nein, ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst. Dass ich gewisse meiner nicht so schönen Wesenszüge akzeptiere, und auch dass sie sich nicht so schnell verändern lassen, wenn überhaupt, heisst ja nicht, dass ich andere Menschen böse oder unfair behandle. Tu ich nicht.
Aber ich bin eben so, wie ich bin, ich kann mich nicht anders machen, und ja, die Idee tröstet mich, dass es der Herrgott ist, der mich so wollte und will, und dass es gut so ist.
Das Training als Ganzes gefällt mir gut, nicht die Liegestützen im Besonderen. Die sind mir nach wie vor recht gleichgültig.Woher auf einmal der Sinneswandel und mittlerweile schon bei einer einzigen Liegestütze angekommen oder was hast Du sonst davon, wenn die anderen Liegestützen machen?
Bist du immer noch an Trainingsberichten interessiert? das neuste Training war
- eine Viertelstunde im Park rennen
- bisschen Schattenboxen (im Schatten unter den Bäumen)
- Trizepsübung, Liegestütze, Bauchübung auf der Parkbank
- Partnerübung mit jab-cross-jab (immer 4-5 Hände)
- Partnerübung: erst Passgang rückwärts; dann weiter, ein Konter aus dem Passgang rückwärts, mit Schritt zur Seite und Haken.
- zurück ins Gym rennen
- nochmals Partnerübungen mit Passgang + Konter
- Partnerübung mit Blocken, Jab, Cross
- 3 x 3 min am schweren Sack
- sich in einer Reihe hinstellen und vom Trainer zehn Sekunden lang auf den Bauch hauen lassen ^^
- Dehnungsübungen zum Ausklang
Was meinst du mit "so" anstellen? ich mach's offenbar ganz gut, sagt mein Trainer. Und ja klar, WT hilft schon. die ganze Körperschulung bringt schon was.
Dann erklär mir mal, warum sich sonst keiner so anstellt, der aus irgendeinem anderen beliebigen System kommt?
grösstenteils klar komme ich schon, aber halt noch nicht in jedem Detail.die nicht innerhalb von 3-4 Einheiten mit dem Bewegen Großteils klargekommen wären.
nein, das nicht, aber einem Pianisten ist Bogen und Saiten drücken auf der Geige fremd und die Stimmung kennt er womöglich auch nicht grad auswendig, und der Starviolinist kriegt nicht unbedingt sofort einen schönen Ton aus der Trompete raus. Das sind völlig unterschiedliche Bewegungen.Ich wäre allerdings wirklich/tatsächlich entsetzt, wenn der Pianist auf einmal mit dem Metrum, Takt und Rhythmus oder gar Notenlesen Probleme haben sollte oder auf einmal seine Finger noch schlechter als ein blutiger Anfänger unabhängig voneinander bewegen könnte...
Aber natürlich hilft es, wenn man gewisse Dinge mitnehmen kann.
Kannst du eigentlich irgend etwas in die Finger nehmen, ohne gleich sofort eine Hochleistungsgeschichte daraus zu machen?Ich hab ganze 30 Minuten gebraucht, um damals vor einem Konzert auf ein Sopraninosaxophon umzusteigen und abzuliefern und hab mir innerhalb von einer Woche eine Bassklarinette und eine Querflöte aneignen dürfen - wobei es bei den Auftritten auch um was ging.
ich bin ja gar nicht so schlecht für meine inzwischen knapp drei Monate BoxenDabei müsste der Übertrag von einem schlagenden System ins andere relativ ausgeprägt vorhanden sein und man sollte zumindest nicht noch schlechter sein als normale Anfänger, die davor überhaupt keinen Sport gemacht haben - und mit Deinen Problemen stehst Du weit unter dem durchschnittlichen Anfänger nach der Zeit, die Du dabei bist
Die meisten Leute haben den Reflex, sich automatisch an diese Konventionen zu halten. Wenn das jemand nicht tun sollte, werde ich misstrauisch.(So viel auch zu den sozialen Konventionen und Gesetzen, denen sich doch der böse böse Angreifer unterwerfen wird...)





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