Ohne nachzugucken bin ich mir gerade nicht sicher, aber hattest du selber nicht schon angemerkt, dass man gerade in der Schule bei sowas schon ansetzen soll?
Und an sich wird das doch mittlerweile gemacht. Zurecht.
Und vieles was Probleme macht ist auch gesunder Menschenverstand: Rauchen ist schlecht.
Wenn Karl-Uwe mit 50kg Übergewicht sich über Gelenkschmerzen beklagt, sollte ihm auch selber ein möglicher Grund auffallen (und nein, ich sage nicht, dass es zwingend das Übergewicht sein muss, aber die Chancen stehen gut. Meine Tante schnauft, wenn sie von der Couch zur Wohnungstür geht und ich habe kein schlechtes Gewissen, da ihrem Gewicht Mitschuld zu geben).
Wenn die Leberwerte Mist sind, aber man sich jeden Tag vollschüttet, stehen die Chancen auf einen Zusammenhang auch gut.
Worauf ich hinaus möchte: Öfter als nicht sind die Lebensumstände die Probleme bereiten doch auch recht offensichtlich, so daß ich da keinen Arzt brauchen sollte, der mir sagt: Nun ja, wenn sie mal spazieren gehen würde, anstatt auf der Couch zu sitzen und zu rauchen und zu trinken, könnte das schon helfen.
Zur Beratung gehört das sicherlich.
Aber der Arzt kann seinen Patienten auch nur *soweit*/ bis zu einem gewissen Punkt an die Hand nehmen und helfen.
Die entscheidenen Schritte die Änderung tatsächlich durchzuziehen, müssen aber von den Patienten kommen.
Und wenn diese zu bequem sind, kann man das keinem Arzt ankreiden.
Ich kann z.B. nicht von meinem Arzt erwarten mich täglich anzurufen und nochmal daran zu erinnern: Übrigens, dran denken: Rauchen = schlecht.
Als Beispiel wieder meine Tante: Ich bezweifel, dass sie es toll findet nach 5m zu schnaufen wie eine Lokomotive, das ihre Gelenke weh, sie Diabetes hat...
Aber wenn mal das Thema "abnehmen" aufkommt hört man immer nur: Ja, aber...
(Und bevor es jemand in den falschen Hals bekommen will: Es geht nicht darum, Dicke zu mobben, aber das Beispiel hatte ich halt gerade bei der Hand. Ich hätte auch Alkohol, Rauchen oder sonstwas nehmen können)





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