. Ja, damit bist du nicht alleine...
Ich würde es als „fraglich“ bezeichnen.
Dass er für dich die Reise antritt oder damit der Schock noch größer und „unerwarteter“ ist, wenn es soweit kommt?
Besser trainieren, das Grundlagenmodul für die Kampfsau von morgen - die Vorbereitung zum 1. SG.
Sein Meister.
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Du weißt ja, was ich darüber denke.
Wieso sollte ich das sein? Wieso würde mich jemand beleidigen wollen?
Ossss - oder so.
Kommt auf ihr weiteres Auftreten an, aber ja, die Chance ist ziemlich groß.
Funktioniert generell überraschend gut.. So viele Spielräume und Lücken, da muss man nicht mal mehr versuchen, zu „boxen“.
Mach ich genauso und wenn er sich die Hand bricht oder konditionell einbricht, war’s effektiv.
War nicht auf den Verein bezogen, das ist ein Problem der Sportler...
... „etwas lebendiger und energischer als sonst“ also...
Noch ein schönes Beispiel dafür, dass Du keine Ahnung vom VK und ziemlich komische Vorstellungen hast... Ich kenne genug Vereine, die nicht einmal Partnerübungen ohne Kopfschutz zulassen, obwohl gerade bei den Anfängern sehr locker und technisch gearbeitet werden soll, da muss sich noch nicht mal jemand richtig klopfen, wenn er nicht will...
Macht man mit so ziemlich jedem „normalen“ Boxer auch. Nennt sich Boxtraining. Nicht LC, Fitnessboxen, Zeitverschwendung oder Taebo.
Wer boxen will, soll boxen gehen und wer LC will, soll ins LC gehen. Ich bereite mich auch nicht mit Ringen aufs MT vor, weil da ja geclincht wird oder mit Paintball auf die Zeit bei der Bundeswehr usw.
Na, er hat sich so viel (im Boxen) absolut grausames Zeug antrainiert, dass der Trainer gleich noch eine Menge mehr Arbeit hat, klingt doch klasse. Wenn ich alleine sehe, wie die in Rücklage und fuchtelnd zurückweichen, freue ich mich schon auf die Arbeit, es hinzubekommen, dass man sich unter Schlägen kompakt macht und er nicht die ersten Monate „niedergeschlagen“ wird, weil man ihn in der Position locker umstupst oder ich es hinbekommen muss, dass das verdammt Kinn runtergenommen und nicht aufrecht nach vorne gestreckt wird oder man ständig die Deckung fallen lässt...
Nein, das ist einfach nur Zeitverschwendung, die mich meinem Ziel nicht nur nicht näher bringt, sondern sogar zurückwirft und bei dem ich mir Verhaltensmuster aneigne, die ich mir mühsam abtrainieren muss...
Dann gibt es Managerboxen oder einfach die normalen Hobbygruppen, wenn ich „mehr als Fitnessboxen und weniger als Vollkontakt“ will. Es gibt genug Hobbygruppen, in denen gelegentliches und lockeres, technisches Sparring das Höchste der Gefühle ist und die Jungs, die sich wirklich klopfen wollen das entweder absprechen oder es am separaten Sparringstag machen.
Es gibt sogar genug Fitnessboxgruppen, die mehr mit Boxen am Hut haben, als die LCler....
Dann geh ins Tennis oder tritt dem Musikverein bei... Das bringt genauso viel...
Du hast doch keine Ahnung, was es überhaupt bedeutet, sich auf einen Kampf einzulassen und was da mit den Leuten davor passiert, was einem durch den Kopf geht und es scheint Dir noch nicht einmal in den Sinn zu kommen, dass es die Leute überhaupt nicht vorbereitet, nicht einmal aufs erste Sparring. Ich bin heute noch angespannt und nervös auf dem Weg zu Sparringseinheiten, obwohl ich da häufig einfach nur eine Menge Spaß habe, doch bleibt was im Hinterkopf - und die sind im freundlichen und freiwilligen Rahmen - und was ich schon alles in den Umkleiden erlebt habe oder mir selbst durch den Kopf ging, bis man sich endlich aufwärmen konnte usw., wieso ich jedem Kämpfer Routinen an die Hand gegeben habe, mental trainiert wurde, man mit Fachleuten zusammengearbeitet hat usw.
Ich habe mich gezielt konditioniert und werde heute noch angeschaut, wenn ich mir vor absoluten Ausnahmesituationen kurz 3 Sekunden beide Daumenrückseiten in die Augen drücke, um einen Schalter umzulegen, sieht ohne Handschuhe auch komisch aus.
