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ja das wär doch nett ein paar etws konkreter Ideen zu haben, wie diese Tests denn aussehen könnten ?
So ziemlich jede Situation, bei der Du wieder als Ausrede bringst, dass Du da aber XYZ nicht einsetzten dürftest.
Probier einfach mal irgendwas aus, bestehen oder gut durchstehen müsstest Du bei dem Werbeversprechen alles, auch MMA Sparring.
Kontext!

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ja klar. Wenn die Person, sagen wir, 80 kg schwer ist, so ist das in dem Moment 80 kg Widerstand. Was sie tatsächlich mit einem 80 kg schweren Sandsack gemeinsam hätte.
... und wo ist da der aktive Widerstand oder der Widerstand, der auf Dich einwirkt?! Du kannst mit dem Sack so ziemlich alles machen und es wird funktionieren, Du kannst ihn sogar anspucken oder Dich an ihm reiben und es wird nichts passieren... Der macht Dir überhaupt nichts! Nicht einmal die Schwerkraft sorgt dafür, dass irgendwas auf Dich einwirkt?! Demnach leistet wirklich jeder Mensch, Tisch, Baum usw. aktiv Widerstand, der irgendwo in Deinem Sichtfeld steht?! Ich wusste überhaupt nicht, wie viele Widerstände ich ständig bewältige und wer alles versucht, mir an die Gurgel zu gehen...

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klar komme ich nicht gegen alles und jedes durch. mit heftigen Angriffen habe ich schlicht zu wenig Erfahrung, um dazu etwas sagen zu können. in der Regel bin ich glücklich, wenn es gar nicht soweit kommt, dass jemand schlagen will.
Was glaubst Du denn, wie Du von einer Person außerhalb des Trainings (und ohne Dein Einverständnis) gewürgt wirst, wenn nicht mit 100%?!
Es bringt überhaupt nichts, sich gegen 50% verteidigen zu können, wenn man es nicht gegen 100% schafft. Wenn eine der Damen, die mit meinen 50% klarkommt, wirklich von mir angegriffen wird und gegen 100% sang- und klanglos untergeht, hat sie überhaupt nichts davon gehabt... Insbesondere wenn man es sogar ohne Probleme gegen 100% üben kann.

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ich weiss nicht, ob es "normal" ist. Ich weiss nur, dass ich jedes Mal ein, zwei Treffer einfange, wenn ich bei unserem *Nicht-Kampf* (TM) bzw *Nicht-Sparring*(TM) mich einfach mit geraden Kettenfäusten verteidige.
Es ging nicht darum, ob Du Dir Schläge einfängst, sondern den Widerspruch, dass ihr eigentlich trainiert, es nicht zu machen und Du erklärt hast, dass nach dem ersten Treffer, den Du einfängst, vermutlich sogar der Kampf vorbei wäre und man dann eine „Verteidigung“ bringt, bei der man sogar selbst sagt, dass man Schläge einfängt.

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DAs wäre in der Tat ein Schock, wenn jemand mich zuhause während ich schlafe angreifen würde. ^^ und ja wenn man krank oder müde oder sonst geschwächt ist, lohnt es sich schon, aufmerksamer und konzentrierter zu sein als üblich. Weil man damit rechnen muss, dass man Warnzeichen nicht richtig als solche wahrnimmt, wenn man nicht fit ist.
Weißt Du was das Gemeine an einem Überraschungsangriff, Überfall oder Erstschlag ist? Du bist überrascht und sogar wenn Du die Zeichen siehst, kommt man nicht immer darum herum...

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Da kann man echt nicht damit rechnen, dass sich einer wegen sowas gerade "zusammengeschlagen" fühlt.
Weil Personen in ihrer Wut noch nie übertrieben haben... Nein, natürlich wollte die Person, die mit 10km/h an der Ampel hinten drauf gefahren ist, die Person im vorderen Auto nicht umbringen und das weiß die auch, sagt sie trotzdem...
Du sagst doch auch ständig was, was eigentlich ganz anders gemeint ist...

