Find ich einen sehr interessanten - aber auch guten - Ansatz, der sich vom Aufbau nicht einmal so stark unterscheiden würde, das liegt dann eher an der Durchführung. Wenn dann noch Wert auf SV gelegt wird, ist das mMn gut und ich hab ja schon ein paar Mal angemerkt, dass es auch genug gute/positive Beispiele gibt, wie euch.
Wobei ich offen gestanden sogar verstehen würde, wenn Teile wie die SV (o. Ä.) nicht so schwer gewichtet werden würden, wenn man sie klar als „nebensächlich“ oder schlicht „Prüfungszeug“ betrachtet und der Schwerpunkt anders (z. B. auf Formen) liegt, dann muss das allerdings offen kommuniziert werden. Mich stört vermutlich nur dieser ständige Widerspruch, dass man einerseits erklärt, dass das Zeug auch wirklich funktioniert und eine sehr brauchbare Lösung darstellt und man gleichzeitig dann mit dem kleinsten Widerstand Probleme hat. (Dann gibt es da noch die tollen Seminare, wo vielleicht jedes 4. mal wirklich was vermittelt und auch gegen Widerstand getestet wird, während beim Rest irgendwelche Traumtänzer erklären, wie was am kooperativen Partner laufen könnte, wenn er mitspielt - leider wollen das viele genau so; ohne Aufwand brutal wehrhaft werden und bloß keine Schmerzen. Da wird dann Judoka erklärt, was sie an den Würfen oder Hebeln falsch machen - wobei es beim Rest schon beim kleinsten Widerstand nicht funktioniert - usw.)
Dass die Entscheidung nicht bei Dir liegt, ist schon klar.
Ist doch nur halb so spaßig, wenn der Rest die Tollpatschigkeit nicht sieht und gar nichts vom Unfall mitbekommt....
Also bitte, dann bist Du wenigstens mit 120kg Fett noch viel leichter als mit 120kg Muskeln und geschmeidig wie eine (fette) Katze.
Für wie blöd hältst Du mich eigentlich...(Also nein, das war keine Frage.)
Dazu sollte mein Standpunkt bekannt sein und ich kann nur noch mal sagen, dass du dich echt (sehr) glücklich schätzen kannst!
Wie oft ich das schon von Leuten gehört habe und lediglich die Worte das gezeigt haben...
Ich möchte zwar noch mal betonen, dass es tatsächlich Ausnahmen gibt, aber bei >90% ist es schlicht eine Ausrede (und für die, bei denen es keine Ausrede ist, ist es doppelt so bitter)...
Interessanterweise schreien die Personen, die Ausreden gefunden haben, auch gerne noch am lautesten rum...
Klar. Talent, Muskelgedächtnis und ganz viele Fruchtzwerge.
(Wobei ich zugeben muss, dass es mich immer noch zutiefst beeindruckt, wie sich das entwickelt hat. Ich hab schon ein paar Berufssportler und sehr ambitionierte Athleten während der Reha begleitet und sogar unter denen - habe ich zumindest das Gefühl, kann es ja nur bedingt beurteilen - sticht die Leistung heraus. Wer so viel Arbeit und Willen reinsteckt, dürfte auch ruhig mal mehr jammern.)
Das erinnert mich immer wieder an die Jungs/Mädels im Training, die bei einer harten Konditionseinheit irgendwann aufhören, weil sie nicht mehr können bzw. es denken, sich direkt unterhalten und über die Personen lustig machen, die halt auch mal schreien oder anfangen zu weinen, um den Rest noch durchzuziehen oder wirklich alles aus sich rauszuholen... Dann gibt es die Personen, denen ich schon erklären musste, dass es zu viel ist, wenn sie lieber einen Eimer füllen oder zusammenbrechen, als aufzugeben; wenn die Übung darum ging, so lange weiter zu machen, wie man kann und es eine reguläre 0815 Einheit war...
Das ist vermutlich eine taktische Geschichte, da sich für das Regelwerk lange Schläge besser anbieten. Ist halt alles ans Regelwerk angepasst und wenn man mal in der Distanz für Haken steht, wird man vermutlich auch selbst betatscht. Wenn es nur darum geht, den anderen zu betatschen und selbst nicht betatscht zu werden, Wirkungstreffer explizit verboten sind, würde ich mich auch primär auf Tätscheln mit geraden Schlägen konzentrieren.