(Ich stand schon auf großen und bekannten Festivals (als Backgroundmusiker) auf der Bühne, hatte Solos auf Wertungsspielen oder internationale Konzertreisen, bei denen sich jeder auf mich verlassen hat, habe vor gefüllten Hörsälen gesprochen, genug Wettkämpfe im Tennis, Squash, Feldhockey (...) bestritten usw. und nichts, wirklich nichts davon ist auch nur annähernd mit der Situation zu vergleichen, die Dich vor einem VK-Kampf in den „Gewichtsklassen mit Wirkung“ erwartet - insbesondere wenn Du schon gekämpft hast, im Laufe der Zeit sogar schon KO gegangen bist, verletzt wurdest und weißt, was Dich erwartet; denn ja, die Erstkämpfer, die einfach noch kein Bild haben, gibt es auch. Ich habe viel von Kämpfern - guten wie schlechten, erfahrenen wie unerfahrenen, jungen wie „alten“ und Männern wie Frauen (usw.) - in Umkleiden vor Kämpfen mitbekommen, da kannst Du Dir nicht einmal vorstellen, was das in manchen Menschen auslöst und die LC Turniere hätten da einen Dreck geholfen...
Ich bin jetzt mal ganz offen und gebe etwas zu, das ich in der „aktiven“ Zeit nie gemacht hätte - und bei dem mir die „relative“ Anonymität zugutekommt. Ich durfte mir immer anhören, wie ruhig, erfahren, konzentriert, fokussiert, dominant oder cool (usw.) ich doch gewirkt habe, wenn ich mit meinen Kopfhörern in der dunklen Umkleide oder im Auto lag. Mein komplettes Spiel war darauf aufgebaut, Druck zu machen und ein entscheidender Punkt war/ist dabei, keine Schwäche zu zeigen, dem Gegner das Gefühl zu geben, dass seine Aktionen wirkungslos sind und ich habe tatsächlich gerne mit manchem „psychologischen“ Mittel gespielt. Schwäche (und diese zu zeigen) wäre mein Untergang gewesen - vor dem Kampf wie im Kampf -, hat mich sogar gezwungenermaßen auch zum kompletten Ändern des Plans bzw. meines Kampfstils (während dem Kampf) gebracht, da die Person gemerkt hat, dass sie mich am Marschieren mit bestimmten Wirkungstreffern hindern kann oder ich Respekt vor ihren Angriffen habe.
Es gab für mich keine Situation, in der ich so gerne geflohen wäre, wie in der Umkleide, bevor ich mich aufwärmen konnte/durfte und spätestens nach dem ersten schweren KO hat sich die Angst noch einmal gesteigert... Die Gedanken, die versuchen Deinen Kopf zu fluten, die Fragen, die man sich stellt, die Leute um einen, die einen nur noch nerven und die man am liebsten alle verbannen würde. Ich habe es gehasst, ich hatte Angst, regelrecht Panik und war damit beschäftigt, mich einigermaßen in den Griff zu bekommen, um die Zeit durchzustehen, bis ich mein Seil schnappe, meine Routine beginne, die Angst ablege, mich fokussiere, auf die Aufgabe konzentriere (usw.) und danach noch ein paar Aktionen an den Pratzen bringe, die ich kann und die ich mag, bis mich die Trainer noch einmal gut aussehen lassen und mir ins Gedächtnis rufen, dass ich sehr gut vorbereitet bin und alles gegeben habe; es war (bei mir) unheimlich wichtig, dass zwischen der letzten lockeren Pratzenarbeit und dem Einlaufen möglichst wenig Zeit lag und ich keine Zeit hatte, wieder die Angst zu empfinden. Ich habe die Wochen davor verflucht, ich habe die Entscheidung, zu kämpfen, verflucht, ich habe mich gefragt, warum ich mir das antue und wieso ich rausgehe, dass es eh keinen interessiert, es keinen „Wert“ hat, zu kämpfen, dass ich oft genug bewiesen habe, dass ich kämpfen kann und mich einem Kampf stelle. Das hat bei mir nie nachgelassen und wurde nicht besser, egal ob es die ersten oder die letzten Kämpfe waren. Egal ob ich komplett in Schutzausrüstung eingepackt wurde oder ob ich nur mit Handschuhen in den Ring gestiegen bin - glaub ich, da bin ich mir nicht einmal mehr sicher. Egal ob ich wusste, gegen wen ich kämpfen werde oder ob ich die Person erst im Ring getroffen habe. Ich wusste nur, wozu ich bereit war, worauf ich mich vorbereitet habe und dass die andere Person das auch war. Die andere Person will nicht spielen, die will nicht mit einem arbeiten, die nimmt keine Rücksicht, die hört nicht auf, nur weil du kurz vor dem Zusammenbruch stehst, dich verletzt hast oder gerade gegen Schmerzen und körperliche Reaktionen ankämpfst, eine Pause brauchst und sie wird einen (evtl) nicht nur möglicherweise besiegen, sondern einen windelweich prügeln, dominieren, brechen und verletzen - ach und egal wie hart man trainiert hat, der Gegner hat immer härter, klüger, besser und mehr trainiert...
