Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen



Tja, es geht aber genau um dieses Verfälschung.
Wenn es verschiedene Einflussfaktoren gibt, kontrolliere ich diese zunächst, um herauszufinden, welche wie viel Einfluss haben.
Im Falle des Armhebers sollte meine vorgeschlagene Vorgehensweise klären, ob ein Teil, oder eventuell der ganze Unterschied darauf beruhen, dass der Testende unterschiedliche Kräfte ausübt.
.
auch hier nochmal.
klar ,du kannst nun genormte Gewichte dran hängen . das haben wir z.b. beim "unbeugsamen Arm Gemacht" . judogürtel mit Gewichte , oder ein Person stützt sich in die Ellenbeuge mit dem ganzen Körpergewicht , während die offene Hand auf einem Fensterbrett aufliegt .

AAABER ..... AABER .. DU KANNST SOOO NICHT herausfinden ob die Struktur welche du dafür benutzt , die richtige ist , egal wie standartisiert das Gewicht oder der test ansich ist. ..... und es geht allein nur um diese Struktur .
denn die ist es,welche du benötigts, um dann die Effekte der ganzen anderen Übungen , Themen , auch hier an board , abrufen zu können . es geht also um den Motor .

das wurde auch schon einige Male nun angesprochen , aber du tust ja solche Dinge mit Esotherik ab.
du analysierst einfach an der falschen Stelle.

und nebenbei ..... peinlich genau darauf zu achten , beim Üben , ob die Struktur aufgebaut und gehalten wird , ist auch eine Form des ANALYSIERENS .
Analyse ist nicht an DEINE Bedingungen gebunden .

und wenn die Struktur dann der Fokus ist , ist beim eigenen Testen völlig egal ob dann 20 oder 60 kg dran hängen . ... in der Anwendung , Kampf , Randori , usw. wechseln die Spannungen und damit die Kräfte eh permanent , aber eben NICHT , die Struktur

und kommen wir zum nächsten Punkt .
weil , die Wechsel zu beherrschen , im Kampf das eigentliche Ziel ist , brauchst du einfach auch einen menschlichen Tester , der mit seiner ungleichmässigkeit , mit seiner nichtgenormten Arbeitsweise , seiner nichtstandartisierten Art ,(selbst wenn er versucht gleichmässig zu drücken ) dir die notwendigen Impulse gibt , die dein System , deine Körper ,deine innere Organisation , dann trainieren ........und jeder test ist auch gleichzeitig ein Üben . ..
diese von dir verlangte Trennnung , gibt es nicht am Menschen .

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ein Beispiel für dich .
du willst etwas zum Thema Bankdrücken Testen
jetzt lässt du jemanden Drücken und notierst das Ergebnis , egal ob es das bewältigte Gewicht oder die Ausführung ist ..... JEDER weiter "TEST" würde das Ergebnis sofort verändern , verfälschen .. wegen der Rekrutierung , wegen der IK , wegen dem ATP , hier soweit logisch , hoffe ich .

also musst du , wenn du wirklich wissenschaftlich rangehen willst , diese zwangsläufigen, minimalen Veränderungen im Ablauf (Bankdrücken ) , eigentlich sind es Anpasungen , mit EINBEZIEHEN .

das Selbe geschieht überall wo unsere Körper mit Reizen konfrontiert wird , ständig .
und der Test durch einen Menschen ,ist ein etwas anderer Reiz (Komplexer ) ,als der durch genormte Gewichte (auch beim Bankdrücken übrigen .)
willst du wissen wie dein körper auf reize durch Menschen reagiert , dann nimm einen Mensch der dich testet.

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noch ein beispiel .
ich übe ab und zu mit einem Stock der mit einem Ende (mit Polster ) auf meiner Brust aufgelegt ist und mit einem starken Gummiband versehen ist am anderen ende das an einem Geländer fest verbunden ist .. dann stehe ich z.b. in jenem parallen Stand gegen die Spannung des bandes , wo ich grad noch halten kann , ohne mich entgegen zu lehnen , ohne das die Füsse auf Ferse oder Ballen den Kontakt verlieren .

Fokus ist natürlich die Struktur und sinken und usw.
ABER ......... das ist nur ein sehr eindimensionales Hilfsmittel , denn es so erfahre ich keinerlei information über den Root des Gegners , bekomme keine veränderlichen Vektoren die ich händeln muss , kein splitten der Kräfte die auf mich einwirken , , eine einmal gefundene stabile Position , wird nicht mehr gefährdet usw.
das bringt nur was , wenn das andere , direkt am menschen erfahrene Körpergefühl vertraut ist , um hier ständig mit der inneren Landkarte der Verktoren und Spannungen , abzugleichen . ... also mit Vorstellungen dabei zu arbeiten .

hätte ich nur so geübt und würde dann an einen Menschen gehen , könnte ich nicht adäquat reagieren , weil nie kennengelernt , nie erfahren , wie ich umschalten, hinhören (ting) und zurückgeben , muss.

und wenn du mir jetzt sagst , das dieses Arbeiten , dieses ständige Beobachten , hinhören , und ja auch analysieren , direkt am Körper , das dies Esotherik ist,....dann haben wir zwei wohl Grundverschiedene Vorstellungen von Esotherik , und ich kann deine Schublade dann wohl eher als Kompliment betrachten