Verstehe ich das richtig, daß du auch also auch die Angriffe/Aktionen von uke nicht so übst, daß sie die Intention haben, tori zu betreffen?
Nebenbemerkung:
Ich teile nicht die Vorstellung von einem "aggressivem Angreifer" und einem "nur verteidigenden Aikidoka".
Soweit ich es verstehe, hat sich Yoshigasaki sensei mit seinem Ki-Aikido einigermaßen deutlich und auch ganz bewußt von den Vorstellungen gelöst, die das aikidô nach Ueshiba sensei bestimmen. Nicht umsonst nennt er sich dôshu. Er folgt einem anderen Weg.Yoshigasaki hat das mal sehr schön formuliert ...
Ich halte es daher für schwierig, ihn als Referenz zu nehmen, wenn man nicht sein Aikido übt.
Hm, bei diesem Abschnitt verstehe ich nicht, wie er sich auf das bezieht, was ich geschrieben hatte. Denn das gilt ja für mein Üben ganz genauso. Soll das also Gemeinsamkeit ausdrücken?Das Aikido-Dojo ist für mich ein Ort des kooperativen Übens, bei dem ich mich immer auf den Partner einstellen muss, ob er Anfänger oder Fortgeschrittener, größer oder kleiner, leichter oder schwerer ist, schwächer oder stärker ist, ob er eher an Kampf oder an was anderes denkt.
Was ist dann in deinen Augen der Sinn von atemi?Atemi ist für mich kein Problem, so lange es nicht mit der Absicht, den Partner zu verletzen ausgeübt wird.
Und vor allem, wenn uke weiß, daß ein atemi ihn nicht betreffen wird, warum "läßt er sich dann fallen"?
Wir üben es tatsächlich, abzuschätzen, ob uns atemi betrifft oder nicht.
Auf einem fortgeschrittenen Level weiß Uke, dass bei einem Sokumen-Irimi-Nage die Faust oder Handkante auf das Gesicht zusaust und reagiert dann indem er sich fallen lässt.Mir ist nicht klar, was du aus diesem Absatz über den Gebrauch von atemi ableitest?Der folgende Absatz hat mich besonders beeindruckt:
...
Oder ist das auch wieder falsch übersetzt oder nur in einem shintoistischen, daoistischen oder Omotokyo-Kontext ganz anders zu verstehen?
Mal ganz abgesehen von der Frage, wie diese Aussage von Hikitsuchi sensei in Beziehung zu setzen ist zu Aussagen anderer Lehrer, die eine Kontinuität des Geübten behaupten.
Btw: Da Buch Journey to the heart of aikido von Linda Holiday ist wundervoll! Kann ich sehrstens empfehlen. Und es atmet und versprüht genau den Geist von aikidô, der dir so wichtig zu sein scheint.





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