Jedes Mal habe ich mir gesagt, dass es „nicht ganz neu und fremd [ist]“, das interessierte mich dann nur nicht wirklich in der Situation und mit jedem Kampf wurde mir immer klarer, was einen eigentlich erwarten kann. Ich habe mit den Ellenbogen selbst für Narben und Wunden gesorgt, habe mich selbst beim Angreifen verletzt, wurde verletzt, habe Leute auf die Bretter geschickt und in die Knie gezwungen, wurde schwer KO geschlagen und zumindest bei mir kam da nie Routine rein - das kann sich wohl ab >50 Kämpfen ändern, keine Ahnung. Das (Routine oder "Entspannung") kann ich mir in anderen Sportarten vorstellen - und merke ich z. B. im BJJ ganz extrem, alleine durch die Möglichkeit aufzugeben und die „fehlenden“ Schmerzen - aber nicht im VK (schlagenden) Standkampf. (Im TKD, SK/PF,... sieht das tatsächlich gerne mal anders aus.) Ich weiß nicht, wie es da bspw. im Judo oder VK-Karate aussieht, doch kenne ich genug MMAler, Nak Muay, Boxer, Kicker usw., die da ähnlich drauf sind oder empfunden haben, wie ich; wenn man mal in der Umkleide dabei war oder tatsächlich drüber gesprochen hat... Ich habe noch keinen Wettkämpfer getroffen, der VK Wettkämpfe mit irgendetwas verglichen hätte... (Was mich da schon für Fragen von Erstkämpfern erreicht haben, ist beinahe niedlich und ich muss jedes Mal grinsen, wenn es dabei um die Angst/Nervosität geht und dass der Rest ja immer so hart, konzentriert, erbarmungslos und mutig ist, keine Angst hat, nicht nervös ist usw..)
Auch deshalb habe ich großen Respekt vor jedem, der mal in den Ring gestiegen ist; egal wie oft, egal wie es ausging und egal, ob er danach beschlossen hat, dass er das nie wieder machen wird. (Es gibt auch mehr als genug Kämpfer, die tatsächlich die „Flucht“ vor ihrem Kampf antreten und auch das war immer ein Kriterium, warum ich manchen Personen gesagt habe, dass sie mMn nicht bereit dafür sind, in den Ring zu steigen...)
Dem Großteil stimme ich zu, nur heißt VK (im regulären Training) nicht, dass man mit Wucht auf seinen Partner einschlägt. Insbesondere nicht bei den Anfängern. (Ich verstehe Dich/Deinen Post auch nicht so, möchte nur mal kurz meine Sicht klarstellen.)
„Normales“ Sparring bedeutet zwar (eigentlich) tatsächlich 100% zum Körper, Körper-KO im Rahmen, ca. 50-80% (je nach Person) zum Kopf, es sollte zu keinem Kopf-KO kommen und ernsthaftes Anklingeln sollte vermieden werden, kein Nachsetzen oder nachsetzen nur zum Körper usw., allerdings erwarte ich im Training, dass die Person ihre Wucht am Sandsack, den Pratzen und dem dahingehend schwerpunktmäßig orientierten Sparring rauslässt, nicht dass man sich im Training sinnlos auf die Mütze haut und das noch möglichst hart. Es muss gewährleistet sein, dass man regulär 5x pro Woche trainieren kann und das ohne großes Verletzungsrisiko oder Ausfälle aufgrund der Schlagwirkung. Im Prinzip LK, mit Schwerpunkt auf Technik und einer ganz anderen Taktik. Je besser die Sportler, desto mehr haben sie ihre Kraft/Wucht dann auch unter Kontrolle und wissen, was bestimmte Treffer zu bedeuten hätten bzw. reagieren auch dementsprechend - ich muss bspw. einen Freund nicht hart am Kinn treffen, es reicht bereits ein leichter Stupser und er verfällt (bei einem sauberen und guten Treffer) in das antrainierte defensive Verhalten und ich laufe bspw. nicht durch Frontkicks, die effektiv getreten werden, jedoch ohne Wucht.
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Immer noch absoluter Schwachsinn...
Du siehst ja auch keine Unterschiede in der Technik, Taktik oder dem Training.
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LG
Vom Tablet gesendet.





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