. Zumindest eine tolle, offene und ehrliche Antwort. Ich hatte irgendwann dermaßen die Schnauze voll, dass ich mich selbst eingerichtet habe und habe es noch nie bereut.
... das hat so ziemlich nichts mit der Aussage zu tun. Ich würde auch im Schwimmkurs für Schwangere aus der Rolle fallen, die Frage wäre eher, ob ich dort mit trainieren will und dort meine Ziele erreiche... Die freuen sich auch über mein Geld, trotzdem bin ich dort nicht richtig aufgehoben und gehöre nicht zur Zielgruppe. Auch wenn die Schwimmkurse eine tolle Sache sind.
Kann Dir überall passieren und zumindest für mich scheint es ein ziemlich kostspieliger Kontakt zu sein, der gleichzeitig herzlich wenig Bedeutung zu haben scheint, wenn man ihn nur so flüchtig oder selten sieht bzw. pflegt.
Stand im Satz weiter hinten in Klammern. Heberschuhe (Adipower) und - zumindest wenn ich zu Gast in Studios bin - Ballettschuhe.
Darum ging es nicht. Du erhoffst Dir von einem Metzger, dass er Ahnung von chirurgischen Eingriffen hat und Dir den Blinddarm entfernen kann, nimmst gleichzeitig jedoch als Argument, dass der Metzger günstiger als der Chirurg ist. So gut sie auch in ihrem Gebiet ausgebildet sind, sind sie nicht einmal im entferntesten so gut (oder hätten überhaupt genug mit Pathophysiologie (usw.) zu tun gehabt) wie ein Physiotherapeut oder zu diagnostischen Zwecken ein Arzt des jeweiligen Gebiets. Sie müssen davon auch nicht wirklich viel verstehen, gehört nicht zum Berufsbild (in dem Maße, in dem Du es erhoffst oder bräuchtest). Ähnlich wie auch Sportstudenten nur ganz oberflächlich in die Materie eintauchen. Das heißt nicht, dass sie nicht versuchen, Dir nach bestem Wissen zu helfen (viele werden sich auch einfach nicht die Blöße geben, Dich weiterzuschicken). Wenn ich mein Auto lackieren lassen will, gehe ich auch zum Lackierer und nicht dem Fassadenmaler.
Kieser (und auch die Trainer) sind jedoch im Vergleich zum Physio, Arzt usw. komplett unterqualifiziert... So wie ein Taxifahrer gut taxifahren können mag, er jedoch nicht in der Lage sein muss, einen LKW zu führen und das das Berufsbild auch nicht erfordert.
Das war nicht der Punkt. Du wirst auch den Rest Deines Lebens essen müssen, trotzdem macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Du die Fische fleißig (lebenslang und für viel Geld) kaufst, nicht einmal eine Ahnung hast, was das für Fische sind oder in welcher Qualität oder angeln lernst und für Dich selbst fischt, erkennst und weißt, was Du Dir da rein schaufelst und wieso. Ich kann auch täglich in einer Kantine essen oder ich kann lernen zu kochen und qualitativ hochwertiges, individuell auf mich und meine Bedürfnisse abgestimmtes, Essen kochen. Wenn ich gegen Geschmacksverstärker allergisch bin bzw. darauf reagiere, wäre es beispielsweise auch hilfreicher, selbst kochen zu lernen und das Essen selbst zuzubereiten, als darauf zu vertrauen, dass die Gaststätte um die Ecke schon das passende Essen liefern wird. Würde Dich auch viel weiter bringen, als ein 0815 Programm, das nur geringfügig auf Dich zugeschnitten ist und nein, das sind auch die tollen Programme nicht, da zeig ich Dir (vermutlich) alleine in Deinem Studio mehrere Trainierende, die diesem „individuellen“ Plan folgen. Deshalb ist er nicht gleich schlecht, doch auch noch lange nicht optimal.
(... und für das Geld könntest Du viel mehr bekommen oder zumindest langfristig weit günstiger wegkommen. So wie es sich beispielsweise für mich gelohnt hat, Geld in Rack, Bank, Gewichte und Stangen zu stecken und auch wenn es mich anfangs mehr belastet hat, als ein Jahresbeitrag im Studio, habe ich mittlerweile mehrere tausend Euro gespart, kann mein Training für mich gestalten, mir gehen keine anderen Leute auf die Nerven und auch wenn ich für eine Privatstunde mal 200€ liegen und mich individuell betreuen lasse, bin ich immer noch viel günstiger weggekommen, habe jedoch weit mehr bekommen.)
