Ach herrje, na gut: Du sprachst von einem Anfängerkurs Aikido. Meiner Erfahrung nach sind dann da vielleicht 4-10 Anfänger auf der Matte, 2 bis 3 davon haben etwas Vorerfahrung in Karate, Judo, taichi oder was auch immer, einer ist dabei der ein paar Jahre geboxt hat.
Die Erfahrung dass da wirklich der überwiegende Teil "erfahrene Kampfsportler sind" ist mir bisher nicht untergekommen.
Beim BJJ mag das vielleicht eher der Fall sein, da liegt das Interesse bei den erfahrenen Kampfsportlern meist auch höher.
Das kommt darauf an aus welcher Ecke jemand kommt, und ob er entsprechende Bewegungsmuster schon mal kennengelernt hat.
Beim Aikido ist das sehr unterschiedlich, Karateka tun sich da z.B. meist ziemlich schwer sich an kreisförmige Bewegungen anzupassen, dann gibt Vertreter verschiedener anderer Disziplinen, die einen arbeiten mit zu viel Wiederstand, andere mit viel zu wenig, etc. etc.
Ein totaler Anfänger mit etwas Grundkraft wie du sagst, ist meist jemand bei dem Techniken hervorragend klappen, der greift z.B. fest zu, hat aber dann nicht die nötige Struktur um wirklich was dagegen setzen zu können, ist meist etwas steif, was bedeutet man kann die Gelenke leicht blockieren, etc.
Schön, aber das ist eine Vorführung, keine Anfängerklasse.
Und ob eine Technik "klappt" sieht man nicht daran wenn jemand wie ein Dummy alles mitmacht, sondern wenn er versucht Widerstand zu leisten, und das passiert bei Anfängern mit Grundkraft regelmäßig.





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