Dass die im „normalen“ Boxen eine geringere Rolle spielen, ist natürlich auch Schwachsinn.
Ich halte von Kinderwettkämpfen (bei schlagenden Sportarten) generell nichts und tue mir damit auch in Thailand jedes Mal schwer. (Gutes) Training ja, Kämpfe nein; die dann bitte in anderen Bereichen. Deshalb fehlt mir da etwas der Vergleich, würde mich allerdings Dir anschließen, wenn man auch Wert auf eine korrekte Technik legen würde (und auch nicht das Kinn rausstrecken usw., weil man ja weiß, dass man nix frisst...). Zu sehen, wie zwei kleine Kinder sich nur versuchen, möglichst hart irgendwie auf die Schnauze zu hauen, ist überhaupt nichts für mich... Ich schaue mir erst Jugendliche an und bin auch dort noch sehr skeptisch, was den „Schaden“ betrifft.
Sehr guter Anfang!
Wichtig, der dumme Kunde muss wissen, dass es die Guten sind! War’s zufällig im ATK? Dann könntest Du zumindest schreiben, dass Du syrische Spezialeinheiten im ATK ausgebildet hast. Auch ganz wichtig: Haben manche der Personen noch was anderes gemacht oder andere Qualifikationen? Amtsarzt, Feldarzt, politisch aktiv usw. Das zählt dann immer gleich als doppelte Qualifikation. Ist auch nicht wichtig, ob das „größer“ klingt, als es eigentlich ist; gibt hier auch einen Trainer, bei dem Gott und die Welt denkt, dass er Polizist ist, dabei ist er eine Art Hausmeister... (Er arbeitet ja auch bei der Polizei, also auf dem Gelände und im Gebäude und haut immer wieder Hausnummern raus, wenn jemand „Hilfe“ oder „Rat“ braucht...) Hatte einer davon evtl. sogar eine doppelte Staatsbürgerschaft? Dann hast Du gleichzeitig (z. B.) deutsche Spezialeinheiten trainiert und einen Griechen, der einer Spezialeinheit angehört hat
. Denk immer dran, auch der Verwaltungsdienst gehört zur Bundeswehr.
Je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto mehr beeindrucken mich meine eigenen (internationalen) Referenzen... Trainer von Olympioniken, ein paar der besten Sportler/Kämpfer, die es je gab und ich hab sogar bereits (mindestens) einen mehrfachen Millionär trainiert (zählt das auch als Qualifikation?).
Darf ich auch soweit gehen, mich am Ruf der Leute zu bedienen, die mir im Training oder auf Seminaren auf die Schnauze gehauen haben oder auch mal privat mit mir trainiert haben oder bei denen ich trainieren durfte?!
Interessanterweise sind das dann häufig auch noch die Trainer, die einen auch nicht im Stich lassen und bereit sind, gemeinsam den Weg zu gehen und daran zu arbeiten, dass es besser wird, auch wenn das mal (für beide Seiten) anstrengend sein kann...
(Wobei ich da auch schon mal angemerkt habe, dass ich jetzt zumindest weiß, wieso ich immer länger nach solchen Trainern suchen musste, wenn die bei euch alle auf einem Haufen hocken...)
. Ich hab vor einer Weile einen ehemaligen Wettkämpfer getroffen, der mir dann zu verstehen gegeben hat, dass er in der letzten Wettkampfvorbereitung jedes Mal im Training die ausgefüllte Kündigung dabei hatte und wohl auch abgegeben hätte, wenn er mir nicht persönlich beim Sparring oder an den Pratzen hätte das Grinsen aus der Schnauze hauen dürfen bzw. nach den Konditionseinheiten noch in der Lage gewesen wäre zu sprechen
. Hab ihm damals nach dem Kampf in der Ecke ins Ohr geflüstert, ob es nicht ganz cool war, mal nicht nach der ersten Runde konditionell komplett am Ende zu sein und das mein Abschiedsgeschenk an ihn in seinem letzten Kampf war; als Dankeschön wurde ich direkt umarmt. Sehr, sehr fest umarmt, ohne Handschuhe hätte er mich vermutlich mit dem Handtuch erwürgt.