Das ist derselbe Trugschluss, wie der, dass die Technik im Bankdrücken passt, weil man immer mehr Gewicht bewegen und sogar schon 110kg drücken kann.
Wenn’s doch damit funktioniert, ist (andererseits) auch die Begründung, warum Du die Übungen nicht lernen willst/kannst ziemlich lächerlich, nicht? Bei den Übungen hast Du’s geschafft, aber bei anderen - nicht wirklich komplexen - Übungen ist’s ein Problem?
Warum sollten sie? Die verkaufen auch nicht die Illusion, dass sie zur Zielgruppe des Trainings gehören würden... In anderen (normalen) Studios, die auch freies Training gestatten, trainieren die Trainer oft selbst, da sie ihr eigenes und individuelles Training durchziehen können oder selbst zur Zielgruppe gehören. Im Rehazentrum sieht das ggf. anders aus und da würde auch kein Physio sagen, dass er Dein Training durchzieht - muss er ja auch nicht, er befindet sich nicht in der Reha. Genauso wie ein Arzt Dir wohl auch nicht sagen würde, dass er dieselbe Diät lebt, die Du aufgrund Deiner Krankheit einhalten musst.
(Naja, andererseits hat man dann seine Ruhe und die Kundin fühlt sich bestätigt. Spätestens dann würde ich mich jedoch fragen, wie viel ich auf die restlichen Ratschläge geben kann, wenn man mir einfach nur liefert, was ich hören will.)
Das wäre dieselbe Illusion, wie sie aufgrund der ganzen „Programme“ aufgekommen ist, wenn auf einmal Leute meinen, sie könnten mit 3x20min Training einen Körper erzielen, wie die Person hat, die das Programm bewirbt.
Ach, das Risiko für Dich, die Trainer und die Versicherung hält sich trotzdem in Grenzen. Die „Fehler“ dürften häufig auch einfach absolute Kleinigkeiten sein, man will Dir ja signalisieren, dass man sich um Dich kümmert und auf Dich aufpasst - wird auch erwartet und gehört dazu. Ob der Sitz eine Position zu hoch oder tief eingestellt wird, die Ellenbogen etwas zu weit abgespreizt sind oder der Fuß etwas zu viel eingedreht wurde, hat nicht wirklich die Auswirkung, die man gerne annimmt, kommt halt besser an, wenn man den Trainierenden darauf hinweist.
Die Schnittmenge der Leute, die es zeigen wollen oder die dort arbeiten und von denen, die es tatsächlich können und wissen, worauf es ankommt, ist meiner Erfahrung nach ziemlich gering. Da wirst Du in jedem Heberverein oder beim vielen Physios besser aufgehoben sein.
Warum sollte Dir beispielsweise ein Trainer im Kieser erklären können, wie man Umsetzen oder Übungen mit Freihanteln/BWE ausführt? Wird er wahrscheinlich trotzdem probieren und insbesondere bei Kniebeugen, Bankdrücken oder Kreuzheben habe ich oft erlebt, dass die Leute sich einfach nicht die Blöße geben wollten, zu sagen, dass sie es nicht lehren können.
Sind auch nicht die kompliziertesten Übungen und dann passiert es schnell, dass man irgendetwas ableitet und die Bewegung „einigermaßen“ so aussieht, die wichtigen Details jedoch vergessen werden.
Die könnte man sich ziemlich einfach besorgen. Physio, kompetenter Trainer, mal im Turner- oder Heberverein vorbeischauen und ganz offen mit dem Trainer sprechen, worum es Dir geht usw. Ich hab regelmäßig meine Olys im Heberverein korrigieren lassen, sind bei Weitem nicht so gut, wie bei den Hebern, doch (mit den Worten der 3 Trainer) "ganz akzeptabel und Du zerlegst Dir nix", dafür gab's jeweils zwei Kästen Bier pro Block für das gesamte Team und ich hab im Sommer mal zum Grillen eingeladen. Andere wollten dafür, dass ich mal dieselbe Anzahl der Einheiten, die ich mittrainiert und die man sich um mich gekümmert hat, als Boxtraining leite und so Abwechslung und einen Blick über den Tellerrand ermögliche usw. Andere wollten auch überhaupt nix dafür haben (so auch das mit den Kästen Bier, ich bedanke mich einfach gerne, wenn mir jemand hilft und sie hätten es auch so gemacht, wäre auch nur ein "Probetrainierender" gewesen, der alle paar Monate mal für 3-4 Trainingseinheiten vorbeischaut).
