Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
Mein letzter Kommentar zu Thema.


Liebe Grüße
DatOlli


PS.: Klar, vielleicht war es nur Zufall. Aber da ich ihn nicht kenne kriegt er von mir nen Vorschuss und ich halte das für ein Ergebnis von Erfahrung und Beobachtung.
Ok. Angenommen, es handle sich nicht um Zufall, sondern beruht tatsächlich auf einer bewussten Einschätzung mit logischer und reproduzierbarer Folge.

Woran kann der Trainer bei einer vollkommen fremden Person, die das erste Mal in sein Training kommt und über die er überhaupt nichts weiß, erkennen, dass sie nach dem Training einen Muskelkater hat oder nicht?
Was sind die Indikatoren? Das Training muss nicht einmal sonderlich anstrengend sein, um Muskelkater hervorzurufen - völlig ungewohnt bzw. Neuland reicht oft bereits.
(Es grenzt für mich an Wahrsagen... Ich weiß ja noch nicht einmal, ob sie in der Nacht genug Schlaf bekommen wird, genug (richtig) trinkt und isst oder genug regeneriert... Abgesehen davon gibt es noch einmal einen „kleinen“ Unterschied zwischen (beispielsweise) Krafttraining, Fußball und Boxen.)

Wie und woran also schätzt ein Trainer den Neuling ein und findet genau die richtige Belastung, so wie Du es hier würdigst? Was für konkrete und verbindliche Aussagen können getroffen werden, welche Indizien sind wichtig? Worauf ist zu achten, wie komme ich an die benötigten Informationen und wie kann ich den Leistungsstand - einen konkreten Sport, der noch nie ausgeübt wurde, betreffend - richtig einschätzen? Wie bekommt man diese gute Mischung - nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Muskelkater - gezielt hin?

Manche Menschen haben bereits einen Muskelkater, wenn sie nach dem Winter das erste Mal den Rasen gemäht haben oder die erste ganz entspannte Radtour mit Freunden absolvieren und das ist nun wirklich weder mit „Übermut“ noch „falschem Ehrgeiz“ zu begründen. Da klappt auch keiner halb zusammen, meistens unterhalten sie sich sogar noch ganz entspannt währenddessen. Ebenfalls ist es der Großteil der Sportler, die ich kenne, in ihrem Bereich gewohnt, an der körperlichen Grenze oder sogar darüber zu arbeiten bzw. dies zumindest gelegentlich zu machen und dabei keinen Muskelkater zu bekommen... Ich kann im Krafttraining bis zum totalen Muskelversagen gehen und trotzdem keinen Muskelkater haben usw.

Wenn das nicht auf Zufall beruht, bin ich wirklich interessiert und mittlerweile echt neugierig geworden . Wenn das irgendwie geht, freue ich mich sehr darüber, das zukünftig auch zu schaffen oder üben zu können. (Insbesondere am konkreten Beispiel des Boxens, denn dort ist die einzige mir bekannte Möglichkeit, um einen Muskelkater zu vermeiden, dass die Person nach 10 min am Rand sitzt und die Schultermuskulatur ja nicht weiter beansprucht werden darf, da sie es auch (wahrscheinlich) im Alltag nicht wird.)

(... und bitte bleiben wir da von Seiten wie „fitforfun“, „bravo“, „Brigitte“ oder „gutefrage“ weg . Wenn Quellen, dann doch bitte anerkannte (bevorzugt wissenschaftliche) Literatur oder zumindest nicht irgendwelche Halbwahrheiten und Klatsch.)

LG

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