. (Mach Dir nichts draus, mir wurde irgendwann von einem Freund gesagt, dass ihn nur eines am Sport so richtig aufgeregt hat. Dass er noch gekämpft hat und es sich bei mir erledigt hatte, so dass er mir nicht alles zurückgeben konnte, was ich verdient hätte.)
Das ist ein Zeichen von Zuneigung.„Verbinde Dir die Augen, lass die Deckung hängen und beweg dich durch den Ring, während ich dir leicht ins Gesicht schlage!“ „Was bringt mir das genau?“ „Die Übung ist nicht für dich! Ich brauch das jetzt.“
Mit anderen Worten:
Da unterhalten sich zwei 12 jährige männliche Jungfrauen über ihre Vorstellung vom ersten Mal, schnappen sich einen Apfelkuchen und extrapolieren danach, dass das fast das Gleiche ist. Danach widmen sie sich dem Studium des Filmmaterials und meinen ganz genau zu wissen, wie das abläuft, was Frauen gefällt und wie es sich anfühlt, haben sie am Apfelkuchen gelernt.
Da erklärt ein Blinder dem anderen Blinden, wie der Himmel aussieht und der andere pflichtet ihm bei... Ja, das Schwanken zwischen „fassungslosem Schweigen und hemmungslosem Kickern“ nennt sich häufig Fremdschämen. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie brutal die kleine Dame ist.
Einfach so ganz brutal einen deutlich größeren und mehr als doppelt so schweren Typ zusammenschlagen... Das hat auch sicherlich mehr mit Deiner Freundin als dem Typen zu tun... Wenn sie so wenig wiegt, warum hat er sie dann nicht einfach mal (z. B. aus dieser wunderschönen Umklammerung, die Du gepostet hast) heftig auf den Boden geworfen, sollte ein verdammt leichtes Unterfangen sein. Komm, ein kleines Kind zu verprügeln, sollte nun wirklich für niemanden eine nennenswerte Herausforderung darstellen und da kann das kleine Wesen noch so brutal auf einen einschlagen... (Es hat schon seinen Grund, warum es den Spruch mit dem Kind und dem Lutscher gibt.) Sonst kommt noch irgendwann jemand auf die Idee, dass es ein respektables Verhalten wäre, da es eine Auseinandersetzung zwischen zwei ebenbürtigen Gegnern ist...)
https://www.youtube.com/watch?v=cGv0CC1gdrw
oder
https://www.youtube.com/watch?v=y10oJqCv22A
Wie wär’s? Da sind Kopfstöße erlaubt, keine Handschuhe und Du kannst mal zeigen, wie brutal Du wirklich bist, denn Du gewinnst den Kampf nur, wenn der Gegner für kampfunfähig erklärt wird (inkl. einem Time-Out, um sich zu regenerieren, wenn Du auf die Bretter gegangen bist - man gibt Dir also sogar noch die Chance, den Kampf zu gewinnen, obwohl Du bereits vernichtet worden wärst.)
(Ich hab damals das Kampfangebot abgelehnt, war mir zu heftig; Lethwei, nicht MT.)
Ist ja niedlich. Mach das mal gegen richtigen Widerstand und zeig mir, wie Du den Platz schaffst, mit dem Stupser aus dem Ellenbogen irgendwas erreichst und dann „spätestens jetzt [...] den Arm auf den Rücken drehen und abtransportieren [kannst], wohin auch immer“.
Mensch, hätten das bloß die dummen MMAler mal gewusst, hätten sie's im Kampf eingesetzt....
Ich bezweifle einfach mal, dass Du sogar aus dieser absolut unvorteilhaften Variante (unvorteilhaft für mich, weil ich über beide Arme greife) rauskommen würdest, da der Griff zu fest sein wird.
Wie macht das eigentlich Deine kleine Freundin bei einem mehr als doppelt so schweren Typen? Einfach die Hüfte zurück, weil da auch irgendwas passieren wird und hüpft dabei noch hoch, da der Typ ja auch noch deutlich größer ist und ihre Hüfte sich irgendwo am Oberschenkel (oder sogar Knie...) befinden dürfte?