Personen von denen ich mir das nicht hätte zeigen lassen: Trainer in Fitnessstudios, dem Großteil der Trainierenden in diesen und von den Hebern hätte ich mir wohl auch keine Ringerbrücke und andersrum auch von den Turnern keine Olys erklären lassen. So wie ich von einem Anästhesisten nicht erwarte, dass er mich operiert und der Chirurg mich nicht während der Reha anleiten muss.
Gewichtheberschuhe eingeben und auf Bilder gehen, wenn man den Modellnamen in Klammern nicht erkennt. Das sind die Heberschuhe - allerdings wohl ein älteres Modell und ich finde generell die Photos schlecht, deshalb hier mein Modell.
Ballettschuhe in dieser Form - ja, mit Bändeln, die gab’s kostenlos und wenn ich sowas schon anziehe, möchte ich auch entzückend aussehen. Meine Ringer- oder Boxerstiefel sind mir zu groß in der Tasche, vergesse ich eh oder sind zu gebraucht, barfuß oder in Socken ist für mich (ungefragt) als Gast keine Option, Chucks sehen in Gr. 47,5 wie Clownsschuhe oder Kindersärge aus und sind mir das Geld nicht wert.
Mal kurz ein schönes Prehab-Training oder weil sie selbst manchmal Probleme oder keine Zeit haben. Zumindest ich habe noch keinen Trainer kennengelernt, der regelmäßig, langfristig und ernsthaft nach dem Konzept trainieren würde. Warum sollte auch der 30-Jährige, ohne körperliche Probleme, der leidenschaftlich gerne Fußball spielt - außerhalb einer Reha - nach dem Konzept trainieren? Sogar die Personen, die ihren „Beachbody“ wollen, wählen einen anderen Weg. Ist auch erfolgsversprechender und für ihre Ziele besser. Gleichzeitig bringt es dem Fußballer auch weit mehr, freie Kniebeugen auszuüben, als beispielsweise an der Beinpresse zu arbeiten - im Fußball kommen ganz andere Winkel und Belastungen auf ihn zu, da ist es schon ganz schön, wenn man auch stabilisieren muss und nicht nur die Beine strecken.
Ganz ehrlich: Ich bezweifle, dass auch nur 3 Personen in dem Studio einigermaßen was von der Thematik verstehen oder sie selbst können. Noch am ehesten die Trainer, die außerhalb für sich trainieren. Wieso sollte ausgerechnet im Kieser jemand Ahnung davon haben und sogar im Kampfsport könnte ich regelmäßig schreiend wegrennen, wenn mal wieder was erklärt wird - und das gilt auch für die Trainer. Andererseits erwarte ich auch nicht vom Boxtrainer, dass er mir schwere Kniebeugen beibringen kann, wenn er selbst immer nur mit BWE gearbeitet oder ohne Anleitung Langhantelkniebeugen trainiert hat.
Danke.
... und dementsprechend kennen sich die Leute dort damit grundsätzlich aus. Ist ja auch nichts Negatives. Genauso wenig wie sie diagnostizieren oder aufgrund dieser Diagnosen ein Training erstellen oder anpassen können müssen - auch wenn gerne so getan wird oder man so tut, als könne man das. Andererseits würde ich (unter anderem deshalb) auch nicht dort nach Übungsausführungen der BWE oder Grundübungen fragen. Ich frag ja auch keinen Maurer, wie man einen Stuhl baut und das muss der Maurer auch nicht wissen.
Das war das, was ich mit der Zielgruppe meinte. Du bist dort richtig aufgehoben, gehörst auch zur angesprochenen Zielgruppe und sie werden Dir sicher beim Erreichen Deiner Ziele weiterhelfen können. Könntest Du sie anders erreichen? Möglich, muss jedoch nicht sein, wenn Du zufrieden bist. Es kann und darf selbstverständlich auch jeder, der nicht zur Zielgruppe gehört, dort trainieren und seinen Spaß haben - muss man allerdings weder schönreden noch rechtfertigen.
