinstellungen? Ob jemand fähig ist, im Dienst Mitbürger zu Siezen und auch in Stresssituationen professionell zu handeln?
Oder eher die Treue zum Staat und die Bereitschaft, den Staatsapparat mit beliebiger Rhetorik tapfer zu verteidigen?
Der Mann ist nachweislich durch ein Gericht verurteilt, Strataten begangen zu haben und hat die Bußgeldzahlungen dafür verweigert.
Da wirds schon eng mit der Unschuldsvermutung.
Er hat eine Geldstrafe nicht bezahlt. Verweigert wäre eher ein aktiver Akt.
Die ihm vorgeworfenen Straftaten habe ich auch schon "begangen", kam aber mit erhöhtem Beförderungsentgelt davon.
Wenn mich jetzt ein Polizist oder verbeamteter Lehrer zusammenschlägt, bin wahrscheinlich auch ich schuld?
Zumal in dem zweiten Artikel ja dann auch stand, dass er sich verweigert hat als sie ihn mitnehmen wollten. Klingt für mich jetzt nicht sonderlich kooperativ.
wenn man sich weigert, Handschellen anlegen zu lassen, ist das schon ein Schuldbeweis?
Natürlich ist das eine "Schuldvermutung".
Na also. Für einen Beamten, der ausländische Mitbürger durchweg duzt, mit "halt die Fresse" anspricht, androht, in das Gefängnis zu stecken, eine Berührung durch eine Frau als "versuchte Gefangenenbefreiung" verkaufen will, und das Schlafzimmer von Verdächtigen als "mein Land" bezeichnet, gilt für die Unschuldsvermutung.
Ein wiederholter Schwarzfahrer der sich nicht bereitwillig Handschellen anlegen lässt, gilt die Schuldvermutung und wenn ersterer letzteren fixiert, nachdem er seine Zahlungsbereitschaft signalisiert hatte, wird das wohl seine Richtigkeit haben.
Was glaubst du denn? Die Beamten sind in die Wohnung rein und haben sofort eskaliert, oder was? Warum sollten sie das tun? Die werden ihm vor Ort erföffnet haben, warum sie da sind und das er entweder zahlen kann oder mitkommen muss. Ich vermute, beide Optionen werden ihm nicht sonderlich gefallen haben.
Ich richte meine Einschätzung an dem Teil des Videos, der zu sehen ist aus und an dem Bericht des Journalisten, über den Rest des Videos.
Demnach hat der Mann angeboten zu zahlen, der Polizist hat angenommen und im Schlafzimmer hat der Polizist den Mann gegen den Schrank geschubst und dann zu Boden gebracht, ohne angegriffen worden zu sein.
Was da genau passiert ist, weiß ich nicht, das ist auf dem öffentlich einsichtbaren Teil des Videos nicht zu sehen. Hier gilt für mich die Unschuldsvermutung in beide Richtungen.
Was ich auf dem Video sehe, ist, dass da wohl mindestens ein Geldschein auf dem Boden liegt und auch die Frau Geld in der Hand hat, was die Zahlungsabsicht für mich glaubwürdig macht. Insbesondere, da laut der Polizei ja dann tatsächlich gezahlt wurde und der Mann nicht mitgenommen.
Weiter sehe ich einen Polizisten, der mit Bürgern respektlos umgeht und auf den Verweis der Frau, er befände sich in ihrem Schlafzimmer antwortet, das wäre sein Land und die Syrer seinen nur Gäste.
Der Ton wirkt auf mich sehr aggressiv bis hasserfüllt.
Das offenbart für mich eine Einstellung den beiden gegenüber, die die Eskalation in Einklang mit der Darstellung des Tagespiegels für mich auch ohne zwingenden Anlass durchaus plausibel macht.
Und dann eskaliert es eben so wie im Video gesehen. Wenn er direkt gesagt hätte "Ok, dann bezahl ich...", oder "Ok, ich zieh' mich an und komme mit...", warum hätten sie ihn dann auf dem Boden fesseln sollen?
Vielleicht hat ihn der straffällige Syrer scheel angeschaut, oder es sonst wie an gebührendem Respekt mangeln lassen?
Natürlich. Was siehst du denn in dem Artikel, außer der Infos eines zusammengestückelten Videos?
Ich sehe einen Bericht über den Teil des fünfminütigen Videos, der in dem ca. einminütigen Ausschnitt nicht zu sehen ist.
Insbesondere den Teil, der der Fixierung vorausgeht.
Glaubst du jetzt ernsthaft, den genauen Tathergang daraus rekonstruieren zu können?
nein, aber besser als aus Deinen Phantastereien.
Hast du das Video selber gesehen, um das zu verifizieren was da steht? Warum zeigen die nicht das ganze Video, sondern nur die kurzen Auszüge?
Die werden nicht im Besitz des ganzen Videos sein, sondern es nur eingesehen haben. Oder ist der Journalist notorischer Schwarzfahrer, dem nicht zu trauen ist?
Die im Übrigen von einem "Abgeordneten der Linken" ins Netz gestellt wurden.
Aha, und was willst Du mir damit sagen?
Generalverdacht gegen Abgeordnete oder bestimmte Parteien?
Da bilde ich mir erst eine Meinung, wenn ich das selber sehe. Bis dahin kann ich mir so einige Situationen vorstellen, die zur Eskalation der Lage geführt haben, abseits von Polizeibeamten die ohne Grund durchdrehen.
Deine Meinung hast Du Dir doch schon gebildet, aufgrund Deiner "Vorstellungen". Du hast ja sogar rhetorisch darauf gewettet...
Ich kann mir auch entsprechende Vorgeschichten vorstellen, die das Verhalten des Polizisten schlüssig erklären.
Sollen wir einen Phantasiewettbewerb machen?:)
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