ich kenne dieses Gestängemodell ja auch nicht aber google weiss einiges:
https://www.wingtsunwelt.com/content...%A4nge-modells
Unter „Gestänge“ versteht Keith R. Kernspecht den gewandten Gesamtkörper, der einen gegnerischen Angriff nachgebend aufnimmt und im Ausweichen gezielt moduliert und reguliert.
(...)
Der frontale Zusammenstoß mit dem Feind wird gemieden, stattdessen wird versucht, den Gegner durch Nachgeben und indirekte Maßnahmen zu desintegrieren, was ihm seine Verteidigungsfähigkeit raubt. Diese Strategie ermöglicht es auch, den Gegner durch indirekte Maßnahmen in seinen Plänen auszulauschen.
Auf diese Weise kann man dann den Feind voraussehend hemmen und ihm so seine Reaktionsfähigkeit rauben.
Letztlich geht es darum, nach Möglichkeit den Feind zu besiegen, ohne eigentlich selbst anzugreifen.
https://www.wingtsunwelt.com/content...Cher-und-heute
Bei der taktil-kinästhetischen ChiSao-Übung, in der die Arme der Partner während der ganzen Zeit im Kontaktfluss sind, ist man tatsächlich ständig geschützt, weil es die Arme des Partners selbst sind, die uns durch ihren Angriff in Sicherheit drücken. Unsere Arme sind nämlich mit denen des Gegners ständig wie durch ein Gestänge verbunden. Die Arme des Partners drücken gegen unsere Arme, die Kraft des Partners überträgt sich und unsere Arme drücken unseren Körper weg und in Sicherheit.
(...)
Und ich unterrichte WingTsun als einen inneren Stil.
ach wirklich.
man kann auf alle Fälle auch mit diesen Tensegrity-Strukturen arbeiten und auch einen Fokus aus Bindegewebe legen, sicher.Ich finde dieses Bild nicht hilfreich, im Gegensatz zum tensegrity Modell, welches einen neueren Ansatz den menschlichen Körperbau zu verstehen anbietet, und eine Struktur aus starren (Knochen) und weichen (Sehnen und Bänder) Elementen enthält. Stangen wirken nicht direkt auch Stangen, sondern werden von den Bändern quasi auseinandergezogen, was ein völlig anderes mechanisches Modell ergibt, in dem Kräfte tatsächlich flexibel übertragen oder abgeleitet werden.
Was dabei herauskommt ist auch nicht "knochig", sondern elastisch und flexibel.
Wobei "weich" nichts wäre, das mir zum Thema Sehnen und Bänder einfällt. Die Dinger sind doch super zäh und teils auch hart.






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