So wie ich auch besser im KDK-Verein aufgehoben bin, wenn ich mich auf die Wettkämpfe vorbereite und trotzdem auch im Kieser trainieren kann. Im KDK gibt es beispielsweise durchaus einige Athleten, die in normalen Studios trainieren, ginge besser, muss jedoch nicht sein, wenn sie selbst genug von der Thematik verstehen und ohne Trainer klarkommen. Im (oly.) Gewichtheben sieht es da schon anders aus, da wird ein Verein jedem Anfänger und vielen Fortgeschrittenen weit mehr bringen als ein normales Studio. Ich habe bis jetzt erst 3 Leute brauchbare Olys ausführen sehen, im normalen Studio und keiner der Trainer hatte auch nur die geringste Ahnung, wie das geht, man hat es natürlich trotzdem erklärt. Einfach Stange hochreißen und irgendwie auf den Schultern absetzten.
Würde doch auch keiner auf die Idee kommen, einem Boxer zu empfehlen, sich in der Familien-Karateschule auf einen Kampf vorzubereiten. Die kommerziellen Schulen werden ihn jedoch trotzdem gerne aufnehmen, manche ihm sogar erklären, dass das genau die Vorbereitung ist, die er braucht und sie, die für ihn passenden, Trainingspläne haben.
Das mit dem Klientel stimmt, dafür zahlt man auch genug. „Draußen“ muss man sich einfach nach den Studios umschauen oder beispielsweise meinen Weg gehen und sich das Equipment besorgen. Da gibt es dann auch noch mal Unterschiede in den Preiskategorien, in einem Studio mit 80 € Monatsbeitrag werde ich wohl weniger auf Studenten und Schüler treffen, in dem für Studenten kostenlosen an der Uni wohl eher weniger Rentner oder Wiedereingliederungsfälle. Das ist allerdings vollkommen unabhängig vom Ziel. Auch im Boxen gibt es die größten A*** und Familienvereine.
Die Physios und Trainier, die ich kenne und die dort trainieren, haben entweder selbst Probleme oder betreiben es als Art Prehab - bzw. nehmen mal einzelne Einheiten mit. Nebenher wird Großteils noch komplett anders trainiert - schließt sich ja nicht aus. Aufgrund der extremen Einschränkungen habe ich (in diesem kompetenten und qualifizierten Bereich) noch keine Person getroffen, die ihr komplettes Training dort durchzieht und nicht zur Zielgruppe gehört. Gesundheitssport oder einfach eine Art Bewegungstherapie usw. ist auch nichts Schlechtes, nur dient das eher dem Erhalt des normalen und möglichst reibungslosen Alltags und eines bestenfalls durchschnittlichen Leistungs- und Trainingsstands. (Abgesehen von der Prehab) Habe ich noch keinen aktiven Sportler - egal ob Breiten- oder Leistungssport - getroffen, der damit sein Training dauerhaft ergänzt hätte oder es zur Verbesserung im Sport genutzt hätte. Wieso auch, in so ziemlich jedem Sport werde ich von BWE oder Freihanteltraining mehr profitieren als vom Training an diesen speziellen Maschinen und weit günstiger davonkommen. Diese speziellen Maschinen sind klasse, darum geht es auch nicht.
Auch Muskelaufbau ist schön und gut, doch hat es schon seine Gründe, warum sogar die Trainer, die ich kennengelernt hab, anders trainieren und wirklich weit weg von Bodybuildern und Kraftsportlern sind. Alleine mit dem von Kieser empfohlenen Trainingspensum ist sehr bald Schluss. Im Prinzip kann man damit schön einen lebenswerten und bestenfalls durchschnittlichen Aufbau erreichen, doch dann wird’s schon eng. Von Leistung mal ganz zu schweigen. Ist es mein Ziel, wieder schmerzfrei gleichzeitig zwei Kisten Wasser schleppen zu können oder einen geregelten Ausgleich zum Büroalltag zu haben (sehr oft ohne weiteren Sport nebenher), klasse; auf dem Bau Steine heben, den Garten oder das Haus auf den neuesten Stand bringen oder wirklich körperlich arbeiten können, setzt noch mal ganz andere Dinge voraus. Will ich, dass mein Körper im Squash den schnellen Richtungswechseln, dem abrupten Abstoppen und den weiteren Belastungen der Knie möglichst gut standhält, bringt es mir weit mehr, eine gute Beuge, als an der Beinpresse (oder noch besser den kompletten Isos) gearbeitet, zu haben.
