Zitat Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
Es ist eine ganz andere Situation und die Situation selbst ist auf einem ganz anderen, noch viel unkontrollierbareren, unvorhersehbaren und insbesondere nie gleichberechtigten Level.
naja, so vor manchen politischen Versammlungen habe ich mich schon auch gefragt, ob da wohl welche einen Vorrat faulem Gemüse eingepackt haben um den gegebenenfalls rumschmeissen zu können. nun, das immerhin nicht, zum Glück. Aber ich gebe zu, die Redewendung "nicht eintreten! nicht eintreten!" hat ein gewisses Trauma hinterlassen, wenn ich das nur schon höre ^^

hach das waren Zeiten... Eine Abstimmung zu gewinnen, wenn auch nur knapp, das macht in der Tat viel Freude. Und irgendwie umso mehr, wenn es knapp war und nicht von Anfang an schon klar, mein Papier wird angenommen. Allein vorn zu stehen und den lautstark, engagiert und emotinal ausgedrückten Zorn der Hälfte des Saals auf sich zu ziehen, hab ich übrigens nie als sonderlich gleichberechtigte Situation empfunden. Und die Wartezeit bis man dran kommt (wird eh immer später als in der Tagesordnung steht), ist eine ziemlich klare Form von Hölle. Für mich, auf alle Fälle. aber egal, hat Spass gemacht.


Genauso wird man bis zu einer Überraschungsklausur auch entspannt sein, jedoch vermutlich in der Klausur ganz anders zurechtkommen, von ihr viel eher überfordert oder unerwartet hart getroffen (bzw. verfällt in Muster der Überforderung mit der spontanen Situation), als in einer lang angekündigten, bei der der Stoff bekannt ist.
Das ist wohl unterschiedlich, mir ging das immer umgekehrt. Ich kam auch schon zur Schule, warum sitzen alles so einzeln? ah, Klausur? Heute? - oh wusste ich nicht, egal, schreib ich die halt, wird schon gut gehn. (ging meist gut) Ich hab auch im Voraus meist recht genau gewusst, was ich kann und was nicht und wurde selten überrascht.


Gleichzeitig startet man in der SV in Situationen, in die man sich (überspitzt formuliert) im Kampf erst einmal hineinzwängen lassen muss.
jaaa da hilft es wenn unbewusst (programmierteoder spontane) Reflexe vorhanden sind, die die Sache erledigen, bevor man sich fertig reingezwängt hat. Das ist echt praktisch, das zu haben.


Im Ring handlungsfähig zu bleiben ist viel einfacher - was nicht heißt, dass es einfach ist! - als in einer schockierenden, überraschenden und unvorhersehbaren SV-Situation. Auch die Art des Kämpfens ist (für mich/bei mir) eine andere.

Sind ja auch ganz andere Anforderungen. hoffentlich kämpfst du jeweils anders.



Das widerspricht dann Deinen Ausführungen zum Testen der Deckung (usw.) sehr. Man hat nie versucht, hart und mit Kraft durch Deine Deckung zu brechen oder sie (richtig) getestet, wenn man nur „leicht und locker“ macht.
meiner Deckung fehlt's noch an Qualität, da müssen die meisten nicht mit dem Dampfhammer kommen, um reinzukommen. ^^


Die Basis bleibt trotzdem ein möglicher Sieg nach Punkten.
interessant. Ich dachte, es wäre sowas wie die eigentliche Idee, das KO des Gegners zu suchen.



Ich warte immer noch auf die Beantwortung der Fragen, insbesondere nach dem „Jab“, den Haken und einer Geraden mit der Schlaghand. (Das würde Dir evtl. auch ermöglichen, zu verstehen, wo und wieso es da so große Unterschiede gibt.)
nein, fruchtlose Diskussion.
Ausserdem sind meine Schläge noch nicht gut genug, von der Form her. ich üb die erst mal einfach weiter.



Ja, auch das „Stoppen üben“ muss man. Davor muss die Person allerdings - mit ganz vielen Bildern und Hilfsmitteln, wie dass sie durch den Sandsack/Partner durchschlagen soll, ein Ziel hinter ihm anvisieren usw. - erst einmal lernen, nicht abzustoppen oder langsamer zu werden, bevor sie getroffen hat...
ok das hab ich nun im WT x mal durchexerziert, das ist mir nicht neu.