Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
sorry, Tippfehler, keine Absicht
(Ich war jetzt erschrocken, aber der Kaiten-Otoshi-Thread ist noch keine fünf Jahre alt)
Meine erste Anmeldung im KKB war vor gut 5 Jahren.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Nein. Die Basis-Übung zum öffnen in sechs Richtungen, die ich hier in die Diskussion eingebracht habe, haben wir dort definitiv nicht geübt. Die gehört in einen konkreten didaktischen Kontext, der dort nicht gegeben war.
Meine Erinnerung an die Übung ist ja inzwischen ziemlich verblasst. Ich glaube, mich an ein Ausdehnen im Sinne von Öffnen der Schultern zu erinnern. Meine vermeintliche Erinnerung an die "Ausdehnung in sechs Richtungen" ist dann analog zu Zeugenbeeinflussungen aufgrund der Diskussionen hier.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Meine Erinnerung ist tatsächlich eine andere. Ich meine nämlich, daß wir da eine bestimmte Übung aus dem Kanon der Übungen von Endô sensei zur Arbeit an Atari geübt haben. Und dabei steht - in der Grundform - keiner der Übenden im Parallelstand. Und es geht auch nicht darum, den Druck wie eine Feder aufzunehmen.
Ich mag aber an dem Tag mir auch irgendwas dabei gedacht haben und das im Parallelstand geübt haben. ... ich habe manchmal so komische Ideen ... ich selber habe das bewußt aber so noch nicht geübt.
Ich übe dagegen mit einem extrem kurzen hanhanmi, oder auch auf einem Bein. Das dann, um einen präzisen groundpath zu bilden.
Da bin ich mir sicher, dass bei jener Übung zumindest der Geschobene den Parallelstand einnehmen sollte. Letzteres, also Stehen im Hanmi oder auf einem Bein mit Groundpath während der Partner schiebt, kenne ich auch aus meinem Üben im Dojo.

Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Recht hast du aber in jedem Fall damit, daß ich auch diese Übung mit dem Bild der Ausdehnung unterrichte.
Es ist schade, daß dir das so mißfällt. Es hat nämlich tatsächlich eine physische, d.h. anatomische Veränderung zur Folge, wenn man so übt.
Mein Missfallen bezog sich auf die gleichzeitige Ausdehnung in alle Richtungen.

Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
das war am 23.01.2021
War das bevor Du bei Carstenm warst?
Der Beitrag war am 23.01.2020, also kurz vor Beginn der Pandemie, die ja dann einen möglichen zweiten Besuch unmöglich gemacht hat. Der Besuch war im Frühjahr 2019.

Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
Auch zum Spannen einer Feder muss man natürlich an beiden Enden drücken oder ziehen.
Ich dachte eher an eine Feder, deren eines Ende fest verankert ist, z.B ein analoges Beispiel einer Gynmastik-Übung: Beine spreizen im Sitzen Richtung Spagat. Wenn ich das auf der Matte im Dojo übe, dann reicht die Bodenreibung, um die Beinmuskeln zu dehnen und dabei stabil zu bleiben. Wenn ich das zu Hause auf meiner Yoga-Matte mache, dann kann ich nicht verhindern, dass sich die Beine samt Matte durch den Gegendruck zusammenziehen.

Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
So ähnlich hatte ich mir das gedacht, aber vielleicht war das ja eine andere Übung.
Hast Du mal die von mir beschriebene "Übung" aus dem "Ki-Aikido" ausprobiert?
Normal stehen-> auf die Brust drücken lassen, um Stabi zu testen -> kurz auf die Ballen erheben und dann wieder absenken, ohne das Gewicht wieder auf die Fersten zu verlagern -> noch mal drücken lassen.
Das nicht. Aber als Teil der Gymnastik am Anfang stehen wir einfach. Eine Anweisung aus dem Anfängertraining war die Vorstellung, das zwischen Ferse und Boden ein Blatt Papier Platz haben sollte.
Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
Bringt nach meiner Erfahrung bei Leuten, die nicht ohnehin auf dem Vorfuß stehen zumindest einen deutlichen gefühlten Stabilitätsgewinn gegen Schieben von vorne.
Natürlich mit Groundpath aber auch mit "Tensegrity".
Ich nutze immer noch U- und S-Bahn-Fahrten mit wenig Fahrgästen um Stehen zu üben ohne sich festzuhalten, manchmal auch im Parallelstand in Fahrtrichtung. Da merke ich ja deutlich wie sich der Druck zwischen Ferse und Ballen verteilt und beim Bremsen und Beschleunigen verändert bzw. das ich das in gewissem Maße ja auch steuern kann (ohne die Füße zu bewegen).