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meist was simples. Halt dass sie Schläge, die Gleichgrosse einander am Kopf machen, sie bei grösseren Partnern am Rumpf macht
Es ging um die ‚Workarounds‘, wenn sie von einer deutlich größeren und mehr als doppelt so schweren Person von hinten gewürgt oder umklammert wird und die gezeigten Befreiungen. Ganz konkret, nicht irgendwas Abstraktes und nicht wieder irgendwas ohne Kontext.

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Ja. Der Grund ist, die nehmen ihre Füsse nicht mit. Ihr Bewusstsein reicht nicht so weit nach unten, und dann kriegen sie nicht mit was dort passiert. Wir sind eine verkopfte und entwurzelte Gesellschaft, und das ist eine Art und Weise, wie sich dies äussert.
Es liegt nur an meinem Bewusstsein, dass ich die Füße nicht schnell genug mitnehme? . Nimm mal bitte Anlauf, renne auf eine Wand zu, streck die Arme aus und bleib stehen, sobald die Arme die Wand berühren, davor darfst Du nicht abbremsen und bitte wirklich rennen. Dann sag mir noch mal, wie das funktionieren soll. (... oder fahr mal mit dem Fahrrad auf ein Schild zu und bleib einfach stehen, wenn Dein Kopf es berührt.)

Wenn ich es schaffen sollte (und es für die anderen überhaupt in Ordnung wäre, dass ich spontan dazu stoße), darfst Du mir mal zeigen, wie Du nach vorne läufst und von meinem Frontkick nicht von den Beinen gerissen wirst. Wir bewegen uns einfach durch den Raum, Du läufst mir brav hinterher und irgendwann trete ich. Da kannst Du Dir Deiner Beine noch so bewusst sein, irgendwann musst Du einen Schritt machen und die Bewegungsenergie verschwindet auch nicht auf magische Weise, wenn ich währenddessen explosiv Deinen Oberkörper in die entgegengesetzte Richtung beschleunige.

(Nur um das noch mal kurz zu realisieren: Du hast bereits Probleme damit, gleichzeitig die Faust zu drehen und die Schultern hochzunehmen und erklärst hier, dass Kämpfern, die mit dem Kämpfen Geld verdienen oder sogar davon leben und koordinativ auf einem ganz anderen Niveau arbeiten, einfach das "Bewusstsein" fehlt?! Die kriegen einfach nicht mit, was da untenrum so passiert, üben es nur in einem Jahr vermutlich häufiger, als Du in 10?! Ich dachte eigentlich, dass einer unserer Sportler nach Jahren bei den Mönchen in Thailand mehr mitgenommen hätte als Tattoos und der setzt sich trotzdem noch auf den Hintern oder wird zurückgestoßen .)

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man kann aber üben, die Beine mitzunehmen, sich der Beine bewusst zu bleiben, und sie als Regel immer unter dem Schwerpunkt zu halten, egal was passiert.
Ok, werde es ins Training einbauen. Genauso wie nicht getroffen zu werden.

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Momente kommen, wann und wo und wie sie wollen. Wenn Momente für Sport nicht kommen, werden wohl andere kommen, für andere positive Dinge. Man kann es nie im Voraus wissen, was kommt.
... man könnte natürlich auch, ach lassen wir’s; der Moment ist einfach noch nicht gekommen.

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Aber man kann die Augen offen halten für solche Momente und sie konsequent nutzen, wenn sie gerade da sind, weil in diesen Fällen kriegt man in kurzer Zeit extrem viel geschafft, und neue Dinge können ins Leben treten.
... und woher weiß ich, dass das der Moment ist und nicht vielleicht noch ein viel besserer Moment kommt?

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Gut. Dann bleibe ich meinem "einmal die Woche"-Prinzip erst mal treu, so als Faustregel.
. Keine Sorge, sogar das „andere“ Pensum wäre weit über „einmal die Woche“ gewesen . Abgesehen davon ist es immer leicht, rückwirkend etwas zu beurteilen. Rückwirkend weiß ich auch bei Prüfungen immer, was ich nicht hätte lernen müssen...

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