Das Thema wird bereits in der Pilotfolge als zentrales Motiv eingeführt und stellt die ersten Staffeln ein scheinbar unüberwindbares Hindernis dar; wobei Kritiker dahingehende Logikfehler und die fehlenden Bemühungen der Protagonistin zur Sprache brachten. An dieser Stelle erneut die Kritik ans Team, dass man bitte wenigstens bei Rückblicken und -blenden im Gedächtnis behalten sollte, dass die Thematik ein Kernmotiv der ersten drei Staffeln war und man doch dahingehende Widersprüche vermeiden sollte. Es wird weiterhin stark der Eindruck vermittelt, dass krampfhaft versucht wird, den toten Gaul zu reiten und um jeden Preis den Kritikern der Serie zu widersprechen; auf die charakterliche Entwicklung oder Tiefe der Protagonistin wird (darunter leidend) leider ebenfalls verzichtet. Die ständigen Widersprüche lassen die Serie zunehmend lieblos produziert erscheinen.
… und vermutlich haben die auch alle eine deutlich schlechtere Fitness als Du, die kommen nicht mal in die Liegestützposition oder aus der Hocke hoch... Wird andererseits auch schwer, manchen "Fitnesszustand" nicht zu kritisieren...
Mit den Worten meines Cheftrainers, als er (von ein paar Fitnesssportlern) gefragt wurde, warum ich ständig kritisiert wurde und auch häufiger auf den Deckel bekommen habe, wenn was „schlecht“ war: „Der will sich halt verbessern und setzt das Zeug auch um, was ich von ihm will - ohne zu diskutieren oder zu erklären, woran es heute liegt. Er weiß, wie das gemeint ist und heult mir nicht die Ohren voll, nur weil ich ihm nicht den [Hintern] pudere und ihn mal anschreie, wenn er meine Geduld strapaziert. Der kann das ab.“
Manche „Kunden“ mussten sich einfach nur oft genug beschweren und sinnlose Diskussionen anfangen oder erklären, dass sie doch viel besser seien, als man annimmt usw., dass es dann „höflich“/nett verpackt wurde und die Personen dann ihren eigenen Mist daraus gesponnen haben. Für die gab’s dann halt auch mal ein „War in Ordnung.“ (was natürlich direkt als Lob verstanden wurde und für eine klasse Runde stand), während es für mich ein „War [für dich] ‘ne schlechte Runde, bei der nächsten muss das Verlassen der Angriffslinie besser laufen, sicher dich mehr ab und schlag die Schläge so, dass er sie auch mitbekommt.“ oder bei der Konditionseinheit zum diskussionlustigen Hobbysportler ein „könnte schlechter sein“, während mir klar gesagt wurde „die war schon besser und muss wieder dahin, [Änderungsvorschlag für die nächste Zeit]“.
Handhabe ich genauso. Wer ständig irgendwelche sinnlosen Diskussionen zu den Kritiken losbricht oder sich rechtfertigt, dass es doch ganz anders sei oder eingeschnappt reagiert, wenn man auch mal etwas direkter kritisiert (oder angefahren) wird, bekommt halt den Schongang, der die Person auch weniger weiter bringt. Dafür kann die Person mehr trainieren und kostet beide nicht Zeit und Nerven.
Ich bleib da bei einem Spruch, der mich maßgeblich beeinflusst hat: Kein Applaus für Scheiße.
(Ich hab bei Dir auch nicht den Eindruck, dass Du sonderlich gut damit klarkommen würdest, wenn ich Dir mit klaren Worten ins Gesicht sage, dass die Leistung absolut unterdurchschnittlich ist und die Fortschritte unter aller Sau sind - das würde sich auch eine ganze Weile nicht ändern, bis die Leistung stimmt (/e: oder ich zumindest Bemühungen erkenne, die ein Lob rechtfertigen). Die ganzen Diskussionen und Rechtfertigungen hier sprechen da doch schon eine deutliche Sprache und dann gibt's halt die Trainer, die auch mal ein ungerechtfertigtes oder falsch verstandenes "gut" raushauen. Ich hab mehr als einen Sportler vergrault, wenn man gefragt wurde, was man von XY hält und klar zu verstehen gegeben hat, dass es immer noch schlecht ist, allerdings zumindest besser wird und sich das harte Training bemerkbar macht, man genau so weitermachen soll und auf einem guten Weg ist. Da sind genug zu den Trainern gegangen, die meinten, dass es "schon irgendwie ganz gut/in Ordnung" ist und man noch "üben" solle. Bei meinen musste ich mir jedoch nie Sorgen machen, dass dann im Ring das böse Erwachen kommt - das kommt lieber im Training.
Hatte auch (als Sportler) mit genug Personen zu tun, die mir dann (ohne meine Nachfrage) erklärt haben, dass ich in der Rangordnung weit unter ihnen stehen würde, weil sie viel seltener kritisiert oder angefahren würden als ich und viel mehr "gute" Leistungen abliefern würden, das war schon niedlich, wenn's einem Hobbysportler über die Lippen kommt, der dann nach dem Kampf, auf den man sich vorbereitet hat, ganz geschockt ist.)
Leseverständnis! Es ging darum, dass Du meinst, die Arbeit der Ecke und die Tipps beurteilen zu können... Ausgerechnet Du kannst den Inhalt der Tipps beurteilen und dass sie nicht „zum Rhythmus des Matchs passten“?! So wie mit den Techniken im Boxen und LC oder den Erklärungen zur Technik...
Klar, hätte der blöde Kerl in der Ecke besser nicht ständig gerufen: Disci, überkreuz die Füße und stolper über Deine eigenen Beine!
(Aber das Rückwärtsgehen bzw. -fliehen bei einem Angriff und gleichzeitige Ertasten oder bei einem Frontkick die Beine "mitzunehmen", ist natürlich überhaupt kein Problem, weil Du das ja seit 10 Jahren übst.)
Fokus oder Konzentration usw. Da ist normalerweise das genaue Gegenteil der Fall und ich arbeite noch heute daran, mehr als die paar Stimmen, die sich mir eingebrannt haben, überhaupt wahrzunehmen...
Ich konzentriere und fokussiere mich auf meine Aufgabe. Egal bei welchem Sport oder welcher Aufgabe. Es hilft, wenn Dir die Person den Kopf von den Schultern schlagen will.
Das sollte das Normalste der Welt sein, dass Du Dich auf den Wettkampf und den Gegner konzentrierst, nicht was da um Dich rum passiert...
LG
Vom Tablet gesendet.





), während es für mich ein „War [für dich] ‘ne schlechte Runde, bei der nächsten muss das Verlassen der Angriffslinie besser laufen, sicher dich mehr ab und schlag die Schläge so, dass er sie auch mitbekommt.“ oder bei der Konditionseinheit zum diskussionlustigen Hobbysportler ein „könnte schlechter sein“, während mir klar gesagt wurde „die war schon besser und muss wieder dahin, [Änderungsvorschlag für die nächste Zeit]“.
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