da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt, das "oder" sollte eine Aufzählung markieren, keine Alternative.
Die Alternativen sind
1.) "unbeugsames" was auch immer. Also ein gestrecktes Gelenk kann nicht wesentlich gebeugt werden, sondern die Gelenkstellung bleibt ungefähr gleich.
2.) unhebelbares was auch immer: der Vorführende lässt sein Gelenk in nahezu beliebige Stellungen bringen, also so an den Punkt, wo man erwarten würde "tap or snap" aber es passiert weder das eine noch das andere.
Beim Unbeugsamen Arm liegt der Fokus auf der Entspannung des Trizeps?
Das hab ich nun noch nie gehört (außer man interprettiert das "vollkommen Entspannen von Tohei Koichi in diese Richtung).
Wie schon berichtet, wurde das mal in einem Aikidoanfängerkurs (einem anderen, als der mit den kampfsporterfahrenen Anfängern) geübt.
Damals bekam man die Anweisung, man solle sich einen Wasserstrahl oder Energiestrom, der durch den Arm in die Ferne fließt vorstellen.
Ich hab dann, warum auch immer, etwas anderes gemacht:
Ich hab den Arm zunächst ganz unmerklich gestreckt, bzw. auf den, der ihn auf der Schulter hatte zubewegt.
Da musste er seinen Ansatzpunkt nachkorrigieren und konnte keine nennenswerte Wirkung erzielen.
Ja.
Zumindest wenn Du so arbeitest wie von mir beschrieben.
Wenn ich mir ein Gewicht in die Ellbogenbeuge hänge, dann ist der Kraftansatzpunkt immer an der Aufhängung. Selbst wenn ich den verschiebe, ist das für die Wirkung des Gewichtes egal, denn das steht ja nicht auf dem Boden und muss sich da stabilisieren und nachkorrigieren, sondern hängt lotrecht an meinem Arm.
Ein Gewicht aus Eisen hat kein Nervensystem, dass manipuliert werden kann. Keine Sinnesorgane, kein keine Kleinhirn, kein Großhirn, Gleichgewichtssystem, ...das hat nur dumme sture Masse, und - im Schwerefeld der Erde - wird zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt.
Oder meinst Du, Du kannst 150 kg beim Bankdrücken aus der Halterung heben und dann Deinen Trizeps entspannen und die Arme bleiben mit Leichtigkeit gestreckt?
Das hab ich nun zwar noch nie gehört, aber gut.
Denn das bedeutet doch auch, dass es am Fensterbrett schwerer ist, weil dem Fensterbrett nix weh tut und der dann dem Gewicht nicht sagt, "aua, nicht so fest".





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