Hallo discipula,
Man könnte diese Macht "Zufall" nennen, oder?Sie muss aber dennoch eine Macht annehmen, die die Naturgesetze selbst geschaffen hat.
Was soll man dazu sagen, außer: "Idioten gibt es überall."Wissenschaft ist kein Religionsersatz
Das ist die wunderschöne, hehre und erhebende Theorie, die leider in der Praxis so nicht immer funktioniert.
Es gibt tatsächlich Leute, und nicht wenige, die der Naturwissenschaftlich einen quasi-religiösen Status geben.
Nennt man "Daten".Die Wissenschaft versucht aus Daten, die wir mit unseren Sinnen (heute i.A. unseren massiv verbesserten Sinnen) aufnehmen, die Welt zu erklären.
Religion versucht, aus dem was wir fühlen, die Welt zu erklären.
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Sehe ich nicht so.
Wissenschaft kümmert sich um Mengen - das was man messen und zählen und wägen kann.
Für mich ist zum Beispiel wertvoll, wichtig und bedeutsam, ob mir ein Ziegel auf den Kopf fällt, wenn ich die Straße entlang laufe. Mit Religion hat das nichts zu tun.Religion kümmert sich um Qualitatives, um die Frage, was wertvoll und wichtig und bedeutsam ist (und kann sich dabei natürlich auch auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse berufen, um ein Argument zu stützen)
Und weil das hier ein Kampfkunstboard ist: Für mich ist es wichtig, dass Techniken funktionieren, also wende ich wissenschaftliche Mittel an, um eine derartige Technik zu entwickeln.
Ideologisch wäre es, Techniken anzuwenden, egal ob sie funktionieren oder nicht. "Weil wir das schon immer so gemacht haben, und es hat noch niemandem geschadet." Jeder von uns hat diesen Satz sicher schon einmal in der einen oder anderen Variante gehört.
Fällt mir gerade ein, weil ich diese Diskussion gestern mit einem meiner Schüler hatte
Grüße
SVen






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