Ich vermute, dann fällt der andere tatsächlich ziemlich leicht um. Nur:
verstehe ich dann dein Problem nicht. Es ist doch das Einfachste von der Welt, zu den Leute nochmal hinzufahren und dein Experiment durchzuführen.
Von der Komponente längs des Unterarmes bei wirkender Horizontalkraft rede ich. Anders kann die Kraft nicht über den Ellenbogen in den Oberarm etc. bis in die Füße geleitet werden. Und diese wirkt eben ordentlich nach unten. Inwiefern das in der Gesamtbilanz eine Rolle spielt, ist mir aber unklar.
Wie gesagt, ich übe das ja selber. Bzw. nutze es ab und an als Abgleich, ob mein anderes (Partner)Üben zu einer Verbesserung beiträgt. Und da geht es mir um eine Verbesserung meiner Fähigkeiten, nicht, jemanden beeindrucken zu wollen. Aber ich glaube es stimmt, dass ordentlich über die Arbeit der Hände "manipuliert" wird. Stichwort "einen Teil der Kräfte in den Himmel leiten, einen Teil in die Erde".
...
Ich bin mir eben nicht mehr sicher, ob die vernachlässigte Black Box des menschlichen Körpers vernachlässigt werden kann. Denn die ist ja hochaktiv und interagiert mit dem Partner. Sprich, ob dein Modell ein geeignetes ist.
Wie gesagt, ich weiß jetzt nicht mehr, was dein Problem oder Ziel ist. Du kennst die Übung, weißt, wie sie funktioniert, also kennst du doch die Grenzen? Bzw. kannst sie ganz ohne Messtechnik mit deinem Versuchsaufbau veri- oder falsifizieren?
Und sicher wird jeder irgendwann kippen. Darum geht´s aber nicht, wir sind ja im Kampfkunstkontext. Da ist bspw. das Szenario, dass man dem Angreifer knapp ausgewichen ist, seitlich nah und im natürlichen Stand neben ihm in überlegener Position in der Rückenseite steht und dieser einen nicht mit dem berührenden Arm am Körper aus dem Weg schieben kann. Nicht dass man im Parallelstand vor dem Angreifer steht und dieser wie ein Ochse gegen einen anrennt.






Mit Zitat antworten