Würgegriff von Hinten? Sehr schön gelöst - spätestens seit der UFC ist es auch so unwahrscheinlich, dass da ein verkorkster RNC angesetzt wird und sogar bei der Variante musst Du mir mal zeigen, wie Du das schaffst oder noch besser Deine kleine Freundin, die wohl zu dieser Zeit bereits mit den Beinchen in der Luft baumeln dürfte, während der größere und mehr als doppelt so schwere Typ aufrecht steht und sie würgt oder rückwärtsgeht (usw.)...
Zeig doch mal, wie Du da raus kommst... (Ab. 0:45min und achte mal darauf, wie schnell der schläft... Entspricht doch genau Deinem schönen Video, nur mal mit etwas echtem Widerstand... Dabei ist er noch nicht einmal doppelt so schwer oder deutlich größer...)
Wunderschön kooperativer Partner. Ich lass auch einfach mal eine tolle Choreografie da. Genau so verteidigst Du Dich bitte und es wird garantiert funktionieren. (Die sieht dafür wenigstens echt gut aus.)
Ab 1:40min.
Keine Sorge, Du wirst auch ganz ohne Regelwerk ‚verklopft‘, nur halt noch deutlich heftiger. Teste doch zumindest mal die beiden schönen Techniken, die Du gepostet hast... Da ist wirklich nichts dabei, was man nicht mit einem Partner mal mit echtem Widerstand üben könnte. Ach und auch wenn der Partner weiß, was kommt, sollte das nach 10 Jahren kein Problem mehr darstellen. Ist es zumindest für mich im Boxen nicht und auch die Jungs im BJJ.
Lass Dich einfach mal richtig würgen. Das ist ein schöner Blutwürger, das tut nicht einmal weh und ist im BJJ an der Tagesordnung...
+1! (Am Rande: Ich möchte Dir (Disci) eigentlich auch nur das verdammt böse Erwachen ersparen und empfehle deshalb, die Erfahrung im sicheren und kontrollierten Umfeld zu machen. Diese Selbstüberschätzung und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten sorgt nur für einen ziemlich harten Fall und dann ist dort besser eine Matte und jemand, der sich um Dich kümmert, als Asphalt und Personen, die sich nicht für Dich interessieren.)
+1! (Auch würde ich einen Boreout im Hinterkopf behalten.)
+1 - auch zum folgenden Rest.
(Schon wieder zu viele grinsende Gesichter und man kann nur noch drei Videos einbetten...)
LG
Vom Tablet gesendet.





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. Auch ganz wichtig: Haben manche der Personen noch was anderes gemacht oder andere Qualifikationen? Amtsarzt, Feldarzt, politisch aktiv usw. Das zählt dann immer gleich als doppelte Qualifikation. Ist auch nicht wichtig, ob das „größer“ klingt, als es eigentlich ist; gibt hier auch einen Trainer, bei dem Gott und die Welt denkt, dass er Polizist ist, dabei ist er eine Art Hausmeister... (Er arbeitet ja auch bei der Polizei, also auf dem Gelände und im Gebäude und haut immer wieder Hausnummern raus, wenn jemand „Hilfe“ oder „Rat“ braucht...) Hatte einer davon evtl. sogar eine doppelte Staatsbürgerschaft? Dann hast Du gleichzeitig (z. B.) deutsche Spezialeinheiten trainiert und einen Griechen, der einer Spezialeinheit angehört hat 
„Verbinde Dir die Augen, lass die Deckung hängen und beweg dich durch den Ring, während ich dir leicht ins Gesicht schlage!“ „Was bringt mir das genau?“ „Die Übung ist nicht für dich! Ich brauch das jetzt.“
scheint es in der Realität ganz gut zu funktionieren. (die andern Leute im Bus, die die Szene betrachteten, schwankten irgendwo zwischen fassungslosem Schweigen und hemmungslosem Kichern). Was ein einfacher Riegelarm (Lan Sao), um sich ein bisschen Platz zu verschaffen, alles so bewirken kann...
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