Mit anderen Worten: Will ich kämpfen oder primär Kampfsport ergänzen, brauche ich „etwas“ mehr und werde anderweitig weit besser auf dieses Ziel vorbereitet und bedient. (Die üblichen Probleme der Stabilisierung und Stabilität, intra- und intermuskulären Koordination usw. mal ganz außen vor gelassen. Weshalb ich auch lieber weniger „Muskelaufbau“ an Maschinen und dafür freien Gewichten empfehlen würde - wobei hier (im Kieser) zumindest auch nicht die Probleme der an Maschinen „angezüchteten“ Muskelberge auftreten werden oder mir bei dem Klientel zumindest nie begegnet sind. Trotzdem habe ich weit lieber den weniger muskulösen Turner (sofern es die gibt), als den etwas muskulöseren Studiobesucher, der sich die Masse an Maschinen antrainiert hat, (sinnbefreit und überspitzt formuliert) lieber Qualität als Quantität. Andererseits ist Kiesertraining auch im Kampfsport besser als nichts und kann eine tolle Form der Prehab darstellen, könnte man jedoch auch anders gewährleisten. Zur Kampfsau ist jedoch noch niemand beim Kieser geworden und ich behaupte auch einfach mal, dass auch keine großen Sprünge möglich sind. Das Training richtet sich mMn auch nicht an gesunde und sportlich aktive Menschen - ohne Probleme - und noch weniger an diese, die nebenher ihr sportliches Training sinnvoll und mit Übertrag in den Sport ergänzen wollen.)
... und ich sage einfach mal aus Erfahrung, dass der Großteil der Breiten- und Hobbysportler, die dort trainieren auch herzlich wenig Ahnung oder nur ein paar Youtubetutorials hinter sich haben. Trotzdem wird man Dir wahrscheinlich irgendwas erklären wollen. Danach rechne ich mit Geschrei Deinerseits, da die Ausführung nicht stimmen wird - sogar wenn Du trainierst.
Nur weil dort Hanteln liegen oder die Leute mit ihnen trainieren, heißt das nicht, dass die Ausführung stimmt - man denke ans Fitnessstudio.
Hab mir mal einen Spaß draus gemacht und meinte bei einem Max.-Kraft Test, dass mich die zwei anwesenden - und immer ihre Kompetenz betonenden - Trainer im Fitnessstudio (beide hatten dort "Fitnessökonomie" studiert, was schon aufschlussreich genug sein sollte) doch bitte betreuen sollten und vor dem Versuch erklären, worauf es ankomme, danach bitte korrigierend eingreifen. Natürlich wussten beide selbstverständlich, wie KH funktioniert usw. und haben mir dann erklärt, was alles so "wichtig" sei. Nach dem Versuch (mit 195kg, was zwar für mich eine sehr sehr gute Leistung, jedoch im KDK oder Hebeverein immer noch nicht allzu ernstzunehmend, ist) meinten dann beide nur, dass die Ausführung voll gut und nahezu perfekt sei usw. (Spoiler: Bei so gut wie keiner Person ist ein Versuch an ihrem Limit aus technischer Sicht (bzw. was die Details betrifft) auch nur annähernd perfekt
.) Bei demselben Versuch - da ich ihn aufgezeichnet hatte - wurden mir mind. 30 Punkte genannt, als ich es dem Trainer im Heberverein gezeigt habe und doch sei es für einen (Max.-Kraft) Versuch ganz gut, solange es im normalen Training nicht auch so aussieht, da würde ich mich langfristig dabei verletzten.
So viel zur Kompetenz. Du solltest Dir also schon ziemlich sicher sein - und das kann Dir nur jemand bestätigen, der selbst davon Ahnung hat - dass die Person, die es Dir erklärt, was davon versteht. Im Boxclub hab ich schon Beugen (eines Trainers) mit 180kg gesehen, da hatte ich bei jeder Wdh. bereits die 112 eingetippt, der hats auch jedem erklärt und eine gewisse Technik gehört auch dazu, um so viel Gewicht bewegen zu können... (Trotzdem wundert es mich bis heute, dass er keine Probleme mit den Bandscheiben hat...)
LG
Vom Tablet gesendet.





. Zumindest eine tolle, offene und ehrliche Antwort. Ich hatte irgendwann dermaßen die Schnauze voll, dass ich mich selbst eingerichtet habe und habe es noch nie bereut.
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